DE130446C - - Google Patents
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- DE130446C DE130446C DENDAT130446D DE130446DA DE130446C DE 130446 C DE130446 C DE 130446C DE NDAT130446 D DENDAT130446 D DE NDAT130446D DE 130446D A DE130446D A DE 130446DA DE 130446 C DE130446 C DE 130446C
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- knife
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D19/00—Producing buttons or semi-finished parts of buttons
- B29D19/04—Producing buttons or semi-finished parts of buttons by cutting, milling, turning, stamping, or perforating moulded parts; Surface treatment of buttons
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in beiliegenden Zeichnungen veranschaulichte Maschine ist eine Knopfanbohr- und
Ausstofsmaschine, d. h. sie dient dazu, die eine (Rück-) Seite des Knopfes in das Arbeitsstück
hineinzufräsen (anzubohren) und mittels einer am Fräser befindlichen Spitze das Arbeitsstück
so weit zu durchschneiden, dafs ein Gegenstempel den angebohrten Knopf leicht ausstofsen
kann. Bisher war allgemein Gebrauch, die Knöpfe an- und auszubohren, d. h. man
hatte zwei Arbeiten nöthig, um den Knopf aus der Steinnufsplatte zu entfernen. Neuerdings
ist eine Vorrichtung bekannt geworden, welche es ermöglicht, den Knopf gleichzeitig
mit dem Anbohren nach der dem Messer entgegengesetzten Seite auszustofsen. Die Herstellung
von Knöpfen mit der erfundenen Maschine bietet sowohl gegenüber dem alten Verfahren
als auch gegenüber dem neueren wesentliche Vortheile. Einmal ist das neuere Verfahren
nur an Handmaschinen bekannt, und zwar besteht es darin, dafs sich mit dem Messer
eine dasselbe umschliefsende federnde Hülse dreht, welche den Knopf, sobald das Messer
genügend tief in das Arbeitsstück eingedrungen ist, nach hinten hinausdrückt. Andererseits
hat dieses Verfahren gegenüber dem erfundenen wesentliche Mangel, da das Messer noch am
Knopf arbeitet, während ihn die Hülse schon hinausdrückt und auch die Wirkung der federnden
Hülse oft durch Spähne u. s. w. aufgehoben wird. Bei der erfundenen Maschine wirken Messer und Ausstofser in entgegengesetzter
Richtung und ' sind gänzlich unabhängig von einander. Das Messer geht bereits aus dem Arbeitsstück heraus, ehe der Ausstofser
wirkt, der vorher noch dem auszubohrenden Knopfe als Stütze gedient hat.
Fig. ι und 2 zeigen die Gesammtanordnung der Maschine in zwei Projectionen. Auf den Füfsen ι
ruht die Fundamentplatte 2. Die Antriebswelle 3 mit Fest- und Losscheibe 4 und 41
ist in 31 und 32 gelagert und dreht mittels
Schnecke 5 und Schneckenrad 6 die Welle 7. Auf Welle 3 aufgekeilt sitzt Riemscheibe 8,
welche mittels Riemen durch die Riemscheibe 9 der Welle 10 und somit der auf ihr aufgekeilten
Scheibe 11 ihre Bewegung mittheilt. Von dieser führt der Antrieb durch Scheibe 12
zur Frässpindel 13, auf die der Messerkopf 14 mit dem Messer 15 aufgeschraubt ist. Die
Spindel 13 ruht in dem Lagerbock 16, der in Schwalbenschwanzführung beweglich auf der
Grundplatte 2 angebracht ist. Durch die auf Welle 7 sitzende Hubscheibe 17 wird der
Bock 1.6, sobald die aufsteigende Curve von 17 gegen den Bolzen 18 drückt, nach vorn geschoben,
worauf beim Fallen der Curve von 17 der Bock 16 durch die Spiralfedern 19 in seine
ursprüngliche Lage zurückbewegt wird. Durch diese Vorwärtsbewegung von 16 und somit
auch der Spindel 13 bohrt sich das Messer 15
in das Arbeitsstück ein, d. h. der Bohrstahl bohrt den Knopf an. Das Arbeitsstück ist
mittels der in Fig. 3 bis 6 näher gezeichneten Einlegevorrichtung so an den der Frässpindel
gegenüberliegenden Bock 20 gebracht worden, dafs 20 als Widerlager dient, wäh-
rend 15 anbohrt. Die Einlegevorrichtung besteht aus zwei Haupltheilen, dem Einleger 21
und den beiden Klemmbacken 22 und 22'.
Der Einleger 21 ist eine längliche, um den Zapfen 23 drehbare Platte, die an beiden Enden,
gleich weit von 23 entfernt zwei der Gröfse des anzubohrenden Knopfes entsprechende
Löcher 24 und 24 1 hat. Die/ Löcher 24
und 241 sind des besseren Festhaltens des Arbeitsstückes wegen mit Zähnchen umgeben
(Fig. 4 und 5). An Platte 21 befinden sich zwei Gelenkplatten 22 und 22J, die durch
einen leichten Federdruck gegen 21 gedrückt werden. Diese Gelenkplatten enden in ein
vorn offenes Bogenstück, das gerade bis an die Löcher 24 und 241 reicht und auf der der
Platte 21 zugekehrten Seite ebenfalls mit kleinen Zähnen versehen ist. Die an 22 und 22' befindlichen
Griffe 25 und 25 1 dienen zum Anfassen,
wenn die Platten 22 und 22J zur Einführung
des Arbeitsstückes zurückgeklappt werden sollen. Der Einleger führt um seinen Zapfen 23 halbe Limdrehungen aus, welche
durch Excenter 26, Schieber 27, den um 28 drehbaren, bei 29 mit-Schieber 27 verbundenen
Ann 30, die Zahnstange 31 und das mit dem Einleger fest verbundene Zahnrad 32 vermittelt
werden. So kommen abwechselnd 24 und 241 vor den Bock 20. Die Klemmbacken 33
und 33 l werden durch Hubscheibe 34, Schieber
35, die um Zapfen 36 drehbaren Hebel 37 und die Spiralfedern 38 hin- und herbewegt,
und -zwar wirkt die Federkraft auf ihre Bewegung nach dem Arbeitsstück hin.
Der Arbeitsvorgang ist nun folgender: Der Arbeiter klemmt ein Arbeitsstück, dessen eine
Seite eine nach einem Sägeschnitt entstandene ebene Fläche bildet, während die andere Seite
und Form unregelmäfsig gestaltet ist, bei 24 mittels Gelenkplatte 22 an Platte 21 so an,
dafs Loch 24 vom Arbeitsstück bedeckt wird und das Arbeitsstück mit der ebenen Seite anliegt.
Das Arbeitsstück wird durch den Federdruck von 22 in seiner Lage festgehalten, bis
es an Bock 20 durch eine halbe Drehung von 21 angelangt ist. Hierauf werden die
Klemmbacken 33 und 33 1 durch starken Federdruck
vorgeschoben, so dafs sie mit ihren Zähnen das Arbeitsstück fest gegen dos Widerlager
20 pressen; alsbald geht Spindel 13 vor und das Messer 15 bohrt an. Ferner hat
Messer 15 eine der Stärke des verarbeiteten Materials entsprechend lange Spitze, welche
dicht um die Rundung des Knopfes einen feinen Ring in das Arbeitsstück hineinschneidet,
und zwar so tief, dafs der angebohrte Knopf schliefslich nur mit einer äufserst dünnen
Schicht noch mit dem Arbeitsstück verbunden ist. Diese feine Schicht soll deshalb stehen
bleiben, damit die Knöpfe nicht schief und vom Messer nicht verletzt werden, was bei
gänzlichem Durchschneiden oft der Fall sein würde. Damit aber bei der schnellen Umdrehung
von 15 die feine Schicht nicht durchbrochen wird, legt sich Stempel 39 — Widerlager
20 ist dem Kreis der sich drehenden Spitze von 1 5 entsprechend durchbohrt —" mit
sanftem Drucke an das Arbeitsstück von hinten an, so dafs ein Herausdrücken des Knopfes
nach hinten verhindert wird. Sowie aber nach vollendeter Arbeit Spindel 13 und damit 15
zurückgezogen wird, wird Stempel 39 sogleich, entsprechend der fallenden Curve von Hubscheibe
40, mittels eines um Zapfen 41 drehbaren Hebels 42 vorgeschoben, so dafs er die
schwache Schicht, durchbricht und den angebohrten Knopf nach dem Messer 15 zu ausstöfst.
Der Knopf fällt durch ein Loch der Fundamentplatte 2 in einen darunter stehenden
Kasten. Sofort werden nun 33 und 33' zurückbewegt, 21 macht eine halbe Umdrehung zurück
und bringt ein neues Arbeitsstück, das der Arbeiter inzwischen am anderen Auge der Platte
eingeklemmt hat, vor 20 zur Bearbeitung.
Es können natürlich auch drei oder mehr Einleger angeordnet werden. Jeder einzelne
würde dann Drittel- oder noch kleinere Umdrehungen machen.
Claims (1)
- Patent-An SPRU ch:
Vorrichtung zum einseitigen Anbohren und Ausstofsen eines Knopfwerkstückes mit drehbarer Einlegevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Werkstück vor einem als Widerlager dienenden Stempel (39) angebohrt und gleichzeitig so weit durchschnitten wird, dafs der angebohrte Knopf nur noch mit einer ganz dünnen Schicht mit ihm verbunden ist, worauf der Stempel (39) den Knopf nach der Seite des Messers herausdrückt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE130446C true DE130446C (de) |
Family
ID=398845
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT130446D Active DE130446C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE130446C (de) |
-
0
- DE DENDAT130446D patent/DE130446C/de active Active
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