DE129262C - - Google Patents

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DE129262C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C9/00Singeing
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/16Singeing of fabrics or yarns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
r 129262 KLASSE Bö.
Die bisher bekannten Sengmaschinen mit offen brennender Flamme zum Absengen der Fasern an Geweben, Gewirken u. s. w. zeigen den Nachtheil, dafs die offene Flamme eine zu kleine Fläche bestreicht. Hierdurch wird eine mangelhafte Wirkung erzielt. Vergröfsert man die Flamme, so ergeben sich Beschädigungen des Stoffes. Es sind deshalb Sengmaschinen in Vorschlag gebracht worden, bei welchen die Flamme auf mehrere Stellen des Stoffes wirkt. Diese Maschinen sind verwickelt in ihrer Bauart und deshalb theuer. Auch leiden sie an vielen Zufälligkeiten, wie einem unregelmäfsigen Waarenlauf, Zerreifsen und Langlaufen, und leicht auch daran, dafs der Stoff durchgebrannt wird.
Vorliegende Maschine soll diese Uebelstände beseitigen.
In der Zeichnung stellen dar: Fig. 1 eine Seitenansicht der Sengmaschine, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 einen Grundrifs derselben , Fig. 4 zwei Schnitte durch die Deckplatte.
Das Gewebe wird über Walzen / und eine segmentartige Waarenführungsplatte b geleitet. Diese Platte b kann drehbar gelagert werden, damit sie in ihrer Lage verändert werden kann zu dem später zu beschreibenden Zwecke (Fig. 1). In ihrer Lage wird die Platte b durch Sperrvorrichtungen e festgehalten (Fig. 3).
Gegenüber der Führungsplatte b liegt ein Körper c, welcher als Deckplatte bezeichnet werden soll. Diese Deckplatte c ist der convexen Fläche der Platte b entsprechend mit concaver Fläche versehen. Deckplatte c und Platte b bilden zusammen einen Spalt, der für die Flamme kaminartig wirkt und dieselbe verlängert. Die Flamme erzeugt ein Brenner a, der mit seinen Oeffnungen in der unteren Oeffnung des Spaltes mündet, so dafs die Flamme nothgedrungen in den Spalt hineinschlagen mufs. Der Brenner ist in bekannter Weise ausrückbar gelagert. Die Deckplatte c kann mit dem Brenner α verbunden werden, doch so, dafs die Deckplatte auch unabhängig von dem Brenner α umgelegt werden kann.
Die Wirkungsweise ist folgende: Nachdem das Gewebe u. s. w. über die Walzen / und die Führungsplatte b gelegt ist, wird die Deckplatte c eingestellt. Diese Einstellung geschieht unter Berücksichtigung des zu sengenden Stoffes, ob derselbe eine mehr oder weniger kräftige Einwirkung der Flamme erforderlich macht. Ist kräftigste Einwirkung der Flamme nothwendig, so wird die Platte b mit der Deckplatte c in gleicher Höhe eingestellt, weil in dieser Stellung der Spalt am längsten ist. Je tiefer die Platte b zur Deckplatte c eingestellt wird, um so kürzer wird der Spalt, um so kleiner die von der Flamme bestrichene Fläche des Gewebes.
Selbstverständlich kann die bestrichene Fläche auch durch Regelung der Flammengröfse geändert werden.
Der Zutritt der Luft erfolgt zwischen Brenner und Deckplatte, so dafs sie erwärmt in den Spalt eintritt. An dieser Stelle kann die zuströmende Luftmenge durch einen Schieber d (Fig. 4) geregelt werden, welcher, an der Rückwand der Deckplatte c verschiebbar angebracht,
mehr oder weniger weit vom Brenner entfernt eingestellt werden kann. Hierdurch wird der Wärmegrad der Flamme geändert.
Die sengende Wirkung der Flamme ist unten, kurz vor dem Austritt des Gewebes aus dem Spalt, am stärksten und nimmt gegen die obere Oeffnung des Spaltes allmählich ab, doch bleibt sie immerhin noch kräftig genug, um ein Absengen der feinsten Faserchen, also ein Vorsengen oder Nachsengen, zu bewirken. Die Sengung geschieht also stufenweise, so dafs die Senghitze nur so stark zu sein braucht, als zur Verbrennung der Fasern ohne Beschädigung des Stoffes nöthig ist.
Es ergiebt sich daraus, dafs das Gewebe bei dieser Anordnung schneller als bisher durch die Maschine geführt werden kann bei gleich guter Leistung, und insbesondere, dafs die Sengflamme in vollstem Mafse zur Ausnutzung gelangt, was bei den offen brennenden Flammen nicht der Fall ist.
Ein weiterer Vorzug dieser Anordnung ist die Abführung der verkohlten Fasern durch die in dem kaminartigen Spalt erzeugte Zugwirkung. Ein Zurückfallen der verkohlten Fasern auf das Gewebe oder den Brenner findet daher nicht statt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Gassengmaschine für Gewebe u. s. w., dadurch gekennzeichnet, dafs durch eine segmentartige Führungsplatte (b) für das Arbeitsgut und eine gegen diese einstellbare Deckplatte (c) ein Spalt gebildet wird, in welchem die Sengflamme das über die Führungsplatte (b) geleitete Gewebe bestreicht, zu dem Zwecke, durch die Zugwirkung im Spalte die von der Flamme bestrichene Gewebefläche zu vergröfsern und die abgesengten Fasern abzusaugen.
2. Gassengmaschine nach Anspruch :, dadurch gekennzeichnet, dafs die Führungsplatte (b) drehbar angeordnet ist, um durch Verstellung derselben gegenüber der Deckplatte den Führungsspalt für das Gewebe u. s. w. verkürzen oder verlängern, also die Gröfse der von der Flamme zu bestreichenden Fläche verändern zu können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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