DE12927C - Neuerungen an Regenschirmen - Google Patents
Neuerungen an RegenschirmenInfo
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- DE12927C DE12927C DE188012927D DE12927DD DE12927C DE 12927 C DE12927 C DE 12927C DE 188012927 D DE188012927 D DE 188012927D DE 12927D D DE12927D D DE 12927DD DE 12927 C DE12927 C DE 12927C
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- Germany
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- crown
- stick
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Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B25/00—Details of umbrellas
- A45B25/02—Umbrella frames
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B25/00—Details of umbrellas
- A45B25/06—Umbrella runners
- A45B25/08—Devices for fastening or locking
Landscapes
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
Description
1880.
Klasse 33.
MARTIN STEIB in HAMBURG. Neuerungen an Regenschirmen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1880 ab.
Diese Neuerungen an Schirmgestellen beziehen sich auf federnde Schieberglocken zum
Schliefsen der Schirme, auf verschiedene neue Constructionen der Schirmkrone sowie auf deren
Verbindungsweise mit dem unteren Schieber und deren Befestigung am Stock.
Die Schieberglocke ist im wesentlichen dieselbe wie diejenige der Fig. 2 des D. R. P.
No. 184. Das Neue besteht darin, dafs . der dortige Bajonnetverschlufs i nicht mehr aus
einem winklig geformten Einschnitt, sondern aus einem curvenförmig verlaufenden Einschnitt i'
besteht, welcher unten kreisförmig erweitert ist, wie dies Fig. 3 und die Detailzeichnung Fig. 5
zeigt. Der Vortheil besteht darin, dafs beim Oeffnen sowohl als beim Schliefsen des Schirmes
die Drehung des Schiebers automatisch geschieht, während derselbe am Stock von der Schieberkrone
am Stift o' zurückgezogen oder durch die Federkraft an dem Stift aufwärts gedrückt
wird. Die Feststellung des Schiebers erfolgt einfach dadurch, dafs automatisch beim Zurückziehen
der Stift o' in die kreisförmige Erweiterung des Schlitzes i' tritt, wie dies aus Fig. 10
ersichtlich ist, in welcher der Schirm gespannt ist.
Weiter ist an diesem Schieberverschlufs die Neuerung angebracht, das Rohr b' mit einem
Einschnitt m zu versehen, durch welchen eine am Stock befestigte Feder β bekannter Construction
hindurchtritt und den Schirm " gespannt hält, indem sich die obere Kante des Einschnittes
auf die in denselben eingetretene Feder stützt, wie aus Fig. 10 ersichtlich'ist. Zum Schliefsen
des Schirmes genügt aber einfach eine ganz geringe Drehung des Schiebers, wodurch der
Stift 0' von der unteren kreisförmigen Erweiterung des Schlitzes frei wird; die Feder Z' prefst
dann die Glocke F' aufwärts, wobei die untere innere Kante h der Glocke, gegen die untere
Schrägung der Feder / prefst und dieselbe in den Stock zurückdrängt, der Schirm klappt
dann zu, die Krone a' gleitet am Stock hinauf und der Schieber tritt durch die Kraft der
Feder. Z' über die Arme der Schieberkrone a1
und hält den Schirm fest geschlossen. Fig. 1 zeigt die Verbindung dieser Schieberglocke mit
einem Schirm in gespanntem Zustande.
Bei Schirmen, bei denen die Spannung dadurch erhalten wird, dafs die Arme über die Horizontale
hinaufgeschoben werden, wie Fig. 2 dies zeigt, wird das innere Rohr b' vortheilhaft so
weit nach oben verlängert, dafs dasselbe in gespanntem Zustande des Schirmes sich mit dem
oberen Ende gegen die Rippenkrone t stützt, wie aus Fig. 2 und 18 ersichtlich ist.
In den Kronen werden die Arme und Rippen ohne Draht gehalten, so dafs sie einzeln sowohl
eingeführt als aus den Kronen entfernt werdejj können. Fig. 6, 7 und 9 sind Querschnitt,
Ansicht und Grundrifs einer solchen Rippenkrone, von unten gesehen; Fig. 8 ist eine zugehörige
Rippe im Grundrifs, während deren Form in Ansicht in Fig. 6 erkennbar ist. Die Krone besteht aus einem oben mit Einschnitten
versehenen Rohr k, welches über den Stock pafst und durch einen quer durch den Stock
getriebenen Stift ν gehalten wird. An das Rohr k schliefst sich nach unten die Glocke g,
welche mit, einer Anzahl rechtwinkliger Einschnitte η η versehen ist, die der Zahl der Rippen
entspricht. Die Rippen haben am oberen Ende die in Fig. 6 und 8 gezeichnete durchgebogene
Form und werden, nachdem die Krone durch Stift ν befestigt ist, von unten zwischen Krone
und Stock eingeschoben, wobei die Rippen der Länge nach am Stock anliegen müssen. In
geschlossenem Zustande des fertigen Schirmes können die Rippen nach unten nicht aus der
Krone entweichen, weil die Rippen in der Nähe der Krone etwas einwärts gebogen sind, wie
Fig. 6 zeigt, und gegen den Stock pressen, wobei die Enden der Rippen nach der äufseren
Seite gedrückt werden; im offenen Zustande können die Rippen nicht aus der Krone heraustreten,
weil das Ende der Rippen, wie Fig. 8 zeigt, im Grundrifs breiter ist als der Raum
zwischen Glocke und Stock bezw. Rohr k. Ueber das obere geschlitzte Ende des Rohres k
wird zur Fertigstellung des Schirmes das Hütchen E übergeschoben, welches kreisförmig ist
und die in Fig. 6 gezeichnete Durchschnittsfigur hat. Fig. 11 und 12 zeigen im Längsschnitt
und im Grundrifs die Schieberkrone, welche aus der Doppelscheibe w besteht, in welche
die mit seitlichen Vorsprüngen versehenen Arme von der Seite eingelegt und dann nach oben
.gedreht werden. In dieser Stellung wird eine an dem Schieber S befindliche, mit. innerem
Gewinde versehene Kappe H über das untere, mit Gewinde versehene Ende der Krone geschraubt,
wobei die Kappe . H die Enden der Arme s s. . umfafst. In der Kappe befinden sich,
der Zahl der Arme s s. . entsprechend, eine Anzahl rechtwinkliger Ausschnitte u u . ., welche
den Armen die nöthige Drehung um die Zapfen oder Vorsprünge gestatten, indefs verhindern,
dafs die Arme aus der Krone herausfallen können. Nur durch Zurückdrehen der Kappe H
werden die Vorsprünge frei und können dann die Arme entfernt werden.
Die in Fig. ii und 12 dargestellte Krone
kann auch als Rippenkrone Verwendung finden, wenn man die Kappe H am unteren Ende des
Kronengewindes abgeschnitten denkt. Statt durch Gewinde, kann die Kappe H auch durch
Bajonnetverschlufs an der Krone befestigt werden.
Fig. 14 und 15 zeigen eine weitere Schieberkrone,
bei welcher die gabelförmigen Arme, nach Fig. 16 oder 17 geformt, von unten eingehakt
werden. Die Schieberhülse R wird dann von unten über das mit Gewinde versehene
Verlängerungsrohr übergeschraubt und hält durch den oberen, nach aufsen vortretenden Rand die
Arme in der Krone.
Die Fig. 18 und 19 zeigen eine Construction
der Befestigung der Rippenkrone am Stock, ohne den Stock zu durchbohren. Die Rippenkrone
t ist mit einem nach oben vorstehenden gespaltenen Verlängerimgsrohr o" versehen,
welches Gewinde trägt und am oberen Ende einen einwärts gebogenen Rand hat. In dem
Stock befindet sich eine kleine Rinne eingedreht, in welche der rinnenförmige Ring m"
eingesetzt ist, in welchen der Rand des Rohres o" eingeprefst wird durch das mit Gewinde versehene
Hütchen s". Fig. 19 ist eine äufsere Ansicht der Krone mit darauf geschraubtem Hütchen.
Claims (4)
1. Der curvenförmige Schlitz z' mit der unteren
kreisförmigen Erweiterimg, sowie der für eine Drahtfeder zum Festhalten des- Schirmes
bestimmte Schlitz m an dem unter No. 184 patentirten Schieberglockenverschlufs.
2. Die Verbindung eines geschlitzten Rohres k mit der oberen Krone zum Zweck, das
Hütchen B ohne Stift oder Gewinde an den Schirm zu halten.
3. Die Anwendung einer mit Schlitzen versehenen Kappe H, welche im Innern Gewinde
hat zum Halten der Rippen oder Gabeln in Kronen, welche die Verbindung der Gestelltheile ohne Draht ermöglichen.
4. Die Befestigungsweise der Rippenkrone am Stock durch die verlängerte federnde, am
oberen Rand umgebogene Hülse 0", welche in eine im Stock gelagerte Metallrinne m"
durch das Schraubenhütchen s" eingeprefst wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE12927T | 1880-06-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE12927C true DE12927C (de) | 1881-03-01 |
Family
ID=32400258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188012927D Expired DE12927C (de) | 1880-06-19 | 1880-06-19 | Neuerungen an Regenschirmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE12927C (de) |
-
1880
- 1880-06-19 DE DE188012927D patent/DE12927C/de not_active Expired
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