DE1302016B - Mittel zur Behandlung gewebeverletzter Pflanzen - Google Patents

Mittel zur Behandlung gewebeverletzter Pflanzen

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DE1302016B
DE1302016B DESCH40025A DESC040025A DE1302016B DE 1302016 B DE1302016 B DE 1302016B DE SCH40025 A DESCH40025 A DE SCH40025A DE SC040025 A DESC040025 A DE SC040025A DE 1302016 B DE1302016 B DE 1302016B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N3/00Preservation of plants or parts thereof, e.g. inhibiting evaporation, improvement of the appearance of leaves or protection against physical influences such as UV radiation using chemical compositions; Grafting wax
    • A01N3/04Grafting-wax

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

Bei allen Wundverschluß- und Baumpflege- sowie Veredlungsmitteln sind die Wachstums- und witterungsbedingten Volumenschwankungen der Bäume und Sträucher zu beachten.
Erfahrungsgemäß treten nach dem Auftragen und Erstarren dieser Mittel unter der aufgetragenen Schicht naturbedingt Risse im Holz auf, die eine solch starke Spannung auslösen können, daß die künstliche Schutzschicht reißen muß. Das Holzgewebe wird hierdurch erneut offengelegt und die Möglichkeit für das Ansiedeln von tierischen und pflanzlichen Schmarotzern in den Gewebe-Rißwunden geschaffen. Fäulnis- und Verrottungsherde sind alsdann die Folge.
Gegenstand des Hauptpatents 1281206 ist ein Mittel zur Behandlung gewebeverletzter Pflanzen, insbesondere von Bäumen und Sträuchern, auf der Basis wäßriger Dispersionen oder Emulsionen von Kunststoffen und/oder Naturharzen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Cellulose.
Obwohl das in dem Hauptpatent beschriebene Mit- ao tel gummielastisch auftrocknet und damit die Wachstums- und witterungsbedingten Ausdehnungen und Zusammenschrumpfungen des Holzes in sehr hohem Maße »mitmacht«, ohne zu reißen, ist es doch angebracht, dem Mittel spezielle Stoffe bei- bzw. unterzumischen, die der aufgetrockneten Schutzschicht eine noch größere Zerreißfestigkeit verleihen.
Eingehende Versuche haben ergeben, daß außer der Cellulose ein weiterer geringer Zusatz von natürlichen und/oder künstlichen Fasern oder Fasergewebe, maschinell oder mit der Hand dem im dickflüssigen Zustand vorliegenden Mittel eingerührt, dem erfindungsgemäßen Mittel in aufgetrocknetem Zustand eine solch hohe Zerreißfestigkeit verleiht, daß die Wachstums- und witterungsbedingten Volumenschwankungen des Holzes zu keiner Rißbildung in der aufgetragenen Schutzschicht führen können. Denn die natürlichen oder künstlichen Fasern oder Fasergewebe wirken in der erstarrten Schicht des erfindungsgemäß beschriebenen Mittels — als sogenanntes Vlies — wie eine Armierung, ähnlich wie im Beton das Moniereisen, das bekanntlich auch in Stab- oder Gewebeflechtform Verwendung findet, um der erstarrten Betonmasse eine größere Zerreiß- und Zugfestigkeit zu verleihen.
Der Zusatz von natürlichen und/oder künstlichen Fasern oder von Fasergewebe erweist sich somit in dem erfindungsgemäßen Mittel als sehr vorteilhaft, um einen viel dauerhafteren Verschluß von künstlichen oder natürlichen Gewebewunden an Bäumen und Sträuchern herbeizuführen, als er bei allen bisher für den Baumwundverschluß bekannten und verwendeten Mitteln möglich ist.
Beispiel
375 Teile
155 Teile
1 Teil
5 Teile
4 Teile
400 Teile
50%iges Polyvinylpropionat,
Wasser mit Konservierungsmittel,
Fungicide,
Natriumalginat,
wäßrige Methylcellulose,
feinstgemahlene Linters oder Linters-Abfall,
60 Teile Glasfasern,
1000 Teile.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Mittel zur Behandlung gewebeverletzter Pflanzen üäch Patent 1281206, gekennzeichnet durch einen Gehalt an natürlichen und/oder künstlichen Fasern oder Fasergewebe.
DESCH40025A 1966-07-16 1966-07-16 Mittel zur Behandlung gewebeverletzter Pflanzen Pending DE1302016B (de)

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