DE13265C - Wulstbrenner zu Koch- und Heizzwecken - Google Patents

Wulstbrenner zu Koch- und Heizzwecken

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DE13265C
DE13265C DENDAT13265D DE13265DA DE13265C DE 13265 C DE13265 C DE 13265C DE NDAT13265 D DENDAT13265 D DE NDAT13265D DE 13265D A DE13265D A DE 13265DA DE 13265 C DE13265 C DE 13265C
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DE
Germany
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burner
bead
burners
cooking
heating purposes
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DENDAT13265D
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SCHULZ & SACKUR in Berlin
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/02Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone
    • F23D14/04Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone induction type, e.g. Bunsen burner

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnung veranschaulichen einen derartigen Wulstbrenner in Ringform, in Verbindung mit einem Kochgestell. Dieser Brenner besteht aus einem horizontal durchschnittenen Hohlring b, welcher mit Flantschen zum Aufschrauben auf den flachen Kranz des Gestelles α versehen ist. Der Eintritt des Luft- und Gasgemisches geschieht von einer Mischungsröhre aus durch ein mit dem flachen Kranz des Gestelles verschraubtes Kniestück c, und es ist dieses Kniestück jedesmal in der Mitte zwischen zwei Brennerschlitzen des Wulstbrenners angebracht. Je nach dem Durchmesser und der Gröfse dieses Brenners sind mehr oder weniger Schlitze eingeschnitten. Diese Schlitze sind von verschiedener Gröfse und Form, wie aus Fig. 2 zu ersehen, behufs Erzielung einer möglichst gleichen Flammenhöhe für alle Brenner.
Es ist durch Versuche cohstatirt worden, dafs in der gröfseren Nähe des Eintrittes des Luft- und Gasgemisches ein schwächeres Ausströmen durch die Schlitze stattfindet und infolge dessen eine kürzere Flamme erzeugt wird. Wir ver-x gröfsern nun, um diesem Uebelstand abzuhelfen, die Schlitze an den betreffenden Stellen, geben denselben, statt einer länglichen, eine mehr quadratische Form und erreichen dadurch, dafs das aufgesetzte Kochgeschirr ringsum gleichmäfsig von der Stichflamme beleckt wird, wodurch wir eine intensivere Erhitzung erzielen. Statt der Vergröfserung der Schlitze kann man auch passende Bewegungshindernisse in Form von innerhalb des Gehäuses gebildeten Vorsprüngen z, Fig. 3, anwenden. Bei dieser Anordnung bleibt das ganze Innere des Wulstringes für aufsteigende Luft frei, so dafs auch hier die Verbrennung eine vorzügliche ist.
In Fig. 3 ist mit dieser Brennerform ein Sternbrenner b mit dem Kochgestell α verbunden. In das Innere des Gehäuses, aus dem eine geringere oder gröfsere Zahl von Brennerspitzen seitlich hervorragt, führt von unten her das Kniestück c, das mit seinem anderen Ende mit der durch den Mantel des Kochgestelles α hindurchtretenden Mischungsröhre d für Gas und Luft verschraubt wird. Die von einem längeren, seitlichen Ansatz des Kochgestelles auf diese Weise an der betreffenden Stelle umschlossene-Mischungsröhre communicirt gleichzeitig durch eine verticale Durchbohrung des Ansatzes mit dem Gehäuse des Wulstbrenners und speist sonach zunächst diesen, während der übrige Theil des Gemisches durch das Kniestück in das Gehäuse des Sternbrenners weitergeführt wird. Es wird auf diese Weise eine gleichzeitige Speisung beider Brenner durch dasselbe mit Röhre d verschraubte Mundstück e erzielt. Das Mundstück läuft innerhalb der Mischungsröhre, dort, wo dieselbe mit Lufteintrittsöffnungen versehen ist, in eine feinere Spitze aus. Zur Handhabung des so gebildeten Kochapparates dient ein die Mischungsröhre umschliefsender Handgriff f, welcher für den Zutritt der Luft zum Theil gröfser ausgebohrt ist.
Diese Anordnung der combinirten Wulst- und Sternbrenner gestattet der Luft einen an allen Punkten von aufsen und von innen ungehinderten Zutritt zu dem ausströmenden Gemisch und erzielt man dadurch eine möglichst geruchfreie Verbrennung. Als eine Eigenthümlichkeit des Wulstbrenners heben wir auch hier wieder die
Vergrößerung der Brenneröffnungen in der gröfseren Nähe des Eintrittes des Gemisches in das Gehäuse hervor bezw. die Einschaltung von Hindernissen in der Nähe des Gaszuführungsrohres.
Fig. 4 stellt ein Arrangement von gröfseren und kleineren Wulstbrennern b b auf einer gemeinsamen, mit Ständern versehenen Blechplatte dar. Rings um die Brenner sind passende Stützen zum Aufsetzen der Kochgeschirre angebracht. Die Speisung sämmtlicher, auf diese Weise einen vollständigen Kochherd bildenden Brenner mit dem nöthigen Leuchtgas geschieht durch ein an beiden Enden mit Gashähnen h h versehenes Rohr e, von dem aus die Gaszuleitung nach den einzelnen Brennern b b hin durch Mischungsröhren d erfolgt. Je nach der Gröfse der Brenner geschieht die Speisung durch eine oder zwei Mischungsröhren, welche mit Absperrhähnen hx ti*. h} Λ4· versehen sind, um nach Belieben den einen oder anderen Brenner anzünden zu können. Betreffs der Gröfse und Form der Brennerschlitze gilt das bereits vorhin Bemerkte. Auch kann man nach Wunsch die in Fig. 3 dargestellte Combination des Stern- und Wulstbrenners in Verbindung mit einer solchen Herdplatte zu einem vollständigen Kochherd ausbilden.

Claims (2)

  1. P ATENT-AN SPRÜCHE:
    ι. Der ringförmige Wulstbrenner mit senkrecht und radial stehenden Schlitzen, welche in der Nähe des Gaseintrittes erweitert sind.
  2. 2. Die Einschaltung von Hindernissen in Form von Querschnittsverengungen in der Nähe des Gaseintrittes.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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