DE124086C - - Google Patents

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DE124086C
DE124086C DENDAT124086D DE124086DA DE124086C DE 124086 C DE124086 C DE 124086C DE NDAT124086 D DENDAT124086 D DE NDAT124086D DE 124086D A DE124086D A DE 124086DA DE 124086 C DE124086 C DE 124086C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/003Apparatus for control or receiver or condensor pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES·
PATENTAMT.
PATENTS GHRIFT
JVe 124086 KLASSE 14«.
Patehtirt im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1900 ab.
Verbunddampfmaschinen mit Kondensation und selbsttätiger Regulirung am Hochdruck-· cylinder sind bekanntlich bei plötzlicher Abnahme der Belastung der Gefahr eines Durchgehens ausgesetzt, wegen.des dauernden Vacuums im Niederdruckcylinder. Um diesen besonders bei elektrischen Anlagen vorkommenden Zufall zu verhindern, wird in bekannter Weise in dem zum Kondensator führenden Ausblasekanal ein Wechselventil eingeschaltet, welches mit dem Regler der Maschine verbunden ist und die Aufgabe hat, die Verbindung mit dem Kondensator zu unterbrechen und· den Ausblasekanal zu öffnen, wenn nach erfolgter Abnahme der Belastung der Regler den Expansionsschieber bis auf eine Füllung ■■= ο hinabgeregelt hat. ■
Der Gegenstand der Erfindung betrifft nun die besondere Ausbildung des zur Anwendung gelangenden Ventils und der Mittel, durch ' welche dasselbe vom .Regler aus beeinflufst wird, wie sie in der beiliegenden Zeichnung dargestellt sind.
Das Ventil ist wie ein Wechselventil mit zwei besonderen Ventilkörpern α und b aus-, geführt, von denen der eine α scheibenförmig ist, zum Freien öffnet und durch eine Spiralfeder c gegen seinen Sitz angeprefst wird, während der andere b, welcher, doppelsitzig und ringförmig ist und auch durch eine Spiralfeder m gegen den Sitz gedrückt wird, das Rohr zwischen dem Ausblaserohr χ und dem Kondensatorrohr d verschliefst. Der- letztere Ventilkörper sitzt auf einer Spindel e, auf welcher ferner der im abgesperrten Cylinder g geführte Kolben f festgeschraubt ist. Die Enden des Cylinders sind mit einem Schieber h verbunden, mittelst welchem ein Cylinderraum zum Kondensator, der andere zur Atmosphäre geöffnet werden kann und umgekehrt.. Je nach der Stellung dieses Schiebers wird der Cylinderkolben nach der einen oder nach der.anderen Richtung getrieben und das Ventil b geöffnet oder geschlossen. Die Bewegung des Schiebers erfolgt selbstthätig vom Regler aus mittelst Hebelarme und Verbindungsstangen. Von der totalen Steigehöhe des Reglers werden z. B. zwei. Drittel zur. Regulirung des Expansionsschiebers von der Maximalfüllung bis auf eine Füllung = ο verwendet. Das letzte Drittel der Steigehöhe wird zur Bewegung "des Schiebers h verwendet, dessen Thätigkeit beginnen soll,- wenn der Expansionsschieber auf eine Füllung = ο gestellt ist, und also weiterhin keine Regulirung der Maschine leistet. Um diese Function des Reglers zu ermöglichen, wird-eine aus zwei verschiebbaren Theilen ik bestehende Stange verwendet, so dafs der Regler während der zwei ersten Drittel der Steigehöhe sich frei bewegt, ohne den Schieber zu beeinflussen, wogegen im letzten Drittel der Steigehöhe der eine Theil k der Stange auf den Boden des hohlgestalteten Stangentheiles i stöfst und dadurch eine Bewegung des Schiebers bewirkt. Beim Niedergang des Reglers wird der Schieber mittelst eines federnden Hakens/ mitgenommen, der dann durch Anstofsen gegen·/ einen festen Anschlag / wieder ausgelöst wird. Die Ventile' können mit der Hand umgestellt, werden. Als Druckmittel für den Kolben kana
(S. Auflage; ausgegeben, am 12. Mai igos.l
übrigens auch Dampf, Druckluft oder dergl. verwendet werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung in einem gegebenen Falle soll nachstehend erläutert werden. Es sei angenommen, dafs die Maschine bei voller Belastung und einem Viertel Füllung etwa 180 Touren pro Minute läuft. Die Steigehöhe des Reglers ist dabei 25 mm (die maximale = 75 mm). Nun wird plötzlich die.Belastung abgenommen und dadurch die Schnelligkeit beschleunigt, wobei der Schieber auf eine Füllung ο gedreht wird, was . einer Steigehöhe von 50 mm entspricht. Wegen des Receiverdampfes und des Vacuums wird nun die Tourenzahl der Maschine weiter gesteigert, so dafs der Regler gegen 75 mm in die Höhe steigt, wobei der Schieber h verschoben und das Ventil b zum Kondensator verschlossen und der Abdampf durch das geöffnete Ventil a ins Freie hinausgeprefst wird. Bei der dadurch erfolgenden Abnahme der Schnelligkeit kehrt der Regler wieder zurück, nimmt den Schieber h mit sich und öffnet das Austrittventil b zum Kondensator. Derselbe Vorgang wiederholt sich, so oft ein neuer Versuch der Maschine zum Durchgehen erfolgt. -: .

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung von Verbundmaschinen mit Kondensation zwecks Verhinderung des Durchgehens der Maschine bei plötzlicher Abnahme der Belastung durch Beeinflussung des zwischen dem Auspuffrohr und dem Kondensator angeordneten Umschaltorgans vom Regler aus, gekennzeichnet durch ein in den Ausblasekanal eingeschaltetes, ins Freie sich öffnendes Ventil (a) in Verbindung mit einem zweiten in der Kondensatorleitung angebrachten Ventil (b), von dessen Spindel (e) ein in einem Cylinder eingeschlossener Kolben (f) derart getragen wird, dafs ein Oeffrien bezw. ein Verschliefsen des Ventils (b) bewirkt werden kann durch die vom Regler hervorgerufene Zufuhr eines Druckmittels zur einen oder anderen Seite des Kolbens (j), beispielsweise unter Verwendung eines Schiebers (h), der mit dem Regler durch eine Teleskopstange (i k) oder dergl. derart verbunden ist, dafs die Stange beim Aufgang des Reglers erst zusammengeschoben wird, ohne den Schieber zu beeinflussen, und nur im letzten Theile seines Aufganges die Verschiebung des Schiebers" bewirkt. " .'
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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