DE13217C - Transportabler Waggon-Polstersitz - Google Patents

Transportabler Waggon-Polstersitz

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DE13217C
DE13217C DE188013217D DE13217DA DE13217C DE 13217 C DE13217 C DE 13217C DE 188013217 D DE188013217 D DE 188013217D DE 13217D A DE13217D A DE 13217DA DE 13217 C DE13217 C DE 13217C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
cushions
transportable
wagon
cushion
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Expired
Application number
DE188013217D
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English (en)
Inventor
Kurt Abel
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C9/00Purses, Luggage or bags convertible into objects for other use

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

1880.
Klasse 3 S.
KURT ABEL in BERLIN. Transportabler Waggon-Polstersitz.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7· August 1880 ab.
Diese Erfindung hat den Zweck, für Eisenbahn- und Dampfschiffreisende ein leicht transportables Polster, welches auf den Holzbänken aufgeschlagen wird und nicht nur einen weichen, bequemen Sitz, sondern auch für Rücken und Kopf eine Polsterlehne bietet, zu liefern. Zusammengeklappt nimmt dieser Sitz nur einen geringen Raum ein, ist als Handgepäck ohne Beschwerlichkeit zu tragen und kann zugleich als Handkoffer für andere Reiseeffecten dienen.
Dieser transportable Sitz besteht aus einer Anzahl, z. B. vier, Polsterkissen, von denen zwei den Sitz, eins das Rückenpolster und eins die Kopfstütze bildet.
Fig. ι und 2 zeigen die vier Polster aufgeklappt und * neben einander liegend, α ist das Kopfpolster, welches mit Seitenlehnen a1 a1 versehen sein kann, b das Rückenpolster, c und d bilden den Sitz, α und c sind von gleicher Gröfse und schmäler als b und d, welche unter sich gleich sind. Die Polster α und b, sowie c und d sind unter sich beweglich verbunden (durch Riemen, Gurt, Scharniere oder dergleichen) und klappen in der Falte um. Am Polster c ist eine mit zwei Scharniergelenken versehene Stange e fest angebracht; auf dieser Stange e, welche flach oder auch rund, von Messing, Eisen oder sonst geeignetem Material sein kann, ist das Polster b mit α verschiebbar und es kann auf e mittelst > einer Schieberhülse und Schraube f festgestellt werden. Das eine Scharnier der Stange e ist bei e1 am Kissen c, das andere bei e2. Die Scharniere sind in Fig. 5 und 6 im Detail gezeichnet. Die Stange e hat zweckmäfsig die Länge der Tiefe der beiden Kissen α und b zusammengenommen.
Beim Aufschlagen dös Sitzes auf der Bank wird die Stange e an der Rückenlehne aufgerichtet und das Kissen b mittelst der Hülse und Schraube / festgestellt, so dafs es für den Rücken bequem ist. Das Kopfpolster α steht in gleicher Linie mit b und bildet mit seinen Seitenlehnen a1 einen bequemen Stütz- und Ruhepunkt für den Kopf. Das Rückenpolster b, in der Zeichnung gerade dargestellt, kann jede beliebige, für den Rücken bequeme Form erhalten.
Anstatt der Scharnierstange e in der Mitte der Kissen können auch zu beiden Seiten der letzteren Gelenkstangen, wie in Fig. 7 und 8 angegeben, angebracht sein. Die Verschiebung der Kissen ab auf diesen Seitenstangen e1 e1 geschieht durch Schlaufen oder eine Führung von Blech, und die Feststellung der Kissen durch seitliche Schrauben. Die Stabilität kann durch .Stützen oder Haken k, welche die Laschen e2 mit den Stangen e1 verbinden bezw. in letztere eingehakt werden, noch erhöht werden.
Aufser Gebrauch hat der Polstersitz, zusammengelegt, die in Fig. 4 angegebene Gestalt. An den Kissen α und d sind Riemen oder Bänder und Schnallen angebracht, um den in Handkofferform zusammengeklappten Sitz zuzuschnallen. Ein Ledergriff h an c dient zum Tragen und wird am besten so befestigt, dafs er durch das Polster hindurchgeht und unten an den Armen der Stange e befestigt wird.
In dem Hohlraum des also zusammengelegten Sitzes kann man Plaid, Reisedecke, Mantel, Reisetasche oder sonstige Reiseeffecten unterbringen, und es dienen die Seitenriemen i i zum Festhalten solcher Requisiten.
Da die Sitzflächen der Kissen bei zusammengelegtem Sitz nach aufsen kommen, so ist es zweckmäfsig, über das Ganze noch einen Leinenüberzug zu ziehen, welcher an den Seiten ebenfalls mit Riemen und Schnallen versehen ist; die offenen Enden des kofferförmigen Gepäckstückes werden dadurch geschlossen und die hineingepackten Reiseeffecten vor dem Herausfallen gesichert.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Ein aus mehreren Polsterkissen zusammengesetzter transportabler Sitz, welcher, aufgeklappt, Sitz-, Rücken- und Kopfpolster gewährt und zusammengelegt die Form und den Nutzen eines kleinen Handkoffers bietet.
  2. 2. Die Combination der Kissen α b c d mit der Scharnierstange e.
  3. 3. Die Combination der Kissen abcd mit den seitlichen Scharnierstangen e1 e1, den Laschen e2 und Haken k.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE188013217D 1880-08-06 1880-08-06 Transportabler Waggon-Polstersitz Expired DE13217C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE13217T 1880-08-06

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DE13217C true DE13217C (de) 1881-03-26

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DE188013217D Expired DE13217C (de) 1880-08-06 1880-08-06 Transportabler Waggon-Polstersitz

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