DE124652C - - Google Patents
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- DE124652C DE124652C DENDAT124652D DE124652DA DE124652C DE 124652 C DE124652 C DE 124652C DE NDAT124652 D DENDAT124652 D DE NDAT124652D DE 124652D A DE124652D A DE 124652DA DE 124652 C DE124652 C DE 124652C
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- 230000005611 electricity Effects 0.000 claims description 3
- 239000002775 capsule Substances 0.000 claims 10
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- 230000005520 electrodynamics Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/46—Electrically-operated clockwork meters; Oscillatory meters; Pendulum meters
- G01R11/465—Oscillatory meters
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 124652 KLASSE 21 e.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. März 1899 ab.
Bei Elektricitätszählern mit oscillirender Ankerspule bietet die Stromzuführung zum
beweglichen Theil grofse Schwierigkeiten, wenn ein praktischer Apparat geschaffen werden soll,
welcher den Transport und die rauhe Behandlung der Monteure verträgt und welcher zugleich
empfindlich anlaufen soll. Die Stromzuführung mufs so gestaltet sein, dafs sie der
elektrodynamischen Kraft, welche den beweglichen Theil zum Ausschlagen bringt, möglichst
wenig Widerstand entgegensetzt, da sonst die Zähler erst bei einer relativ grofsen Stromstärke
zu arbeiten beginnen.
Ein sehr empfindlicher Apparat wäre der, bei welchem der oscillirende Theil ähnlich
wie bei stationären Galvanometern an seinen Stromzuführungen aufgehängt wäre. Dies ist
jedoch für den vorliegenden Fall nicht ausführbar. Einmal würde die Baulänge des
Apparates so grofs werden, dafs damit andere wesentliche Nachtheile mit erkauft würden.
Aufserdem würde ein solcher Zähler den Bedingungen der Praxis nicht entsprechen, welche
in erster Linie einen widerstandsfähigen Aufbau mit oberer und unterer Zapfenlagerung
fordert.
Bei der vorliegenden Ausführung sind die Zuführungen so angeordnet, dafs diesen beiden
Forderungen entsprochen wird. Die sonst aus einem Rohr bestehende Achse wird hier zweitheilig
gemacht, und zwar so, dafs die beiden Rohre RR (Fig. 1) parallel neben einander
angeordnet sind und die kinematische Drehungsachse für die Anbringung der Stromzuführungen
freilassen. Hierdurch wird es möglich, die Zuführungen ZZ, welche aus biegsamen
Kabeln bestehen, möglichst nahe an die Drehungsachse zu verlegen und dadurch zu
erreichen, dafs ihre Wege und damit auch die zur Erzielung dieser Wege nöthige Kraft
ganz gering wird.
Ferner sind dieselben gegen Einwirkungen von aufsen durch ihre Lage im Innern des
ganzen Systems sehr geschützt. Ein nur wenig federnder Arm, welcher von einem ruhenden
Punkt des Apparates ausgeht, trägt ein Isolirstück S, das zwischen die beiden Rohre R
hereinragt. Von ihm aus gehen die Zuführungen ZZ nach den untersten Punkten des
schwingenden Theiles, wo sie an diesem befestigt sind, so dafs sie auf die ganze Länge a b
frei schweben. Da der bewegliche Theil gewöhnlich nur einen Wegvon etwa 60° beschreibt,
so erfahren die Zuführungen nur eine ganz geringe Torsion und absorbiren damit nur
ganz geringe Arbeit. Der bewegliche Theil selbst ist in Spur- und Zapfenlager gelagert.
Durch diese Anordnung wird die ganze Baulänge des Instrumentes ausgenutzt. Werden
die Zuführungen nicht, wie eben geschildert, angeordnet, so ist die Anbringung eines eigenen
Kamins von der Länge a b erforderlich, welcher auf das Instrument aufgesetzt werden
müfste. Dies ist bei technischen Mefsapparaten und speciell bei Zählern fast vollkommen ausgeschlossen.
Die Zuführungen, welche in der Fig. 1 bei α und bei b fest mit den betreffenden Theilen
Claims (2)
- verbunden angeordnet sind, können auch in der Weise angebracht werden, dafs sie behufs Erneuerung leicht ausgewechselt werden können. Es ist zu diesem Zweck nöthig, anstatt des festen Stückes S und der Befestigungsstelle b Klammern anzubringen, wie sie etwa bei Bleisicherungen oder bei Hochspannungsausschaltern angewendet werden. Die Zuführungen werden dann an beiden Seiten isolirt in Kapseln eingekittet, welche Stromschlufsstücke tragen. Werden die Zuführungen schadhaft, so hat man nur nöthig, dieselben mittels der Kapsel herauszunehmen und unversehrte Kabel einzusetzen, wie man neue Bleistreifen in eine Bleisicherung einsetzt.In Fig. 2 ist die Art der Stromzuführung ausführlicher wiedergegeben. Es bedeuten: ι, ι die Hauptstromsolenoide, 2 die Neben: schlufsspule des Zählers, welche an den beiden Rohren 3, 3 fest aufgeschraubt ist, 4, 4 die beiden Bremsmagnete, 5 die Dämpfungsscheibe des Zählers. 6 ist ein Schaltbrett, welches an dem T-Stück 7, das gleichzeitig die Scheibe 5 trägt, befestigt ist; ein ähnliches Schaltbrett 8 befindet sich an irgend einer Stelle der Zählergrundplatte. 9 ist ein starrer Arm, welcher von einem festen Punkt des Zählers zwischen die beiden Rohre 3, 3 hineinragt. Dieser Arm besitzt eine mit der Achse der beweglichen Spule concentrische Bohrung; eine ähnliche Bohrung, jedoch von etwas geringerem Durchmesser, besitzt das T-Stück 7 bei 10. 11 und 12 sind Metallkapseln, in welche die Zuführungskabel 13 mittels eines isolirenden Kittes fest eingebettet sind. Die Enden ragen in der Zeichnung aus den Kapseln vor und sind unter Klemmschrauben der Schaltbretter 6 und 8 geführt. Anstatt dessen können die Kapseln auch Stromschlufsstücke tragen, an welche die Enden angelöthet sind. Die Stromzuführung wird dann dadurch bewirkt, dafs feste Stromschlufsstücke, welche mit dem Gestell des Zählers fest verbunden sind, gegen die Stromschlufsstücke der Kapseln anliegen.Während die Kapsel 1 1 durch einen Ansatz am oberen Rand daran gehindert wird, durch die Führung des Armes 9 zu gleiten, dient für die Befestigung der Kapsel 12 eine ,Klemmschraube 14, welche gleichzeitig gestattet, die Zuführungskabel beliebig gespannt zu halten. Das Schaltbrett 8 vermittelt die Verbindung der Kabel mit den festen Leitungen, das Schaltbrett 6 die Verbindung der Kabel mit der oscillirenden Spule 2.Sind die Kabel schadhaft geworden, so werden die Schraube 14 und die entsprechenden Schrauben der Schaltbretter gelöst und die Kapseln 11 und 12 mit den eingekitteten Zuführungen 13 durch die Bohrung des.Armes 9. nach oben gezogen und frische Patronen in umgekehrter Reihenfolge eingesetzt.Pate nt-A ν Sprüche:ι. Stromzuführung für oscillirende Elektricitätszähler unter Anordnung der stromzuführenden Leiter innerhalb des beweglichen Theiles in möglichst geringem Abstande von der Drehungsachse, gekennzeichnet durch die Aufhängung der Fäden unterhalb des oberen Lagerzapfens, während die Achse des oscillirenden Theiles aus zwei Hälften besteht, welche den inneren Achsenraum für die Zuführungsdrähte freilassen, zu dem Zweck, die letzteren leicht zugänglich zu machen.
- 2. Eine Ausführungsform, bei · welcher die eigentlichen Stromzuführungen an den Enden in Kapseln mit Stromschlufsstücken befestigt sind, so dafs dieselben jederzeit ausgewechselt werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE124652C true DE124652C (de) |
Family
ID=393426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT124652D Active DE124652C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE124652C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4458228A (en) * | 1980-10-29 | 1984-07-03 | Pierburg Gmbh & Co. Kg. | Rotary positioning apparatus and associated methods, such as for a carburetor choke valve |
-
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- DE DENDAT124652D patent/DE124652C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4458228A (en) * | 1980-10-29 | 1984-07-03 | Pierburg Gmbh & Co. Kg. | Rotary positioning apparatus and associated methods, such as for a carburetor choke valve |
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