DE13451C - Maschine zur Herstellung von Kartonknöpfen - Google Patents
Maschine zur Herstellung von KartonknöpfenInfo
- Publication number
- DE13451C DE13451C DENDAT13451D DE13451DA DE13451C DE 13451 C DE13451 C DE 13451C DE NDAT13451 D DENDAT13451 D DE NDAT13451D DE 13451D A DE13451D A DE 13451DA DE 13451 C DE13451 C DE 13451C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- die
- ears
- carton
- punch
- hook
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 3
- 210000005069 ears Anatomy 0.000 claims description 15
- 238000003801 milling Methods 0.000 claims description 10
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 241000446313 Lamella Species 0.000 claims description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims 2
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims 1
- 230000009194 climbing Effects 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D19/00—Producing buttons or semi-finished parts of buttons
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
RATENTSCHRIFT
KLASSE 39; Horn, Elfenbein und plastische Massen.
GEBR. ADT in PONT λ MOUSSON. Maschine zur Herstellung von Kartonknöpfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. October 1880 ab.
Bei der Herstellung der Knöpfe sind folgende auf einander folgende Arbeiten zu unterscheiden:
1. die Herstellung der Knopfösen oder Oehre;
2. das Einsetzen der Oehre;
3. das Fräsen der Knöpfe;
4. das Vorschieben des Kartons.
Zur Herstellung der Oehre wird der Eisendraht um zwei Nadeln α αx und eine Stahllatte
b gewickelt, welche so, wie der Querschnitt, Fig. i, zeigt, angeordnet sind.
Das Trennen in hufeisenförmige Oehre wird dadurch vorbereitet, dafs man beiderseits einen
Einschnitt e macht, Fig. 2.
Nunmehr wird b durch eine dritte Nadel a1
ersetzt und das Ganze zwischen zwei mit entsprechenden Canneluren versehene Walzen gebracht,
durch welche der Draht in einzelne lyraförmige Oehre getrennt wird.
Zum Einstechen der Oehre dient folgende Vorrichtung, wovon Fig. 4 der Längenschnitt,
Fig. 5 ein Theil des Grundrisses, Fig. 6 die Vorderansicht ist.
Die Oehre χ werden auf eine Nadel α aufgereiht,
in die Coulisse oder Rinne b gebracht und darin durch den Mitnehmer c, welcher
durch das Gewicht d bewegt wird, nach und nach vorwärts bewegt.
Der Karton Ji, aus welchem der Knopf selbst gebildet wird, wird in Intervallen vorwärts
geschoben; im Moment des Stillstehens (zwischen den Intervallen) geht das Gesenk e nieder,
der Stempel /, welcher daran befestigt ist, schlägt auf das Oehr und läfst i in eine
Rinne g gleiten, bis es den Knopf erreicht, der zur Aufnahme des Oehrs im voraus präparirt
worden ist.
Die Nadel α ist an dem Ende, wo das Gesenk
niedergeht, abgerundet und wird von dem Oehre und dem Stempel f etwas zurückgedrängt,
wenn jenes von diesem herabgestofsen wird. Damit beim Hinaufgehen von f die
Oehre nicht von der Nadel α gehoben werden,
ist die federnde Deckplatte i angeordnet, welche die Oehre am Indiehöhesteigen hindert.
In dem Augenblick, in welchem der Karton seine Bewegung fortsetzt, steigt das Gesenk in
die Höhe, nimmt vermittelst eines Hakens j das Ende der Rinne b, worin die Oehre laufen,
mit und hebt es ein Stück in die Höhe, damit das Oehr des eben gebildeten Knopfes vorbeipassiren
kann.
Nach dem Einsetzen der Oehre werden die Knöpfe durch einen Stempel in eine Form geprefst;
sie sind im rohen Zustand fertig und werden durch Fräsen vervollkommnet. Die Einrichtungen
zum Fräsen bestehen in folgenden Details, welche in Fig. 7 im Verticalschnitt und
in Fig. 8 im Grundrifs dargestellt sind.
Obgleich die Knöpfe geformt sind, so bleiben sie doch in den Löchern des Kartons Ji, aus
welchem sie durch Ausschlagen gebildet worden sind, und werden durch die Bewegung des
Kartons Ji vorwärts geschoben; auf ihrem Wege
werden sie der Fräse α ausgesetzt, das ist ein Ring, woran zwei Lamellen (Meifsel) b und c
radial nach innen befestigt sind. Der Ring a ist am Ende einer hohlen Welle d befestigt
. und erhält durch die Riemscheibe e eine rotirende Bewegung um den Knopf, der dadurch
von den Fräsen b und c bearbeitet wird.
Claims (4)
- Innerhalb der hohlen Welle steckt eine Matrize / welche durch ein Gegengewicht den Knopf stets nach oben zu drücken strebt.Eine Punze g, welche an dem Gesenk angeordnet und am unteren Ende zur Aufnahme des Knopföhres ausgehöhlt ist, hält den Knopf am Oehr fest und verhindert seine Drehung beim Bearbeiten durch die Fräsen.Wenn das Gesenk mit der Punze g niedergeht, so nimmt diese den Knopf mit und bringt ihn zwischen die Lamellen b und c der Fräsevorrichtung, und nachdem das Fräsen vollendet ist, wird er durch die Matrize/ in die Höhe gehoben, wieder in die Oeffnung im Karton h gebracht, durch dessen Bewegung vorwärts geschoben und schliefslich durch ein zweites Gesenk hx ausgeworfen.Das Vorwärtsschieben des Kartons h erfolgt, wie schon erwähnt, in Intervallen durch die in Fig. 9 dargestellte Vorrichtung. Der Karton wird durch zwei Walzen b und c vorwärts bewegt; diese Walzen erhalten ihre Bewegung auf folgende Art:Ein Scharnierhaken d umfafst das Lager der einen Walze derart, dafs er dasselbe nur an drei Punkten χ y ζ berührt. Dieser Haken schliefst sich beim Zurückgehen, fafst die Walze b fest und bewirkt infolge dessen ein Vorwärtsschieben des Kartons; beim Nachvorngehen öffnet sich der Haken ganz wenig, denn die Feder e ist stark genug, dafs sie, um Rückstofs zu vermeiden, den Zapfen der Walze bei deren Rückwärtsbewegung festhält.Eine Stange/ ist einerseits an dem Schwanz des Hakens, andererseits in einer Coulisse des zweiarmigen Hebels g verstellbar und drehbar befestigt, und es ist klar, dafs, je nachdem das Ende von / in der Coulisse von g höher oder tiefer gestellt wird, der Weg, den der Karton h innerhalb jeder Intervalle macht, kleiner oder gröfser wird.Der Hebel g dreht sich um die Welle k, und sein oberes Ende i ist mit einem Taströllchen versehen, welches in einer schrägen Rinne in dem Cylinder K läuft. Indem dieser Cylinder K durch die Welle L in Rotation versetzt wird, wird der Hebel g hin- und herbewegt.Pate ν τ-An Sprüche:ι . Die Vorrichtungen zur Herstellung der Oehre für Papp- oder Kartonknöpfe durch Aufwickeln des Eisendrahtes auf zwei Nadeln a a', zwischen denen eine Stahllatte b liegt, Einkerben des Drahtes in der Mitte und Trennen desselben in einzelne Oehre durch Walzen des Ganzen zwischen Walzen mit geschweifter Oberfläche.
- 2. Die Vorrichtungen zum Einsetzen der Oehre in die Pappknöpfe, bestehend aus dem Gesenk e mit der Punze oder dem Stempel/, durch welche die auf einer Nadel α aufgereihten und durch das Gegengewicht d und den Mitnehmer c in der Rinne b vorwärts bewegten Oehre nach einander durch die Rinne g in die aus dem Karton h, welcher sich unter deren Gesenk in Intervallen vorwärts bewegt, ausgeschlagenen Knöpfe gesteckt werden, der federnden Haltplatte i, welche das Indiehöhesteigen der Oehre verhindert, und dem Haken j, welcher beim Indiehöhesteigen von e das Ende von b in die Höhe hebt, damit das zuletzt eingesteckte Oehr vorbeipassiren kann.
- 3. · Die Fräsevorrichtung, bestehend aus demRinge a, woran die radialen Lamellen b und c den Knopf bearbeiten, welcher hierbei in einer mit Gegengewicht versehenen Matrize / liegt und durch die Punze g (an dem Gesenk) festgehalten wird; die Riemscheibe e, welche zur Drehung der in der hohlen Welle d befestigten Fräse dient.
- 4. Die Mechanismen, um den Karton h in Intervallen vorwärts zu bewegen, bestehend aus den Walzen b und c, Fig. 9, wobei'das Lager der ersteren durch den federnden Scharnier-' haken d umfafst und gehoben wird; die Stange/, welche in der Coulisse des Hebels g verstellbar befestigt ist, welcher Hebel g durch die gewundene Rinne in dem Cylinder K eine hin- und herschwingende Bewegung erhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE13451C true DE13451C (de) |
Family
ID=290602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT13451D Active DE13451C (de) | Maschine zur Herstellung von Kartonknöpfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE13451C (de) |
-
0
- DE DENDAT13451D patent/DE13451C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE13451C (de) | Maschine zur Herstellung von Kartonknöpfen | |
| DE3740354A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum automatischen abtrennen von grossformatigen losen ries, ausgehend von einem packen gestapelter boegen, der mit zeichen zur markierung der ries versehen ist | |
| DE857622C (de) | Spulmaschine | |
| DE610984C (de) | Maschine zum Aufreihen von Tabakblaettern | |
| DE852931C (de) | Verfahren, Maschine und Niet zur Nietung mittels sogenannter Doppelniete | |
| DE738761C (de) | Maschine zum Aufreihen von Tabakblaettern | |
| DE492024C (de) | Perforiermaschine mit mehreren geradlinig unter einer Antriebswelle angeordneten, unter Federdruck stehenden und durch Nockenscheiben bewegten Stempelhaltern | |
| DE1642061B1 (de) | Maschine zum Herstellen von Wattestaebchen | |
| DE244679C (de) | ||
| DE65493C (de) | Schriftablegeroaschine | |
| DE240631C (de) | ||
| DE149536C (de) | ||
| DE265146C (de) | ||
| DE968219C (de) | Drahtbindevorrichtung fuer eine Ballenformmaschine fuer Heu u. dgl. | |
| DE272927C (de) | ||
| DE587541C (de) | Maschine zum Herstellen von Kapseln | |
| DE404518C (de) | Vorrichtung zum Ausziehen der Zwecken aus gezwicktem Schuhwerk | |
| DE171665C (de) | ||
| DE244948C (de) | ||
| DE154399C (de) | ||
| AT135720B (de) | Vorrichtung an Matrizensammlern. | |
| DE592205C (de) | Sammelvorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit Greifraedern | |
| DE248832C (de) | ||
| DE268716C (de) | ||
| DE274377C (de) |