DE1237278B - Kippbarer Grosskochkessel - Google Patents

Kippbarer Grosskochkessel

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DE1237278B
DE1237278B DE1960B0057745 DEB0057745A DE1237278B DE 1237278 B DE1237278 B DE 1237278B DE 1960B0057745 DE1960B0057745 DE 1960B0057745 DE B0057745 A DEB0057745 A DE B0057745A DE 1237278 B DE1237278 B DE 1237278B
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DE
Germany
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kettle
cooking kettle
cooking
steam
tilting
Prior art date
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Pending
Application number
DE1960B0057745
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Assmann
Otto Kloss
Karl Tropp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Burger Eisenwerke AG
Original Assignee
Burger Eisenwerke AG
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Filing date
Publication date
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Priority to CH474061A priority patent/CH386647A/de
Priority to GB1638161A priority patent/GB939743A/en
Priority to FR861038A priority patent/FR1289790A/fr
Publication of DE1237278B publication Critical patent/DE1237278B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/14Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

  • Kippbarer Großkochkessel Die Erfindung bezieht sich auf einen mit Dampf beheizten doppelwandigen und kippbaren Großkochkessel.
  • Bekannte kippbare Großkochkessel werden um eine Achse gekippt, die in der Regel durch den Schwerpunkt des Kessels geht, damit das meistens durch eine Handkurbel betätigte Kippen sehr leicht geht. Ulm die dem Verschleiß unterworfenen biegsamen Zuleitungsschläuche zu vermeiden, wurde bereits vorgeschlagen, die durch den Schwerpunkt des Kessels gehende Kippachse hohl auszubilden und zum Zuleiten des Dampfes und Ableiten des Kondensates zu verwenden. Bekannt ist auch, einen Großkochkessel um eine Achse zu kippen, die vor dem Kessel und etwa in halber Kesselhöhe angeordnet ist. Als Drehachse dient dabei aber eine Vollstanae, und die Zuführung des Dampfes in den Kesselboden und das Ableiten des Kondensates aus dem Kessel erfolgt über biegsame Schläuche, die von einem Anschluß im Küchenboden direkt in den Boden des Kessels einmünden. Im Großkochkesselbau wird Wert darauf gelegt, daß biegsame Schlauchverbindungen, die im Laufe der Zeit den Beanspruchungen nicht standhalten, vermieden werden. Gleichzeitig soll der Kessel auch in größere untergestellte Speiseaufnahmegefäße vollständig entleert werden können. Keiner der bekannten Großkochkessel erfüllt gleichzeitig diese Forderungen.
  • Um diese Nachteile bisheriger Kessel zu beseitigen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die hohlen, zum Zuleiten des Dampfes und Ableiten des Kondensates dienenden Kippachsen vor dem Kochkessel auf etwa der halben Höhe desselben drehbar zu lagern und mit ihren abaekehrten Enden unter Zwischenschaltung je einer an sich bekannten drehbaren Rohrverbindüng mit Stopfbüchse an die ortsfesten Zu-und Ableitungen für den Dampf bzw. das Kondensat anzuschließen, dagegen die einander zugekehrten Enden der Kippachsen durch abgewinkelte Rohre für den Dampf bzw. das Kondensat mit dem zwischen den Doppelwandungen eingeschlossenen Bodenraum starr zu verbinden.
  • Auf diese Weise wird ein kurzer Weg der Kesselschnauze beim Kippen erreicht; ferner werden eine Kesselüberhitzung bei kleiner Kochgutfüllung und biegsame Schlauchverbindungen von kurzer Lebensdauer vermieden. Außerdem ergibt diese Kombination eine besonders raumsparende Konstruktion, die es gestattet, den Kochkessel mit einem feststehenden Gehäuse geringer Abmessungen zur Verminderung der Wärmeverluste zu umgeben.
  • Mit einer Kippachse ist ein Hebel starr verbunden, an welchem die Kolbenstange eines zum Kippen an sich bekannten hydraulischen oder pneumatischen Zylinders angreift. Dieser Antrieb hat sich gegenüber einem Zahnradantrieb oder Handbetätigung als besonders zweckmäßig erwiesen, weil er die beste Gewähr für ein stufenlos und fein regulierbares Kippen ergibt.
  • Auch soll mit dem Anheben des Kessels in seine Kippstellung der Deckel mechanisch und selbsttätig an-ehoben werden. Dazu hat der den Deckel des Kochkessels tragende Schwenkarm eine Schrägfläche, gegen welche die hintere Oberkante des Kessels beim Kippen stößt und den Deckel anhebt.
  • Zur besseren Sauberhaltung des Kessels und vor allen Dingen zur Sicherung des Kochgutes wird weiterhin vorgeschlagen, daß ein den oberen Teil des Kochkesselmantels mit Abstand umgebender Zierkragen in der abgesenkten Stellung des Kochkessels einen nach oben gebördelten Rand der oberen Gehäuseabschlußplatte übergreift. Der weiteren Sauberhaltung des Kessels dient eine unterhalb des Kessels innerhalb des umgebenden Gehäuses leicht nach vorn geneigte und herausziehbare Tropfplatte mit einer quer zur Bewegungsrichtung verlaufenden Sammelrinne, die in einen Abfluß mündet.
  • Die Erfindung sei an Hand der Zeichnungen näher erläutert, sie beschränkt sich jedoch nicht auf die gezeigte Ausführungsform. Es zeigt F i g. 1 eine Vorderansicht des Großkochkessels, Fig' 2 eine Seitenansicht des Großkochkessels, F i g. 3 ebenfalls eine Seitenansicht, jedoch bei einer Kipplage in Entleerstellung, F i g. 4 eine Oberansicht des Kessels, F i g. 5 und 6 das Übergreifen des oberen Kesselrandes über einen nach oben gebogenen Kragen des oberen Gehäuseabschlusses.
  • Der kippbare Großkochkessel mit den Doppelwandungen 2 und 3 wird um eine Drehachse 4 gekippt, die vor dem Kessel und etwa in halber Kesselhöhe angeordnet ist. In der Drehachse sind links die hohle Kippachse 5 zum Ableiten des Kondensates und rechts die hohle Kippachse 6 zum Zuleiten des Heizdampfes in den Kesselboden angeordnet. Die hohlen Kippachsen 5 und 6 sind an ihren einander zugekehrten Enden von der Drehachse ausgehend rechtwinklig abgebogen und münden in den Kesselboden ein. Mit ihren abgekehrten Enden sind die hohlen Kippachsen 5, 6 unter Zwischenschaltung einer drehbaren Rohrverbindung mit Stopfbüchse 11 an die ortsfesten Zu- und Ableitungen 9, 10 für den Dampf bzw. das Kondensat angeschlossen. An der Drehachse 4 (F i g. 2) ist ein Hebel 12 angelenkt, der durch einen hydraulischen Zylinder 13 angehoben wird und dabei den Kessel kippt, wie insbesondere F i g. 3 zeigt. Der Hebel 12 ist in ihrer solchen Winkelstellung zur Achse 4 angeordnet, daß der Kessel um einen Betrag von mehr als 90' kippbar ist. An dem Auslegearm 14 des Deckels 15 und in der Nähe seines Drehpunktes 16 ist eine Schrägfläche 17 vorgesehen, gegen welche beim Anheben des Kessels die hintere obere Kesselkante 18 stößt, wodurch der Deckel angehoben wird. Weiterhin ist der Schwenkarm 19, über den Wasser in den Kessel eingefüllt wird, ebenfalls mit einer Schrägfläche 26 versehen, so daß durch Kippen des Kessels auch dieser Schwenkarm selbsttätig in eine Sicherheitsstellung bewegt wird.
  • Der kippbare Kessel ist allseitig mit einem vorzugsweise doppelwandigen Gehäuse 20 umgeben. das einen rechteckigen Grundriß aufweist. Das Gehäuse wird oben bis auf eine Öffnung für den Kessel durch eine Platte 21 abgeschlossen, die im Bereich ihres kreisförmigen Ausschnittes zur Aufnahme des Kessels nach oben abgebogen ist, so daß der obere Bogen 22 des Kessels sich mit der Abbiegung 21' überlappt. Diese überlappung ist auch im Bereich der vorderen Schnauze 27, wie F i g. 6 zeigt, dargestellt.
  • Unterhalb des Kessels ist eine leicht nach vorn geneigte herausziehbare Platte 23 vorgesehen, die mit einer quer zur Bewegungsrichtung verlaufenden Auffan-rinne 24 versehen ist, die in einen Abfluß 25 mündet.
  • Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß der Deckel beim Auflegen auf den Kessel einen vollkommenen Abschluß bildet und die Schnauze nicht, wie sonst -üblich, heruntergezogen ist, sondern flach verläuft. Das Kippen des Kessels erfolgt zweckmäßig durch einen pneumatischen oder hydraulischen Zylinder und vorzugsweise durch einen ölhydraulischen und in seiner Bewegung regelbaren Antrieb. Das Kippen kann aber auch durch Wasserdruck erfolgen, wobei der Wasserdruck aus der Leitung selbst entnommen werden kann. Dies ist dann jedoch mit dem Nachteil behaftet, daß der Anhebezylinder den jeweiligen Wasserdruckverhältnissen in etwa angepaßt sein muß und mit veränderlichem Wasserdruck das Feineinstellen des Kippens etwas erschwert wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Kippbarer mit Dampf beheizter doppelwandiger Großkochkessel mit als Hohlwellen ausgebildeten, zum Zuleiten des Dampfes und züm Ableiten des Kondensates dienenden Kippachsen, dadurch gekennzeichnet, daß diehohlen Kippachsen (5, 6) vor dem Kochkessel (2, 3) und auf etwa der halben Höhe desselben drehbar gelagert und mit ihren abgekehrten Enden unter Zwischenschaltung je einer an sich bekannten drehbaren Rohrverbindung mit Stopfbüchse (11) an die ortsfesten Zu- und Ableitungen (9, 10) für den Dampf bzw. das Kondensat angeschlossen sind, während die einander zugekehrten Enden der Kippachsen durch abgewinkelte Rohre (5', 6) für den Dampf bzw. das Kondensat mit dem zwischen den Doppelwandungen (2, 3) eingeschlossenen Bodenraum starr verbunden sind.
  2. 2. Kochkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer der hohlen Kippachsen (5, 6) ein Hebel (12) starr verbunden ist, an welchem die Kolbenstange eines zur Ausführung der Kippbewegung des Kochkessels (2, 3) an sich bekannten hydraulischen Zylinders (13) angreift. 3. Kochkessel nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der den Deckel (15) des Kochkessels (2, 3) tragende Schwenkarm (14) mit einer Schrägfläche (17) versehen ist, gegen welche die hintere Oberkante (18) des Kochkessels (1) beim Kippen stößt und den Deckel (15) anhebt. 4. Kochkessel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das über dem Kessel angeordnete Schwenkrohr (19) mit einer Schrägfläche (26) versehen ist, mit deren Hilfe es beim Kippen des Kochkessels (2, 3) außerhalb seines Kippbereiches geschwenkt wird. 5. Kochkessel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein den oberen Teil des Kochkesselmantels (2) mit Abstand umgebender Zierkragen (22) in der abgesenkten Stellung des Kochkessels (2, 3) einen nach oben gebördelten Rand (21') der oberen Gehäuseabschlußplatte (21) übergreift. 6. Kochkessel nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Kochkessels (2, 3) eine leicht nach vorn geneigte herausziehbare Tropfplatte (23) mit einer quer zur Bewegungsrichtung verlaufenden Sammelrinne (24) angeordnet ist, die in einen Abfluß (25) mündet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 853 333, 856 797; schweizerische Patentschrift Nr. 345 134; britische Patentschrift Nr. 730 626; USA.-Patentschriften Nr. 1460 105, 2 532 639.
DE1960B0057745 1960-05-06 1960-05-06 Kippbarer Grosskochkessel Pending DE1237278B (de)

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CH474061A CH386647A (de) 1960-05-06 1961-04-21 Kippbarer Grosskochkessel
GB1638161A GB939743A (en) 1960-05-06 1961-05-05 Improvements in or relating to tippable vessels
FR861038A FR1289790A (fr) 1960-05-06 1961-05-06 Chaudière de cuisson basculante à grande capacité

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB730626A (de) * 1900-01-01
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DE853333C (de) * 1949-11-10 1952-10-23 Lars Gustaf Ekman Kochbottich
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CH345134A (de) * 1956-05-31 1960-03-15 Sursee Werke Ag Gefäss mit Träger, an welchem dasselbe kippbar gelagert ist

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