DE13451C - Maschine zur Herstellung von Kartonknöpfen - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Kartonknöpfen

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DE13451C
DE13451C DENDAT13451D DE13451DA DE13451C DE 13451 C DE13451 C DE 13451C DE NDAT13451 D DENDAT13451 D DE NDAT13451D DE 13451D A DE13451D A DE 13451DA DE 13451 C DE13451 C DE 13451C
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DE
Germany
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die
ears
carton
punch
hook
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Application number
DENDAT13451D
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English (en)
Original Assignee
GEBR. Adt in Pont ä Mousson
Publication of DE13451C publication Critical patent/DE13451C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D19/00Producing buttons or semi-finished parts of buttons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
RATENTSCHRIFT
KLASSE 39; Horn, Elfenbein und plastische Massen.
GEBR. ADT in PONT λ MOUSSON. Maschine zur Herstellung von Kartonknöpfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. October 1880 ab.
Bei der Herstellung der Knöpfe sind folgende auf einander folgende Arbeiten zu unterscheiden:
1. die Herstellung der Knopfösen oder Oehre;
2. das Einsetzen der Oehre;
3. das Fräsen der Knöpfe;
4. das Vorschieben des Kartons.
Zur Herstellung der Oehre wird der Eisendraht um zwei Nadeln α αx und eine Stahllatte b gewickelt, welche so, wie der Querschnitt, Fig. i, zeigt, angeordnet sind.
Das Trennen in hufeisenförmige Oehre wird dadurch vorbereitet, dafs man beiderseits einen Einschnitt e macht, Fig. 2.
Nunmehr wird b durch eine dritte Nadel a1 ersetzt und das Ganze zwischen zwei mit entsprechenden Canneluren versehene Walzen gebracht, durch welche der Draht in einzelne lyraförmige Oehre getrennt wird.
Zum Einstechen der Oehre dient folgende Vorrichtung, wovon Fig. 4 der Längenschnitt, Fig. 5 ein Theil des Grundrisses, Fig. 6 die Vorderansicht ist.
Die Oehre χ werden auf eine Nadel α aufgereiht, in die Coulisse oder Rinne b gebracht und darin durch den Mitnehmer c, welcher durch das Gewicht d bewegt wird, nach und nach vorwärts bewegt.
Der Karton Ji, aus welchem der Knopf selbst gebildet wird, wird in Intervallen vorwärts geschoben; im Moment des Stillstehens (zwischen den Intervallen) geht das Gesenk e nieder, der Stempel /, welcher daran befestigt ist, schlägt auf das Oehr und läfst i in eine Rinne g gleiten, bis es den Knopf erreicht, der zur Aufnahme des Oehrs im voraus präparirt worden ist.
Die Nadel α ist an dem Ende, wo das Gesenk niedergeht, abgerundet und wird von dem Oehre und dem Stempel f etwas zurückgedrängt, wenn jenes von diesem herabgestofsen wird. Damit beim Hinaufgehen von f die Oehre nicht von der Nadel α gehoben werden, ist die federnde Deckplatte i angeordnet, welche die Oehre am Indiehöhesteigen hindert.
In dem Augenblick, in welchem der Karton seine Bewegung fortsetzt, steigt das Gesenk in die Höhe, nimmt vermittelst eines Hakens j das Ende der Rinne b, worin die Oehre laufen, mit und hebt es ein Stück in die Höhe, damit das Oehr des eben gebildeten Knopfes vorbeipassiren kann.
Nach dem Einsetzen der Oehre werden die Knöpfe durch einen Stempel in eine Form geprefst; sie sind im rohen Zustand fertig und werden durch Fräsen vervollkommnet. Die Einrichtungen zum Fräsen bestehen in folgenden Details, welche in Fig. 7 im Verticalschnitt und in Fig. 8 im Grundrifs dargestellt sind.
Obgleich die Knöpfe geformt sind, so bleiben sie doch in den Löchern des Kartons Ji, aus welchem sie durch Ausschlagen gebildet worden sind, und werden durch die Bewegung des Kartons Ji vorwärts geschoben; auf ihrem Wege werden sie der Fräse α ausgesetzt, das ist ein Ring, woran zwei Lamellen (Meifsel) b und c radial nach innen befestigt sind. Der Ring a ist am Ende einer hohlen Welle d befestigt . und erhält durch die Riemscheibe e eine rotirende Bewegung um den Knopf, der dadurch von den Fräsen b und c bearbeitet wird.

Claims (4)

  1. Innerhalb der hohlen Welle steckt eine Matrize / welche durch ein Gegengewicht den Knopf stets nach oben zu drücken strebt.
    Eine Punze g, welche an dem Gesenk angeordnet und am unteren Ende zur Aufnahme des Knopföhres ausgehöhlt ist, hält den Knopf am Oehr fest und verhindert seine Drehung beim Bearbeiten durch die Fräsen.
    Wenn das Gesenk mit der Punze g niedergeht, so nimmt diese den Knopf mit und bringt ihn zwischen die Lamellen b und c der Fräsevorrichtung, und nachdem das Fräsen vollendet ist, wird er durch die Matrize/ in die Höhe gehoben, wieder in die Oeffnung im Karton h gebracht, durch dessen Bewegung vorwärts geschoben und schliefslich durch ein zweites Gesenk hx ausgeworfen.
    Das Vorwärtsschieben des Kartons h erfolgt, wie schon erwähnt, in Intervallen durch die in Fig. 9 dargestellte Vorrichtung. Der Karton wird durch zwei Walzen b und c vorwärts bewegt; diese Walzen erhalten ihre Bewegung auf folgende Art:
    Ein Scharnierhaken d umfafst das Lager der einen Walze derart, dafs er dasselbe nur an drei Punkten χ y ζ berührt. Dieser Haken schliefst sich beim Zurückgehen, fafst die Walze b fest und bewirkt infolge dessen ein Vorwärtsschieben des Kartons; beim Nachvorngehen öffnet sich der Haken ganz wenig, denn die Feder e ist stark genug, dafs sie, um Rückstofs zu vermeiden, den Zapfen der Walze bei deren Rückwärtsbewegung festhält.
    Eine Stange/ ist einerseits an dem Schwanz des Hakens, andererseits in einer Coulisse des zweiarmigen Hebels g verstellbar und drehbar befestigt, und es ist klar, dafs, je nachdem das Ende von / in der Coulisse von g höher oder tiefer gestellt wird, der Weg, den der Karton h innerhalb jeder Intervalle macht, kleiner oder gröfser wird.
    Der Hebel g dreht sich um die Welle k, und sein oberes Ende i ist mit einem Taströllchen versehen, welches in einer schrägen Rinne in dem Cylinder K läuft. Indem dieser Cylinder K durch die Welle L in Rotation versetzt wird, wird der Hebel g hin- und herbewegt.
    Pate ν τ-An Sprüche:
    ι . Die Vorrichtungen zur Herstellung der Oehre für Papp- oder Kartonknöpfe durch Aufwickeln des Eisendrahtes auf zwei Nadeln a a', zwischen denen eine Stahllatte b liegt, Einkerben des Drahtes in der Mitte und Trennen desselben in einzelne Oehre durch Walzen des Ganzen zwischen Walzen mit geschweifter Oberfläche.
  2. 2. Die Vorrichtungen zum Einsetzen der Oehre in die Pappknöpfe, bestehend aus dem Gesenk e mit der Punze oder dem Stempel/, durch welche die auf einer Nadel α aufgereihten und durch das Gegengewicht d und den Mitnehmer c in der Rinne b vorwärts bewegten Oehre nach einander durch die Rinne g in die aus dem Karton h, welcher sich unter deren Gesenk in Intervallen vorwärts bewegt, ausgeschlagenen Knöpfe gesteckt werden, der federnden Haltplatte i, welche das Indiehöhesteigen der Oehre verhindert, und dem Haken j, welcher beim Indiehöhesteigen von e das Ende von b in die Höhe hebt, damit das zuletzt eingesteckte Oehr vorbeipassiren kann.
  3. 3. · Die Fräsevorrichtung, bestehend aus dem
    Ringe a, woran die radialen Lamellen b und c den Knopf bearbeiten, welcher hierbei in einer mit Gegengewicht versehenen Matrize / liegt und durch die Punze g (an dem Gesenk) festgehalten wird; die Riemscheibe e, welche zur Drehung der in der hohlen Welle d befestigten Fräse dient.
  4. 4. Die Mechanismen, um den Karton h in Intervallen vorwärts zu bewegen, bestehend aus den Walzen b und c, Fig. 9, wobei'das Lager der ersteren durch den federnden Scharnier-' haken d umfafst und gehoben wird; die Stange/, welche in der Coulisse des Hebels g verstellbar befestigt ist, welcher Hebel g durch die gewundene Rinne in dem Cylinder K eine hin- und herschwingende Bewegung erhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT13451D Maschine zur Herstellung von Kartonknöpfen Active DE13451C (de)

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