DE1237952B - Vorrichtung zum Umsetzen von auf einem Kreisfoerderer angelieferten Gegenstaenden auf eine Absetzstelle - Google Patents

Vorrichtung zum Umsetzen von auf einem Kreisfoerderer angelieferten Gegenstaenden auf eine Absetzstelle

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DE1237952B
DE1237952B DEC28579A DEC0028579A DE1237952B DE 1237952 B DE1237952 B DE 1237952B DE C28579 A DEC28579 A DE C28579A DE C0028579 A DEC0028579 A DE C0028579A DE 1237952 B DE1237952 B DE 1237952B
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DE
Germany
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circular conveyor
conveyor
suction head
cylinder
axis
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Withdrawn
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DEC28579A
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English (en)
Inventor
James William Giffen
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Corning Glass Works
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Corning Glass Works
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Publication date
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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/30Details of blowing glass; Use of materials for the moulds
    • C03B9/44Means for discharging combined with glass-blowing machines, e.g. take-outs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/90Devices for picking-up and depositing articles or materials
    • B65G47/91Devices for picking-up and depositing articles or materials incorporating pneumatic, e.g. suction, grippers
    • B65G47/915Devices for picking-up and depositing articles or materials incorporating pneumatic, e.g. suction, grippers provided with drive systems with rotary movements only
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B35/00Transporting of glass products during their manufacture, e.g. hot glass lenses, prisms
    • C03B35/04Transporting of hot hollow or semi-hollow glass products

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Description

  • Vorrichtung zum Umsetzen von auf einem Kreisförderer angelieferten Gegenständen auf eine Absetzstelle Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Umsetzen von auf einem Kreisförderer in gleichmäßigem Abstand angelieferten Gegenständen auf eine Absetzstelle außerhalb des Kreisförderers mit einem radial bezüglich des Kreisförderers verfahrbaren Saugkopf (USA.-Patentschrift 2 823 809).
  • Durch die Erfindung soll eine Vorrichtung geschaffen werden, mit der es möglich ist, Gegenstände, insbesondere Glasgegenstände, aus einer vertieften Form am Umfang des Kreisförderers sanft herauszunehmen, ohne daß es zu einer tangentialen Relativbewegung zwischen Glasgegenstand und Kreisförderer kommt. Diese tangentiale Relativbewegung muß wenigstens so lange vermieden werden, bis der Glasgegenstand völlig aus der Form herausgenommen ist.
  • Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß bei einem um eine horizontale Achse kontinuierlich umlaufenden Kreisförderer der Saugkopf an einem sich mit dem Kreisförderer über einen festgelegten Winkelbereich mitdrehenden und nach einer solchen Teildrehung in seine Ausgangslage zurückkehrenden Schwenkarm um eine zur Drehachse des Kreisförderers parallele Achse zwischen einer auf den Kreisförderer und einer auf die Absetzstelle weisenden Stellung verschwenkbar angeordnet ist.
  • Bei bekannten Vorrichtungen folgt diese Umsetzbewegung nirgends der Drehbewegung eines Kreisförderers über einen Teilbogen. So sitzen bei einer bekannten Ausführungsform (USA.-Patentschrift 1 887 211) die Saugnäpfe an Teleskoptragarmen, die es den Saugnäpfen ermöglichen, der im wesentlichen geradlinigen Bewegung der Blöcke zu folgen, die auf einem Förderband angefördert werden.
  • So sind auch geradlinige Förderanlagen mit Förderkette bekannt, bei denen ein Wagen mit einem Profilglied versehen ist, welches in senkrechter Richtung hin- und herbewegt wird, um einen Gegenstand auf einem darüberliegenden Aufhängehaken zu fördern, der der Bewegung der Förderkette folgt.
  • Diese bekannten Vorrichtungen unterscheiden sich jedoch grundsätzlich vom Erfindungsgegenstand, auch wenn man rein mathematisch eine Analogie von Kreisförderer und geradlinigem Förderer darin zu sehen glaubt, daß es sich bei einem geradlinigen Förderer um einen solchen mit unendlich großem Bahnradius handelt. Selbst hierbei wäre die Folgebewegung aber wiederum lediglich eine geradlinige Bewegung und ist daher von anderen Gesichtspunkten her zu beurteilen als eine Folgebewegung bei einer kreisförmigen Bewegung.
  • Durch die erfindungsgemäße Maßnahme, das sind insbesondere die um den Drehpunkt des Kreisförderers schwenkbaren Arme und deren Koppelung mit dem Kreisförderer selbst, entsteht ein robustes System, bei dem jede tangentiale Relativbewegung zwischen der Halterung auf dem Kreisförderer und dem Saugkopf für die Dauer der Koppelung mit absoluter Sicherheit vermieden ist. Das bedeutet, daß der Glasgegenstand mit der nötigen Genauigkeit und Sorgfalt aus dem Kreisförderer herausgenommen werden kann. Die notwendige Rückführung der Arme erfolgt nach dem Absetzen des Glasgegenstandes in einfachster Weise, beispielsweise mit Hilfe eines pneumatischen Zylinders. Der Aufwand für die Bewegungsvorgänge ist offensichtlich minimal, die Steuerung kann durch wenige Nocken und Hilfsventile erfolgen.
  • Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind Einrastvorrichtungen, die den Schwenkarm für seine Bewegung mit dem Kreisförderer mit diesem kuppeln, vorgesehen, sowie weiterhin ein Rückholzylinder zum Zurückholen des Schwenkarmes.
  • Zweckmäßig ist der Saugkopf an der Kolbenstange eines am Schwenkarm drehbar gelagerten Druckmittelzylinders montiert.
  • Vorzugsweise besteht der Schwenkarm aus zwei zueinander parallelen Armteilen, die an einem Ende beidseitig des Kreisförderers auf dessen Drehachse gelagert sind und am anderen Ende durch ein den Druckmittelzylinder für den Saugkopf aufnehmendes Joch verbunden sind.
  • Zum besseren Verständnis soll die Erfindung nunmehr an Hand eines Förderers beschrieben werden, wie er bei Glasherstellungsmaschinen Verwendung findet. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht eines umlaufenden Förderers, dem eine in ihrer Normalstellung stehende Vorrichtung gemäß der Erfindung zugeordnet ist, F i g. 2 einen vergrößerten Schnitt durch einen Teil eines solchen umlaufenden Förderers zur Wiedergabe des im Eingriff mit einem Gegenstand stehenden Saugkopfes, der diesen Gegenstand aus einem Halter des Förderers entnehmen soll, Fig. 2a eine- Ansicht längs der Linie 2a der Fig. 2, F i g. 3 eine der F i g. 1 ähnliche vergrößerte Ansicht eines Teiles der Vorrichtung in einer Stellung, in der ein Gegenstand auf ein Förderband abgesetzt wird, F i g. 4 einen Plan für die Druckmittelleitungen und die dazugehörenden weiteren Elemente.
  • In den Zeichnungen bezeichnet das Bezugszeichen 11 einen mit Rädern versehenen Wagen, der einen radförmigen Kreisförderer 12 trägt, welcher entgegen dem Uhrzeigersinn durch einen Motor 14 kontinuierlich um eine Achse 13 in Umlauf versetzt wird. Das nicht gezeichnete Antriebsritzel des Motors 14 steht mit einem Zahnring 15 im Eingriff. Wie man aus F i g. 2 erkennt, sind die Ränder 18 und 19 des Förderers 12 durch radial nach außen weisende muldenartige Halter 20 überbrückt, die, wie man aus den Fig. 1 und 3 deutlich erkennt, gleichmäßigen Abstand voneinander aufweisen. Wie die Zeichnungen zeigen, sind die Halter teilweise mit Gegenständen 21 besetzt, deren Halterung nicht näher erläutert wird, da sie nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet. Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Herausnehmen der Gegenstände aus dem Förderer 12 enthält zwei Arme 22 und 23, welche an einem Ende um die Achse 13 auf gegenüberliegenden Seiten des Förderers schwenkbar gelagert sind. Die Arme 22 und 23 erstrecken sich längs des Förderers 12 radial über dessen Umfang hinaus, wo ihre Enden miteinander durch ein Oberbrückungsglied 25 verbunden sind, an dem sie gemäß Fig. 1 in der oberen der beiden abwechselnd möglichen Endlagen ihrer Schwenkbewegung um den Förderer 12 mittels eines Gestänges aufgehängt sind, welches einen pneumatischen Rückholzylinder 27 enthält, der kontinuierlich mit bestimmtem Druck aus einem Behälter 28 mit Luft versorgt wird.
  • Im Bereich zwischen dem die Arme überbrückenden Glied 25 und dem Umfang des Förderers 12 befindet sich ein Gehäuse zur Aufnahme eines Druckmittelzylinders 30, welcher schwenkbar zwischen den Armen 22 und 23 gelagert ist. Normalerweise ist die Winkelstellung des Druckmittelzylinders 30 derart, daß die Kolbenstange 31 nach unten hängt, wie man aus F i g. 3 erkennt. Am unteren Ende trägt die Kolbenstange 31 einen Saugkopf 40.
  • Das Gehäuse, in dem sich der Zylinder 30 befindet, besitzt eine Achse 42 (F i g. 2, 3 und 4), welche ein Ritzel 43 trägt, das in einer Ausnehmung im Arm 22 (F i g. 2 und 3) untergebracht ist. Auf dem Arm 22 befindet sich links oberhalb vom Ritzel 43 ein Druckmittelzylinder 44 mit nach unten weisender Kolbenstange mit einer Zahnstange 45, die im Eingriff steht mit dem Ritzel 43, wobei bei Zuführung von Druckmittel zum Zylinder 44 der Saugkopf 40 aus der nach unten zeigenden Stellung nach F i g. 3 in eine Stellung verschwenkt werden kann, in der er auf den Halter 20 (F i g. 2) zeigt, wobei der Saugkopf 40 dem Halter 20 mittels des Kolbens des Druckmittelzylinders 30 zugeführt worden ist.
  • Wie bereits erwähnt, erfolgt die Entnahme eines Gegenstandes 21 aus dem Halter 20, während sich die Arme 22 und 23 aus ihrer Normalstellung in ihre andere Stellung nach unten bewegen. Um diese Bewegung zu ermöglichen, sind die Arme 22 und 23 mit druckmittelbetätigten und durch Federn zurückgestellten Einrastvorrichtungen 48 bzw. 49 versehen, deren vorstehende Enden sich in die Bahn der Platten 61 und 62 auf gegenüberliegenden Seiten des Förderers 12 erstrecken, wie man aus den F i g. 2, 3 und 4 erkennt. Die Vorrichtungen 48 und 49 werden durch ein Druckmittel betätigt, welches über ein Zuführungsventil 51 zugeführt wird (Fig.4), sobald sich der Schieber des Ventils in der linken Stellung befindet. Das Druckmittel wird dem Ventil 51 für diesen Zweck durch ein Schaltventil 50 zugeführt, welches geöffnet ist, wenn ein Nocken 46 auf dem Förderer damit in Eingriff kommt. Die Kupplung der Arme 22 und 23 an dem Förderer erfolgt, wenn ein Halter eine für einen Saugkopf 40 erreichbare Stellung erreicht.
  • Der Druckmittelzylinder 44 erhält zur Erzielung einer Schwenkbewegung des Saugkopfes 40 zwischen der nach unten weisenden Stellung und einer Stellung, in der der Saugkopf zum entsprechenden Halter 20 zeigt, das Druckmittel durch ein Zuführungsventil 39 unter Steuerung durch das Schaltventil 38 bzw. 50.
  • Der Druckmittelzylinder 30 erhält, wenn der Saugkopf in die unwirksame Stellung bezüglich des Halters 20 verstellt werden soll, das Druckmittel durch ein Zuführungsventil 41 unter Steuerung durch ein Schaltventil 52 und wird zur Rückstellung mit Druckmittel über die Zuführungsventile 57 und 41 unter Steuerung durch ein Schaltventil 37 versorgt.
  • Der Saugkopf 40 wird zum Erfassen eines Gegenstandes21 im Halter 20 an eine Vakuumleitung 60 angeschlossen und ist mit einer Leitung versehen, die zum Absetzen des Gegenstandes die Zuführung von Überdruck ermöglicht. Die Zuführung erfolgt über das Zuführungsventil 57 unter Steuerung durch die Schaltventile 56 und 37.
  • Die Schaltventile 50, 52, 37, 38 und 56 werden zur Durchführung eines vollständigen Betriebsablaufes aufeinanderfolgend betätigt. Das Schaltventil 50 sitzt auf einer am Arm 23 befestigten Konsole 71 (F i g. 2 und 2 a) und wird durch einen Nocken 46 auf dem Förderer 12 betätigt, sobald sich der Förderer 12 einer Stellung nähert, in der ein Halter 20 für den Saugkopf 40 zugänglich ist.
  • Das Schaltventil 50 wird durch den Nocken 46 betätigt, um die Arme 22 und 23 mittels der vom Förderer getragenen Platten 61 und 62 in der gewünschten genauen Drehstellung zu kuppeln, in der ein Halter 20 für den Saugkopf 40 zugänglich ist. Bei einer Betätigung des Schaltventils 50 erfolgt auch eine Betätigung des Zylinders 44, wodurch der Zylinder 30 in eine Stellung gedreht wird, in der ein Halter 20 für den Saugkopf 40 zugänglich ist. Anschließend wird das Schaltventil 52 durch einen Nocken 46 betätigt, so daß der Zylinder30 den Saugkopf 40 zu dem zugänglichen Halter 20 bewegt.
  • Steht der Saugkopf 40 über dem Halter 20, wie man aus der Zeichnung erkennt, dann wird das Schaltventil 37 durch einen Nocken 35 geöffnet, der auf einer Schaltstange 53 sitzt, welche von einem Querhaupt 54 getragen wird, das von der Kolbenstange 31 des hydraulischen Zylinders 30 getragen wird. Dadurch wird der Vakuumanschluß am Sangkopf 40 gegen einen Oberdruckanschluß vertauscht Dies erfolgt durch das Zuführungssteuerventil 57, welches in der zu der gezeichneten Stellung entgegengesetzten Stellung das Druckmittel zum Zylinder 30 über das Zuführungsventil 41 zuführt, so daß nunmehr der Saugkopf 40 von dem entsprechenden Halter 20 abgezogen wird.
  • Befindet sich der Saugkopf 40 in seiner abgezogenen Stellung, dann öffnet ein von einer weiteren am Querhaupt 54 befestigten Schaltstange 63 getragener Nocken 36 das Schaltventil 38, so daß die Drehrückstellung des Saugkopfes 40 mit daranhängendem Gegenstand erfolgt, der in dem Augenblick gelöst wird, in dem das Schaltventil 56 zur Unterbrechung der Bewegung der Arme 22 und 23 betätigt wird.
  • In Fig. 4 sind die Druckmittelzuführungsventile 41, 39, 51 und 57 in ihrer anderen Stellung wiedergegeben. Unter diesen Umständen wird die Betätigungsluft von der Zuführungsleitung 32 über die Zweigleitung 33 und über das Ventil 39 zum oberen Ende des Zylinders 44 und über das Ventil 41 zum linken Ende des Zylinders 30 zugeführt, so daß diese Zylinder in den Stellungen nach Fig. 2 und 4 gehalten werden. Außerdem wird den Zylindern 48 und 49 Luft aus der verzweigten Leitung 33 a über das Ventil 51 zugeführt und die Unterdruckleitung 60 durch das Ventil 57 an den Saugkopf 40 angeschlossen. Das Ventil 57 hat außerdem in diesem Augenblick Druckluft auf das linke Ende des Ventils 41 aufgegeben, so daß sich dessen Schieber nach rechts bewegt und dadurch der Saugkopf 40 mit dem Gegenstand 41 von dem zugehörigen Halter 20 abgezogen wird. Nach dem Abziehen betätigt der Nokken 36 das Schaltventil 38, welches Druckmittel zum linken Ende des Zuführungsventils 39 zuführt, wodurch sich dessen Schieber nach rechts bewegt und derart die Anschlüsse zum Zylinder 44 umgekehrt werden und der Saugkopf 40 in seine nach unten weisende Stellung zurückkehrt, wobei der Gegenstand 21 am Saugkopf hängt.
  • Schließlich wird durch den Nocken 55 das Schaltventil 56 betätigt, welches das Druckmittel zu den linken Enden der Zuführungsventile 51 bzw. 57 zuführt. Das Ventil 51 setzt bei der Bewegung seines Schiebers nach rechts den Anschluß der Druckmittelleitung 34 an den Saugkopf 40 an die Stelle des Anschlusses der Vakuumleitung 60, so daß sich der Gegenstand 21 vom Saugkopf löst.
  • Das Ventil 51 verbindet bei der Bewegung seines Schiebers in die rechte Stellung die Zylinder 48 und 49 mit der Atmosphäre, so daß die Arme 22 und 23 durch den Rückholzylinder 27 in ihre obere Stellung zurückgestellt werden. Die nächste Entnahme eines Gegenstandes wird durch den Eingriff des Nockens 46 mit dem Schaltventil51) eingeleitet. Dabei wird das Druckmittel den rechten Enden der Ventile 39 und 51 zugeführt, so daß deren Schieber in die dar- gestellten Stellungen zurückkehren. Das Zuführungsventil 51 führt infolgedessen erneut Druckmittel zu den Zylindern 48 und 49 zu, so daß die Arme erneut an den Förderer 12 gekoppelt werden. Das Ventil 39 führt auch wiederum Druckmittel zum Zylinder 40 zu, wodurch der Saugkopf in seine waagerechte Stellung verbracht wird. Auf diese Vorgänge folgt der Eingriff eines Nockens 46 mit dem Schaltventil 52, welches wiederum Druckmittel zum Ventil 41 zuführt, um dessen Schieber in die wiedergegebene Stellung zurückzustellen, wobei die Anschlüsse an den Zylinder 30 vertauscht werden, um den 8augkopf 40 in die wiedergegebene Stellung vorzudrücken.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Umsetzen von auf einem Kreisförderer in gleichmäßigem Abstand angelieferten Gegenständen auf eine Absetzstelle außerhalb des Kreisförderers mit einem radial bezüglich des Kreisförderers verfahrbaren Saugkopf, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem kontinuierlich um eine horizontale Achse umlaufenden Kreisförderer der Saugkopf (40) an einem sich mit dem Kreisförderer (12) über einen festgelegten Winkelbereich mitdrehenden und nach einer solchen Teildrehung in seine Ausgangslage zurückkehrenden Schwenkarm (22, 23) um eine zur Drehachse (13) des Kreisförderers (12) parallele Achse (42) zwischen einer auf den Kreisförderer (12) und einer auf die Absetzstelle (75) weisenden Stellung verschwenkbar angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichet, daß Einrastvorrichtungen (48, 49), die den Schwenkarm (22, 23) für seine Bewegung mit dem Kreisförderer (12) mit diesem kuppeln, und ferner ein Rückholzylinder (27) zum Zurückholen des Schwenkarmes vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkopf(40) an der Kolbenstange (31) eines am Schwenkarm (22, 23) drehbar gelagerten Druckmittelzylinders (30) montiert ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm aus zwei zueinander parallelen Armteilen(22, 23) besteht, die an einem Ende beidseitig des Kreisförderers (12) auf dessen Drehachse (13) gelagert sind und am anderen Ende durch ein den Druckmittelzylinder (30) für den Saugkopf (40) aufnehmendes Joch (25) verbunden sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelzylinder (30) beiderseits seiner Achse mit zwei senkrecht zur Zylinderachse miteinander fluchtenden Wellenstümpfen (42) versehen ist, die im Arm (22, 23) gelagert sind, von denen der eine ein aufgekeiltes Ritzel (43) aufweist, mit dem eine durch einen weiteren Druckmittelzylinder (44) betätigte Zahnstange (45) kämmt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrastvorrichtungen (48, 49) zur Kopplung der Arme (22, 23) mit dem Kreisförderer (12) an den Armen (22, 23) angeordnete Druckzylinder zu ihrer Betätigung aufweisen.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche bis 6, gekennzeichnet durch eine pneumatische Steuereinrichtung, die durch an den bewegten Teilen angeordnete Steuernocken (46, 35, 55) betätigt und gesteuert wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 209 491; US-Patentschnften Nr. 1 887211, 2 823 809.
    2 895 587.
DEC28579A 1962-04-20 1962-12-05 Vorrichtung zum Umsetzen von auf einem Kreisfoerderer angelieferten Gegenstaenden auf eine Absetzstelle Withdrawn DE1237952B (de)

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