DE13340C - Neuerungen an Hühneraugenfeilen - Google Patents
Neuerungen an HühneraugenfeilenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. November 1880 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Instrument zum Operiren oder Entfernen
von Hühneraugen und sonstigen Hautverhärtungen, sowie zum Stutzen der Nägel an Fingern und Zehen.
Die auf der beiliegenden Zeichnung unter Fig. ι dargestellte Construction zeigt dieses
Instrument als bestehend aus einem Stiele a mit einem Kopfe a1. Der Kopf α1 ist ähnlich wie
ein Fräser geschärft, so dafs man mittelst desselben den Kern des zu operirenden Hühnerauges
anbohren bezw. ganz herausbohren kann. Der Stiel α ist bei a2 wie eine Rundfeile gestaltet
und gerauht, so dafs man mit Hülfe desselben Hühneraugen, Nägel, Hautverhärtungen
etc. befeilen kann. Das Instrument besteht vortheilhaft gänzlich aus Glas oder Metall,
und die gerauhten Theile a1 und a2 desselben
sind durch Schleifen, Hauen oder Formen oder sonstwie gebildet. Es kann anstatt an einem
Ende an beiden Enden einen Fräsekopf a1 bekommen,
und es empfiehlt sich, diese Fräseköpfe aus einem Ganzen mit dem Theile as
bestehen zu lassen.
Die Modification, Fig. 2, zeigt ein Instrument, bei welchem ein Fräsekopf a1 mit zwei Feilflächen
α1 β2 von zweckmäfsig verschiedener
Feinheit combinirt ist.
Fig. 3 zeigt ein Instrument, welches einen Fräsekopf a1, aber keine Feilflächen besitzt.
Wird das Instrument aus Glas gefertigt, so kann man dasselbe hohl machen und durch
Einlegen von buntem Papier oder dergleichen verzieren. Auch kann man den Hohlraum für
die Gebrauchsanweisung, Annoncen etc. benutzen.
Das Instrument Fig. 4 hat eine flache ode,r beinahe flache Feilfläche «2. Der Fräsekopf a1
ist nicht durch Schleifen u. s. w. geschärft, sondern die Glasmasse, aus welcher er besteht,
wurde in heifsem Zustande mit Sand, Korund oder Schmirgel in Berührung gebracht und erhielt
so eine nach dem Erkalten sehr "kräftig wirkende rauhe Oberfläche. Ein derartig hergestellter
Kopf α1 kann an einem Instrument mit beliebig vielen gerauhten Flächen «2 (seien
dieselben nun durch Schneiden, Schleifen oder Formen hergestellt und rund, oval, flach oder
halbrund) combinirt werden.
In Fig. 5 ist das Instrument mit einer halbrunden und einer flachen Feilfläche versehen,
welche wie der Kopf α1 durch Aufstreuen von Sand, Korund, Schmirgel oder dergleichen auf
die heifse Glasmasse hergestellt sind.
Anstatt, wie im vorstehenden angegeben, das Instrument aus Glas oder Metall zu fertigen,
kann man dasselbe auch aus Holz, Knochen, Hart-' oder vulcanisirtem Gummi, Celluloid,
Porcellan, Thon, Terra cotta oder sonstigem passenden Material herstellen und es gegebenenfalls
mit Schmirgel, Korund, Sand, Glas oder dergleichen feilenartig, schabend, raspelnd wirkendem
Material versehen oder bezw. durch Schneiden, Schleifen, Formen rauhen und schärfen.
Fig. 6 zeigt ein Instrument, dessen Stiel a aus beliebigem Material besteht und vorn einen
eingesetzten Fräsekopf ßl enthält, welcher letztere
nach einer der mehrfach erwähnten Methoden geschärft ist. Bei dieser· Construction kann man
den Stiel a, besonders wenn er aus Holz, Hartgummi, Celluloid etc. besteht, mit eingelegten,
in passender Weise gerauhten Streifen aus Glas,
Metall, Leder u. s. w. versehen, welche die Feilflächen abgeben.
Das Instrument Fig. 7 endlich hat zwei Köpfe a1 von verschiedener Gröfse und verschieden
feiner Raubheit, und enthält in der Mitte seines Stieles α einen mehrkantigen Theil a2,
dessen Seitenflächen verschieden fein gerauht sind.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:.i. Ein Instrument zum Operiren von Hühneraugen etc., welches mit einem gerauhten oder geschärften Kopfe versehen ist.
- 2. Ein Instrument zum Operiren oder Entfernen von Hühneraugen und sonstigen Hautverhärtungen, sowie zum Stutzen der Nägel, welches besteht aus der Combination eines oder zweier. fester oder eingesetzter ■Fräseköpfe mit einer oder mehreren Feilflächen, und dessen gerauhte Theile entweder durch Schneiden, Schleifen oder Formen oder durch Aufbringen von Korund, Sand, Schmirgel auf die Masse, aus welcher das besagte Instrument oder dessen gerauhte Theile bestehen, gebildet werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE13340C true DE13340C (de) |
Family
ID=290495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT13340D Active DE13340C (de) | Neuerungen an Hühneraugenfeilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE13340C (de) |
-
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- DE DENDAT13340D patent/DE13340C/de active Active
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