DE1280100B - Vorrichtung zum beiderseitigen Anstreichen und Trocknen von Platten unterschiedlicher Groesse und Form - Google Patents
Vorrichtung zum beiderseitigen Anstreichen und Trocknen von Platten unterschiedlicher Groesse und FormInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES ÄfW PATENTAMT
Int. α.:
B 05 c
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 75 a - 20
Nummer: 1280 100
Aktenzeichen: P 12 80 100.2-14 (E 26729)
Anmeldetag: 28. März 1964
Auslegetag: 10. Oktober 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum beiderseitigen Anstreichen und Trocknen von Platten
unterschiedlicher Größe und Form mit einer Fördereinrichtung zum Vorbeiführen der Platten an Streichwerken
für die Ober- und Unterseite und mit einer Fördereinrichtung zum Transport der eingestrichenen
Platten durch einen Trockenraum, die von endlosen Ketten längs Führungen im Kreislauf bewegte
Tragglieder aufweist.
Die erfindungsgemäß auszubildende Vorrichtung ist insbesondere zum Anstreichen und Trocknen von
Schiffsplatten und Schiffsplanken bestimmt. Hierbei ist zu beachten, daß die Platten und Planken nach
Größe und Form stark schwanken können. Der kontinuierliche Betrieb muß frei von Unterbrechungen
und Umstellungen auch dann gewährleistet sein, wenn die zu behandelnden Platten und Planken wahllos
hintereinander nach Größe und Form wechseln. Hierbei hat der Transport beim Anstreichen und
Trocknen so zu erfolgen, daß Beschädigungen des Anstrichs vor allem innerhalb der Flächen ausgeschlossen
sind und somit das Erfordernis nach kostspieligem erneutem Farbauftrag nicht auftritt.
Bisher bekannte kontinuierlich arbeitende Vorrichtungen zum beidseitigen Anstreichen und anschließendem
Trocknen unter den erwähnten Bedingungen betreffen die Behandlung von langgestreckten
Metallbändern. Hierbei sind die in einem endlosen Zugmittel angeordneten Tragglieder in der Weise
mit schrägen Auflageflächen versehen, daß das zu behandelnde Band lediglich an seinen Längskanten
aufliegt, während es im Bereich dazwischen hohlliegt. Dadurch ist gewährleistet, daß der Farbauftrag
nur an den Kanten geringfügig beschädigt wird, was aber wegen der später ohnehin vorzunehmenden Besäumung
keinen erneuten Farbauftrag erfordert.
Bei einer bekannten Vorrichtung für Metallbänder besitzen die schrägen Auflageflächen der Tragglieder
eine Breite, die nur einen geringen Teil der Breite des zu transportierenden Bandes ausmacht. Hierdurch
schließt sich diese Vorrichtung für die Behandlung von Platten und Planken, die wahllos hintereinander
nach Form und Größe variieren können, aus. Eine andere bekannte Vorrichtung zur Behandlung
von beiderseitig lackierten Metallbändern will der Neigung der meist sehr dünnen Bänder, sich in
Querrichtung zwischen den seitlichen Traggliedern stark durchzubiegen und dadurch in unerwünschter
Weise mit irgendwelchen nicht unmittelbar zum Halten und Führen bestimmten Einrichtungsteilen in
Berührung zu kommen, begegnen. Hierbei wird von im wesentlichen kegelrollenförmig ausgebildeten
Vorrichtung zum beiderseitigen Anstreichen
und Trocknen von Platten unterschiedlicher
Größe und Form
und Trocknen von Platten unterschiedlicher
Größe und Form
Anmelder:
Eriksbergs Mek. Verkstads AB, Göteborg
(Schweden)
(Schweden)
Vertreter:
Dr. D. Louis, Patentanwalt,
8500 Nürnberg, Keßlerplatz 1
Als Erfinder benannt:
Sten Ake Alexi, Göteborg (Schweden)
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 10. Juli 1963 (7685)
Traggliedern ausgegangen und die Bandführung zwisehen
aufeinanderfolgenden Traggliederpaaren so bewerkstelligt, daß das Band jedes Tragrollenpaar
bei gleichzeitigem entsprechendem Banddurchhang
teilweise umschlingt. Dadurch wird eine gewisse Steifigkeit des Bandes in Querrichtung erreicht.
Das Problem der Quersteifigkeit stellt sich bei den erfindungsgemäß zu behandelnden Schiffsplatten und
Schiffsplanken wegen deren gegenüber Metallbändern in der Regel größeren Dickenabmessung im wesentlichen
nicht. Dafür ist allerdings die laufende Variation nach Größe und Form zu berücksichtigen. Die
Kegelrollen der bekannten Vorrichtung weisen eine verhältnismäßig große Länge auf, so daß auch unterschiedlich
breite Platten und Planken bei stets kantenmäßiger Auflage von den Tragrollen erfaßt werden
könnten. Allerdings sind die Kegelrollenpaare gemäß der maßgebenden Ausführung der bekannten
Vorrichtung auf ortsfest gelagerten, angetriebenen
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Drehachsen angeordnet, wobei am vorderen Ende des jeweiligen Metallbandes ein Zugmittel angreift.
Das ist bei den in der Länge beschränkten Platten und Planken nur schwierig anwendbar. Obendrein
müßten die Platten und Planken zwischen den Kegelrollenpaaren genau zentriert werden, damit keine
unterschiedlichen Transportgeschwindigkeiten an den Rändern auftreten, die zu unerwünschten Relativbewegungen
der Platten gegenüber den Traggliedern führen würden. Bei Platten mit einer vom Rechteck
abweichenden Form wäre auch mit Zeit und Mühe die erforderliche Zentrierung schwerlich durchführbar.
Eine andere Ausführungsform der bekannten Vorrichtung sieht vor, die Tragglieder abwechselnd an
zwei endlosen, in der Bandförderrichtung umlaufenden Ketten zu befestigen, wobei das vordere Ende
des Metallbandes an einer der übereinander angeordneten Ketten angeschlagen wird. Auch diese Vorrichtung
ist auf lange Metallbänder abgestellt und ao für die verhältnismäßig kurzen Platten und Planken
ungeeignet. Außerdem ist der Aufwand zu groß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum beidseitigen Anstreichen und
Trocknen von Platten gemäß dem eingangs genannten Gattungsbegriff so auszubilden, daß die Oberflächen
beidseitig zu lackierender Platten beim Transport durch eine Streich- und Trockenvorrichtung
möglichst wenig beschädigt werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst, indem das Streichwerk
für die Unterseite der Platten in dem Zwischenraum zwischen den beiden Fördereinrichtungen angebracht
ist und indem die Tragglieder der durch den Trokkenraum führenden Fördereinrichtung mit quer zur
Förderrichtung verlaufenden Auflageleisten versehen sind, deren Oberkanten in an sich bekannter Weise
von ihren beiden Enden zur Mitte zu abfallen.
Gegenüber den bekannten Vorrichtungen weist die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung mehrere
Vorteile auf. Es können in gleicher Weise wahllos hintereinander Platten und Planken unterschiedlicher
Größe und Form behandelt werden. Die Platten und Planken brauchen gegenüber den Traggliedern nicht
zentriert zu sein, wodurch ein leistungsfähiges und störungsfreies Arbeiten der Vorrichtung gewährleistet
ist. Gleichzeitig ist der bauliche Aufwand gering. Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Streichwerkes
für die Unterseite der Platten ist in vorteilhafter Weise dem Umstand Rechnung getragen, daß
die Platten einerseits im Bereich der Streichwerke zur Erzielung eines gleichmäßigen Farbauftrages
ohne Querdurchhang gefahren werden müssen und andererseits im Bereich des Trockenraums zur Vermeidung
von Beschädigungen des Farbauftrages mit Hohllage in Querrichtung gefahren werden.
Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung sind die Oberkanten der vorzugsweise aus
Flacheisen gebildeten Auflageleisten der Tragglieder abgerundet.
Die Erfindung sei nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, teilweise im Schnitt;
Fig. 2 eine Stirnansicht des oberen Teiles der
Trockenfördereinrichtung, im Schnitt und
F i g. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung der F i g. 2, ebenfalls teilweise im Schnitt.
Entsprechend der Darstellung der Zeichnungen weist die erfindungsgemäße Anstreichvorrichtung
zwei in einer Kammer 3 untergebrachte Streichwerke 1 und 2 sowie zwei Fördereinrichtungen auf.
Die eine Fördereinrichtung, die zum Transport der zu streichenden Platten 4 bestimmt ist, besteht dabei
aus den Rollen 5. Die andere Fördereinrichtung, mit deren Hilfe die fertig gestrichenen Platten 4 nach
dem Austreten aus der Kammer 3 und während des Trockenvorganges weiter transportiert werden, ist
bei 6 in strichpunktierten Linien angedeutet.
Die Trockenfördereinrichtung 6 ist im einzelnen in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Wie aus diesen
Zeichnungen hervorgeht, besteht sie aus einer Vielzahl von Traggliedern 7, die in der Längsrichtung
nur sehr kurz ausgebildet sind und jeweils zwei Rollenpaare 8 aufweisen, die in U-förmig ausgebildeten
Schienen 9 laufen. Diese Schienen bilden die Führung für die Fördereinrichtung und sind auf einem lediglich
teilweise gezeigten Rahmen gehalten. Außerdem weist jedes Tragglied zwei Führungsrollen 10 auf,
welche die Tragglieder 7 dadurch in der Querrichtung führen, daß sie jeweils mit der Unterkante der
entsprechenden Schenkel der U-förmig ausgebildeten Schienen zusammenwirken. Die Tragglieder 7 der
Fördereinrichtung sind jeweils durch zwei Antriebsketten 11 od. dgl. miteinander verbunden, die in den
F i g. 2 und 3 strichpunktiert angedeutet sind.
An der Oberseite der Tragglieder 7 ist jeweils eine kantenseitig nach oben ragende Auflageleiste 12 aus
Flacheisen od. dgl. vorgesehen, deren obere Kante spitzbogenförmig nach unten ausgeschweift ist. Die
vorzugsweise abgerundete und geschweift verlaufende Oberkante dieser Leiste 12 soll die fertig gestrichenen
Platten 4 halten und tragen.
Im übrigen ist das zum Streichen der oberen Flächen der Platten 4 bestimmte Streichwerk 1 derart
angeordnet, daß die Oberseite der Platten gestrichen wird, während die Platten auf den Rollen S aufliegen.
Die Unterseite der Platten muß jedoch angestrichen werden, wenn die Platten die Fördereinrichtung 5
verlassen haben, da ja andernfalls der Anstrich auf der Unterseite der Platten beschädigt würde.
Um zu verhindern, daß der Abstand zwischen den Platten und dem zum Streichen der Unterseite der
Platten bestimmten Streichwerk 2 sich in unzulässigem Maße verändert, wenn die Platten auf die Trokkenfördereinrichtung
6 übergehen, ist das Streichwerk 2 so nahe wie möglich an der letzten Rolle 5 der ersten Fördereinrichtung angeordnet.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum beidseitigen Anstreichen und Trocknen von Platten unterschiedlicher
Größe und Form, mit einer Fördereinrichtung zum Vorbeiführen der Platten an Streichwerken
für die Ober- und Unterseite und mit einer Fördereinrichtung zum Transport der eingestrichenen
Platten durch einen Trockenraum, die von endlosen Ketten längs Führungen im Kreislauf
bewegte Tragglieder aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Streichwerk (2)
für die Unterseite der Platten (4) in dem Zwischenraum zwischen den beiden Fördereinrichtungen
(5, 6) angebracht ist und daß die Tragglieder (7) der durch den Trockenraum führenden
Fördereinrichtung (6) mit quer zur Förder-
richtung verlaufenden Auflageleisten (12) versehen sind, deren Oberkanten in an sich bekannter
Weise von ihren beiden Enden zur Mitte zu abfallen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkanten der vorzugsweise
aus Flacheisen gebildeten Auflageleisten (12) abgerundet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 941778;
österreichische Patentschrift Nr. 154 452.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 620/218 9.6t β Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE765863 | 1963-07-10 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1280100B true DE1280100B (de) | 1968-10-10 |
| DE1280100C2 DE1280100C2 (de) | 1974-11-14 |
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ID=20271943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964E0026729 Expired DE1280100C2 (de) | 1963-07-10 | 1964-03-28 | Vorrichtung zum beiderseitigen Anstreichen und Trocknen von Platten unterschiedlicher Groesse und Form |
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| Country | Link |
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| DK (1) | DK111320B (de) |
| GB (1) | GB1003379A (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT154452B (de) * | 1935-05-28 | 1938-10-10 | Remy Van Der Zypen & Co | Vorrichtung zum Befördern langer Metallbänder. |
| DE941778C (de) * | 1942-06-14 | 1956-04-19 | Werner & Pfleiderer | Einrichtung zum Verhueten des Querdurchbiegens zu trocknender Metallbaender |
-
1964
- 1964-03-23 DK DK145964A patent/DK111320B/da unknown
- 1964-03-28 DE DE1964E0026729 patent/DE1280100C2/de not_active Expired
- 1964-04-13 GB GB1508364A patent/GB1003379A/en not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT154452B (de) * | 1935-05-28 | 1938-10-10 | Remy Van Der Zypen & Co | Vorrichtung zum Befördern langer Metallbänder. |
| DE941778C (de) * | 1942-06-14 | 1956-04-19 | Werner & Pfleiderer | Einrichtung zum Verhueten des Querdurchbiegens zu trocknender Metallbaender |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1280100C2 (de) | 1974-11-14 |
| GB1003379A (en) | 1965-09-02 |
| DK111320B (da) | 1968-07-22 |
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