DE1251908B - Verfahren zum Herstellen eines Tampons - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Tampons

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DE1251908B
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Germany
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cotton
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gauze
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tampon
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DENDAT1251908D
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Fort Worth Tex William Horton Rabell (V St A)
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/20Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor
    • A61F13/2082Apparatus or processes of manufacturing
    • A61F13/2085Catamenial tampons

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Description

  • Verfahren zum Herstellen eines Tampons Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Tampons aus zwei flachen rechteckigen, aus saugfähiger Baumwolle bestehenden Stücken die in einer Richtung länger als in der anderen und so übereinandergelegt sind, daß die Richtungen großer Länge rechtwinklig zueinander liegen, und einer Zwischenlage aus mehreren flachen, rechteckigen Gazestücken, die schmaler als die Baumwollstücke in ihrer einen oder anderen Richtung sind und mit ihren langen Seiten parallel zu den Längsseiten eines Baumwollstückes und im wesentlichen mittig zu beiden Baumwollstücken angeordnet sind.
  • Es ist ein Verfahren und eine Maschine zur Herstellung eines eingepackten Tampons bekannt, der als ein aus mehreren eckigen, Flüssigkeit absorbierenden Scheiben zentrisch gestapelter Körper ausgebildet ist. Er besteht aus zwei rechtwinkligen Stücken aus weicher absorbierender Substanz, wie Baumwollwatte, zwischen denen eine oder mehrere Schichten aus Gaze vorgesehen sind. Die Stücke sind in einer Richtung von größerer Dimension als in der anderen und so übereinandergelegt, daß die Richtungen großer Dimensionen rechtwinklig zueinander liegen, wobei die schmaleren Seiten jedes Stückes über die längeren Seiten des anderen Stückes hinausragen und zusammen acht Ecken bilden. Die Ecken bilden die Spitze des konischen oberen Teils des Tampons. Die Gaze zwischen den zwei Baumwolllagen ragt nicht über die Ränder der Baumwollagen hinaus. Durch den zentralen Teil des lamellierten Körpers ist eine Schnur hindurchgeschlauft und ein Knoten im Schleifenteil derart vorgesehen, daß ein Zug an je einem der Schnurenden den Knoten an die Watte drückt und dadurch die Schnur fixiert.
  • Die Stücke aus Baumwollwatte und -gaze werden aus Bahnen geschnitten und von Hand oder maschinell geschichtet, die Schnur wird befestigt und das flache Stück zu einem Kelch aufgefaltet und einem Komprimierungsvorgang unterworfen. Der scheibenförmige Körper wird zuerst in Kelchform gebracht, so daß der zentrale, um die Schnur herumliegende Teil den Boden des Tampons und die Ecken der scheibenförmigen Stücke den oberen, spitzigen Teil des fertigen Tampons bilden. Die Oberfläche hat erhöhte und tiefer liegende Flächenteile, die zusammen Wellen bilden. Die Ecken der Scheiben bilden die Spitze. Der so geformte Kelch wird dann Wärme und Druck unterworfen. Nach der Formung des Tampons wird er eingehüllt, so daß seine Form infolge der Festigkeit der Einhüllung erhalten bleibt. Die Einhüllung ist für Feuchtigkeit undurchlässig, was zur Erhaltung der vorgegebenen Form des aus getrockneter Baumwolle bestehenden Tampons beiträgt. Mit diesem bekannten Verfahren und der dazugehörigen Maschine ist eine wirtschaftliche Massenherstellung von Tampons nicht möglich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines Tampons aus zwei flachen rechteckigen, aus saugfähiger Baumwolle bestehenden Stücken zu schaffen, mit dem Tampons mit sehr großer Geschwindigkeit auf einer kontinuierlich arbeitenden Maschine als Massenartikel hergestellt werden können. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß einem schrittweise bewegten Fließband an seinen zwei einander gegenüberliegenden Längsseiten quer zu seiner Förderrichtung mittels an sich bekannter Transporteinrichtungen an einer ersten Station jeweils die gleiche Anzahl Baumwollstücke zugeführt und in an sich bekannter Weise mittels Saugvorrichtungen auf dem Band festgehalten wird, daß an einer zweiten Station die rechteckigen Gazestücke zugeführt und flach auf die Baumwollstücke gelegt werden, daß an einer dritten Station die Baumwoll- und Gazestücke in der Ebene ihrer größten Ausdehnung gemeinsam um 90° gedreht und an einer vierten Station weitere Baumwollstücke zugeführt und auf die gedrehten Baumwoll- und Gazestücke gelegt werden.
  • Der technische Fortschritt dieses Verfahrens ergibt sich zunächst aus dem Vorteil, daß es mit der Erfindung gelungen ist, die Herstellung von Tampons voll zu automatisieren. Mit Ausnahme der Versorgung der Anlage mit neuem Rohstoff und des Abtransportes der fertigen Tampons läuft das Verfahren vollkommen selbsttätig ab. Dadurch werden Arbeitskräfte eingespart. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Bestandteile der Tampons an den beiden Längsseiten des Fließbandes quer zu dessen Förderrichtung zugeführt werden können, trotzdem aber die Baumwollstücke mit ihrer Längsrichtung rechtwinklig zueinander in Förderrichtung liegen, so daß eine kreuzweise Anordnung entsteht. Dadurch wird eine hohe Fertigungsgeschwindigkeit erreicht.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 den Verfahrensablauf zur Herstellung der Tampons in einer schematischen Draufsicht und F i g. 2 einen fertigen Tampon.
  • Zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung werden die Bestandteile zur Herstellung der Tampons, in F i g. 1 gesehen, auf der linken Seite einer Maschine zugeführt. Die fertigen Tampons 66 verlassen die Maschine, in F i g. 1 gesehen, auf der rechten Seite unten. Die abwickelbaren Enden von auf Spulen aufgezogenen Rollen 10 aus saugfähiger Baumwolle od. dgl. werden mittels bekannter Vorrichtungen einer Fördervorrichtung 14 zugeführt und mit einem Trennmesser 12 abgeschnitten. Auf der Fördervorrichtung 14 befinden sich dann drei abgeschnittene Stücke aus saugfähiger Baumwolle, die automatisch nach Stellen 18 an einer ersten Station auf einem Fließband 16 befördert werden. Auf die Stellen 18 wird ein Sog ausgeübt, durch den die drei Baumwollstücke in ihrer Lage festgehalten werden.
  • Auf der anderen Längsseite der Maschine befinden sich drei ähnliche Rollen 20 aus saugfähiger Baumwolle. Die abgewickelten Enden dieser Rollen werden einem anderen Trennmesser 22 und einer anderen Fördervorrichtung 24 zugeführt, mit der diese drei weiteren Stücke aus Baumwolle den Stellen 26 auf dem Fließband 16 zugeführt werden. Auch die Stellen 26 sind mit Saugvorrichtungen versehen, mit denen die Baumwollstücke in an sich bekannter Weise auf dem Band festgehalten werden. Die Baumwollstücke sind rechteckig, und das Fließband 16 mit der ganzen Fördereinrichtung bewegt sich schrittweise in Richtung der Pfeile in F i g. 1 gesehen von links nach rechts.
  • Auf einer Längsseite der Maschine befindet sich eine Anzahl Spulen 28 mit Gaze od. dgl., und zwar sind im dargestellten Ausführungsbeispiel neun Stück, drei für jedes Baumwollstück, vorhanden. Diese Spulen 28 sind in drei Reihen hintereinander angeordnet, von denen jede drei Gazelagen aufweist, die zuerst einer Schneidvorrichtung 30 und dann einer Transporteinrichtung 32 zugeführt werden. Mit der Transporteinrichtung 32 werden die abgeschnittenen rechteckigen Gazestücke an einer zweiten Station 34 flach auf die rechteckigen Stücke aus saugfähiger Baumwolle gelegt, die mit dem Fließband 16 von der ersten Station nach der zweiten Station 34 gewandert sind. Die rechteckigen Gazestücke sind in ihrer einen oder anderen Richtung ein wenig schmaler als die Baumwollstücke und mit ihren langen Seiten parallel zu den Längsseiten eines Baumwollstückes und im wesentlichen mittig zu beiden Baumwollstücken angeordnet.
  • Die gleiche Gaze befindet sich auf den Spulen 36, wird von einer Schneidvorrichtung 38 abgeschnitten und Mittels einer Transporteinrichtung 40 weitergefördert, @die der Transporteinrichtung 32 ähnlich ist. Diese Gazestücke sind für die drei anderen Baumwollstücke an der zweiten Station 34 des Fließbandes 16 bestimmt. Nach einem weiteren Schritt in Förderrichtung hat sich das Fließband 16 in Pfeilrichtung weiterbewegt und eine dritte Station 42 erreicht, an der die Baumwoll- und Gazestücke in der Ebene ihrer größten Ausdehnung gemeinsam durch Drehen der Saugvorrichtungen um 90° gedreht werden. Dadurch werden andere Kanten der rechteckigen Baumwollstücke in Förderrichtung nach vorn gebracht.
  • Von zusätzlichen Spulen 44 und 46 mit Baumwolle, die den vorher beschriebenen ähnlich sind, wird die Baumwolle abgewickelt, abgeschnitten und in der schon beschriebenen Weise einer vierten Station 48 des Fließbandes 16 zugeführt. Diese Baumwollstücke werden auf die gedrehten Baumwoll- und Gazestücke gelegt, so daß ein Stapel entsteht, dessen rechteckige Bodenschicht aus saugfähiger Baumwolle im rechten Winkel zu der rechteckigen Deckschicht angeordnet ist. Die Stücke aus saugfähiger Baumwolle werden erst dann von den Vorratsrollen 44 und 46 abgewickelt und transportiert, wenn das Fließband 16 die Station 48 erreicht hat.
  • Im weiteren Verfahrensablauf werden die einzelnen aus Baumwolle und Gaze geschichteten Körper mit Nadeln durchstochen und mit Schnüren oder Kordeln 68 durchzogen, in die ein Knoten geschlun= gen ist. Wenn das Fließband 16 die Station 50 erreicht, wird die Schnur oder Kordel 68 durchschnitten. An der Station 52 werden die einzelnen Schichtkörper aus Baumwolle und Gaze zurückgesetzt, damit bei diesem Verfahrensschritt die Schnur oder Kordel 68 mittig in die einzelnen Körper eingezogen werden kann.
  • Am Ende des Förderers erreicht sein Fließband 16 eine Formvorrichtung 54. Die Schichtkörper werden von dem Fließband abgenommen und in Formen gesteckt, in denen sie ihre endgültige Form erhalten und mittels bekannter Vorrichtungen mit Falten versehen werden.
  • Das Erwärmen und die Formgebung der Tampons wird auf einem Turm durchgeführt, der sich im Uhrzeigersinn dreht, wie durch einen Pfeil in F i g. 1 angedeutet ist, und beispielsweise mittels eines Motors M antreibbar ist. Die Drehbewegung des Turmes unterbricht die Förderung der Tampons für eine kurze Zeit zur Wärmebehandlung. Hat der Turm die Station 56 erreicht, werden die geformten Tampons ausgeworfen und in eine Entwässerungsvorrichtung gegeben, die im wesentlichen aus einem endlosen Förderer 58 besteht, auf dem sich eine Anzahl an einem Ende offene Röhrchen befinden, welche die geformten Tampons aufnehmen und zur Abkühlung eine Strecke weit mitnehmen. Gleichzeitig werden die Tampons entwässert und ein Ende als Nase ausgebildet.
  • Wenn der endlose Förderer 58 die Stationen 60 erreicht, werden die Tampons automatisch ausgeworfen und in große Behälter gefüllt, die aus Röhrchen 62 aus Karton od. dgl. bestehen, wie aus F i g. 2 ersichtlich ist. Danach werden dünnere Röhrchen 64 in die größeren Röhrchen 62 so weit eingeführt, daß das Ende 66' des Tampons aus dem Röhrchen 62 und die Kordel oder Schnur 68 aus dem dünneren Röhrchen 64 herausragt. Die zwei Röhrchen 62 und 64 sind teilweise zusammengesteckt, um ein weiteres Ineinanderschieben der Teile zu verhindern. Dann werden der ganze Tampon und die Röhrchen zusammen in eine durchsichtige Folie eingewickelt und in Schachteln verpackt, was aber nicht mehr Gegenstand der Erfindung ist.
  • Die Erfindung offenbart somit ein vollautomatisches Verfahren zur Massenherstellung von Tampons mit sehr großer Geschwindigkeit mittels selbsttätigem Abwickeln und Antreiben der zwei Vorratsstellen für saugfähige Baumwolle und Gaze, automatischem Weiterfördern der Schichtkörper zum Anbringen der Kordel und anschließend Erwärmen und Formen, Kühlen, Entwässern oder Trocknen und Einführen der Tampons in die Röhrchen. Dabei ist keine Bedienung der Maschine notwendig, ausgenommen zum Wegschaffen der fertigen Tampons und zum Nachfüllen saugfähiger Baumwolle und Gazerollen.
  • Kurz zusammengefaßt, läuft das Verfahren demnach wie folgt: 1. Zuführen der ersten Rolle aus Baumwolle, Schneiden auf Länge und Aufbringen auf das Fließband; 2. Zuführen mehrerer Gazelagen, Schneiden auf Länge und Aufbringen auf das Fließband über die erste Baumwollage; 3. Drehen von Baumwolle und Gaze um 90° auf dem Fließband mittels Saugvorrichtungen; 4. Zuführen einer zweiten Lage Baumwolle, Schneiden auf Länge, Auflegen auf die erste Baumwollage und Gaze; 5. Lochen des aus Baumwolle-Gaze-Baumwolle geschichteten Körpers mit Nadeln usw., Einziehen der Kordel und Schlingen des Knotens; 6. Auswerfen des so hergestellten Rohlings des Tampons in die Wärmeform; 7. Anbringen von Falten in den Tampon; B. Auswerfen des Tampons aus der Wärmeform in Röhrchen zum Entwässern und Kühlen; 9. Formen der Nase; 10. Einbringen der Tampons in ein Röhrchen; 11. Einführen des dünneren Röhrchens in das dickere Röhrchen; 12. Zusammenstecken der Röhrchen zur Vermeidung von Verschiebungen, wenn sie verpackt werden und der letzte Verfahrensschritt: Auswerfen der fertigen Tampons mit aus dem Ende des dünneren Röhrchens heraushängender Schnur auf einen nicht dargestellten Förderer, der sie nach einer Verpackungsmaschine mitnimmt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zum Herstellen eines Tampons aus zwei flachen rechteckigen, aus saugfähiger Baumwolle bestehenden Stücken, die in einer Richtung länger als in der anderen und so übereinandergelegt sind, daß die Richtungen großer Länge rechtwinklig zueinander liegen, und einer Zwischenlage aus mehreren flachen, rechteckigen Gazestücken, die schmaler als die Baumwollstücke in ihrer einen oder anderen Richtung sind und mit ihren langen Seiten parallel zu den Längsseiten eines Baumwollstückes und im wesentlichen mittig zu beiden Baumwollstücken angeordnet sind, dadurch gekennzeichn e t , daß einem schrittweise bewegten Fließband (16) an seinen zwei einander gegenüberliegenden Längsseiten quer zu seiner Förderrichtung mittels an sich bekannter Transporteinrichtungen (14, 24) an einer ersten Station jeweils die gleiche Anzahl Baumwollstücke zugeführt und in an sich bekannter Weise mittels Saugvorrichtungen (18, 26) auf dem Band festgehalten wird, daß an einer zweiten Station (34) die rechteckigen Gazestücke zugeführt und flach auf die Baumwollstücke gelegt werden, daß an einer dritten Station (42) die Baumwoll- und Gazestücke in der Ebene ihrer größten Ausdehnung gemeinsam um 90° gedreht und an einer vierten Station (48) weitere Baumwollstücke zugeführt und auf die gedrehten Baumwoll- und Gazestücke gelegt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 587 230, 915 382; deutsche Auslegeschrift Nr. 1031188; schweizerische Patentschrift Nr. 261771; USA.-Patentschrift Nr. 2 286 817.
DENDAT1251908D Verfahren zum Herstellen eines Tampons Pending DE1251908B (de)

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