DE129398C - - Google Patents

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DE129398C
DE129398C DENDAT129398D DE129398DA DE129398C DE 129398 C DE129398 C DE 129398C DE NDAT129398 D DENDAT129398 D DE NDAT129398D DE 129398D A DE129398D A DE 129398DA DE 129398 C DE129398 C DE 129398C
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piston
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pressure
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine sicher functionirende, von aufsen leicht regulirbare Steuerung für hydraulische Pressen mit zwei einfach wirkenden oder einem doppelt wirkenden Cylinder, denen die Druckflüssigkeit nicht aus Accumulatoren, sondern aus Pumpen zufliefst, und deren Kolben weg dadurch Begrenzung erfahren soll, dafs die Pressung einen beliebig festzusetzenden Höchstdruck nicht überschreiten darf.
Der Steuerungsapparat setzt sich zusammen aus dem Schieber 0 als Zuflufsregler, den Ventilen ν und vl als Abflufsreglern, einem zwi-: sehen Zuflufs- und Abflufsreglern angeordneten, zu deren Bewegung dienenden Spannwerke, das aus der Verbindung eines Spannkolbens c und Federn i mittels eines Querhauptes e, Gelenkstücke f und in g drehbar gelagerter Winkelhebel h besteht, und einem die Bewegung des Spannkolbens c regelnden, durch Belastung auf beliebigen Druck einstellbaren Sperrkolben a.
Statt der Feder i kann auch ein Gewichtoder Luftpuffer-Accumulator zur Anwendung kommen. Statt durch Ventile ν und v1 kann der Abflufs auch durch Schieber geregelt werden.
Als neu ist an dieser Steuerung zu betrachten: die Gesammtanordnung, die Construction des Spannwerkes, und die an den Abflufsreglern angebrachte Sperrklinkenanordnung zur Offenhaltung der Abflufsöffnungen.
Die aus Oeffnung I am Zuflufsregler ο gespeiste Prefscylinderseite ist in steter Verbindung mit Oeffnung d am Spannkolben c und mit Oeffnung u am Abflufsregler· v.
In entsprechender Weise steht die aus I1 gespeiste Prefscylinderseite in steter Verbindung mit d1 und mit u l. Während aus / gespeist wird, steht der Abflufsregler v1 offen und der Abflufsregler ν ist geschlossen. Bei Speisung aus lx steht der Abflufsregler ν offen, während der Abflufsregler v1 geschlossen ist. Die Steuerung ist in der Stellung gezeichnet, dafs aus / gespeist wird. Der in /herrschende Flüssigkeitsdruck pflanzt sich durch den Prefscylinder nach d am Spannkolben c fort. Während der Prefs-. kolben unter dem Drucke der Flüssigkeit aus / vorrückt, fliefst die auf der Gegenseite befindliche, derselben aus Z1 zugeflossene, jetzt verbrauchte Flüssigkeit nach u x am geöffneten Abflufsregler v\ der sie entweichen läfst; dl befindet sich hierbei unter gleichem Drucke wie l\. Der Sperrkolben α dient zur Einstellung des Maximaldruckes, bei dessen Erreichung die Umsteuerung erfolgen soll. Die Federn i dienen zur Ansammlung potentieller Energie, die dazu bestimmt ist, die Weiterbewegung des Spannkolbens c und des mit ihm durch den Mitnehmer m verbundenen Zuflufsreglers ο zu sichern von dem Momente ab, wo der Zuflufsregler 0 anfängt, den Austritt der Druckflüssigkeit aus / bezw. Z1 abzusperren; demzufolge wird dem Spannkolben c keine Bewegung mehr durch die Druckflüssigkeit ertheilt.
Die Arbeitsweise der Steuerung ist folgende: Sobald in dem aus / gespeisten Prefscylinder der gewünschte Höchstdruck erreicht ist, geht der Sperrkolben a, auf dessen Ringquerschnitt durch Rohr b die Prefsflüssigkeit drückt, zu-
rück und giebt den Spannkolben c frei, dessen zwei Seiten durch die Eintrittsöffnungen d und d1 unter dem Drucke der correspondirenden Prefscylinderseiten stehen. Der jetzt unter dem in d herrschenden Flüssigkeitsdrucke vorrückende Spannkolben c gleitet mit der Laufbahn ρ an dem Sperrkolben α vorüber und wirkt mittels des Querhauptes e, der Gelenkstücke f und der in g drehbar gelagerten Winkelhebel h spannend auf die Federn i bis zu seiner Mittelstellung. Sobald diese überschritten ist, wirkt umgekehrt die Federkraft treibend auf ihn zurück. Nach Zurücklegung eines gewissen Weges seitens des Spannkolbens c über seine Mittelstellung hinaus legt sich der an seiner hohlen Kolbenstange k angebrachte Mitnehmer m gegen den Anschlag η an der Kolbenstange des Zuflufsreglers ο und bewirkt dessen Umsteuerung. Gleichzeitig rücken andererseits die mit dem Spannkolben verbundenen Stangen r und s vor. Der an" s sitzende Mitnehmer y giebt die Sperrklinke χ frei, die sich nunmehr unter dem Einflufs der Zugfeder w gegen den Belastungshebel q des Ventiles ν legt; inzwischen öffnet der an r sitzende Mitnehmer if durch Druck auf den Belastungshebel q das Ventil ν und dreht den Belastungshebel q so weit, bis er an einem am Ende angebrachten Stifte von der Sperrklinke χ gefafst und festgehalten wird, wodurch die Offenhaltung des Ventiles ν gesichert ist. Der weiterhin an r sitzende Mitnehmer t1 hat sich inzwischen von dem Belastungshebel ql des Ventiles v1 entfernt; wenn nun der an s sitzende Mitnehmer^1 die Sperrklinke x1 anhebt und dadurch den Belastungshebel ^1 auslöst, wird sich das Ventil v1 unter dem Einflufs der auf den Belastungshebel q1 wirkenden Zugfeder ^1 und unter dem wachsenden Drucke der Prefsflüssigkeit rasch schliefsen. In demselben Momente steht auch das andere Ende der Laufbahn^ vor dem Sperrkolben a, und dieser fällt unter dem Einflufs seiner den Flüssigkeitsdruck jetzt übersteigenden Belastung wieder sperrend ein.
Das. Spiel wiederholt sich in entsprechender Weise nach der umgekehrten Richtung, sobald der Druck in dem aus /' gespeisten Prefscylinder die gewünschte Höhe erreicht hat und .der Sperrkolben α wieder zurückgewichen ist. Die Mitnehmer if und if1 werden so eingestellt, dafs die Oeffnung der Abflufsregler während der Umsteuerung des Zuflufsreglers erfolgt; die Mitnehmer^ und yA aber werden so eingestellt, dafs die Schliefsung der Abflufsregler erst nach vollendeter Umsteuerung des Zuflufsreglers erfolgt.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Steuerung für hydraulische Pressen mit Prefspumpe, dadurch gekennzeichnet, dafs die Organe für den Zuflufs und Abflufs der Druckflüssigkeit fo, ν und v1) von mit ihnen nur zeitweilig durch Mitnehmer fm, t, t1, y und j^y in Verbindung tretenden Spannwerken (c, e, f, h, i) in Thätigkeit gesetzt werden, deren Bewegung durch einen mittels Belastung auf beliebigen Druck einstellbaren Sperrkolben α geregelt wird.
  2. 2. Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Spannkolben (c) mittels eines Querhauptes(e), Gelenkstücke ff) und drehbar gelagerter Winkelhebel (h) spannend auf Federn (i) oder auf Gewichts- oder Luftpuffer wirkt, und zwar derart, dafs der Spannkolben (c) auch über seine Mittelstellung hinaus unter der Rückwirkung der Spannungsenergie dieser Spannwerke fi) seine Bewegung fortsetzt.
  3. 3. Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zu- undAbflufsorgane durch Sperrklinken (x) in Verbindung mit Zugfedern (w) offengehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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