DE2744957C3 - Zubringvorrichtung für Massenteile - Google Patents

Zubringvorrichtung für Massenteile

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DE2744957C3 DE19772744957 DE2744957A DE2744957C3 DE 2744957 C3 DE2744957 C3 DE 2744957C3 DE 19772744957 DE19772744957 DE 19772744957 DE 2744957 A DE2744957 A DE 2744957A DE 2744957 C3 DE2744957 C3 DE 2744957C3
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G15/00Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
    • B65G15/10Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration comprising two or more co-operating endless surfaces with parallel longitudinal axes, or a multiplicity of parallel elements, e.g. ropes defining an endless surface
    • B65G15/12Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration comprising two or more co-operating endless surfaces with parallel longitudinal axes, or a multiplicity of parallel elements, e.g. ropes defining an endless surface with two or more endless belts
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf e;ne Zubringvorrichtung mit einem Förderband und mit zumindest zwei parallel zueinander und vorzugswe· ■? senkrecht zum Förderband zur Aufnahme von Massenteilen angeordneten elastischen Transportbändern, wobei die Geschwindigkeit des Transportbandes auf einer Seite der Massenteile unterschiedlich oder gleich zur Geschwindigkeit des Transportbandes auf der anderen Seite der Massenteile ist.
Eine solche Zubringvorrichtung ist der DE-OS 24 15 043 zu entnehmen. Sie ist geeignet, die Geschwindigkeit der von der Zubringervorrichtung geförderten Massenteile kontrolliert zu ändern, wobei diese Ausschließlich um eine vertikal verlaufende Achse drehbar sind. Die Möglichkeit, Massenteile verschiedener Durchmesser hintereinander zu transportieren, ist nicht gegeben. Vielmehr müßte jeweils ein Umrüsten der Zubringervorrichtung erfolgen.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Zubringvorrichtung der eingangs erwähnten Art derart Weiterzubilden, daß ein Umrüsten der Vorrichtung beim Transport verschiedener Massenteile nicht erforderlich ist und daß auf einfache Art die Massenteile um Verschiedene Achsen gedreht werden können.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich die Transportbänder bei Leerlauf in einem bereich des Transportweges berühren und eine Vorspannung zwischen diesen besteht und daß die Transportbänder einen Einlaufwinkel («) zueinander beschreiben, der beim Transport von Massenteilen tinen von diesen abhängigen kleineren Einlaufwinkel («ι) annimmt.
Durch die erfindungsgemäße Zubringvorrichtung ist erstmals die Möglichkeit gegeben, daß ohne Umrüsten der Vorrichtung Massenteile verschiedener Durchmesser transportiert werden können. Dabei können unter Massenteile zum Beispiel Schrauben, Dosen oder Flaschen verstanden werden. Vorzugsweise sind die Transportbänder einlaufseitig von Rollen geführt, deren lichter Abstand (X) ist, der größer als der Durchmesser der Massenteile addiert mit der doppelten Dicke der Transportbänder ist Um die Massenteile nicht nur um eine vertikale, sondern auch um eine horizontale Achse drehen zu können, sind vorzugsweise paarweise übereinander angeordnete Transportbänder relativ
ίο zueinander zu beschleunigen. Demzufolge sind keine aufwendigen Konstruktionselemente erforderlich, um ein Fördern von Massenteilen unterschiedlichster Formen durchzuführen, wobei gleichzeitig ein Drehen um verschiedene Achsen erfolgen kann. Außerdem
is ergibt sich eine einfache Wartung, der den Transport und die Führung der Massenteile bewirkenden Elemente.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F ι g. 1 eine Draufsicht einer Zubringvorrichtung im Leerlauf,
F i g. 2 eine Draufsicht einer Zubringvorrichtung mit transportierten Massenteilen und
Fig.3 eine perspektivische Darstellung einer in Betrieb befindlichen Zubringvorrichtung im Ausschnitt Elastische Transportbänder 3 und 4 sind im Transportbereich der in den Figuren im Bereich
zwischen einer Antriebsrolle 9a und einer Führungsrolle lla vorliegt parallel zueinander angeordnet Bei dem Ausführungsbeispiel sind insgesamt vier Transportbänder 3a, 3b, Aa, Ab vorgesehen, die paarweise übereinander angeordnet sind und einen Abstand A zueinander aufweisen, um die in der Zubringvorrichtung transportierten Massenteile einer Behandlung unterziehen zu können. Es könnte auch daran gedacht werden, die Transportbänder paarweise parallel zur Transportrichtung derart anzuordnen, daß die von den Bändern gebildeten Ebenen senkrecht zu den im Ausführungsbeispiel verlaufen.
Sollen die Massenteile im Bereich des Abstandes A entlang des Außenumfangs der Massenteile bearbeitet werden, so bedarf es dieser keiner Drehung, wenn die vordere Hälfte, also am Bereich um 180° nachbearbeitet werden soll. Bei Behandlungswinkeln von mehr als 180° ist eine Drehung der Massenteile 1 erforderlich. Eine Drehung erfolgt dann durch Beschleunigen, Bremsen oder Rücklauf einer der beiden Seiten der elastischen Transportbänder 3a, Aa bzw. 3b, Ab. Um eine vertikale Bewegung der Massenteile 1 zu ermöglichen, kann ein senkrecht zu den von den Bewegungsrichtungen der Transportbänder 3a, 4a und 3b, Ab gebildeten Ebenen angeordnetes weiteres elastisches Transportband 2 und eine dazu parallel angeordnete Leiste 5 bzw. nicht dargestellte Rollen verstellt also angehoben bzw. gesenkt werden, wobei die vertikale Bewegung allein durch Verstellen der Leiste 5 bzw. der Rollen erfolgen kann. Die elastischen Transportbänder 3a, 4a und 3b, Ab werden durch Antriebsrollen 9a und 9b angetrieben und über Rollen 8 nachgespannt Eines der elastischen Transportbänder 3a, Aa oder 36, Ab muß so angeordnet werden, daß bei Leerlauf entsprechend der F i g. 1 eine Vorspannung zwischen den elastischen Transportbändern 3a, 3b und 4a, Ab entsteht. Die Vorspannung wird
β-, dadurch erreicht, daß die Führungsrolle 11a und die Antriebsrolle 9a die über die Antriebsrolle 9b und Führungsrolle 1 \b geführten elastischen Transportbänder 3b und Ab in Richtung des Bereichs gedrückt
werden, der durch gedachte, an die Rollen 9b und Ub gelegte Tangenten gebildet wird. Die Zubringervorrichtung weist einen Einlaufwinkel « auf, der von um die Rollen 9b und Ub sich bewegenden Transportbändern Zb und 4b und durch die Richtung der Transportbänder 3a, 4a zwischen den Führungsrollen Ua und 12 gebildet wird. Der Einlaufwinkel <x ändert sich zu kleineren Werten hin, wenn Massenteile 1 durch die Zubringvorrichtung transportiert werden, wie Fig.2 zeigt Die Antriebsrollen S^, 9b und Führungsrollen Ua, Ub sind so angeordnet daß das MaB X immer größer als der Durchmesser der Massenteile 1 addiert mit der doppelten Dicke der Transportbänder 3 und 4 ist
Die Zubringervorrichtung zeigt deutlich, daß beliebig geformte Massenteile beförderbar sind, da die elastischen Transportbänder sich an diese anpassen können. Eine Führung von Massenteilen 1 ohne Führungsfläche ist ebenfalls möglich, da, wie F i g. 3 zeigt, eine Führung der ohne Führungsfläche versehenen Massenteile 1 durch ein Umbiegen der oberen und unteren Enden der Transportbänder 3a, 4a bzw. 3b, Ab um diese möglich ist Ein Umrüsten der Zubringervorrichtung ist ebenfalls nicht erforderlich, sofern das Maß A" zur Aufnahme der Massenteile 1 groß genug gewählt ist Mit der
ίο Zubringervorrichtung können auch Massenteile verschiedener Gestalt nacheinander transportiert werden, sofern die transportierten Massenteileserie eine Länge von mindestens gleich dem Abstand der Rollen Mb, Ub aufweist
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zubringvorrichtung mit einem Förderband und mit zumindest zwei parallel zueinander und vorzugsweise senkrecht zum Förderband zur Aufnahme von Massenteilen angeordneten elastischen Tranportbändern, wobei die Geschwindigkeit des Transportbandes auf einer Seite der Massenteile unterschiedlich oder gleich zur Geschwindigkeit des Transportbandes auf der anderen Seite der Massenteile ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Transportbänder (3a, 4a, 3b, Ab) bei Leerlauf in einem Bereich des Transportweges berühren und eine Vorspannung zwischen diesen besteht und daß die Transportbänder (3a, 4a, 36, 4b) einen Einlaufwinkel (α) zueinander beschreiben, der beim Transport von Massenteilen (1) einen von diesen abhängigen kleineren Einlaufwinkel (äi) annimmt
2. Zubringvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportbänder (3a, 4a, Zb, Ab) einlaufseitig von Rollen (Ha, Wb) geführt sind, deren lichter Abstand (X) ist, der größer als der Durchmesser der Massenteile (1) addiert mit der doppelten Dicke der Transportbänder (3,4) ist
3. Zubringvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß paarweise übereinander angeordnete Transportbänder (3a, 4a; 3b, Ab) relativ zueinander zu beschleunigen sind.
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