DE133473C - - Google Patents

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DE133473C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/06Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane
    • E05D15/0621Details, e.g. suspension or supporting guides
    • E05D15/066Details, e.g. suspension or supporting guides for wings supported at the bottom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- -ATi 133473 KLASSE 68 c.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. September igoi ab.
Für die Laufschienen, in welchen die aus starken, schweren Spiegelscheiben bestehenden Schiebethüren der Glasschränke (in Verkaufsläden u. s. w.) mit ihrem unteren Rande gleiten, sind bereits mehrere Ausführungen vorgeschlagen worden, die aber alle nicht recht befriedigen. Die neuere Geschmacksrichtung verlangt möglichst ununterbrochene Glasflächen, sucht also die Fassung der Scheiben in Rahmen zu vermeiden. Eine Fassung des unteren Randes allein (Laufschuh) hat den Nachtheil, dafs sie im Falle seitlichen Eckens oder Klemmens leicht einen Bruch der Scheibe längs der oberen Kante des Laufschuhes herbeiführt, indem die beträchtliche Last der Scheibe an einem — zumal bei Scheiben von bedeutender Höhe — grofsen Hebelarme wirkt. Läfst man aber die geschliffene Kante der Glasscheibe unmittelbar auf der glatten Sohle der Schiene laufen, so wird die Adhäsion zu grofs. Schaltet man Kugeln oder Laufrollen ein, so wird erstens die Bauhöhe der Laufschiene zu grofs zum anderen gelingt es nicht, die Last der Glasscheibe genau gleichmäfsig auf alle Kugeln oder Rollen zu vertheilen. Steht eine Kugel oder Rolle auch nur um ein weniges gegen die übrigen vor, so wird der Rand der Glasscheibe an der betreffenden Stelle überlastet, und es brechen Stücke heraus.
Der Erfinder schlägt deshalb eine Laufschiene vor, bei welcher in gewissen Abständen Erhebungen auf der Sohle der Schiene angeordnet sind, so dafs die (ungefafste) Glasscheibe lediglich auf diesen Erhebungen gleitet. Es ist leicht, die Erhebungen so genau herzustellen, dafs ihre Gipfel genau in einer Ebene liegen. Zur Vermeidung des Anstofsens bei der Verschiebung sind die Erhebungen in der Längsrichtung der Schiene abgerundet. In der Mitte erhalten sie eine Einsenkung, welche zur Aufnahme eines Schmiermittels dient, von dem bei jeder Verschiebung der Glasscheibe durch Adhäsion ein wenig mitgenommen wird. Das Schmiermittel wird entweder — in halbflüssiger Form — unmittelbar in die Einsenkungen gethan, oder die Einsenkungen werden mit einem das Mittel aufsaugenden Stoff (Filzstückchen oder dergl.) ausgefüllt.
Die Glasscheibe ruht also mit ihrem unteren Rande lediglich auf den Erhebungen und kann bei geringer Adhäsion leicht verschoben werden, wenn sowohl die Erhebungen als der Rand der Scheibe glatt bearbeitet sind. Um nun noch seitliche Schwankungen der Scheibe unschädlich zu machen, wird deren Rand der Quere nach abgerundet oder wenigstens mit gerundeten Kanten versehen. Man vermeidet damit die zufällige Ueberbelastung einer Kante und deren Wegsplittern.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. ι und 2 zur Vergleichung die bekannte Laufschiene, in Fig. 3 bis 5 eine Ausführungsform der neuen Laufschiene dargestellt. Beide Schienen sind für zwei hinter einander verschiebbare Schiebethüren eingerichtet. Während bei der älteren Ausführung die Scheiben unmittelbar auf der durch die mittlere Rippe e getheilten Sohle laufen, finden sich bei der neuen Laufschiene die Erhebungen /, welche in der aus Fig. 3 deutlich ersichtlichen Weise abgerundet
und mit den besprochenen Einsenkungen g zur Aufnahme des Schmiermittels versehen sind. Die Scheidewand e der älteren Ausführung (ist. bei der Ausführung nach Fig. 3 bis 5 durch die die Erhebungen halbirenden Stege h ersetzt, kann aber auch in der aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Weise angeordnet sein. In Fig. 5 sind die unteren Randtheile zweier Spiegelscheiben i eingezeichnet. Die Felder zwischen je zwei Erhebungen f werden zweckniafsig mit Plüschstreifen k ausgelegt, welche als Staübdichtungen dienen. Die nur stückweise dargestellte Schiene wird natürlich in der jeweils erforderlichen Länge hergestellt und über die ganze Länge in regelmäfsigen Abständen mit Erhebungen f versehen.
Die in Fig. 1 und 2 gezeichnete Laufschiene älterer Ausführung wird bei der neuen Ausführung als obere Laufschiene — sogen. Deckenschiene — benutzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Laufschiene für Glasschiebethüren, dadurch gekennzeichnet, dafs aus der Sohle der Laufschiene in gewissen Abständen Erhebungen (f) heraustreten, welche in der Längsrichtung der Schiene abgerundet und mit einer mittleren Einsenkung (g) zur Aufnahme eines Schmiermittels versehen sind, und auf welchen die (ungefafste) Glasscheibe mit ihrem der Quere nach abgerundeten oder mit gerundeten Kanten versehenen unteren Rande gleitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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