DE1275579B - Verfahren und Anordnung zum Ausgleich des Zeitfehlers in einem insbesondere von einemmagnetischen Speicher abgenommenen Fernsehsignal - Google Patents
Verfahren und Anordnung zum Ausgleich des Zeitfehlers in einem insbesondere von einemmagnetischen Speicher abgenommenen FernsehsignalInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES W7WW>
PATENTAMT Int. CL:
H04n
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 21 al-32/11
Nummer: 1275 579
Aktenzeichen: P 12 75 579.2-31 (F 42406)
Anmeldetag: 24. März 1964
Auslegetag: 22. August 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Anordnungen zum Ausgleich des Zeitfehlers in einem insbesondere
von einem magnetischen Speicher abgenommenen Fernsehsignal od. dgl. durch Änderung der
Signallaufzeit mittels einer durch Vergleich der zeitliehen Lage des Synchronsignals und eines Bezugssignals gewonnenen Fehlergröße.
In Anlagen zur magnetischen Aufzeichnung von Fernsehsignalen ist es bereits bekannt, den restlichen
Zeitfehler, der durch mechanische Regeleinrichtungen nicht mehr beseitigt werden kann, durch
Änderung der Signallaufzeit zu veringern bzw. auszugleichen. Hierzu werden die vom magnetischen
Speicher abgenommenen Fernsehsignale einer Laufzeitkette mit veränderbarer Laufzeit zugeführt, die
mittels einer Fehlergröße gesteuert wird, welche durch Vergleich der zeitlichen Lage des Synchronsignals
und eines frequenzkonstanten Synchronsignals aus einem Impulsgeber gewonnen wird.
Zur veränderlichen Verzögerung des Fernsehsignals wurden bisher Laufzeitketten benutzt, deren
Laufzeit durch Beeinflussung der kapazitätiven oder induktiven Glieder mittels der Fehlergröße geändert
wird. In der Regel wurden die Kapazitäten der Laufzeitkette als steuerbare Glieder ausgeführt und hierfür
Kondensatoren veränderbarer Kapazität, sogenannte Varicaps, verwendet.
Eine derart ausgeführte Einrichtung zum Zeitfehlerausgleich arbeitet jedoch nur so lange befriedigend,
als die vom Fernsehsignal selbst in der Laufzeitkette hervorgerufenen amplitudenabhängigen
Laufzeitänderungen keine Rolle spielen. Dies ist jedoch nur bei Schwarzweißfernsehsignalen der Fall,
nicht mehr bei Farbfernsehsignalen. Bei diesen bewirken bereits geringfügige amplitudenabhängige
Phasenverschiebungen des Farbhilfsträgers (bekannt als differential phase) unzulässig hohe Farbverfälschungen.
Ein anderer Nachteil der bekannten Einrichtung ist der im Vergleich zur gesamten Laufzeit relativ
geringe Bereich der Laufzeitänderung. Das hat zur Folge, daß die mittlere Laufzeit der veränderbaren
Verzögerungsleitung wesentlich größer als der maximale Wert des auszugleichenden Zeitfehlers sein muß.
Schließlich ist es für einen linearen Zusammenhang zwischen dem Zeitfehler und der Laufzeit erforderlich,
die Steuerspannung für die veränderbaren Kondensatoren stark vorzuverzerren (die Spannung
zur Änderung der Kapazität der Varicaps muß hierzu mit der vierten Potenz der durch Phasenvergleich
erhaltenen Fehlerspannung ansteigen), was einen weiteren Nachteil der bekannten Einrichtung darstellt.
Verfahren und Anordnung zum Ausgleich des
Zeitfehlers in einem insbesondere von einem
magnetischen Speicher abgenommenen
Fernsehsignal
Zeitfehlers in einem insbesondere von einem
magnetischen Speicher abgenommenen
Fernsehsignal
Anmelder:
Fernseh G. m. b. H.,
6100 Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Achim Bopp, 7743 Furtwangen;
Gerhard Krause, 6100 Darmstadt
Zur Vermeidung dieser Nachteile wurde bereits vorgeschlagen, die steuerbare Laufzeitkette mit stetig
veränderbaren Kapazitäten oder Induktivitäten aus einer Anzahl von in Reihe liegenden Laufzeitketten
mit unveränderlicher Laufzeit aufzubauen und die einzelnen Laufzeitketten, deren Laufzeiten mit Vorteil
nach einer geometrischen Reihe abgestuft sind, mittels der Fehlergröße unter Zwischenschaltung
eines Analog-Digital-Wandlers wahlweise einzuschalten oder zu überbrücken. Bei dieser Anordnung
werden amplitudenabhängige Laufzeitänderungen grundsätzlich vermieden und sie sind deshalb uneingeschränkt
auch zum Zeitfehlerausgleich eines Farbfernsehsignal geeignet.
Zur wahlweisen Einschaltung bzw. Überbrückung der im Signalweg angeordneten Einzellaufzeitketten
werden nach dem vorstehend erwähnten Vorschlag aus der kontinuierlichen Fehlergröße Kombinationen
von Digitalsteuergrößen abgeleitet. Hierzu ist ein Analog-Digital-Wandler zur Umwandlung der kontinuierlichen
Fehlergröße in diskrete Steuergrößen sowie eine Matrix zur Gewinnung der Kombinationen
der Schaltbefehle für die Zusammenstellung der der Fehlergröße entsprechenden Laufzeit aus den Einzellaufzeitketten
erforderlich. Dies bedeutet bei einer ausreichend feinen Abstufung der Laufzeit einen erheblichen
Aufwand. Ferner soll für die zu fordernde genaue Zuordnung der Schaltbefehle zu der Fehlergröße eine hohe, gleichbleibende Genauigkeit der
Amplitude der Steuergröße in Abhängigkeit vom Zeitfehler sowie ein genaues Einhalten der Schwellenwerte
des Analog-Digital-Wandlers gewährleistet sein, was in der Praxis nicht ganz einfach zu erreichen
ist und den Aufwand weiter vergrößert.
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Es ist auch schon bekannt, ein Fernsehsignal einer Löschung des Zählers auf den Minimalwert zurück-Verzögerungsleitung
entsprechender Bandbreite zu- gestellt wird, wird ein Zwischenspeicher vorgesehen,
zuführen, die am anderen Ende durch eine Impe- dem nach jedem Zählvorgang das Zählergebnis zudanz
entsprechend dem Wellenwiderstand der Ver- geführt wird und dessen Einstellung durch das folzögerungsleitung
abgeschlossen und an mehreren 5 gende Zählergebnis nur korrigiert zu werden braucht.
Stellen angezapft ist. Von jeder Anzapfung gelangt Das im Zwischenspeicher gespeicherte Zählergebnis
das Videosignal zu einer Vergleichsschaltung, in folgt dann nur den Änderungen der Zeitdifferenz
welcher die Vorderflanke der im Fernsehsignal ent- zwischen den verglichenen Signalen,
haltenen Zeilensynchronisierimpulse mit den Vor- Das erfindungsgemäße Verfahren soll nunmehr mit
derflanken einer Folge von Bezugsimpulsen ver- io Hilfe des ein Ausführungsbeispiel darstellenden
glichen werden, nachdem diese eine geeignet bemes- Blockschaltbildes eine Anordnung zur Durchführung
sene feste Verzögerungsleitung durchflossen haben. des Verfahrens näher erläutert werden. In der
Jede der Vergleichsschaltungen ist derart ausgeführt, Figur bedeutet 1 eine Einrichtung zur zentralen
daß bei Übereinstimmung der Vorderflanke des Steuerung für die Arbeitsschritte, der die beiden zu
Zeilen-Synchronimpulses im Videosignal und in der 15 vergleichenden Signale, z. B. eine Folge zeilenfre-Bezugsimpulsfolge
das Videosignal zu einem ge- quenter Synchronimpulse von einem Fernsehimpulsmeinsamen
Ausgang während der Dauer der folgen- geber über die Leitung 2 und ein von einer Magnetden
Zeile durchgeschaltet wird. bandmaschine abgenommenes vollständiges Fernseh-
Die Bezugsimpulsfolge kann entweder von der signal (BAS-Signal) über die Leitung 3 zugeführt
gleichen Quelle abgeleitet werden, welche die Syn- 20 werden. Der Torschaltung 4 wird von einem Oszilchronisierung
einer Magnetbandmaschine bewirkt, Iator5 ein periodisches Signal mit der Periodenvon
welcher das Signal abgenommen wird, oder dauer t0 zugeführt. Die Torschaltung wird von
kann von einem Impulsgenerator geliefert werden, einem der beiden Signale, und zwar demjenigen, in
welcher in Frequenz und Phase in Übereinstimmung welchem der Synchronimpuls zeitlich früher auftritt,
mit den Synchronisierimpulsen gebracht wird, welche 25 geöffnet und vom zweiten Signal mit zeitlich nachaus
dem Videosignal mittels einer Schwungrad- folgendem Synchronimpuls geschlossen. Die Torschaltung
abgeleitet werden, die unerwünschte Zeit- schaltung läßt die vom Oszillator gelieferten Schwinfehler
ausgleicht. gungen daher nur während des Zeitintervalls zwi-
Bei einem Verfahren zum Ausgleich von Zeitunter- sehen den Vorderflanken der Synchronimpulse beischieden
in einem periodischen, Zeitmarken enthal- 30 der Signale hindurch, so daß die Anzahl der Schwintenden
Signal, insbesondere einem Fernsehsignal, gungen mit der Periodendauer t0 ein Maß für die
gegenüber einem Bezugssignal, wobei die Laufzeit Zeitdifferenz der beiden Signale ist.
des Signals durch eine aus dem Vergleich der Zeit- In einer Zählschaltung 10 mit den Zählstufen 11,
marken im Signal und dem Bezugssignal erhaltene 12,13,14,15 wird nun die Anzahl der vom Tor hin-Fehlergröße
selbsttätig geändert wird, wird erfin- 35 durchgelassenen Schwingungen gezählt. Der Zähler
dungsgemäß der Zeitunterschied als Vielfaches eines ist im einfachsten Fall als binärer Zähler ausgeführt,
konstanten Zeitintervalls der doppelten Größe des so daß jeder zweite Impuls jeder Zählstufe die folzulässigen
Restfehlers mittels eines Zählers ermittelt gende Zählstufe weiterschaltet. Mit den im vorlie-
und das Signal durch das Zählergebnis um dieses genden Beispiel angegegebenen fünf Zählstufen
Vielfache mittels eines Laufzeitgliedes verzögert. 40 können daher maximal 32 Schwingungsperioden ge-
Das erfindungsgemäße Verfahren weist den Vor- zählt werden. Bei einer Periodendauer t0 des Oszilteil
auf, daß die auf die beschriebene Weise erhaltene lators von z. B. 30 Nanosekunden, entsprechend einer
digitale Steuergröße eine außerordentlich hohe Oszillatorfrequenz von etwa 30MHz, können Zeit-Genauigkeit
aufweist. Dies ist insbesondere dann der fehler bis zu etwa einer Mikrosekunde mit einer
Fall, wenn als Elementarzeit die Schwingungsdauer 45 Genauigkeit ausgeglichen werden, die noch unter
einer elektrischen Schwingung benutzt wird, da sich der zulässigen Toleranz liegt.
diese ohne Schwierigkeit mit sehr hoher zeitlicher Jeder Schaltstufe ist ein Schalter 21... 25 in der
Genauigkeit und Konstanz erzeugen läßt. Durch die Schalteinheit 20 zugeordnet, welcher nach Beendi-Wahl
der Schwingungsdauer bzw. der Frequenz der gung der Zählung die betreffende Zählstufe mit den
elektrischen Schwingung läßt sich die Auflösung der so Zwischenspeichern 31... 35 verbindet. Die Zwi-Zeitfehlermessung
und damit des Zeitfehlerausgleichs schenspeicher halten die Stellung der einzelnen Zählpraktisch
beliebig hoch treiben, stufen fest. Anschließend wird die Verbindung der
Die als Digitalwert erhaltene Steuergröße läßt sich Zählstufen 1... 15 mit den Zwischenspeichern
ferner unmittelbar ohne weitere Umformung zur 31... 35 durch Öffnen der Schalter 21... 25 aufSchaltung
von Einzellaufzeitketten nach dem an 55 getrennt, und die Zählstufen werden von der zenfrüherer
Stelle erwähnten Verfahren benutzen. Bei tralen Steuereinrichtung 1 vor Beginn der folgenden
einer bevorzugten Anordnung zur Durchführung des Zählperiode auf Null gestellt (gelöscht). Die Anzah
erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Zeitdifferenz der vom Oszillator im Zeitintervall der Signale von
mittels einer Zählschaltung gemessen, welche die An- der Torschaltung 4 hindurchgelassenen Schwingunzahl
der von einem Oszillator erzeugten elektrischen 60 gen wird in den Speichern 31... 35 festgehalten und
Schwingungen feststellt. Dem Zähler ist hierzu ein entsprechend dem Ergebnis der folgenden Zählung
Tor vorgeschaltet, das von einem der zu verglei- eventuell nachgestellt.
chenden Signale geöffnet und vom anderen geschlos- Jeder Zählstufe des binären Zählers ist über den
sen wird. Damit der Zähler bei der folgenden Öff- zugeordneten Speicher eine Laufzeitkette 51... 55
nung des Tores des Meßwert nicht zum vorher- 65 zugeordnet, deren Laufzeiten nach einer geometrigehenden
Ergebnis dazuzählt, wird der Zähler vor sehen Reihe mit dem Faktor 2 ansteigen. Die Lauf-Beginn
der Toröffnung gelöscht. Damit bei unmittel- zeit der ersten Kette 51 entspricht der kleinsten Zeitbarer Steuerung der Laufzeit diese nicht mit jeder differenz tL, die ausgeglichen werden soll. Demnach
hat die Kette 52 eine Laufzeit von 2 tL, 53 von 4 tL,
54 von 8 tL und 55 von 16 tL. Je nach der Stellung
der Zählstufen bzw. der Speicher werden über Steuerstufen 41... 45 die zugehörigen Laufzeitketten eingeschaltet
oder durch Wege mit der Laufzeit Null 5 (61... 65) ersetzt.
Das Signal, dessen Laufzeit ausgeglichen werden soll, in vorliegendem Beispiel das über die Leitung 3
zugeführte Fernsehsignal, wird nun durch die in Reihe liegenden Laufzeitketten 51 bis 55 so weit verzögert,
daß es bis auf einen maximalen Restfehler in Höhe der Elementarlaufzeit tL zeitlich mit dem Vergleichssignal
von der Leitung 2 übereinstimmt.
Wie schon an früherer Stelle erwähnt, kann durch die Wahl einer hohen Oszillatorfrequenz die Auflösung
der Zeitfehlermessung und damit des Zeitfehlerausgleichs so hoch getrieben werden, daß sich
ein zweiter Laufzeitausgleich erübrigt, der z. B. bei einem von der Magnetbandmaschine abgenommenen
NTSC-Farbfernsehsignal zum Erhalt der notwendigen Phasengenauigkeit des Farbhilfsträgers bisher
in der Regel erforderlich war. Wegen des außerordentlich geringen Zeitbedarfs für die Messung und
den Ausgleich des Fehlers kann man ferner bei Fernsehsignalen den Laufzeitausgleich während der
Dauer der vorderen Schwarzschulter in der Horizontalaustastlücke vornehmen, so daß bereits die
Vorderflanke des Horizontalsynchronsignals korrigiert ist. Dadurch besteht die Möglichkeit, das erfindungsgemäße
Verfahren noch ein zweites oder weiteres Mal zu wiederholen und damit den Restfehler
beliebig klein zu machen.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann für beliebige
periodische elektrische Signale angewendet werden.
Claims (7)
1. Verfahren zum Ausgleich von Zeitunterschieden in einem periodischen, Zeitmarken enthaltenden
Signal, insbesondere einem Fernsehsignal, gegenüber einem Bezugssignal, wobei die
Laufzeit des Signals durch eine aus dem Vergleich der Zeitmarken im Signal und dem Bezugssignal
erhaltene Fehlergröße selbsttätig geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitunterschied als Vielfaches eines konstanten
Zeitintervalls der doppelten Größe des zulässigen Restfehlers mittels eines Zählers ermittelt
wird und das Signal durch das Zählergebnis um dieses Vielfache mittels eines Laufzeitgliedes verzögert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 zum Ausgleich des Zeitfehlers in einem von einem Magnetband
abgenommenen Fernsehsignal, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der konstanten
Zeitintervalle zwischen dem Eintreffen von aus dem Synchronsignal des Fernsehsignals abgeleiteten
Impulsen mit Zeilenfrequenz und Impulsen konstanter Folgefrequenz als Bezugssignal gezählt
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elementarzeit die Schwingungsdauer
einer elektrischen Schwingung ist.
4. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß von einem der zu vergleichenden Signale ein Tor geöffnet und vom anderen Signal geschlossen
wird und daß die vom Tor hindurchgelassenen Schwingungen eines Oszillators durch eine Zählschaltung
festgestellt werden.
5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählschaltung vor jeder
Toröffnung gelöscht wird.
6. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählergebnis vor der
Löschung der Zählschaltung einem Zwischenspeicher übergeben wird, welcher die Steuerung
der Laufzeit des Signalwerks bewirkt.
7. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zählschaltung aus binären Zählstufen aufgebaut ist, daß die aus Einzellaufzeitketten
aufgebaute Verzögerungseinrichtung ebenfalls nach einer Potenzreihe mit der Basis 2 abgestuft
sind und jede Zählstufe über einen Zwischenspeicher die zugeordnete Einzellaufzeitkette
schaltet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 958127, 960 548;
britische Patentschrift Nr. 888 380.
Deutsche Patentschriften Nr. 958127, 960 548;
britische Patentschrift Nr. 888 380.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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