DE128308C - - Google Patents

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DE128308C
DE128308C DE1901128308D DE128308DA DE128308C DE 128308 C DE128308 C DE 128308C DE 1901128308 D DE1901128308 D DE 1901128308D DE 128308D A DE128308D A DE 128308DA DE 128308 C DE128308 C DE 128308C
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cells
steam
hot
heated
cell
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DE1901128308D
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C9/00Apparatus or plant for applying liquid or other fluent material to surfaces by means not covered by any preceding group, or in which the means of applying the liquid or other fluent material is not important
    • B05C9/08Apparatus or plant for applying liquid or other fluent material to surfaces by means not covered by any preceding group, or in which the means of applying the liquid or other fluent material is not important for applying liquid or other fluent material and performing an auxiliary operation
    • B05C9/14Apparatus or plant for applying liquid or other fluent material to surfaces by means not covered by any preceding group, or in which the means of applying the liquid or other fluent material is not important for applying liquid or other fluent material and performing an auxiliary operation the auxiliary operation involving heating or cooling

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den: Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche gestattet, auf die Aufsenwä'nde der Eiszellen bei hoher Erwärmung einen asphaltartigen Lack zu bringen und somit der Zelle eine der nachtheiligen Wirkung des Salzwassers widerstehende Deckung zu geben.
Bekanntlich gebraucht man zur Herstellung künstlichen Eises Gefäfse zur Aufnahme des zu gefrierenden Süfswassers, die sogen. Eiszellen.
Diese Eiszellen sind aus verzinktem oder verbleitem Eisenblech hergestellt, welche aufsen, um besser gegen die nachtheilige Wirkung des Salzwassers geschützt zu sein, bisher mit OeI-farbe bestrichen wurden.
Letztere hielt jedoch der zerstörenden Wirkung des Salzwassers nicht lange Stand, so dafs schliefslich das eigentliche Blech angegriffen und die Zelle leck wurde.
Die vorliegende Erfindung sucht nun den vorbenannten Mängeln durch die in beiliegender Zeichnung dargestellte Vorrichtung abzuhelfen.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung von vorn gesehen,
Fig. 2 dieselbe in der Rückansicht mit Schnitt durch die eine Eiszelle und den Lackbehälter,
Fig. 3 die Seitenansicht ohne Zellen, und zwar im Schnitt A-B.
Fig. 4 und 5 zeigen die Anordnung der Ein- und Ausströmung mit aufgesteckter Abdichtungsplatte.
Fig. 6 zeigt die Vorrichtung von oben gesehen im Horizontalschnitt C-D.
Auf der Platte a, die auf zwei Fufsständerh b befestigt ist, ist rechts und links auf beiden Seiten je eine Zugstange c angebracht. Diese besitzen oben einen Bund, auf welchem eine Feder f sitzt. Ueber dieser Feder sitzt eine die beiden Zugstangen verbindende Traverse d, welche vermittelst der auf die Zugstangen aufgeschraubten Muttern angedrückt werden kann.
Zwischen je zwei Zugstangen c befindet sich unten auf der Platte α eine Gummiplatte 2, die zum Abdichten der umgestülpten Zelle g dient.
Auf der vorderen Seite (Fig. 1) befindet sich ein Rohrsystem mit zwei Absperrventilen k, den Dampfrohranschlufsstutzen / und den Dampfeintrittsrohren in.
Ebenso (Fig. 1 und 2) ist ein Rohrsystem zum Dampfaustritt vorhanden, bestehend aus den beiden Rückschlagventilen «, dem Dampfeintrittsrohr 0 und dem in den Lackkocher q eingehenden Abgangsstutzen ρ (Fig. 3 und 6).
Weiter befindet sich an der Rückseite der Platte α befestigt ein Kochapparat für den Lack, der aus dem eigentlichen Lackbehälter q (welcher in einem Wasserbad hängt) und aus dem Aufsenbehälter mit Dampfraum r besteht.
Unten an dem Dampfraum r befindet sich ein Condenswasser- und Dampfabgangsröhrchen s.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Zuerst wird die Vorrichtung am Stutzen / mit der Dampfleitung verbunden. Nachdem dies geschehen, werden die beiden Zellen g
zwischen zwei Zugstangen, die Oeffnung nach unten auf der Gummiplatte aufgestellt und die Muttern e angezogen, d. h. mittelst der Traverse d die Zellen auf der Gummiplatte aufgeprefst, um so abzudichten.
Nun werden die Ventile k geöffnet, es strömt dann der Dampf in die Zellen ein, erhitzt dieselben und entweicht durch das Rohr ο und Rückschlagventil η in den Dampfraum r; dadurch wird das im Behälter befindliche Wasser erhitzt und der in einem in demselben hängenden Gefäfs befindliche Lack gekocht. Nach genügender Erwärmung der Zellen und des Lackes wird mittelst eines Pinsels die Zelle ein- bis zweimal mit dem kochenden Lack überzogen. Nachdem die eine Zelle überzogen ist, wird das Ventil k abgestellt und mit den anderen Zellen ebenso verfahren. Ist dies auch geschehen, nimmt man die unterdessen kalt gewordene Zelle ab, setzt eine neue auf und wiederholt diese Arbeit je nach Bedarf. Das Abkühlen und zugleich Trockenwerden geschieht in 2 bis 3 Minuten nach Abstellen des Dampfes.
Die Rückschlagventile η sollen verhüten, dafs nach dem Abstellen des einen Absperrventils Abdampf von der anderen Zelle in die zum Erkalten und Trocknen aufgesetzte Zelle eintreten kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Vorrichtung zum Erwärmen von Eiszellen und zum Bestreichen derselben mit heifsem, asphaltartigem Lack, dadurch gekennzeichnet, dafs die Eiszellen (g) mittelst Zugstangen (c) und Querträger (d) umgestülpt auf Gummiplatten (i) abdichtend . aufgeprefst werden, wobei sie von dem durch eine Rohrleitung (m) einströmenden Dampf erhitzt und darauf an ihren Aufsenflächen mit heifsem Lack bestrichen werden, welcher sich in einem mit der Erwärmvorrichtung fest verbundenen und gleichzeitig beheizten Gefäfse (q) befindet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs eine oder mehrere Zellen (g) gleichzeitig oder abwechselnd unabhängig von einander erhitzt und an ihren Aufsenflächen mit heifsem, asphaltartigem Lack bestrichen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1901128308D 1901-03-05 1901-03-05 Expired - Lifetime DE128308C (de)

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