-
Gegenstand der Patentanmeldung D 1279682. 6-42 ist ein Verfahren
zur Herstellung von 6,11-Dihydrodibenzo [b, e]-oxepin- bzw.-thiepin-11-on der allgemeinen
Formel
in der X ein Sauerstoff-oder Schwefelatom bedeutet, das dadurch gekennzeichnet ist,
daß man o- (Phenoxymethyl)-benzoesäure bzw. o- (Phenylmercaptomethyl)-benzoesäure
der allgemeinen Formel
in der X die oben angegebene Bedeutung besitzt, mit Polyphosphorsäure bzw. Phosphorsäureestern
erhitzt oder die entsprechenden Säurechloride a) auf 100 bis 160°C erwärmt oder
b) in Gegenwart von Xylol zum Sieden erhitzt oder c) in Gegenwart von Aluminiumchlorid
umsetzt bzw. die o- (Phenoxymethyl)-benzoesaure oder o- (Phenylmercaptomethyl)-benzoesäure
zunächst durch Kochen mit Thionylchlorid in die entsprechenden Säurechloride überführt
und diese anschließend nach a) oder b) behandelt oder daß man die Überführung in
die Säurechloride und deren Ringschluß in einer Stufe bewirkt, indem die entsprechende
Säure mit Thionylchlorid und Xylol zum Sieden erhitzt wird.
-
In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens gemäß Patentanmeldung P
12 79 682.6-42 wurde nun gefunden, daß man auch substituierte 6,11-Dihydrodibenzo
[b, e]-oxepin- bzw.-thiepin-11-one der allgemeinen Formel
in der X ein Sauerstoff-oder Schwefelatom und R ein Halogenatom, einen Alkyl-oder
Alkoxyrest bedeutet, dadurch erhält, daß man eine o- (Phenoxymethyl)-benzoesäure
bzw. o- (Phenylmercaptomethyl)-benzoesäure der allgemeinen Formel
in der X und R die oben angegebene Bedeutung besitzen, mit Polyphosphorsäure bzw.
Phosphorsäure-
estern erhitzt oder die entprechenden Säurechloride a) auf 100 bis
160°C erwärmt oder b) in Gegenwart von Xylol zum Sieden erhitzt oder c) in Gegenwart
von Aluminiumchlorid umsetzt bzw. die o- (Phenoxymethyl)-benzoesäure oder o- (Phenylmercaptomethyl)-benzoesäure
zunächst durch Kochen mit Thionylchlorid in die entsprechenden Säurechloride überführt
und diese anschließend nach a) oder b) behandelt oder daß man die Überführung in
die Säurechloride und den Ringschluß in einer Stufe bewirkt, indem die entsprechende
Säure mit Thionylchlorid und Xylol zum Sieden erhitzt wird.
-
Die Verfahrensprodukte stellen Zwischenprodukte zur Herstellung von
therapeutisch wertvollen Verbindungen dar.
-
In den nachstehenden Beispielen ist das erfindungsgemäße Verfahren
näher erläutert.
-
Beispiel 1 2-Chlor-6,11-dihydrodibenzo [b, e]-thiepin-11-on In 70
g Polyphosphorsäure (Handelsware) werden bei 80°C (Innentemperatur) unter Rühren
13,90 g (0,05 Mol) o- (p-Chlor-phenylmercaptomethyl)-benzoesäure auf einmal eingetragen,
und das Ganze wird 30 Minuten auf 130 bis 140°C (Innentemperatur) erwärmt. Der Kolbeninhalt
wird dann noch heiß (etwa 80°C) in Eiswasser eingerührt und mit Äther extrahiert.
Die vereinigten Ätherextrakte werden mit 5°/oiger Natronlauge, dann mit Wasser gewaschen
und hierauf mit Natriumsulfat getrocknet. Anschließend wird der Äther abgedampft
und der Eindampfrückstand (11,3 g = 87°/o der Theorie, F. 127 bis 130°C) im Hochvakuum
destilliert. Es werden 10,5 g 2-Chlor-6,11-dihydrodibenzo [b, e]-thiepin-11-on vom
Kp. a 175 bis 181°C und vom F. 130 bis 132°C (81°/o der Theorie) erhalten. Nach
der Umkristallisation aus Isopropanol schmilzt die Verbindung bei 133 bis 134° C.
-
Die als Ausgangsstoff benötigte o- (p-Chlor-phenylmercaptomethyl)-benzoesäure
ist wie folgt hergestellt worden : 27,8 g (0,1 Mol) ct)-Brom-o-tolylbromid (dargestellt
nach D a v i e s und P e r k i n jr., Journal of Chemical Society, Bd. 121 [1922],
S. 2203), werden unter Kühlen bei etwa 10°C in 50 ccm absolutem Äthanol gelöst.
-
Bei Raumtemperatur wird dann unter Rühren eine alkoholische Lösung
von p-Chlorthiophenol-Natrium, die aus 29 g (0,2 Mol) p-Chlorthiophenol, 4,6 g Natrium
und 100 ccm absolutem Äthanol hergestellt worden ist, zugetropft und anschließend
der Kolbeninhalt 2 Stunden zum Sieden erhitzt. Dann wird erkalten gelassen, vom
ausgefallenen Niederschlag abfiltriert und der Großteil des Äthanols im Vakuum verdampft.
Der Rückstand wird mit Wasser und Äther versetzt, und die ätherischen Anteile werden
mit 5°/oiger Lauge, dann mit Wasser gewaschen und mit Natriumsulfat getrocknet.
Anschließend wird der Äther entfernt und der Rückstand (33,2g) in einer Lösung von
16,5 g Kaliumhydroxyd in 165 ccm Methanol 2 Stunden zum Sieden erhitzt. Hierauf
wird das Methanol im Vakuum abgedampft, der Rückstand in Wasser und Äther aufgenommen,
der wäßrige Anteil abgetrennt, filtriert und unter Rühren mit verdünnter Salzsäure
versetzt. Der hierbei ausgefallene Niederschlag wird abgenutscht, gut mit Wasser
gewaschen und im Vakuum bei etwa 50°C getrocknet.
-
Gegebenenfalls wird die Kristallmasse zur Entfernung von farbigen
Verunreinigungen mit Ligroin verrieben.
-
Es werden 22,8 g o- (p-Chlor-phenylmercaptomethyl)-benzoesäure vom
F. 125 bis 128°C (82°/o der Theorie) erhalten.
-
Beispiel 2 2-Methyl-6,11-dihydrodibenzoe [b, e]-thiepin-11-on 25,8
g (0, 1 Mol) o-(p-Methyl-phenylmercaptomethyl)-benzoesäure werden unter Rühren bei
80°C in 140 g Polyphosphorsäure eingetragen und 30 Minuten auf 100 bis 110°C erwärmt.
Die Aufarbeitung erfolgt wie im Beispiel 1 näher beschrieben. Es werden 17,3 g 2-Methyl-6,11-dihydrodibenzo
[b, e]-thiepin-11-on vom Kip. ex 167 bis 175°C und vom F. 114 bis 118°C (72°/o der
Theorie) erhalten. Nach der Umkristallisation aus Isopropanol schmilzt die Verbindung
bei 119 bis 120°C.
-
Die als Ausgangsprodukt verwendete o- (p-Methylphenylmercaptomethyl)-benzoesäure
ist in Analogie zur o- (p-Chlorphenylmercaptomethyl)-benzoesäure (vgl. Beispiel
1) aus co-Brom-o-tolylbromid und p-Thiokresol in einer Ausbeute von 85 °/o der Theorie
erhalten worden ; F. 128 bis 131°C.
-
Beispiel 3 2-Methyl-6, 11-dihydrodibenzo [b, e]-oxepin-11-on In 14
ccm absolutes Äthanol werden 21,0 g Phosphorpentoxyd unter Rühren, beginnend bei
Raumtemperatur und anschließend bei 50 bis 80°C (Innentemperatur), eingetragen.
Nach beendeter Zugabe wird der Kolbeninhalt etwa 1 Stunde auf 95 bis 100°C (Innentemperatur)
erwärmt, bis alles Phosphorpentoxyd umgesetzt ist. Dann werden in diese Mischung
bei 80 bis 90° C 12,1 g (0,05 Mol) o- (p-Methyl-phenoxymethyl)-benzoesäure auf einmal
eingetragen, und hierauf wird 30 Minuten auf 100 bis 110°C erwärmt.
-
Der Kolbeninhalt wird noch heiß (etwa 80° C) in Eiswasser eingerührt
und mit Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte werden mit 5°/oiger Natronlauge,
dann mit Wasser gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Eindampfrückstand
(10,3 g, F. 101 bis 105°C) wird mit Ligroin verrieben.
-
Es werden 8,8 g 2-Methyl-6, 11-dihydrodibenzo [b, e]-oxepin-11-on
vom F. 106 bis 108°C (78, 5"/ der Theorie) erhalten. Nach der Umkristallisation
aus Isopropanol schmilzt die Verbindung bei 108 bis 109°C.
-
Die als Ausgangsprodukt verwendete o- (p-Methylphenoxymethyl)-benzoesäure
ist in Analogie zur o- (p-Methyl-phenylmercaptomethyl)-benzoesäure (vgl.
-
Beispiel 2) aus co-Brom-o-tolylbromid und p-Kresol in einer Ausbeute
von 70 bis 75°/0 erhalten worden ; F. 118 bis 120°C.
-
Beispiel 4 I. 12,1 g (0,05 Mol) o-(p-Methyl-phenoxymethyl)-benzoesäure
und 20 ccm Thionylchlorid werden 1 Stunde unter Rückflußkühlung erhitzt. Dann wird
das überschüssige Thionylchlorid im Vakuum abgedampft, der Rückstand (12,8 g) in
20 ccm Xylol aufgenommen und 8 Stunden zum Sieden erhitzt. Der beim Abkühlen ausgefallene
Kristallbrei wird abgesaugt und mit wenig Ligroin gewaschen (4,3 g Kristallisat
K1 vom F. 106 bis 108°C). Das Xylolfiltrat und die Ligroinmutterlauge werden im
Vakuum eingedampft, und der Eindampfrückstand wird im Hochvakuum
destilliert. Es
werden 5,1 g eines Destillats vom KpXowos 140 bis 142°C erhalten, das in der Vorlage
erstarrt und einen F. von 91 bis 105°C zeigt. Nach der Umkristallisation aus Isopropanol
schmilzt die Verbindung bei 108 bis 109°C (4,1 g) ; der Mischschmelzpunkt mit dem
Kristallisat Kl ergibt keine Depression.
-
Die Gesamtausbeute an 2-Methyl-6, 11-dihydrodibenzo [b, e]-oxepin-11-on
beträgt 8,4 g (75 °/o der Theorie).
-
II. 6,0 g (0,025 Mol) o-(p-Methyl-phenoxymethyl)-benzoesäure und
6 ccm Thionylchlorid werden 1 Stunde zum Sieden erhitzt, und das überschüssige Thionylchlorid
wird im Vakuum auf dem Wasserbad abgedampft. Der verbleibende Rückstand wird im
Stickstoffstrom bis zur Beendigung der Chlorwasserstoffentwicklung (etwa 1 Stunde)
im Ölbad auf 130 bis 140°C erwärmt und anschließend einer Hochvakuumdestillation
unterworfen. Es werden 5,3 g 2-Methyl-6,11-dihydrodibenzo [b, e]-oxepin-11-on vom
Kp. o, l 147 bis 150° C und vom F. 103 bis 106°C (95°/0 der Theorie) erhalten.
-
III. 12,1 g (0,05 Mol) o- (p-Methyl-phenoxymethyl)-benzoesäure, 4
ccm Thionylchlorid und 25 ccm Xylol werden 8 Stunden zum Sieden erhitzt. Das Reaktionsgemisch
wird mit Äther versetzt, mit verdünnter Natronlauge, dann mit Wasser gewaschen und
mit Natriumsulfat getrocknet. Dann wird das Lösungsmittel verdampft und der Eindampfrückstand
im Hochvakuum destilliert. Es werden 9,7 g 2-Methyl-6, 11-dihydrodibenzo [b, e]-oxepin-11-on
vom Kp. o, l 147 bis 150°C und vom F. 96 bis 106°C erhalten. Nach dem Verreiben
mit Ligroin schmilzt die reine Verbindung (8,3 g) bei 108 bis 109°C.
-
Beispiel 5 2-Methoxy-6,11-dihydrodibenzo [b, e]-oxepin-11-on 42 g
Phosphorpentoxyd werden, wie im Beispiel 3 beschrieben, mit 28 ccm absolutem Athanol
umgesetzt.
-
Bei 80 bis 90°C werden in die erhaltene Mischung 25,8 g (0,1 Mol)
o- (p-Methoxy-phenoxymethyl)-benzoesäure eingetragen, und das Reaktionsgemisch wird
unter Rühren 30 Minuten auf 130 bis 140°C erwärmt.
-
Die Aufarbeitung geschieht wie im Beispiel 3 näher beschrieben. Der
Ätherrückstand (23,6 g) ergibt bei der Hochvakuumdestillation 19,5 g 2-Methoxy-6,11-dihydrodibenzo
[b, e]-oxepin-11-on vom Kpeo, os 158 bis 162°C und vom F. 91 bis 93°C (81°/o der
Theorie).
-
Nach der Umkristallisation aus Isopropanol schmilzt die Verbindung
bei 93 bis 94°C.
-
Die als Ausgangssubstanz verwendete o- (p-Methoxyphenoxymethyl)-benzoesäure
ist in üblicher Weise durch Umsetzung von-Brom-o-tolylbromid mit p-Methoxyphenol
erhalten worden (Ausbeute 78 °/o der Theorie, F. 176 bis 178°C).
-
Beispiel 6 2-Chlor-6, 11-dihydrodibenzo [b, e]-oxepin-11-on In analoger
Weise, wie im Beispiel 3 beschrieben, werden 13,1 g (0,05 Mol) o- (p-Chlor-phenoxymethyl)-benzoesäure
mit Polyphosphorsäureester, der aus 21,0 g Phosphorpentoxyd und 14 ccm absolutem
Athanol hergestellt worden ist, bei 130 bis 140°C Innentemperatur kondensiert (Reaktionszeit
30 Minuten). Es werden 11,8 g Rohprodukt (96,8 °/o der
Theorie,
F. 65 bis 112° C) bzw. nach der Destillation 8,7 g 2-Chlor-6,11-dihydrodibenzo [b,
e]-oxepin-11-on vom Kp. 0, 5 162 bis 166°C und vom F. 119 bis 125°C, (71,5°/o der
Theorie) erhalten. Nach der Umkristallisation aus Isopropanol schmilzt die Verbindung
bei 126 bis 127°C.
-
Die als Ausgangsprodukt verwendete o- (p-Chlorphenoxymethyl)-benzoesäure
ist in üblicher Weise aus cv-Brom-o-tolylbromid und p-Chlorphenol mit einer Ausbeute
von 77°/0 der Theorie hergestellt worden ; P. 162 bis 164° C.
-
Beispiel 7 13,1 g (0,05 Mol) o- (p-Chlor-phenoxymethyl)-benzoesäure
und 20 ccm Thionylchlorid werden 1 Stunde unter Rückflußkühlung erwärmt. Das überschüssige
Thionylchlorid wird im Vakuum abgedampft, der Rückstand in 20 ccm Xylol aufgenommen
und 8 Stunden zum Sieden erhitzt. Nach Zugabe von Äther werden die organischen Anteile
mit 5°/oiger Lauge, dann mit Wasser gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und
eingedampft. Der Eindampfungsrückstand (12,8 g) ergibt bei der Hochvakuumdestillation
9,5 g 2-Chlor-6, 11-dihydrodibenzo [b, e]-oxepin-11-on vom Kp. o, 174 bis 176°C
und vom F. 117 bis 123°C (78°/o der Theorie). Nach der Umkristallisation aus Isopropanol
werden 8,4 g (69 °/o der Theorie) vom F. 126 bis 127°C erhalten.
-
Bessere Ausbeuten und ein reineres Produkt erhält man, wenn man ohne
Lösungsmittel arbeitet : 6,6 g (0,025 Mol) o- (p-Chlor-phenoxymethyl)-benzoesäure
und 6 ccm Thionylchlorid werden 2 Stunden zum Sieden erhitzt. Nach der Entfernung
des Thionylchlorids im Vakuum wird der Rückstand unter Durchleiten von Stickstoff
im Ölbad auf 130 bis 140° C bis zur Beendigung der Chlorwasserstoffentwicklung (etwa
2 Stunden) erhitzt und im Hochvakuum destilliert. Es werden 5,3 g (87 °o der Theorie)
2-Chlor-6,11-dihydrodibenzo [b, e]-oxepin-11-on vom Kp. o, g 162 bis 166°C (F. 120
bis 127°C) erhalten. Nach Verreiben mit Ligroin schmilzt die Verbindung bei 126
bis 127°C ; Ausbeute : 4,2g (78°/o der Theorie).
-
Beispiel 8 2-Brom-6,11-dihydrodibenzo [b, e]-oxepin-11-on 7,7 g (0,025
Mol) o-(p-Brom-phenoxymethyl)-benzoesäure und 6 ccm Thionylchlorid werden 2 Stunden
zum Sieden erhitzt. Das überschüssige Thionylchlorid wird im Vakuum abgedampft und
der Rückstand im Ölbad unter Stickstoff auf 150 bis 160°C bis zur Bendigung der
Chlorwasserstoffentwicklung (etwa 2 Stunden) erwärmt. Der Kolbeninhalt wird im Hochvakuum
destilliert und ergibt 5,8 g (81 % der Theorie) 2-Brom-6,11-dihydrodibenzo [b, e]-oxepin-11-on
vom Kp. o, os 165 bis 168° C (F. 126 bis 132° C).
-
Nach der Umkristallisation aus Isopropanol werden 5,2 g (72X5 °/o
der Theorie) der reinen Verbindung vom F. 135 bis 137°C erhalten.
-
Beispiel 9 3-Methyl-6,11-dihydrodibenzo [b, e]-oxepin-11-on In analoger
Weise, wie im Beispiel 3 beschrieben, werden 14 ccm absolutes Athanol mit 21 g Phosphor-
pentoxyd
umgesetzt. Dann werden in die erhaltene Mischung bei etwa 80°C 12,1 g (0,05 Mol)
o- (m-Methyl-phenoxymetyl)-benzoesäure eingetragen, und das Reaktionsgemisch wird
30 Minuten unter intensiver Rührung auf 100 bis 110°C erwärmt. Nach analoger Aufarbeitung
gemäß Beispiel 3 werden 6,0 g (54,0 °/o der Theorie) 3-Methyl-6,11-dihydrodibenzo
[b, e]-oxepin-11-on vom Kp. o, l 139 bis 147°C und vom F. 71 bis 72°C (aus Ligroin-Ather
= 50 : 50) erhalten.
-
Die als Ausgangsprodukt benötigte o- (m-Methylphenoxymethyl)-benzoesäure
ist auf übliche Weise aus-Brom-o-tolylbromid und m-Kresol in einer Ausbeute von
77°/0 der Theorie erhalten worden ; F. 145 bis 148°C.
-
Beispiel 10 2-Methoxy-6,11-dihydrodibenzo [b, e]-thiepin-11-on 13,7
g (0,05Mol) o- (p-Methoxy-phenylmercaptomethyl)-benzoesäure werden bei 100°C unter
Rühren in 100 g Polyphosphorsäure eingetragen und 30 Minuten auf 100 bis 110°C erwärmt.
Nach der Aufarbeitung gemäß Beispiel 1 werden 1,5g (12°/o der Theorie) 2-Methoxy-6,11-dihydrodibenzo
[b, e]-thiepin-11-on vom Kp. o, o5 175 bis 187°C und vom F. 89 bis 90°C (aus Isopropanol)
erhalten.
-
Die als Ausgangsstoff benötigte o-(p-Methoxyphenylmercaptomethyl)-benzoesäure
ist in üblicher Weise aus -Brom-o-tolylbromid und p-Methoxythiophenol in einer Ausbeute
von 88°/o der Theorie erhalten worden ; F. 116 bis 119°C.