DE12592C - Neuerungen an Oefen zum Brennen von Kalk, Cement etc - Google Patents
Neuerungen an Oefen zum Brennen von Kalk, Cement etcInfo
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- DE12592C DE12592C DENDAT12592D DE12592DA DE12592C DE 12592 C DE12592 C DE 12592C DE NDAT12592 D DENDAT12592 D DE NDAT12592D DE 12592D A DE12592D A DE 12592DA DE 12592 C DE12592 C DE 12592C
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Description
1880.
Klasse 80.
ERNST ZIEGLER in HEILBRONN a. N. Neuerungen an Oefen zum Brennen von Kalk, Cement etc.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1880 ab.
Diese Neuerungen beziehen sich auf Schachtöfen mit periodischem oder continuirlichem Betrieb,
die mit langer oder kurzer Flamme, mit directer Feuerung oder Gasfeuerung betrieben
. werden.
Sie bezwecken, durch verbesserte Abführung der Verbrennungsgase und Zuführung der Verbrennungsluft
ein gleichmäfsigeres Brennen des gesammten Ofeninhalts zu ermöglichen.
In Schachtöfen, in welchen die Wärme von unten nach oben sich verbreitet, namentlich in
denjenigen mit sogenannter langer Flamme und Feuerstellen in der Peripherie des Schachtes,
sucht die: Feuerluft, besonders, wenn der Ofeninhalt
wenig leere Räume bietet, an der Innenseite der Ofenwände sich auszubreiten und aufwärts
zu steigen, woraus folgt, dafs das Garbrennen der Beschickung hier dem in der Mitte befindlichen Theil voraneilt, und man
demzufolge genöthigt ist, entweder die bereits gargebrannten Theile im Ofen so lange mit
fortzuerhitzen, bis auch die übrigen Theile fertig gebrannt sind, womit natürlich ein unnützer
Brennstoffaufwand verbunden ist, oder dafs man in den Fall kommt, beim Ziehen gares und ungares Product in Mengung zu erhalten.
Je gröfser der Querschnitt des Ofenschachtes ist, desto mehr treten diese Uebelstände
zu Tage, und es hat die Erfahrung in dieser Beziehung die Dimensionen der besagten
Oefen, insbesondere derjenigen mit langer Flamme, auf verhältnifsmäfsig enge Grenzen eingeschränkt.
Um nun diesen Uebelstand zu heben und besonders auch zu ermöglichen, dafs eine
.gröfsere Weite der Ofenschächte, ohne Schaden für das Product, wohl aber mit erheblicher
Brennstoffersparnifs angewendet werden kann, werden hier Vorrichtungen benutzt, welche geeignet
sind, die Feuerluft mehr als sonst der Axe des Ofens bezw. dessen Rückwand zuzuleiten.
Die Vorrichtungen, um die Feuergase mehr der Mitte zu oder quer durch den .Ofen zu leiten,
bestehen in Anbringung von massiven (A, Fig. 6) oder hohlen (B, Fig. 7) Wänden aus feuerfestem
Material oder aus cylindrischen, prismatischen oder kegelförmigen massiven (C, Fig. 4)
oder hohlen (D, Fig. 5 und 8) Säulen aus gleicher Masse inmitten der Oefen.
Sofern diese Mauerwerke hohl sind und so gewissermafsen Schlote für die Oefen bilden,
ist deren Innenraum durch Schlitze 0. a mit dem Ofen in Communication gesetzt und kann
dadurch, besonders, wenn besagte Schlote über die Gicht des Ofens hinauf erhöht, oder ein
Ventilator bezw. anderer Zugbeförderungsapparat an demselben angebracht wird, der Zug der
Feuerluft gegen das Centrum des Ofens nach Belieben vermehrt, aber auch durch eine Absperrklappe
vermindert oder aufgehoben werden.
Für Oefen kleineren Kalibers, Fig. 1 und 2, leisten für gedachten Zweck senkrechte Einkerbungen,
Züge β β, in der der Feuerung gegenüberstehenden Ofenwand gute Dienste,
besonders wenn solche, Fig. 3, noch mit einem über der Ofengicht angebrachten Kamin E in
Verbindung gesetzt werden können.
Die Schlote sind an der Ofensohle durch einen seitlichen, luftdicht verschliefsbaren Kanal F
zugänglich und von Flugasche etc. zu reinigen.
Für Schachtöfen, zum Brennen von Portlandcement mit kurzer Flamme (Koks), Fig. 8, ist
diese Einrichtung deshalb von Nutzen, weil es für die Beschaffenheit des Cements von Werth
ist, dafs derselbe nicht zu lange der Weifsglut ausgesetzt bleibt, und ein rasches Abkühlen des
Brandes erfolgt.
Da aufserdem das bei vollständiger Verbrennung des Kohlenstoffs sich entwickelnde Kohlensäuregas
beim Durchstreichen durch glühende Koksschichten, wie es im gewöhnlichen Cementschachtofen
Statt hat, zu Kohlenoxyd reducirt wird, wodurch Wärme und Brennstoff verloren
geht, so erscheint es nicht nur zweckmäfsig, dafs man durch verstärkten Zug mittelst der
beschriebenen Einrichtungen eine raschere Verbrennung des Koks und eine directere Abführung
der Verbrennungsproducte bewirkt, sondern man kann auch noch in der Aufsenwand des Ofens, in verschiedenen Höhen angebracht,
horizontale, ringförmige Kanäle y y, welche
mit der auf s er en Luft durch radiale, verschliefsbare Ausmündungen bb und mit dem
Claims (1)
- IZ £9 ZInnern des Ofens durch Schlitze ε ε in Verbindung stehen, anwenden, durch welche dem Brand frische Luft nach Erfordernifs zugeführt wird.Es ist zweckmäfsig, im Einsatzmaterial selbst radiale und concentrische Kanäle auszusparen, mit Hülfe deren die Communication von aufsen nach dem Schlot sich erleichtert. Dieselben verengern und deformiren sich zwar während des Sinterns der Cementmasse, können aber immerhin bis zu diesem Stadium gute Dienste leisten.Paten τ-An spruch:
Die Anbringung von massiven, glatten oder mit senkrechten Einkerbungen (Zügen) versehenen, oder von hohlen, mit dem Ofenraum durch Oeffnungen in Verbindung stehenden, aus Stein aufgeführten Wänden oder Säulen im Innern von Oefen zum Brennen von Kalk, Cement etc., zum Zweck, den Zug des Feuers gegen den Ort jener Einrichtungen zu lenken und die Verbrennungsproducte und die aus dem zu brennenden Material entweichenden Gase und Dämpfe dort abzuführen, und in Verbindung hiermit die Anbringung von Kanälen und Schlitzen in den Umfassungswänden von Schachtofen mit sogenannter kurzer Flamme behufs Zuführung von frischer Luft in den Brennraum während und nach dem Brande.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Country Status (1)
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