DE69732C - Nachstellbare Cylinderreibungskupplung- mit inneren und äufseren Backen - Google Patents

Nachstellbare Cylinderreibungskupplung- mit inneren und äufseren Backen

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DE69732C
DE69732C DENDAT69732D DE69732DA DE69732C DE 69732 C DE69732 C DE 69732C DE NDAT69732 D DENDAT69732 D DE NDAT69732D DE 69732D A DE69732D A DE 69732DA DE 69732 C DE69732 C DE 69732C
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lever
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jaw
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DENDAT69732D
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H. W. HILL in Cleveland, Ohio, V. St. A., Waverley Avenue Nr. 6
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/20Friction clutches with clutching members co-operating with both the periphery and the inner surface of a drum or wheel-rim

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1892 ab.
Die nachstehend beschriebene Erfindung umfaßt eine Anzahl von wesentlichen Verbesserungen an der Art von Reibungskupplungen, bei welchen innere und äußere Reibungsbacken gegen einander geführt werden und einen zwischen sie tretenden Rand einer Kupplungsscheibe angreifen. Eine bisher unerreichte Regelmäßigkeit des Angriffes dieser Theile herbeizuführen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, der durch nachstehend beschriebene Vorrichtungen der zum Theil selbstthätigen Einstellbarkeit erzielt ist.
An den bekannten Kupplungen dieser Art zeigt sich häufig der Uebelstand, daß die inneren Backen schärfer angreifen als die äußeren, oder umgekehrt, daß die äußeren sich zuerst und somit schärfer gegen den Rand oder Kranz der Kupplungsscheibe legen, ein Uebel, welches durch die vorliegende Erfindung behoben wird.
In den Zeichnungen ist eine Kupplung mit den Neuerungen klar dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Seitenansicht; Fig. 2 einen Durchschnitt und eine Draufsicht; Fig. 3 in vergrößertem Maßstabe einen Durchschnitt nach der Linie 3-3, Fig. 2; Fig. 4 eine theilweise Seitenansicht von Fig. 3; Fig. 5 einen Schnitt nach 5 - 5, Fig. 2; Fig. 6 einen Querschnitt durch den Arm nach 6-6, Fig. 2. Fig. 7 und 8 zeigen Ansichten der Klemmbacken. ■ Fig. 9 zeigt einen Schnitt nach Linie 9-9, Fig. I, vergrößert; Fig. 10 eine Einzelansicht des Hebels G.
Der Kranz oder Rand der Kupplungsscheibe ist mit A bezeichnet und die ihn tragenden Arme mit a. Die Nabe αΎ ist in gewöhnlicher Weise am Ende einer Welle F verkeilt, während die Fortsetzung derselben, WeIIeF1, die kuppelnden Theile aufnimmt. Dieselben sind als in vier Armen B untergebracht dargestellt, und sind auch darin symmetrisch angeordnet.
Die Arme B haben einen trogförmigen Querschnitt, so daß die gekrümmte Außenwand b1 alle beweglichen Theile schützend überdeckt, ein glattes Ansehen bietet und nichts hervorstehen läßt, was von außen Beschädigung erfahren könnte. Die Seitenflantschen b b der Arme sind mit breiten, radial gerichteten Nuthen b'2 versehen, in denen sich die Schaftenden c und d der Reibungsbacken C und D führen. Diese Nuthen sind etwas breiter gemacht als die Ränder der Schaftenden zusammengenommen, damit sie darin ein gewisses Spiel haben und den Backen erlauben, etwas nachzugeben, so daß sie sich einer ungenauen oder unrunden Form des Randes der Kupplungsscheibe leichter anpassen. Trotz alledem werden die Backen und ihre Schaftenden bei ihrer Verschiebung genau radial geführt; zu diesem Zweck ist in eine Versenkung c'2 des Schaftes c, Fig. 6, eine Feder / eingelegt, die sich gegen die Innenwand des Armes lehnt und somit beide Schaftenden c und d nach außen, d. h. gegen die Kanten bl der Führungsnuthen drückt. Die unteren Enden der Schäfte c und d sind mit einander durch einen Doppelhebel G gekuppelt, der seinen Drehpunkt auf einem Bolzen M am tragenden Kupplungsarm hat,
(2. Auflage, ausgegeben am sq. Juli JQ04.)

Claims (3)

Fig. 5, so daß die Bewegung eines Klemmbackens die Bewegung des anderen in entgegengesetzter Richtung veranlaßt. Der Bolzen M ruht in einem radial sich hinziehenden Schlitzloch b'° des Armes, und seine Einstellung wird durch Anziehen einer Mutter m gesichert. Ein Hebel H, welcher in der Gabel cä des Schaftes des äußeren Backens um Bolzen h seinen Drehpunkt hat, wird in gewöhnlicher Weise durch den Gleitring N und das Verbindungsglied L bewegt. Das freie Ende des Hebels, welches in den durch die trogförmigen Schäfte c d gebildeten Hohlraum tritt, greift dort den inneren Klemmbacken an, und zAvar mittels zweier Kniehebelglieder //, die, wie man aus Fig. 3 und 9 ersieht, die Zapfen e e einer linksgängigen Schraubenmuffe E umfassen , welche mittels eines Bolzens K mit Rechts- und Linksgewinde dem Backen D mehr oder weniger angenähert werden kann. Das Rechtsgewinde des Bolzens K geht durch einen Ansatz <i2 des Futters d1 des inneren Backens und kann durch eine seitliche Schraube e2, welche gegen den Block e3 aus Weichmetall wirkt, festgespannt werden. Der Kopf des Bolzens K ist vierkantig, und ein Loch im Futter c1 des äußeren Backens gestattet Zugang zu diesem Kopf mit einem. Schlüssel; ebenso sind entsprechende Oeffnungen für die Schraube e2 vorgesehen. Das Wesen der vorstehend beschriebenen Neuerungen liegt hauptsächlich in der verstellbaren Anordnung der Backen gegen einander, und der Hauptwerth der Erfindung ist in der Verstellbarkeit des Hebels G zu erblicken. Ohne dieselbe ist es kaum zu umgehen, daß (selbst bei äußerst genauer Vorbereitung des Apparates und feinster Herrichtung der Theile) der äußere oder der innere Klemmbacken den Rand der Kupplungsscheibe eher bezw. fester angreifen als der Gegenbacken, was die Wirkung sehr abschwächt und eine gefährliche Beanspruchung der schwächeren Theile verursacht. Dieser Uebelstand wird mit dem beschriebenen Apparat, der ganz roh und billig gemacht sein kann, in einfachster Weise behoben. Man hat nur die Mutter m des Bolzens M zu lösen und mittels Hebels H die Reibungsbacken fest gegen den Scheibenrand zu ziehen. Alsdann stellt sich der Drehpunkt des Hebels ganz von selbst in die richtige Lage, welche ein genau gleichzeitiges Angreifen der Backen sichert. Die Mutter m wird nun fest angezogen, und dieses Verfahren wird von Zeit zu Zeit wiederholt, wenn durch Abnutzung die Genauigkeit des Angriffes beeinträchtigt worden ist. Patent-A ν sprüci-ie:
1. Nachstellbare Cylinderreibungskupplung mit inneren und äußeren Backen, gekennzeichnet durch die Verbindung der Schaftenden der äußeren und inneren Backen durch einen auf einem Bolzen drehbaren Hebel G, welcher seine Stellung selbstthätig in einem radialen Schlitzloch bh im Kupplungsarm einrichten kann, und welcher dann mittels einer Mutter m festgesetzt wird, so daß beim Gebrauch der Kupplung ein gleichzeitiges Angreifen der äußeren und inneren Backen gegen den dazwischentretenden cylindrischen Rand der Kupplungsscheibe eintreten muß.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Kupplung, bei welcher auf zwei oder mehr an einer Welle befestigten und mit radialen Nuthen versehenen Kupplungsarmen die Reibungsbacken mit ihren Schaftenden so angeordnet sind, daß sie in den genannten Nuthen mit Spielraum sich führen, in Verbindung mit einer in einer Versenkung eines der Schaftenden gelagerten Feder J, um die Führung der Theile in den radialen Nuthen zu sichern.
3. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Kupplung, bei welcher ein äußerer und ein innerer Reibungsbacken an jedem Kupplungsarm angeordnet sind, deren Schaftenden einen ringförmigen Querschnitt haben, in Verbindung mit einem Hebel H, welcher in den Hohlraum zwischen den Schalenden eintritt und seinen Drehpunkt auf einem am Schaft des äußeren Backens befestigten Bolzen hat, und in Verbindung mit den Kniehebelgliedern II, die völlig in dem Raum zwischen den Schaftenden liegen, und welche mit einem Ende sich an den Hebel H anschließen und mit dem anderen Ende an den inneren Backen angehängt sind, und zwar mittels einer verstellbaren Verbindung, aus einer Spindel K mit Rechts- und Linksgewinde und einer Schraubenmuffe E bestehend, deren Zapfen e e die Glieder / aufnehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT69732D Nachstellbare Cylinderreibungskupplung- mit inneren und äufseren Backen Expired - Lifetime DE69732C (de)

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