DE1237452B - Schalteinrichtung fuer die elektrische Beleuchtungsanlage von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Schalteinrichtung fuer die elektrische Beleuchtungsanlage von Kraftfahrzeugen

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DE1237452B
DE1237452B DE1961B0060725 DEB0060725A DE1237452B DE 1237452 B DE1237452 B DE 1237452B DE 1961B0060725 DE1961B0060725 DE 1961B0060725 DE B0060725 A DEB0060725 A DE B0060725A DE 1237452 B DE1237452 B DE 1237452B
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DE
Germany
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switch
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light
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high beam
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DE1961B0060725
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English (en)
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Martin Fetzer
Dipl-Ing Albert Lichtenberger
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/04Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
    • B60Q1/14Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means
    • B60Q1/1407General lighting circuits comprising dimming circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Schalteinrichtung für die elektrische Beleuchtungsanlage von Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalteinrichtung für die elektrische Beleuchtungsanlage von Kraftfahrzeugen, mit einem Lichtschalter mit den Schaltstellungen Aus, Standlicht und Fahrtlicht sowie mit einem durch einen Schalter einschaltbaren Relais, das bei jedem Ansprechen das Schaltglied eines Abblendschalters von der Fernlicht- in die Abblendlichtstellung und umgekehrt bewegt und gleichzeitig einen Kontakt zum unmittelbaren Einschalten des Fernlichtes schließt.
  • Bei einer bekannten Schalteinrichtung dieser Art hat das Relais zwei Schaltanker, von denen der eine zum wechselweisen Schalten von Fernlicht und Abblendlicht dient, während der andere Anker zum Geben von Lichtsignalen mit dem Fernlicht vorgesehen ist (deutsche Patentschrift 1008 595). Diese bekannte Schalteinrichtung ist jedoch insofern nachteilig, als das Relais zwei Schaltanker aufweist, von denen der eine unabhängig von der Stellung des Lichtschalters bei jedem Ansprechen des Relais das Fernlicht einschaltet.
  • Es ist auch eine Schalteinrichtung bekannt, die einen handbetätigbaren Umschalter zum Schalten von Abblendlicht auf Fernlicht und umgekehrt sowie einen Druckknopfschalter zum Geben von blinkenden Lichtsignalen aufweist (deutsche Patentschrift 938 648). Diese bekannte Schalteinrichtung ist insofern nachteilig, als für das Schalten von Fernlicht und Abblendlicht sowie zum Geben von Lichtsignalen jeweils ein Schalter erforderlich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und mit einfachen Mitteln eine Schalteinrichtung zu schaffen, bei der durch den Schalter in Verbindung mit dem Relais abhängig von der Stellung des Lichtschalters entweder von Fernlicht auf Abblendlicht und umgekehrt umgeschaltet werden kann oder blinkende Lichtsignale ausgelöst werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Relais nur einen einzigen Anker aufweist, der einerseits zum Umschalten des Schaltgliedes des Abblendschalters dient und der andererseits den zu dem mit dem Fernlicht verbundenen Gegenkontakt gehörenden Kontakt trägt, der mit einem in den Stellungen Aus und Standlicht des Lichtschalters stromführenden Kontakt verbunden ist, während in der Fahrtlichtstellung des Schalters das Fernlicht über das Schaltglied des Abblendschalters geschaltet wird, das mit einem in dieser Stellung stromführenden Kontakt des Lichtschalters verbunden ist.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung jeweils im Schaltbild dargestellt. Jede der drei Figuren zeigt eines der drei Beispiele.
  • Die Beleuchtungsanlage hat zwei Scheinwerfer 10 zum Beleuchten der Fahrbahn. Jeder dieser Scheinwerfer enthält eine Glühlampe mit einem Fernlichtfaden 11 und einem Abblendlichtfaden 12 sowie eine Glühlampe mit einem Standlichtfaden 13.
  • Die in F i g. 1 gezeichnete Schalteinrichtung selbst besteht im wesentlichen aus einem Lichtschalter 14 und einem willkürlich betätigbaren Druckknopfschalter 15 für ein elektromagnetisches Relais 16, das einerseits Fernlicht schaltet sowie andererseits einen Abblendschalter 17 zum Umschalten von Fernlicht auf Abblendlicht und umgekehrt steuert.
  • Mit 18 ist die Zündspule einer nicht dargestellten Zündanlage und mit 19 ein aus einem Schaltglied 20 sowie einem Gegenkontakt 21 bestehender Zündschalter bezeichnet.
  • Der Lichtschalter 14 hat ein Schaltglied 22, das in drei strichpunktiert angedeutete Schaltstellungen bewegt werden kann, und zwar in die gezeichnete Ausschaltstellung 0 (Tagfahrt), in eine Standlichtstellung I sowie in eine Fahrtlichtstellung II (Nachtfahrt). In der Ausschaltstellung 0 berührt das Schaltglied 22 zwei feststehende Kontakte 23, 24 und in der Standlichtstellung I außerdem noch einen feststehenden Kontakt 25. In der Fahrtlichtstellung II dagegen berührt das Schaltglied 22 außer den Kontakten 23 und 25 noch einen Kontakt 26.
  • Der willkürlich betätigbare Druckknopfschalter 15 hat ein bewegliches Schaltglied 27, das mit zwei feststehenden Gegenkontakten 28 und 29 zusammenwirkt.
  • Das elektromagnetische Relais 16 hat eine Erregerwicklung 30 und einen einzigen Anker 31, der einen Kontakt 32 trägt, dem ein feststehender Gegenkontakt 33 zugeordnet ist. Am beweglichen Ende des Ankers 31 sitzt eine federnd abbiegbare, den Abblendschalter 17 steuernde Schaltstange 34.
  • Der Abblendschalter 17 hat ein bewegliches Schaltglied 35, das bei 36 schwenkbar gelagert ist und eine Schaltwippe 37 trägt. Diese Schaltwippe hat zwei Einkerbungen 38, 39 für den Angriff der biegbaren Schaltstange 34 und wirkt mit zwei die Schwenkbewegungen der Wippe begrenzenden Anschlägen 40, 41 zusammen.
  • Dem Schaltglied 35 sind zwei feststehende Gegenkontakte 42 und 43 zugeordnet, von denen der eine, 42, über eine sich verzweigende Leitung 44 an die Abblendlichtfäden 12 und der andere, 43, über eine sich ebenfalls verzweigende Leitung 45 einerseits an die Fernlichtfäden 11 der Scheinwerfer 10 sowie andererseits an den Gegenkontakt 33 des elektromagnetischen Relais 16 angeschlossen ist.
  • Vom Pluspol einer Stromquelle 46, deren Minuspol an Masse angeschlossen ist, führt eine sich verzweigende Leitung 47 einerseits zum Kontakt 23 des Lichtschalters 14 und andererseits zum Schaltglied 20 des Zündschalters 19. Die Standlichtfäden 13 der Scheinwerfer 10 sind zusammen mit zwei Schlußleuchten 48 über eine gemeinsame Leitung 49 an den Kontakt 25 des Lichtschalters 14 angeschlossen. Vom Kontakt 24 des Lichtschalters 14 führt eine Leitung 50 zum Kontakt 32 des Relais 16 und vom Kontakt 26 des Lichtschalters 14 eine Leitung 51 zum Schaltglied 35 des Abblendschalters 17. Der Kontakt 28 des Druckknopfschalters 15 ist an Masse und der Kontakt 29 über eine Leitung 53 an das eine Ende der Erregerwicklung 30 des elektromagnetischen Relais 16 angeschlossen. Das andere Ende der Erregerwicklung 30 ist über eine Leitung 54 mit dem feststehenden Gegenkontakt 21 des Zündschalters 19 verbunden.
  • Das elektromagnetische Relais 16 und der Abblendschalter sind zu einer einzigen strichpunktiert umrahmten Baueinheit zusammengefaßt.
  • Die Schalteinrichtung nach F i g. 1 wirkt wie folgt: Wird bei Tagfahrt, d. h. bei geschlossenem Zündschalter 19 und ausgeschaltetem Lichtschalter 14, der Druckknopfschalter 15 geschlossen, so fließt Strom vom Pluspol der Stromquelle 46 über Leitung 47, Zündschalter 19, Leitung 54, Erregerwicklung 30 des elektromagnetischen Relais 16, Leitung 53 und Schalter 15 zur Masse. Das Relais 16 spricht an. Sein Anker 31 wird aus der gezeichneten Ruhelage entgegen einer Rückführkraft, deren Richtung durch einen Pfeil angedeutet ist, in die Arbeitslage gezogen, in welcher der Kontakt 32 seinen Gegenkontakt 33 berührt. Bei dieser Bewegung des Ankers 31 stößt die Schaltstange 34 in die Einkerbung 38 der Schaltwippe 37 hinein und verschwenkt diese samt dem Schaltglied 35 des Abblendschalters 17 um den Drehpunkt 36 bis zur Anlage der Wippe 37 an ihrem Anschlag 40. Da das Schaltglied 35 des Abblendschalters 17 jedoch in der Ausschaltstellung 0 des Lichtschalters 14 nicht an die Stromquelle 46 angeschlossen ist, kann der Abblendschalter 17 weder Fernlicht noch Abblendlicht wirksam schalten. Es fließt demzufolge lediglich Strom über Kontakt 23, Schaltglied 22 und Kontakt 24 des Lichtschalters 14, Leitung 50, Kontakt 32, Gegenkontakt 33 und Leitung 45 durch die Fernlichtfäden 11 der Scheinwerfer 10 zur Masse. Die Fernlichtfäden strahlen Licht aus. Beim Öffnen des Druckknopfschalters 15 wird die Erregerwicklung 30 des Relais 16 stromlos und die Rückführkraft zieht den Anker 31 in seine gezeichnete Ruhelage zurück. Dadurch wird der Stromkreis der Femlichtfäden 11 unterbrochen, so daß diese erlöschen. Durch mehrmaliges Betätigen des Druckknopfschalters 15 hintereinander können also Fernlicht-Blinksignale zum »Lichthupen« ausgestrahlt werden, deren Hell- und Dunkelzeiten im Ermessen des Fahrers liegen.
  • In der Standlichtstellung I des Lichtschalters 14 wirkt bei geschlossenem Zündschalter 19 die Einrichtung zum Lichthupen ebenso wie zuvor beschrieben. Es fließt lediglich noch Strom vom Pluspol der Stromquelle 46 über Leitung 47, Kontakt 23, Schaltglied 22 und Kontakt 25 des Lichtschalters 14, Leitung 49 durch die Standlichtfäden 13 der Scheinwerfer 10 sowie durch die Schlußleuchten 48 zur Masse. Die Standlichtfäden 13 und die Schlußleuchten 48 strahlen dabei in diesem Fall Dauerlicht aus.
  • Wird das Schaltglied 22 des Lichtschalters 14 in seine Fahrtlichtstellung 1I bewegt, so fließt Strom vom Pluspol der Stromquelle 46 wie bereits beschrieben durch die Standlichtfäden 13 und die Schlußleuchten 48 zur Masse. Außerdem fließt Strom über den Kontakt 26 des Lichtschalters 14, Leitung 51, Schaltglied 35 und Gegenkontakt 42 des Abblendschalters 17 sowie Leitung 44 durch die Abblendlichtfäden 12 der Scheinwerfer 10 ebenfalls zur Masse, sofern sich das Schaltglied 35 des Abblendschalters in seiner gezeichneten Abblendstellung befindet. Es strahlen daher die Abblendlichtfäden 12, die Standlichtfäden 13 sowie die Schlußleuchten 48 Licht aus.
  • Wird in diesem Fall der Druckknopfschalter 15 betätigt, so gelangt der Anker 31 des elektromagnetischen Relais 16, wie bereits beschrieben, in seine Arbeitslage, und die an der Wippe 37 angreifende Schaltstange 34 bewegt das Schaltglied 35 des Abblendschalters 17 aus seiner gezeichneten Abblendlichtstellung in seine Fernlichtstellung, in welcher die Wippe 37 an ihrem Anschlag 40 anliegt und das Schaltglied 35 des Abblendschalters seinen Gegenkontakt 43 berührt. Der Stromkreis der Abblendlichtfäden 12 ist nun unterbrochen, so daß diese erlöschen. Gleichzeitig fließt jedoch Strom über das Schaltglied 35, Gegenkontakt 43 und Leitung 45 durch die Fernlichtfäden 11 zur Masse. Es strahlen daher die Fernlichtfäden 11, die Standlichtfäden 13 sowie die Schlußleuchten 54 Licht aus.
  • Solange der Druckknopfschalter 15 geschlossen ist, berührt der Kontakt 32 seinen Gegenkontakt 33. Da jedoch in der Fahrtlichtstellung 11 des Lichtschalters 14 der Kontakt 32 nicht an die Stromquelle 46 angeschlossen ist, kann das Fernlicht durch das Kontaktpaar 32-33 nicht beeinffußt werden. Beim Öffnen des Druckknopfschalters 15 geht der Anker 31 des Relais 16 in seine gezeichnete Ruhelage zurück, während das Schaltglied 35 des Abblendschalters 17 samt Schaltwippe 37 in der Fernlichtstellung verbleiben.
  • Wird der Druckknopfschalter 15 erneut betätigt, so stößt die Schaltstange 34 bei der Bewegung des Ankers 31 nunmehr in die Einkerbung 39 der Wippe 37 hinein und verschwenkt diese samt dem Schaltglied 35 um den Drehpunkt 36 in die gezeichnete Abblendstellung zurück, in der die Wippe an ihrem Anschlag 41 anliegt und das Kontaktglied 35 seinen Gegenkontakt 42 berührt. Die Fernlichtfäden 11 erlöschen und die Abblendlichtfäden 12 strahlen wieder Licht aus. Ein wirksames Schalten von Fernlicht kann also beim Betätigen des Druckknopfschalters 15 einerseits durch den Kontakt 32 des ansprechenden Relais 16 erfolgen, sofern sich das Schaltglied 22 des Lichtschalters 14 in seiner gezeichneten Ausschaltstellung 0 bzw. in seiner Standlichtstellung 1 befindet, oder andererseits durch das von der Schaltstange 34 des ansprechenden Relais 16 gesteuerte Schaltglied 35 des Abblendschalters, sofern das Schaltglied 22 des Lichtschalters 14 in seiner Fahrtlichtstellung II steht.
  • Das zweite. Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich vom ersten im wesentlichen nur dadurch, daß der Anker 31 des elektromagnetischen Relais 16 außer dem Kontakt 32 für das Fernlicht noch einen zweiten Kontakt 55 zum Schalten von Abblendlicht trägt. Dem Schaltkontakt 55 ist ein feststehender Gegenkontakt56 zugeordnet, der über eine Leitung 57 an die Abblendlichtfäden 12 der Scheinwerfer 10 angeschlossen ist. Das Schaltglied 22 des Lichtschalters 14 verbindet in seiner Standlichtstellung 1 hier nicht mehr wie beim Beispiel nach Fig.1 die Kontakte 23 und 25 mit dem Kontakt 24, sondern mit einem Kontakt 58, von dem eine Leitung 59 zum Kontakt 55 des Relais 16 führt.
  • Die in F i g. 2 gezeichnete Schalteinrichtung arbeitet in der Ausschaltstellung 0 und in der Fahrtlichtstellung 1I des Lichtschalters 14 genau wie die Schalteinrichtung nach F i g. 1.
  • Wird jedoch in der Standlichtstellung 1 des Lichtschalters 14 der Druckknopfschalter 15 geschlossen, so berührt der Anker 31 des ansprechenden Relais mit seinen Kontakten 32 und 55 die zugeordneten Gegenkontakte 33 und 56. Außer dem den Standlichtfäden 13 der Scheinwerfer 10 und den Schlußleuchten 48 zugeführten Strom fließt jedoch nunmehr Strom vom Pluspol der Stromquelle 46 über Leitung 47, Kontakt 23, Schaltglied 22 des Lichtschalters 14, Kontakt 58, Leitung 59, Kontakt 55 des Relais 16, Gegenkontakt 56, Leitungen 57 und 44 durch die Abblendlichtfäden 12 der Scheinwerfer 10 zur Masse. Es strahlen daher die Abblendlichtfäden 12 Licht aus, sobald und solange der Druckknopfschalter 15 geschlossen ist. Durch mehrmaliges Betätigen des Druckknopfschalters 15 hintereinander können bei diesem Ausführungsbeispiel Abblendlicht-Blinksignale ausgestrahlt werden, sofern das Schaltglied 22 des Lichtschalters 14 in seiner Standlichtstellung I steht. Diese Schaltung ist dort anwendbar, wo in Wohngebieten nur mit Standlicht gefahren wird und dabei das Signalgeben mit Fernlicht nicht zulässig ist.
  • Das dritte Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 unterscheidet sich vom ersten im wesentlichen nur dadurch, daß der Lichtschalter 14 nur die Kontakte 23, 25, 26 aufweist und ein vom Lichtschalter 14 gesteuerter elektromagnetischer Schalter 60 vorgesehen ist, der in seiner Ruhelage den Kontakt 32 des Relais 16 und in seiner Arbeitslage das Schaltglied 35 des Abblendschalters 17 unter Umgehung des Lichtschalters 14 an die Stromquelle 46 anschließt.
  • Der elektromagnetische Schalter 60 hat eine Erregerwicklung 61 sowie einen Umschalter 62, dem ein Ruhekontakt 63 und ein Arbeitskontakt 64 zugeordnet ist. Vom Ruhekontakt 63 führt eine Leitung 65 zum Kontakt 32 des Relais 16 und vom Arbeitskontakt 64 eine Leitung 66 zum Schaltglied 35 des Abblendschalters 17. Das eine Ende der Erregerwicklung 61 ist an Masse und das andere Ende über eine Leitung 67 an den Kontakt 26 des Lichtschalters 14 angeschlossen. Vom Umschalter 62 des Schalters 60 führt eine Leitung 68 an den Pluspol der Stromquelle 46.
  • Wie beim ersten Ausführungsbeispiel können durch Betätigen des Druckknopfschalters 15 in der Ausschaltstellung 0 und in der Standlichtstellung I des Lichtschalters 14 Fernlicht-Blinksignale ausgestrahlt werden, wobei der Strom vom Pluspol der Stromquelle 46 über Leitung 68, Umschalter 62, Ruhekontakt 63, Leitung 65, Kontakt 32, Gegenkontakt 33 und Leitung 45 durch die Fernlichtfäden 11 der Scheinwerfer 10 zur Masse fließt.
  • Wird das Schaltglied 22 des Lichtschalters 14 in seine Fahrtlichtstellung II bewegt, so fließt Strom über Kontakt 26 und Leitung 67 durch die Erregerwicklung 61 zur Masse. Der Schalter 60 spricht an. Sein Umschalter 62 wird aus der gezeichneten Ruhelage entgegen einer Rückführkraft, deren Richtung durch einen Pfeil angedeutet ist, in die Arbeitslage gezogen. Dadurch ist das Schaltglied 35 des Abblendschalters 17 unter Umgehung des Lichtschalters 14 über die Leitung 68 an den Pluspol der Stromquelle 46 angeschlossen. Durch Betätigen des Druckknopfschalters 15 kann nunmehr wahlweise von Abblendlicht auf Fernlicht und umgekehrt umgeschaltet werden.
  • Das elektromagnetische Relais 16, der Abblendschalter 17 und der elektromagnetische Schalter 60 können zu einer einzigen Baueinheit zusammengefaßt sein, wie dies in F i g. 3 durch eine strichpunktierte Umrahmnung angedeutet ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schalteinrichtung für die elektrische Beleuchtungsanlage von Kraftfahrzeugen, mit einem Lichtschalter mit den Schaltstellungen Aus (0), Standlicht (I) und Fahrtlicht (11) sowie mit einem durch einen Schalter einschaltbaren Relais, das bei jedem Ansprechen das Schaltglied eines Abblendschalters von der Fernlicht- in die Abblendlichtstellung und umgekehrt bewegt und gleichzeitig einen Kontakt zum unmittelbaren Einschalten des Fernlichtes schließt, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Relais (16) nur einen einzigen Anker (31) aufweist, der einerseits zum Umsteuern des Schaltgliedes (35) des Abblendschalters (17) dient und der andererseits den zu dem mit dem Fernlicht verbundenen Gegenkontakt (33) gehörenden Kontakt (32) trägt, der mit einem in den Stellungen Aus (0) und Standlicht (1) des Lichtschalters (14) stromführenden Kontakt (24) verbunden ist, während in der Fahrtlichtstellung (II) des Schalters (14) das Fernlicht über das Schaltglied (35) des Abblendschalters (17) geschaltet wird, das mit einem in dieser Stellung stromführenden Kontakt (24) des Lichtschalters verbunden ist (F i g. 1).
  2. 2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Anker (31) ein zweiter Kontakt (55) vorgesehen ist, der mit einem in der Stellung Standlicht (I) des Lichtschalters (14) stromführenden Kontakt (58) verbunden ist und dessen Gegenkontakt (56) unmittelbar mit dem Abblendlicht verbunden ist, wobei der Kontakt (24) für das Fernlicht nur in der Schaltstellung Aus (0) Strom führt (F i g. 2).
  3. 3. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB der Kontakt (32) über den Ruhekontakt (63) eines Umschalters (62) eines nur in der Fahrtlichtstellung (II) des Lichtschalters (14) erregten elektromagnetischen Schalters (60) unter Umgehung des Lichtschalters (14) an die Stromquelle (46) angeschlossen ist, während an dem Arbeitskontakt (64) des Umschalters das Schaltglied (35) des Abblendschalters (17) angeschlossen ist (F i g. 3). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 684 271, 938 648, 1008 595; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1796 560.
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