DE126151C - - Google Patents

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DE126151C
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05B—SEWING
    • D05B27/00—Work-feeding means
    • D05B27/02—Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements
    • D05B27/04—Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements arranged above the workpieces
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05B—SEWING
    • D05B29/00—Pressers; Presser feet
    • D05B29/06—Presser feet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Λ*126151 KLASSE 52«.
in BIELEFELD.
Vorliegende Einrichtung hat den Zweck, beim Nähen harter oder dicker Stoffe zu verhindern, dafs dieselben beim Hochgehen der Nadel mitgenommen werden. Die bisher bekannt gewordenen, dem gleichen Zwecke dienenden Vorrichtungen haben den Nachtheil, dafs bei ihnen während der Schleifenbildung, d. h. während des Hochganges der Nadel, der senkrechte Druck der auf die StofFpresserstange wirkenden Feder durch eine zweite Feder oder durch stärkeres Zusammendrücken der Feder verstärkt wird; dadurch wird aber der Gang, der Maschine nicht unwesentlich erschwert. Bei vorliegender Erfindung hingegen wird der senkrechte Federdruck auf den Stoffdrücker nicht erhöht, sondern die Stoffpresserstange unterliegt während des Hochganges der Nadel einem seitlich wirkenden Drucke, der sie unverrückbar in ihrer jeweiligen Stellung erhält, wie dies in ähnlicher Weise, jedoch durch andere Mittel, bei einer in der amerikanischen Patentschrift 502875 beschriebenen Einrichtung bewirkt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. ι bis 3 und 4 und 5 in zwei Ausführungsformen dargestellt. Bei der ersteren, Fig. 1 bis 3, ist a die Feder, welche mittelst des Stellringes m so eingestellt ist, dafs sie den zum Stoffvorschub erforderlichen gleichmäfsigen Druck auf die Stoffpresserstange b ausübt, ohne dafs hierbei die bisher gebräuchliche Nachstellschraube für die Feder α nöthig ist. Die Stoffpresserstange b ist an ihrem oberen Ende auf einer Seite ein wehig schräg abgeflacht, und diese Abflachung bildet mit der schrägen Fläche der festen Schiene g einen Winkel (Fig. 1 und 2), in welchen mittelst Feder h die kleine Bremsrolle i gedrückt wird (Fig. 1 und 3). Bei dieser Stellung kann sich die Stoffdrückerstange nicht im Mindesten aufwärts bewegen, weil das Röllchen i sofort eine kräftige Keil- und Klemmwirkung auf dieselbe ausübt.
Auf der Welle c (Fig. 1 bis 3) sitzt ein Excenter d, welches den bei f drehbar gelagerten Gabelhebel e auf- und abbewegt; letzterer trägt an seinem oberen Theile einen Stift k (Fig. 3), welcher während des Niederganges der Nadelstange / das Röllchen 2 unter dem Einflufs des dementsprechend geformten Excenters d nach unten drückt (Fig. 2), so dafs während dieser Zeit, d. h. während des Stoffvorschubes, die Stoffdrückerstange sich, entsprechend etwaigen Unterschieden in der Stoffdicke, ungehindert heben kann, während in der Zeit, wo die Nadel hochgeht, auch das Excenter in seiner Höchstlage (Fig. 1) verharrt und somit der Rolle i gestattet, dem Druck der Feder h zu ,folgen und seine Bremsthätigkeit auszuüben, ohne dafs der Druck der Feder α verstärkt zu werden braucht.
Bei ' der zweiten Ausführungsform (Fig. 4 und 5) sitzt auf der Antriebwelle η ein Excenter 0, welches den auf dem Bolzen q befestigten Gabelhebel ρ bewegt; das andere Ende des Bolzens q trägt den Bremshebel r.
Form und Anordnung des Excenters ο sind derartig, dafs der Bremshebel r während des Hochgehens der Nadel seitlich an die Stoffdrückerstange b gedrückt wird, auf diese Weise eine Aufwärtsbewegung der letzteren verhindernd, während er beim Niedergang der Nadel, also während des Stoffvorschubes, die Stoffdrückerstange freigiebt und sie allein dem gleichmäfsigen Druck der Feder α überläfst, so dafs hiermit dasselbe erreicht wird, wie bei der ersten Ausführungsform.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Einrichtung für Nähmaschinen zur Verhinderung des Mitnehmens von Stoff und Stoffdrückerstange durch die hochgehende Nadel, gekennzeichnet durch einen mittelst Excenters der Antriebwelle bewegten Hebel, unter dessen Einwirkung eine beim Hochgang der Nadel durch Federdruck in den von einer Abflachung der Stoffdrückerstange mit einer festen Schiene gebildeten Winkel geprefste Bremsrolle beim Niedergang der Nadelstange nach unten gedrückt wird, so dafs die Bremswirkung aufgehoben wird und die Stoffdrückerstange sich in dieser Zeit senkrecht bewegen kann.
    Eine Ausführungsform der unter ι. gekennzeichneten Einrichtung, bei welcher der durch das Excenter bewegte Hebel während des Nadelhochganges einen Bremshebel seitlich an die Stoffdrückerstange drückt und ihn während des Stoffvorschubes von ihr entfernt hält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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