DE130424C - - Google Patents

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DE130424C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D39/00Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
    • B21D39/08Tube expanders
    • B21D39/14Tube expanders with balls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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    • B21D39/00Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
    • B21D39/06Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of tubes in openings, e.g. rolling-in

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ja 130424 KLASSE 49 d.
FRIEDRICH STEINRÜCK in BERLIN.
in dieselben bei Siederohrkesseln u. dgl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom. 29. Mai 1901 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Einfräsen von Kreisnuthen und Einpressen bezw. Befestigen von röhrenförmigen Körpern in diesen Nuthen, und das Merkmal derselben liegt in den neu- und eigenartigen Bewegungsmechanismen für die erforderlichen Werkzeuge.
Diese durch die Zeichnung dargestellte Vorrichtung für Riemen- oder Handbetrieb dient in erster Linie zur dampfdichten Befestigung der Rohrenden (z. B. bei Siederohren) in die mittels dieser Vorrichtung vorher mit Nuthen versehenen Kesselwandungen.
Zur klaren Abgrenzung der vorliegenden Erfindung sei zunächst im Folgenden auf bekannte, zwar ähnliche, aber mit der vorliegenden Vorrichtung nicht identische Constructionen hingewiesen.
Es ist bekannt, Nuthen bezw. Rillen in die Wand des das Rohr aufnehmenden Loches einzufräsen und das Eindrücken von Rohrwandungen in Rillen bei schwachen Blechen mittels Kugeln auszuführen; aber diese bekannten Vorrichtungen tragen nicht das Merkmal der vorliegenden Vorrichtung, welche in der Gesammtconstruction, in Bezug auf die angewendeten Hülfsmittel und die erforderlichen Bewegungsmechanismen völlig verschieden ist von den erwähnten bekannten Vorrichtungen, die den gleichen Zweck verfolgen.
Während bei den bekannten Vorrichtungen zwei oder mehrere Messer mittels eines durch eine Schraube bewegten konischen Dornes radial verschoben werden, wird hier ein Fräser mittels excentrisch angeordneter Buchsen radial verschoben, zwecks Einfräsens der Kreisnuthen in die Löcher der Kesselwandungen.
Auch die mit der Fräsvorrichtung und deren Bewegungsmechanismen verbundene Dichtungsvorrichtung zum Eindrücken der Rohrwandung in die Nuthen mittels Stahlkugeln, die in durch eine Schraubenspindel verschiebbaren Druckbacken gelagert sind, ist constructiv verschieden von den bekannten Vorrichtungen, bei welchen einfach durch einen konischen Dorn die Kugeln radial auswärts gedrückt werden, um dünne Bleche mit einander zu verbinden, nicht aber um Siederohre dampfdicht in den Kesselwandungen zu befestigen.
Die Einrichtungen des vorliegenden Fräse- und Dichtungsapparates ist nun folgende:
Der Bock oder das Gestell 1 wird mit ,Schrauben an der entsprechend gelochten Kesselwandung befestigt. Der obere Theil 2 dieses Bockes ist als Lager ausgebildet, in welchem die mit excentrischer Bohrung versehene Lagerbuchse 3 gelagert ist. Mit dieser Buchse 3 kann die ebenfalls excentrisch ausgebohrte Buchse 4 in beliebiger Stellung zu 3 gekuppelt werden. In der Buchse 4 ist wiederum die Hohlspindel 5 gelagert, welche am vorderen Ende mit Gewinde für den Fräskopf 7 (Fig. 1) bezw.. für den Dichtungskopf 8 (Fig. 3 und 3 a) versehen ist. Durch die Hohlspindel 5 ist die Anzugsschraube 6 hindurchgeführt.
Auf dem Fräskopf 7 werden die entsprechenden Fräser (z. B. drei Fräser, Fig. 1)
den einzuschneidenden Nuthen gemäfs in den gewünschten Abständen befestigt. Auf der Lagerbuchse 3 sitzt ein Zahnrad 9, welches in das auf die Antriebswelle 1 1 (bezw. ihre Hohlwelle) aufgekeilte Zahnrad 10 eingreift. Mittels Riemscheibe 12 oder auf den Vierkant 13 aufzusteckender Handkurbel erfolgt der Antrieb.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung als Fräsevorrichtung ist nun folgende:
Zunächst werden die excentrisch gebohrten Buchsen 3 und 4 in der in Fig. 2 angegebenen Stellung gekuppelt, d. h. derart, dafs die Hohlspindel 5 centrisch zum Lager 2 liegt und die Fräser somit centrisch in die Bohrung 14 der Kesselwandung eingeführt werden können.
Um nun nach und nach die Kreisnuthen in die Kesselwandung 15 einfräsen zu können, ist die Buchse 3 mit nur einer radialen Durchbohrung 16 (Fig. 1), dagegen die Buchse 4 mit einer gröfseren Anzahl radialer Durchbohrungen 17, 17 ... (Fig. ιa punktirt) versehen, und mittels des Mitnehmerstiftes 18 erfolgt die Kupplung von 4 und 3 derart, dafs von Null bis zu der der Tiefe der Nuthen entsprechenden Gröfse der Excentricität die Fräser gegen die Innenwandung der Kesselwanddurchbohrung bezw. der Nuthentiefe geführt werden können. Fig. 1 und ι a zeigen die Stellung der Fräser bei gröfster Nuthentiefe; 4 und 3 (Fig. ia) dementsprechend gekuppelt.
Das Räderpaar 9 und 10 giebt gleichsam den Vorschub für den Fräskopf ab, während die Zahnräder 19 und 20 die schnellere Umdrehung der Fräser bewirken und mit entsprechend hohen Zähnen, der Verschiebung von 5 wegen, versehen sind.
Soll die Vorrichtung1 als Dichtungsapparat für die in den Nuthen dampfdicht zu befestigenden Röhren dienen, so werden die Buchsen 3 und 4 mit 5 derart gekuppelt, dafs 5 centrisch zum Lager 2 bleibt (Fig. 2), wobei die Kupplung dadurch erfolgt, dafs der Mitnehmerstift 18 tiefer eingeschoben wird und in eine Durchbohrung 18" (Fig. 2) von 5 eingreift.
Statt des Fräskopfes 7 wird der Dichtungskopf 8 (Fig. 3 und 3 a) auf die Hohlspindel 5 aufgeschraubt. Die Räder 19, 20 werden in bekannter Weise ausgerückt und 9 und 10. bleiben im Eingriff, da für das Dichten bezw. Befestigen der Rohrenden die Hohlspindel 5 mit dem Kopf 8 eine langsamere Bewegung machen mufs:
Der Dichtungskopf 8 besteht aus der cylindrischen Hülse 21 zur Aufnahme der Stahlkugeln 22, deren Durchmesser der Nuthenbreite entsprechen. Innerhalb der Hülse 21 liegt eine als Druckbacke dienende getheilte Hülse 23 (Fig. 3 und 3 a) mit cylindrischem Mantel und kegelförmiger Durchbohrung, welche den Kegel 24 aufnimmt. Dieser Kegel wird mittels der Anzugsschraube b (Fig. 3 und 1) durch ein auf den Vierkant 25 (Fig. 1) aufzusteckendes Handrad, der vorzunehmenden Einpressung der Rohrwandung 26 in die Nuthen 27 der Kesselwand entsprechend, angezogen, und somit werden die Druckbacken 23 gegen die Kugeln 22 geprefst, wodurch die dichte Befestigung der Rohrenden erfolgt.
Die die Kugeln aufnehmende Hülse 21 kann, wie in Fig. 4 und 4a angedeutet ist, derart mit Durchbohrungen versehen sein, dafs z. B. statt vier Kugeln nur je drei Kugeln für eine Nuth in Wirkung treten, und die Vertheilung der Kugellöcher kann so gewählt werden, dafs sie den verschiedenen Entfernungen der Nuthen entsprechen.
Selbstverständlich kann diese Vorrichtung nicht allein für Kessel Anwendung finden, sondern überall da, wo es sich um eine Befestigung von röhrenförmigen Körpern in Kreisnuthen handelt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Einfräsen von Rillen bezw. Kreisnuthen in die Wand von Rohrlöchern in Kesselblechen, dadurch gekennzeichnet,
■ dafs einer den Fräser aufnehmenden Hohlspindel (5) aufser der rotirenden Bewegung noch mittels der sie umgebenden, in verschiedenen Stellungen mit einander kuppelbaren, zu ihrem Lager (2) mit excentrischen
.. Durchbohrungen versehenen Lagerbuchsen (4 und 3) gleichzeitig eine zu ihrer Achse quer gerichtete Bewegung, entsprechend der Tiefe der einzufräsenden Nuthen, ertheilt werden kann (Fig. 1 und ia).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einem Abdichtungskopf zum Einpressen der Rohre in die Rillen der Lochwand, dadurch gekennzeichnet, dafs der Abdichtungskopf (8) an Stelle des Fräskopfes (7) auf die alsdann nur centrisch rotirende Hülse bezw. Hohlspindel (5) . aufgesetzt wird und mit einer Hülse (21) versehen ist, welche die Stahlkugeln (22) aufnimmt, die mittels der durch die in der Hohlspindel (5) befindliche Schraubenspindel (6) in der Hülse (21) verschiebbaren Druckbacken (23) dieWandungen der Rohrenden in die Rillen der Lochwandung eindrücken (Fig. 3 und 3a).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT130424D Expired DE130424C (de)

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