DE85157C - - Google Patents

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DE85157C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B45/00Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines
    • F02B45/02Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines operating on powdered fuel, e.g. powdered coal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/30Use of alternative fuels, e.g. biofuels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, an Stelle des gasförmigen staubförmiges Brennmaterial zum Betriebe einer Kraftmaschine verwenden zu können.
Die Compression der mit dem Brennmaterial zur Verbrennung gelangenden Luft soll hierbei nur so weit getrieben werden, dafs die Entzündungstemperatur des Brennmaterials »nicht« erreicht wird, vielmehr soll die Entzündung des Brennmaterial-Luftgemisches auf besondere Weise erfolgen.
Die Maschine ist ganz nach dem System der Viertakt-Gas- und Petroleum-Maschinen gedacht, nur dafs zum Betriebe derselben ;> staubförmiges Brennmaterial« verwendet wird.
Die .Bestandteile der Maschine sind im wesentlichen folgende:
1. der Arbeitscylinder A1,
2. der Arbeitskolben A%,
3. die Luftleitung B,
4. der Compressionsraum C,
5. die Speisewalzen e und/,
6. die Mischkammer C2,
7. der Zünder C1, '
8. die Auspuffleitung D.
Die Speisewalzen e und f (Fig. 2) sind mit Fächern e2 bis e4 und/j bis/4 versehen und so ausgebildet, dafs in diesem Falle eine Vierteldrehung genügt, zwei Fächer, z. B. eY und ft, voll Staub zu fördern.
Es läfst sich hierbei, indem man den Walzen »mehrere«, aber nur' »kleine« Fächer giebt, sehr leicht die Zufuhr der für die zu leistende Kraft nöthigen Menge Brennmaterial regeln, während, falls nur »eine« Walze angewendet
3 4
führung des Brennmaterials
der
strom aus c Kammer C2 treffen
und
wird, welche mit nur »einem« Fache versehen ist, bei jedem Krafthube nur dieselbe Menge Brennmaterial gefördert werden könnte.
Zur Erzielung einer gleichmäfsigen Füllung der einzelnen Fächer ist zwischen den Walzen ef der Abstreicher g angebracht.
Die Vorrichtung zum Mischen des staubförmigen Brennmaterials mit der Verbrennungsluft, die Mischkammer (Fig. i), besteht aus dem Raum C2, in welchen zwei schräg zu einander Rohre C3 und C4 einmünden. Die Zuerfolgt in C3. In der Kohlenstaubluftder Luftstrom aus C4 heftig auf einander und bilden hierdurch ein »vollkommen inniges« Gemisch.
Der Zünder C1 (Fig. 3) wird von zwei sich kreuzenden Wänden gebildet, an welchen sich, nachdem dieselben in glühenden Zustand versetzt wurden, das diese Wände bestreichende Kohlenstaub-Luftgemisch entzündet.
Die Arbeitsweise der in Fig. 1 dargestellten Maschine, welche im Viertakt arbeitet, ist folgende:
»Erster Hub« — Saugehub ■— saugt die zur Verbrennung nothwendige Luftmenge an vermittelst des Kolbens A2, der Luftleitung B und des Einlafsventiles b.
»Zweiter Hub« — Compressionshub — drückt sowohl die im Cylinder ^l1 befindlichen, vom letzten Hube des vorgehenden Kolbenspieles ' zurückgebliebenen Verbrennungsgase, wie das frisch angesaugte Luftquantum durch die beiden Schenkel C3 und C4 der Mischkammer C1 in den getrennt vom Cylinder A1
,An
Film

Claims (1)

  1. JPS
    liegenden Compressionsraum C und comprimirt daselbst, »ohne« jedoch die Entzündungstemperatur des Brennmaterials zu erreichen.
    »Dritter Hub« — Krafthub —. Die im Compressionsraum C und in der Mischkammer c2 herrschende Luftspannung, sowie die im Schwungrade der Maschine gesammelte Kraft wird jetzt den Kolben A2 vorwärts bewegen, zugleich wird vermittelst einer geeigneten Steuerung den beiden in Fig. 2 dargestellten Speisewalzen e und f eine solche vom Regulator der Maschine beeinflufste Drehung gegeben, dafs die für einen Hub und die zu leistende Kraft nöthige Menge Brennmaterial in den c3 passirenden Luftstrom gefördert wird. Von diesem letzteren mitgerissen, wird der Staub, indem derselbe mit dem zweiten C4 passirenden Luftstrome zusammengeführt wird, in der Kammer c\, auf das Innigste gemischt. Das entstandene Gemisch streicht nun über die Wände des Brenners C1 hinweg und entzündet sich hierbei, so dafs jetzt im Cylinder A1 die eigentliche Kraftwirkung zum Ausdruck kommen kann.
    »Vierter Hub« — Auslafshub —. Das Ventil d wird von der Steuerung geöffnet und die Verbrennungsgase können durch C2 ca und C4, sowie durch den Compressionsraum C vermittelst der Auspuffleitung jD abziehen.
    ■ Patent-Ansprüche:
    Viertakt - Kohlenstaub - Kraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Compressionshub die Luft allein so comprimirt wird, dafs die Entzündungstemperatur des Kohlenstaubes nicht erreicht wird, während erst beim Arbeitshub der Kohlenstaub vom Luftstrom mitgerissen wird, zum Zweck, eine höhere Compression als bei den bisherigen Feuerluftmaschinen zu erreichen und höhere Verbrennungstemperaturen durch einen beliebigen Luftüberschufs zu vermeiden.
    Kohlenstaub-Kraftmaschine nach Anspruch τ, bei welcher der vom Arbeitscylinder (A1) getrennt liegende Luftcompressionsraum (C) mit diesem durch die in bestimmter Winkelrichtung aufeinander stofsenden Rohre (c& cj verbunden ist, wobei die Zuführung des Brennstoffes mittels zweier mit mehreren kleinen Fächern (ex bis e4 undy^ h\%f ^) versehenen Speisewalzen (e und f) stattfindet, wobei die Entzündung des Gemisches auf beliebige Weise erfolgen kann (Fig. 1).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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