DE12470C - Verfahren und Vorrichtungen zum Giefsen von Hufeisen in eisernen oder metallenen Formen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtungen zum Giefsen von Hufeisen in eisernen oder metallenen Formen

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DE12470C
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Germany
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horseshoes
casting
iron
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metal forms
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C. WITTENSTRÖM in Stockholm
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/06Permanent moulds for shaped castings
    • B22C9/062Mechanisms for locking or opening moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

1880.
Klasse 31.
CARL WITTENSTRÖM in STOCKHOLM. Verfahren und Vorrichtungen zum Gielsen von Hufeisen ,in eisernen oder metallenen Formen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1880 ab.
Die Erfindung bezweckt, Hufeisen aus durch Giefsen in eisernen oder aus anderem passenden Material bestehenden Formen herzustellen, welch letztere so construirt sein müssen, dafs sie schnell auseinander genommen und leicht von dem darin gegossenen Hufeisen befreit werden können, ohne dafs dasselbe beschädigt oder bei der Abkühlung durch die Form deformirt wird.
Die Zeichnung stellt eine Gufsform zu einem Hufeisen mit zwei stumpfen Hinterhaken dar. Fig. 2 und 4 zeigen die beiden Seitenansichten mit dem Gufseisenring α und Keil b zum Zusammenhalten der beiden Theile; Fig. 1 zeigt die Ober-, Fig. 3 die Unteransicht und Fig. 5 einen Längsschnitt nach A-B.
Wie aus diesen Figuren hervorgeht, besteht die Form aus zwei Hälften c und d, deren eine d die Unterseite und Aufsenkanten, und die andere c die Oberseite und Innenkanten bis an die Haken umschliefst. Um auch diese letzteren umschliefsen zu können, sind die Formenhälften an diesen Stellen tiefer ausgeschnitten, e e sind Stifte von Stahl oder anderem passenden Metall, welche in der Formenhälfte d befestigt werden, um die Löcher für die Hufnägel zu bilden. / ist ein Bolzen, welcher durch die untere Formenhälfte d geht und dessen Kopf in den Boden desselben eingepafst ist. Eine Feder g hält denselben während des Giefsens an seinem Platz. Mittelst eines Schlages auf diesen Bolzen kann man nach dem Giefsen das Hufeisen sehr leicht aus der Form losmachen. Der Eingufs h befindet sich an dem oberen Ende der Form und am vorderen Ende des Hufeisens, theilweise in jede der Formenhälften eingeschnitten, weshalb das Hufeisen in verticaler Stellung gegossen werden mufs.
Aus dieser Anordnung geht deutlich hervor, dafs die Form leicht auseinander genommen und nach geschehenem Giefsen von ihrem Gufsstück 'befreit werden kann.
Wenn Hufeisen mit Zehenhaken und Zehenkappen gegossen werden sollen, so bleibt die Form unverändert, nur werden die entsprechenden Vertiefungen in jeder Formenhälfte angebracht. Für Hufeisen ohne Hinterhaken bleibt die Anordnung auch dieselbe, wird aber bedeutend einfacher in ihrer inneren Zusammensetzung, wie jeder Fachmann leicht verstehen wird.
Der Eingufs kann nach Belieben am vorderen oder hinteren Theil des Hufeisens angebracht werden, jedoch ziehe ich vor, denselben so zu legen, wie die Zeichnung darstellt. In derselben Form können auch ein oder mehrere Hufeisen placirt werden.
Die Formentheile werden während des Giefsens in irgend einer passenden Weise zusammengehalten, z. B. mittelst Ringes und Keils, wie die Zeichnung zeigt, oder es können die Formenhälften mittelst einer Zange zusammengehalten werden. Ferner können mehrere derartige Formen in einem Rahmen oder auf einer Scheibe befestigt und successive unter das Zapfloch einer Gufspfanne oder eines Martin-Ofens geführt werden, wenn der Stahl oder das Eisen aus einem solchen gegossen wird.
Nach geschehenem Gusse werden die Hufeisen in Kohlenlösche oder ein ähnliches Material gelegt, um langsam abzukühlen und von der Härtung befreit zu werden, welche die Form ihnen möglicherweise mitgetheilt hat. Hierauf werden die Hufeisen herausgenommen und die etwa daran haftenden Grate abgeputzt.

Claims (3)

PATENT-Ansprüche:
1. Das Verfahren, Hufeisen mittelst Gusses in schnell auseinandernehmbaren, eisernen oder metallenen Formen herzustellen.
2. Die Anwendung eines mit Feder versehenen Bolzens/", mittelst dessen das Hufeisen nach dem Gufs leicht aus der Form herausgeschlagen werden kann.
3. Die Anwendung von Stiften e in der einen Hälfte der Form, welche beim Giefsen die Löcher für die Hufnägel bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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