DE126554C - - Google Patents

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DE126554C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for

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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 126554 KLASSE 8 c.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Geräth zum Aufdrucken von Holzmaserzeichnungen bei OeI- oder anderen Anstrichen als Nachahmung der natürlichen Holzmaser. Dieses Geräth oder diese kleine Maschine ist gegenüber anderen ähnlichen Vorrichtungen mit endlosem Maserbande mit einer Bürste, einer elastischen Leiste oder dergl. zum Anpressen des Maserbandes versehen, und zwar zu dem Zwecke, einen besseren Abdruck des auf dem Bande befindlichen Muttermusters durch das genaue Anliegen des Bandes auf der Anstrichfläche zu gewinnen. Da nun dies Anpressen eine gröfsere Kraftanstrengung und Aufmerksamkeit des das Geräth benutzenden Arbeiters erfordert, so ist für die Bewegung des Bandes ein Triebwerk (Federwerk) nöthig; dieses ermöglicht gleichzeitig die Schaffung eines Unterschiedes zwischen der Bewegungsschnelligkeit des Maserbandes und derjenigen des Vorstofses des Geräthes durch die Hände des Arbeiters, und hierdurch ergiebt sich eine schleifende, das Maserungsgebilde' etwas ausziehende und deshalb der Natur näher kommende Arbeit.
In der Zeichnung ist das Geräth dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch die Mitte des Geräthes, Fig. 2 eine Vorderansicht desselben, Fig. 3 eine Seitenansicht zu Fig. 2, Fig. 4 die Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform, bei der die Anprefsvorrichtung an die Spitze des Geräthes verlegt und das Geräth etwas vereinfacht ist, Fig. 5 eine Vorderansicht zu Fig. 4.
Die Feder f (Ausführungsform Fig. 1, 2 und 3) treibt das Zahnrad c an, welches im Eingriff mit dem Zahnrad d steht. Da nun die Walze χ und das Zahnrad d mit der Achse x1 fest verbunden ist, so nimmt die Walze χ an der Drehung des Zahnrades d theil. Von dieser mit stumpfen Stacheln versehenen Walze χ pflanzt sich die Bewegung auf das auf dieser und den Walzen Fund Y gelagerte endlose Maserband al fort. Aufser mit dem Zahnrad d steht das Zahnrad c auch noch im Eingriff mit dem Rädchen ρ auf Welle 0, welches seine Bewegung dem auf derselben Welle befestigten Rädchen N und durch dieses der Schnecke N1 und dem Hemmwerk Q. mittheilt.
Die Anprefsvorrichtung, welche in dieser Ausführungsform in einer Bürste U besteht, ist innerhalb des Gestelles α und des Maserbandes al gelagert und ah den verschiebbaren Backen b durch die Flügelschrauben T befestigt. Diese verschiebbaren Backen b, die entsprechende Führung im Gestell α haben, sind zu dem Zwecke der Nachspannung des endlosen Bandes, welches durch den Gebrauch mit der Zeit schlaffer wird, angeordnet. Das Rädchen e dient im Verein mit einer unter Druck einer Feder k stehenden Klinke / zur Sperrung des Triebwerkes. Mit L, M und R sind die verschiedenen Lagerarme für das Hemmwerk Q. bezeichnet; S ist sin Ausrückhebel für das letztere. Durch die Querstangen Z werden die Gestellseiten α unter einander verbunden.
Soll das Geräth (Ausführungsform Fig. 1, 2 und 3) gebraucht werden, so wird zuerst die Feder f durch die Handkurbel H aufgezogen, das Geräth an den Griffen W gehalten
und mit dem endlosen Band über die zu maserirende Fläche hinweggeführt.
Die Fig. 4 und 5 stellen eine Ausführungsform dar, die sich durch eine schärfer nach oben tretende Lagerung der Bürste kennzeichnet, welche Anordnung den Zweck hat, besser in Ecken eindringen und auch beschränkte Flächen genügend bearbeiten zu können.
Im Uebrigen ist das Wesen der Vorrichtung dasselbe wie dasjenige der vorbeschriebenen Ausführupgsformen; es sind nur geringe Abänderungen in der Form und in der Lagerung der einzelnen Theile vorgesehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Masergeräth mit endlosem Maserbande, dadurch gekennzeichnet, dafs zum Zwecke eines vollkommenen Anlegens des Bandes an die Anstrichfläche und zwecks Herstellung, eines lückenlosen Abdruckes das Maserband durch ein elastisches Widerlager (Bürste, Stahlkamm oder dergl.) gegen die Anstrichfläche geprefst wird und der sich hierbei ergebende Reibungswiderstand zwischen Widerlager und Maserband durch zwangläufigen Antrieb des letzteren mittelst eines Federtriebwerks überwunden wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
    Berlin. Gedruckt in der eeichsdruckereI.
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