DE134094C - - Google Patents

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DE134094C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

PATENTAMT
M 134094 KLASSE 86c^
Kettenbaumregulator für Webstühle.
Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gegenstande, mittels welcher an mechanischen Webstühlen die Kette derart selbsttätig abgewickelt wird, dafs sie vom Anfang bis zum Ende vollkommen gleichförmig gespannt bleibt. Diese Wirkung wird erreicht durch Verwendung an sich bekannter Mittel, eines federnd die Kette spannenden Streichbaumes mit an diesem festen Hebelarm und einem durch Uebersetzüng mit dem Kettenbaum verbundenen Sperrrad mit Klinke. Im Gegensatz zu bekannten ähnlichen Einrichtungen ist aber der Hebel nicht in zwanglä'ufiger Verbindung mit der Klinke und aufserdem gestattet die als doppelter Sperrhaken ausgebildete Klinke immer nur die Drehung des Kettenbaumes um je einen Zahn. Diese Einrichtung hat den Vortheil, dafs die Kettenfäden auch bei sehr starkem Anziehen nicht reifsen können, was bei einer zwangläufigen Verbindung zwischen dem Hebel und dem doppelten Sperrhaken leicht möglich ist.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung; Fig. 2 zeigt dieselbe von der hinteren Seite des Webstuhles.
α ist der Kettenbaum und b eine mit demselben parallel gelagerte Welle, welche durch Arme c mit einer Stange d fest verbunden ist. Die Kette e ist um die Welle b und die Stange d gelegt, und das Vorwärtsziehen oder Spannen der Kette mufs folglich drehend auf die Welle b wirken. An der letzteren ist der Arm/ befestigt. Dem Ziehen an der Kette wird von einer zwischen dem Arme und einem festen Punkt am Webstuhl eingeschalteten Feder q entgegengewirkt. Von der Stärke dieser Feder wird also die Gröfse der Kettenspannung abhängen. Um die Spannung nach Belieben regeln zu können, ist sowohl die Feder selbst regulirbar, als auch die Befestigung r derselben am Arme auf diesem verschiebbar. Je nachdem das Weben fortschreitet, wird die Kettenspannung gröfser und die Welle b wird gedreht, so dafs der Arm f rückwärts geht (nach rechts auf der Zeichnung), und die Feder q wird dementsprechend gespannt. An der Innenseite des Armes f ist ein Anschlag g angeordnet. Im Wege dieses Anschlages liegt eine Nase h auf dem doppelten Sperrhaken i. Dieser greift in das Sperrrad k ein, welches Rad mittels der Zahnräder m und η die Bewegung des Kettenbaumes α regelt.
Wenn nun infolge der zunehmenden Kettenspannung der Arm/so weit zurückgeschwungen ist, dafs der Anschlag g gegen den Vorsprung h ausschlägt, so wird der Sperrhaken ausgelöst. Das Sperrrad k dreht sich dabei um einen Zahn und die Kette wird vom Baume a um ein entsprechendes Stück abgelassen. Das Rad h wird deshalb nur um einen Zahn gedreht, weil der andere Zahnj? des Sperrhakens i beim Auslösen des Hakens mit dem Rade in Eingriff kommt, dessen Weiterdrehen den Sperrhaken am Zahn ρ sofort wieder in die Eingriffslage zurückdrückt. Gleichzeitig mit dem
Freimachen des Rades k und dem Abwickeln der Kette geht infolge Nachlassens der Kettenspannung der Arm f vorwärts in die Ausgangslage zurück. In dieser Weise kann die Kettenspannung die mittels der Feder q regulirte Gröfse nie überschreiten, und das Gewebe wird in seiner ganzen Länge vollkommen gleich breit und von gleichförmiger Dicke.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kettenbaumregulator für Webstühle mit beweglichem Streichbaum, dadurch gekennzeichnet, dafs der letztere durch einen Arm ff g) bei zunehmender Kettenspannung den den Kettenbaum sperrenden Haken (i) unmittelbar auslöst und hierdurch das Fortschalten des Kettenbaumes ermöglicht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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