DE127828C - - Google Patents

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DE127828C
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Germany
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/20Friction clutches with clutching members co-operating with both the periphery and the inner surface of a drum or wheel-rim

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Cylinderreibungskupplung ermöglicht durch die besondere Ausbildung ihrer Nachstellvorrichtung ein gleichmäfsiges, zangenartig kräftiges Angreifen der Backen. Der zum Kuppeln dienende Hebel ist an seinem Drehpunkt zu einer Hülse ausgebildet, in der fast radial ein doppelarmiger Hebel, dessen Enden durch Gelenkarme mit je einer Reibungsbacke verbunden sind, sich nach Lösen einer Feststellschraube frei verstellen kann. Werden nun bei eingerückter Kupplung die mit den Greifbacken durch Zug- und Druckstangen gelenkig verbundenen Endpunkte des doppelarmigen Hebels gegen einander angezogen, was in der verschiedensten Weise geschehen kann, so werden, wenn dabei die Feststellschraube der Hebelhülse gelöst ist, die Greifbacken von beiden Seiten fest auf den Scheibenkranz gedrückt und gleichzeitig wird sich der Hebeldrehpunkt selbsttätig in der Hülse richtig einstellen. Wird der Hebel in dieser Lage in der Hülse festgestellt, so ist ein genau gleichmäfsiges zangenartiges Angreifen der Backen gesichert.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand.
Fig. ι zeigt die Kupplung im Schnitt,
Fig. 2 in Ansicht.
Der in der üblichen Weise durch Gleitring a am Gelenkstück b bethätigte Hebel c ist zu einer Hülse d ausgebildet, die in der Gabel e auf der die Kuppelglieder tragenden Scheibe f mit ihrem Zapfen g drehbar ist. In der Hülse d sitzt verstellbar der doppelarmige Hebel /?, der hier die Gestalt einer Schraubenspindel mit Rechts- und Linksgewinde hat. Die Gewindeenden tragen Muttern i und k, von denen die innere i durch Zugstangen / Z1 mit dem Schuh m der äufseren Greifbacke η und die äufsere Mutter k durch Druckstangen ο ο1 mit dem Schuh ρ der inneren Greif backe q verbunden ist.
Zum Nachstellen der Greifbacken löst man die den Hebel h in der Hülse d feststellende Schraube r und drückt durch Drehen der Schraubenspindel die Backen von beiden Seiten fest auf den zwischen sie tretenden Kranz s der Kupplungsscheibe. Dabei stellt sich der Hebeldrehpunkt selbstthätig in der Hülse if ein, so dafs nur nöthig ist, die Feststellschraube r wieder anzuziehen, um ein sicheres zangenartiges Angreifen der Backen zu erhalten.
An Stelle der hier gewählten Ausführung des doppelarmigen Hebels in Gestalt einer Spindel mit Rechts^- und Linksgewinde kann auch jede andere Ausführungsgestalt gewählt werden, welche das Gegeneinanderspannen der angreifenden Hebelenden gestattet, z. B. ein Bolzen mit Gegenmuttern u. dergl.
Die Scheibe/ bildet in Ausschnitten ihres Kranzes Führungen für die Greifbacken, die wenig aus dem Kranze vorstehen, um durch diese geschlossene, die Kuppelglieder umhüllende Ausführung Unfälle zu vermeiden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Cylinderreibungskupplung mit nachstellbaren Greifbacken, dadurch gekennzeichnet, dafs zum Zweck eines gleichmäfsigen, zangenartig kräftigen Angreifens der Backen der diese bewegende Hebel c an seinem Drehpunkte zu einer Führung d für den darin festzustellenden zweiarmigen, durch Zug-
    und Druckstangen mit den Greifbacken gelenkig verbundenen Hebel h ausgebildet ist, auf dessen Enden die Gelenkstücke i und k gegen einander verstellt werden können.
    Cvlinderreibungskupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der zweiarmige Hebel h an seinen Enden mit Rechts- und Linksgewinde versehen ist, auf welchen Gewinden die als Muttern ausgebildeten Gelenkstücke i und k nach Lösen der Feststellschraube r durch Drehen des Hebels h gegen einander verstellt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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