DE1237358B - Lesegeraet mit einer Zylinderlinse - Google Patents

Lesegeraet mit einer Zylinderlinse

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DE1237358B
DE1237358B DE1965SC036624 DESC036624A DE1237358B DE 1237358 B DE1237358 B DE 1237358B DE 1965SC036624 DE1965SC036624 DE 1965SC036624 DE SC036624 A DESC036624 A DE SC036624A DE 1237358 B DE1237358 B DE 1237358B
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DE
Germany
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cylindrical lens
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lens
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Pending
Application number
DE1965SC036624
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English (en)
Inventor
Walther Schleef
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WALTHER SCHLEEF
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WALTHER SCHLEEF
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B25/00Eyepieces; Magnifying glasses
    • G02B25/002Magnifying glasses
    • G02B25/008Magnifying glasses comprising two or more lenses

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

  • Lesegerät mit einer Zylinderlinse Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Verbesserung der Lesbarkeit von kleinen Schriften, wie sie beispielsweise in dem bekannten Bundestelefonbuch verwendet werden.
  • Um in derartigen Nachschlagwe,.rken die zahlreichen Namen oder Daten auf engem Raum unterzubringen, ist meist die Verwendung sehr kleiner Schriften erforderlich. Bei der Herstellung derartiger Druckwerke ergeben sich jedoch durch diese kleinen Schriften nicht unbedeutende Schwierigkeiten, weil z. B. der Setzer an der Setzmaschine bei Anfertigung des neuen Maschinensatzes vielfach Vorlagen hat, die bereits in diesen kleinen Schriften gedruckt sind. Hierdurch werden die Au-en der Setzer sehr angestrengt.
  • Die Erfindung betrifft eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung eines Lesegerätes, welche sich insbesondere für die Anwendung bei Setzmaschinen u. dgl. eignet, die jedoch auch für viele andere Zwecke verwendbar ist.
  • Bei eitlem Lesegerät mit einer ersten Zylinderlinse, deren dem Benutzer zugewendete Vorderkante parallel mit der Oberfläche des zu lesenden Textes verläuft, wird erfindungsgemäß eine zweite Zylinderlinse parallel zur ersten angeordnet, wobei die zweite, vom zu lesenden Text weiter als die erste entfernte Zylinderlinse um ihre Längsachse drehbar gelagert und die erste Zylinderlinse mit ihrer planen Längsfläche unter einem spitzen Winkel zur Oberfläche des zu lesenden Textes angeordnet ist. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die ebene, den Benutzer zugewendete Seite der zweiten Zylinderlinse ab-edeckt und diese zweite Zylinderlinse oberhalb der ersten Zylinderlinse angeordnet. Beim erfinduno,so,emäß ausgeführten Lesegerät läßt sich die obere Zylinderlinse so einstellen, daß die zu lesende Zeile des Textes gut aufgehellt wird.
  • Es ist zweckmäßig, wenn die Zylinderflächen beider Zylinderlinsen sich berühren.
  • In manchen Fällen ist es vorteilhaft, wenn der Winkel zwischen der Oberfläche des zu lesenden Textes und der planen Längsfläche der unteren Zylinderlinse weniger als 20 Grad beträgt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die obere, vom zu lesenden Text weiter entfernte Zylinderlinse mit einem Griffstück verbunden.
  • Zweckmäßi-erweise bestehen beide Zylinderlinsen aus glasklarem, farblosem Kunststoff.
  • Im nachstehenden wird die Erfindung in Verbindung mit den ein Ausführungsbeispiel darstellenden Figuren beschrieben. Einander entsprechende Teile sind in beiden Figuren in gleicher Weise bezeichnet. Es zeigt Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine be-Z> währte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lesegerätes, F i g. 2 im Querschnitt ein konstruktives Detail. Das Lesegerät besteht im wesentlichen aus einer plankonvexen Zylinderlinse 1, deren untere, vordere (dem links befindlichen, nicht dargestellten Benutzer zugewendete) Kante 2 sich knapp oberhalb des zu lesenden Schriftstückes 3 befindet, vorzugsweise dieses berührt. Diese Zylinderlinse 1 dient als Lupe. Oberhalb dieser ersten Zylinderlinse 1 befindet sich die zweite Zylinderlinse 4. Sie ist in den beiden Endstücken 5 und 6 gelagert und kann durch Betätigung der beiden Griffstücke 7 innerhalb eines gewissen Bereiches verdreht werden. Auf diese Weise ist es möglich, das einfallende Licht L so auf die Zylinderlinse 1 bzw. das Schriftstück 3 zu lenken, daß die je- weils in Richtung des Pfeiles 8 betrachtete Zone des Schriftstückes stark aufgehellt wird. Die bei Beleuchtung durch Lichtquellen geringer räumlicher Ausdehnung sich ergebende verhältnismäßig geninge Höhe der aufgehellten Zone, welche sonst meistens als Mangel empfunden wird, ist bei einem Lesegerät dieser Axt vorteilhaft, weil dadurch das Auge besonders deutlich auf die jeweils zu lesende Zeile hingewiesen wird. Die beiden Endstücke 5 und 6 sind durch eine Abdeckhaube 9 miteinander starr verbunden. In F i g. 1 ist diese Haube nur zum Teil dargestellt, damit die unterhalb angeordnete Zylinderlinse 4 erkennbar ist.
  • In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, die Abdeckung 9 nicht starr mit den beiden Endstücken 5 und 6 zu verbinden, sondern direkt auf der ebenen Seite der Zylinderlinse 4 vorzusehen. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn das Gerät nur eine geringe Längsausdehnung hat, also beispielsweise bei Geräten zum Lesen schmaler Papierstreifen, wie sie beispielsweise als Druckfahnen für Adreßbücher verwendet werden. Auch wenn das Lesegerät fest auf einer anderen Vorrichtung montiert ist, beispielsweise am Manuskripthalter einer Linotypesetzmaschine, kann die zuletzt erwähnte Ausführungsform zweckmäßig sein.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Lesegerät mit einer ersten Zylinderlinse, deren dem Benutzer zugewendete Vorderkante parallel mit der Oberfläche des zu lesenden Textes verläuft, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: Eine zweite Zylinderlinse (4) ist parallel zur ersten (1) angeordnet, die zweite (4) vom zu lesenden Text weiter als die erste (1) entfernte Zylinderlinse ist um ihre Längsachse drehbar gelagert und die erste Zylinderlinse (1) ist mit ihrer planen Längsfläche unter einem spitzen Winkel zur Oberfläche des zu lesenden Textes angeordnet, die ebene, dem Benutzer zugewendete Seite der zweiten Zylinderlinse (4) ist abgedeckt, und die zweite Zylinderlinse (4) ist oberhalb der ersten Zylinderlinse (1) angeordnet.
  2. 2. Lesegerät nach Anspruch l,' dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderflächen beider Zylinderlinsen (1, 4) sich berühren. 3. Lesegerät nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen der Oberfläche des zu lesenden Textes und der planen Längsfläche der unteren Zylinderlinse (1) weniger als 20 Grad beträgt. 4. Lesegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Zylinderlinsen aus glasklarem, vorzugsweise farblosem Kunststoff bestehen. 5. Lesegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere, vom zu lesenden Text weiter entfernte Zylinderlinse (4) mit einem Griffstück (7) verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 204 288.
DE1965SC036624 1965-03-03 1965-03-03 Lesegeraet mit einer Zylinderlinse Pending DE1237358B (de)

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DE1237358B true DE1237358B (de) 1967-03-23

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB204288A (en) * 1923-05-25 1923-09-27 Ammon Andersen Improvements in and relating to magnifying glasses especially adapted for the reading of books

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB204288A (en) * 1923-05-25 1923-09-27 Ammon Andersen Improvements in and relating to magnifying glasses especially adapted for the reading of books

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