DE13384C - Neuerungen an Pianofortes - Google Patents

Neuerungen an Pianofortes

Info

Publication number
DE13384C
DE13384C DENDAT13384D DE13384DA DE13384C DE 13384 C DE13384 C DE 13384C DE NDAT13384 D DENDAT13384 D DE NDAT13384D DE 13384D A DE13384D A DE 13384DA DE 13384 C DE13384 C DE 13384C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soundboard
rail
vibration
innovations
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT13384D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. HOWSON in Middlesbrough on Jees, Grafschaft York (England)
Publication of DE13384C publication Critical patent/DE13384C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/06Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/12Keyboards; Keys

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
RICHARD HOWSON in MIDDLESBROUGH on Jees (Grafschaft York, England).
Neuerungen an Pianoforte's.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1880.
Vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an Pianofortes, mittelst welcher nach dem Belieben des Spielers ein stärkerer oder schwächerer Ton hervorgerufen werden kann. Anstatt dafs der Steg in der gewöhnlichen Weise auf dem Resonanzboden angebracht ist, wird er in der vorliegenden Construction auf einer schmalen Schiene befestigt, die vom Erfinder »Vibrationsschiene« genannt wird. Der eigentliche Resonanzboden ist von der Vibrationsschiene getrennt, kann aber durch mechanische Einrichtung gegen dieselbe angedrückt werden. Durch ein allmäliges Anpressen des Bodens an die Vibrationsschiene soll ein crescendo erzielt werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist A der gufseiserne Rahmen eines aufrechten Pianofortes, über welchen die Saiten / gespannt sind. B ist der Stimmstock, C sind die Stimmstifte und D die Anhängestifte. Die Vibrationsschiene ist bei E gezeigt; sie erstreckt sich von der einen Seite des Instruments bis zur anderen. Unmittelbar, neben ihr befindet sich der eigentliche Resonanzboden F, der in Scharnieren G aufgehängt ist. H ist das mit dem Resonanzboden so verbundene Pedal, dafs durch Treten auf das letztere der Resonanzboden sich nach dem Spielenden zu bewegt und dabei mit seinem oberen Theil mit der Rückseite der Vibrationsschiene in Berührung kommt, wodurch der Ton verstärkt wird. Läfst der Druck des Fufses auf das Pedal nach, so fällt der Resonanzboden zurück und die Berührung mit der Vibrationsschiene hört auf. Die beiden Stellungen sind in den Fig. 1 und 1A angegeben.
In den Fig. 2 und 2 A ist eine Modification dargestellt, in welcher die obere Kante des Resonanzbodens sich unmittelbar unter und parallel mit der unteren Kante der Vibrationsschiene befindet.
In der in Fig. 3 und 3 A dargestellten Modification ist der Resonanzboden dergestalt, rm*t Hebeln verbunden, dafs er durch den Druck auf das Pedal in verticaler Richtung verschoben wird.
Das Wesentliche der Erfindung kann in einer grofsen Anzahl Formen und Detailconstructionen zur Ausführung gebracht werden, die sich u. a. auch nach der Gattung der Instrumente zu richten haben.
Bezüglich der Berührung zwischen Resonanzboden und Vibrationsschiene ist zu bemerken,
1. dafs, wenn dieselbe auch nur "an einem Punkte stattfindet, die Verstärkung des Tones dennoch eine sehr beträchtliche ist, die Berührung aber auch in manchen Fällen an vielen Punkten und eventuell auf der ganzen Länge der Schiene mit Vortheil stattfinden kann;
2. dafs, obgleich nur oben von einer Berührung durch ausgeübten Druck die Rede gewesen ist (die so lange stattfindet, als letzterer anhält), dennoch eine Schliefs-, Klemm- oder andere Verbindung zur Anwendung kommen kann.
, Um den Ton weich zu machen und den plötzlichen Uebergang zu vermeiden, kann an
den Berührungspunkten ein elastisches Material angebracht werden. Die Dimensionen der Vibratiönsschiene hängen von dem zu erzielenden Contrast zwischen den schwachen und den starken Tönen ab. Eine sehr gute Wirkung soll erzielt werden, wenn der Querschnitt auf die geringsten Dimensionen beschränkt wird,' welche mit der erforderlichen Stärke verträglich sind. Es soll ferner vortheilhaft sein, den Querschnitt am Discantende stärker als am Bafsende zu machen.
Die Vibrationsschiene kann mit beiden Enden am. gufseisernen Rahmen festgemacht werden, oder nur an dem Discantende; auch kann die Schiene an den Querverbindungen des Rahmens, die den Stimmstock tragen, befestigt werden. Bezüglich der Pedalwirkung sei noch bemerkt, dafs dieselbe auch derart sein kann, dafs der Druck des Fufses die Berührung aufhebt, anstatt sie hervorzurufen.

Claims (2)

Patent-AnSprüche:
1. Das Verfahren, den Resonanzboden aller Gattungen von Klavieren mit der Vibrationsquelle in oder aufser Berührung oder Verbindung zu bringen zu dem Zwecke, den Spieler in den Stand zu setzen, nach Belieben die Stärke des Tones zu vermehren oder zu vermindern.
2. Die besondere Anordnung, um den Resonanzboden mit der Vibrationsschiene in oder aufser Berührung zu setzen, wie dieselbe in den Fig. ι und ia, und die Modifikationen dieser Anordnung, wie dieselben in den Fig. 2, 2 A, 3, 3A dargestellt sind.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT13384D Neuerungen an Pianofortes Active DE13384C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE13384C true DE13384C (de)

Family

ID=290538

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT13384D Active DE13384C (de) Neuerungen an Pianofortes

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE13384C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE13384C (de) Neuerungen an Pianofortes
DE13652C (de) Neuerung an Pianos
DE16551C (de) Neuerungen an Streichinstrumenten
DE7413929U (de) Modulationsmechanik fuer harfen
DE32566C (de) Kombinirtes Pianoforte und Harmonium
DE41806C (de) Doppel-Pianino
DE21212C (de) Ton-Moderator für Pianino's, tafel- und flügeiförmige Pianoforte's
DE14734C (de) Neuerung an aufrechtstehenden Pianofortes
DE326559C (de) Tremoliervorrichtung an Klavieren und Fluegeln
DE60023C (de) Klavier, bei welchem mit Membranen überspannte Rahmen zur Erzeugung bänjoähnlicher Töne angeordnet sind
DE299979C (de)
DE18590C (de) Neuerungen an Klavieren mit Klanggabeln
DE33941C (de) Saitenanordnung für Pianoforte's
DE14993C (de) Neuerungen an Pianofortes mit Schallkasten
DE221286C (de)
DE14168C (de) Neuerungen an Pianofortes
DE236677C (de)
DE22427C (de) Neuerung an Pianofortes
DE19664C (de) Neuerungen an Pianinos
DE25997C (de) Vorrichtung zur Verstärkung des Tones von Instrumenten und Gesangstimmen
DE4007738C2 (de)
DE42523C (de) Besaitung von Pianino's und ähnlichen Musikinstrumenten
DE89669C (de)
DE1273964B (de) Saiteninstrument mit Klaviatur
DE86207C (de)