DE1237180B - Elektrochemisches Datenspeicher- und Zaehl-system - Google Patents

Elektrochemisches Datenspeicher- und Zaehl-system

Info

Publication number
DE1237180B
DE1237180B DEN20175A DEN0020175A DE1237180B DE 1237180 B DE1237180 B DE 1237180B DE N20175 A DEN20175 A DE N20175A DE N0020175 A DEN0020175 A DE N0020175A DE 1237180 B DE1237180 B DE 1237180B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cathode
current
cathodes
switch
anode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN20175A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NCR Voyix Corp
Original Assignee
NCR Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NCR Corp filed Critical NCR Corp
Publication of DE1237180B publication Critical patent/DE1237180B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/01Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
    • G06F3/02Input arrangements using manually operated switches, e.g. using keyboards or dials
    • G06F3/0227Cooperation and interconnection of the input arrangement with other functional units of a computer
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M11/00Coding in connection with keyboards or like devices, i.e. coding of the position of operated keys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)
  • Hybrid Cells (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
GlIc
HO3k
Deutsche KL: 21 al - 37/68
Nummer: 1 237180
Aktenzeichen: N 20175IX c/21 al
Anmeldetag: 10. Juni 1961
Auslegetag: 23. März 1967
Die Erfindung betrifft ein elektrochemisches Datenspeicher- und Zählsystem.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein kleines, wirkungsvolles und wirtschaftlich arbeitendes Datenspeicher- und Zählsystem zu schaffen, das sich besonders gut für die Durchführung von Stückzahl oder Inventurkontrollen eignet. Dies wird im Prinzip dadurch erreicht, daß als Akkumulator oder Zählwerk ein umkehrbarer elektrochemischer Datenspeicher verwendet wird, in den Daten eingegeben und aus dem gespeicherte Daten wieder entnommen werden können.
Kennzeichnend ist für das erfindungsgemäße elektrochemische Datenspeicher- und Zählsystem, daß auf mindestens einer in einem galvanischen Bad befindlichen Kathode eine eine Anzahl von Dateneinheiten darstellende Menge des vom Kathodenmaterial unterschiedlichen Anodenmaterials abgelagert werden kann, daß ein Impulsgenerator für jede zu zählende Dateneinheit einen Galvanisierstrom mit annähernd konstantem Strom-Zeit-Integral durch das galvanische Bad schickt, so daß die Menge des an der Kathode aufgalvanisierten Anodenmaterials der Zahl der gespeicherten Dateneinheiten entspricht, daß eine erste Vorrichtung einen Entgalvanisierstrom mit annähernd konstanter Amplitude in umgekehrter Richtung durch das galvanische Bad schickt und daß nach vollständiger Entgalvanisierung der Kathode durch eine zweite Vorrichtung der Entgalvanisierstrom beendet und die Anzahl der vorher auf der genannten Kathode gespeicherten Dateneinheiten angezeigt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen beschrieben, und zwar zeigt
F i g. 1 die Draufsicht auf das elektrochemische Datenspeicher- und Zählsystem, in der die Anordnung der verschiedenen Teile, wie elektrochemischer Datenspeicher, Wählereinheit, Taktgebermotor, Kupplung, Zähler und Drucker, gezeigt sind,
F i g. 2 die Vorderansicht des elektrochemischen Speichers,
F i g. 3 eine Seitenansicht des elektrochemischen Speichers, in der die Elektroden zu sehen sind.
F i g. 4 eine Seitenansicht eines Teiles der Wählereinheit entlang der Linie A-A der F i g. 5,
F i g. 5 die Draufsicht auf die Wählereinheit, bei der ein Teil weggebrochen gezeichnet ist, um Einzelheiten sichtbar zu machen,
F i g. 6, 7, 8 und 9 zusammen ein Schaltbild des elektrochemischen Datenspeicher- und Zählsystems, Fig. 10 eine perspektivische Ansicht der zur Elektrochemisches Datenspeicher- und Zählsystem
Anmelder:
The National Cash Register Company,
Dayton, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. A. Stappert, Rechtsanwalt,
Düsseldorf, Feldstr. 80
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 10. Juni 1960 (35 265) - -
Steuerung bestimmter Operationen des elektrochemischen Datenspeicher- und Zählsystems verwendeten Registrierkasse,
Fig. 11 ein Schaltbild, das zusammen mit den in Fig. 6, 7, 8 und 9 gezeigten Schaltbildern die Vorrichtungen zur selbsttätigen Durchführung von Mehrfachspeicher- oder Schreibvorgängen in bezug auf eine einzelne Kathode des Speichers zeigt.
Wie aus den F i g. 1, 2 und 3 hervorgeht, ist das elektrochemische Datenspeichersystem 10 in einem Gehäuse mit Seitenwänden 11 und 12, einer Rückwand 13 und einer Vorderwand 14 untergebracht.
Das Datenspeichersystem 10 besteht aus einem elektrochemischen Speicher 15, einer Wähler- oder Schaltereinheit 16, die unter einer Trägerplatte 17 angebracht ist, einem Taktgebermotor 18, einer Kupplung 19, einer mit einer Papierrolle 21 ausgestatteten Zähl- und Druckwerkseinheit 20, Bandrollen 22 und 23, einem Zählwerk 24, einem Motor 25 zur Betätigung des Druckwerks der Zähl- und Druckwerkseinheit 20, einer zwischen dem Motor 25 und der Zähl- und Druckwerkseinheit 20 vorgesehenen Antriebsverbindung 26 sowie zwei nockenbetätigten Schaltern, von denen der eine 27 in F i g. 1 gezeigt ist. Die Antriebsverbindung 26 enthält eine mit dem Motor 25 gekuppelte Antriebswelle 28. Die Antriebswelle 28 trägt einen geschlitzten Nocken 29.
Ein Arm 30 wird von der Zähl- und Druckwerkseinheit 20 drehbar abgestützt und trägt auf seinem freien Ende eine Rolle 31. Dreht sich der Motor 25,
709 520/285
dann treibt der Nocken 29 auf der Antriebswelle 28 die Rolle 31 und den Arm 30 an, wodurch ein Druckvorgang durchgeführt und das Zählwerk der Zähl- und Druckwerkseinheit 20 nullgestellt wird. Durch einen weiteren, nicht gezeigten, auf der Antriebswelle 28 sitzenden Nocken werden die erwähnten Schalter, von denen der eine mit 27 bezeichnet ist, geschlossen. Am Ende des Arbeitsspiels der Zähl- und Druckwerkseinheit 20 öffnen sich diese nockenbetätigten Schalter, und das System ist dann zur Durchführung eines weiteren Arbeitsspiels bereit.
In F i g. 1 ist auch die Stromversorgung für das Datenspeicher- und Zählsystem 10 gezeigt, die einen Transformator 32 und einen Siebkondensator 33 enthält.
Um weitere Bauteile der Stromversorgung anschließen zu können, ist ein Klemmenbrett 34 vorgesehen. Links von der Stromversorgung ist ein Schaltbrett 35 zur Unterbringung von weiteren elektrischen Bauteilen, z. B. Transistoren, vorgesehen. An einer Trägerplatte 36 ist ein drehbares Lesesperrschloß 37 angebracht, das durch den Besitzer mittels eines Schlüssels bedient werden kann. Ferner ist eine drückbare Einzellesetaste 38 und eine drückbare Gesamtlesetaste 39 vorgesehen. Auf der Trägerplatte 36 sind auch ein Tastenfreigabemagnet 216 (F i g. 6) sowie die verschiedenen den Tasten 38 und 39 zugeordneten Kontakte angeordnet, deren Zweck im Zusammenhang mit der Beschreibung der Schaltbilder der F i g. 6, 7, 8 und 9 näher beschrieben wird. Auf einer weiteren Trägerplatte 40 sind elektronische Stromkreise sowie Relais 148 und 149 (F i g. 6) angebracht, von denen eines bei 41 angedeutet ist. Auf der Trägerplatte 17 sitzen schließlich zwei verstellbare Widerstände 42 und 43, von denen jeder eine drehbare Welle 44 bzw. 45 besitzt, um die Einstellung des Stromflusses in bestimmten Teilen der in den F i g. 6, 7, 8 und 9 gezeigten Schaltung zu ermöglichen.
Der in seinen Einzelheiten in F i g. 2 und 3 gezeigte elektrochemische Speicher 15 enthält eine Kupfersulfatlösung 46, die als Elektrolyt oder galvanisches Bad dient, hundert Kathoden 47 und eine gemeinsame Anode 48. Das Trägerteil für den Speicher 15 ist aus gegossenen Epoxydharzen hergestellt und ist aus zwei Gußteilen 49 und 50 zusammengesetzt. Das Teil 49 enthält die gemeinsame Anode 48 und das Teil 50 die hundert Kathoden 47. Die Kathoden 47 sind an Stiften 51 befestigt und fest im Trägermaterial eingegossen. Nur die Enden der Kathoden 47 sind in Berührung mit der Lösung 46. Die gemeinsame Anode 48 ist an einem ebenfalls fest vergossenen Verbindungsglied 52 befestigt. Die beiden Teile 49 und 50 des Speichers 15 sind mittels mit Gewinde versehenen Stiften 53 und Schrauben 54 miteinander verbunden. An jeder Seite des Speichers 15 ist ein Metallrahmen 55 vorgesehen. Zur Abdichtung der Berührungsflächen der beiden Teile 49 und 50 des Speichers 15 wird eine Polyvinylschicht 56 verwendet.
Der Speicher 15 wird mittels Nylonleitungen 57 und 58 mit der Lösung 46 gefüllt. Das eine Ende 59 der Leitung 57 befindet sich in der Nähe des Speicherbodens. Auf das andere Ende 60 der Leitung 57 ist ein Nadelventil 61 aufgeschraubt. Das eine Ende 62 der Leitung 58 befindet sich in der Nähe der Speicherdecke, während auf ihr anderes Ende 63 ein Nadelventil 64 aufgeschraubt ist. Die Leitungen 57 und 58 sind mit einem Einlaßrohr 65 bzw. einem Auslaßroh 66 versehen. Der Elektrolyt wird durch eine de beiden Leitungen 57 oder 58 in den Speicher 15 ein gefüllt. Die Nadelventile 61 und 64 bilden außerden eine Vorrichtung, durch die der Sauerstoff aus den Elektrolyten entweichen kann. Der Speicher 15 bilde somit ein abgeschlossenes System. Dem Einlaßroh 65 wird Stickstoff zugeführt, der durch die Lösunj
46 geblasen wird. Der dadurch aus der Lösung 4< ίο entweichende Sauerstoff wird über das Auslaßrohr 6< aus dem Speicher 15 herausgeführt. Durch das Ab ziehen des Sauerstoffs aus der Lösung 46 wird di< Beständigkeit des auf die Kathoden 47 aufgalvanisierten Anodenmaterials erhöht.
In dem hier gewählten Ausführungsbeispiel dei Erfindung hat der Elektrolyt folgende Zusammensetzung: 250 g/l CuSO4-5 H2O, 41 ccm/1 H?SO4 unc 10 g/l Na2SO3. Es wurde gefunden, daß diese Badzusammensetzung sehr zuverlässig ist und auch stabi:
bleibt, wenn der Sauerstoff in der oben beschriebenen Weise aus dem geschlossenen System ausgeschieder wird. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, dem Elektrolyten Natriumsulfit beizugeben. Dieses wirkt als Getter für Sauerstoffspuren, die sich während des Ablesens des Speichers bilden.
Die hundert Kathoden 47 des Speichers 15 dienen als einzelne Speicher- oder Zählwerke. Es können jeweils eine oder mehrere Kathoden 47 einer bestimmten zu kontrollierenden Warenart zugeordnet sein. Zur Durchführung einer Speicheroperation auf einer ausgewählten Kathode 47 wird ein Galvanisierstromimpuls mit einem annähernd konstanten Strom-Zeit-Integral für jede zu bearbeitende Dateneinheit an die Anode 48 und die ausgewählte Kathode 47 gelegt. Infolge dieses Galvanisierstromimpulses wird eine bestimmte Menge des Materials der Anode 48 auf der ausgewählten Kathode 47 abgelagert. Diese Menge des abgelagerten Materials stellt dann eine bestimmte Anzahl von Dateneinheiten dar. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel des Speichers 15 wurde gefunden, daß jede Kathode 47 eine Speicherkapazität von etwa 10 000 Dateneinheiten besitzt.
Zur Ablesung der ausgewählten Kathode 47 des Speichers 15 wird ein Entgalvanisierstrom von annähernd konstanter Amplitude an die betreffende Kathode 47 und die Anode 48 gelegt. Durch diesen Strom wird das auf der Kathode 47 abgelagerte Anodenmaterial vollständig abgelöst. Die für das vollständige Ablösen des Anodenmaterials von der ausgewählten Kathode 47 erforderliche Zeit wird bestimmt und in ein lesbares Ergebnis übersetzt, das die Anzahl der vorher auf der ausgewählten Kathode
47 gespeicherten Dateneinheiten anzeigt.
Das Ende der Ableseoperation einer ausgewählten Kathode 47, d. h. der Zeitpunkt, an dem das Anodenmaterial vollständig von der ausgewählten Kathode 47 abgelöst ist, wird durch eine zwischen Anode 48 und Kathode 47 auftretende Spannungsänderung angezeigt.
In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Kathoden vorzugsweise aus einem Edelmetall, beispielsweise Platin, hergestellt, während die Anode 48 aus elektrolytischem Kupfer besteht. Doch können selbstverständlich auch andere Elektrodenmaterialien verwendet werden, wobei jedoch darauf zu achten ist, daß bei vollständiger Ablösung des Anodenmaterials von einer Kathode 47 eine Spannungsänderung feststellbar sein muß.
In den F i g. 4 und 5 ist ein Ausführungsbeispiel einer im folgenden kurz Wähler genannten Wähleroder Schaltereinheit gezeigt, die zur Auswahl einer der Kathoden 47 für eine Speicher- oder eine Leseoperation dient.
Dieser Wähler 16 enthält eine rechteckige Metallplatte 71, in der hundert biegsame, stabförmige Kontaktglieder 72 befestigt sind. Die Platte 71 ist mit einer Klemme 73 (F i g. 4 und 8) versehen, über die dem Wähler die Galvanisier- bzw. Entgalvanisierströme zugeführt werden.
Der Wähler 16 ist in einen Behälter eingebaut, der einen Boden 67 aus Isoliermaterial und Seitenwände 74 bis 77 aus Metall besitzt.
Der Wähler 16 ist mit zehn rechteckigen Schaltarmen 78 aus Isoliermaterial ausgestattet, die parallel zu der Platte 71 angeordnet und durch Metallschienen 79 und 80 von ihr in Abstand angeordnet sind. Die Schaltarme 78 sind mittels Schrauben 81 verschiebbar an den Schienen 79 und 80 befestigt. Die Schrauben sind durch an den Enden der Wählstangen vorgesehene Langlöcher 82 geführt, die es je einem mit einem Tauchanker 84 versehenen Magneten 83 ermöglichen, jeden der Schaltarme 78 um eine Strecke d (Fig. 5) zwischen einer »0«- und einer »!-«-Stellung zu bewegen. Der Tauchanker 84 ist mittels eines Stiftes 85, dessen Ende 86 in eine Ausnehmung 87 des Schaltarmes 78 ragt, mit letzterem verbunden. Fünf der Magnete 83 sind auf einer oberen Befestigungsplatte 88 (Fig. 4) angeordnet, deren Enden an zwei nicht gezeigten seitlichen Trägerplatten befestigt sind. Die übrigen fünf Magnete 83 sind auf einer unteren Befestigungsplatte 89 (F i g. 4) angebracht, deren Enden ebenfalls an den beiden seitlichen Trägerplatten befestigt sind. Durch diese gegeneinander versetzte Anordnung der Magnete 83 wird ein sehr gedrängter Aufbau erreicht. Die Magnete 83 sind mit Anschlußklemmen 90 und 91 versehen, die an einer Isolierplatte 92 befestigt sind. Die Isolierplatte 92 ist mittels Abstandsrollen von der Befestigungsplatte 88 in Abstand angeordnet und mittels Schrauben 94 an den nicht gezeigten seitlichen Trägerplatten befestigt.
Zehn weitere den Schaltarmen 78 gleichende Schaltarme 95 sind rechtwinklig zu den ersteren angeordnet. Jeder der Schaltarme 95 ist mittels einer Schraube 97 an einer vorderen Metallschiene 96 (F i g. 5) und einer nicht gezeigten hinteren Metallschiene verschiebbar befestigt. Auch diese Schaltarme besitzen an ihren Enden Langlöcher 98, so daß sie sich mittels je eines einen Tauchanker 100 aufweisenden Magnets 99 um eine Strecke ifI (Fig. 5) zwischen einer »0«- und einer »!-«-Stellung bewegen lassen. Der Tauchanker 100 ist durch einen Stift 101 mit einem Ende des Schaltarmes 95 verbunden. Die zehn Magnete 99 sind ebenso wie die Magnete 83 gegeneinander versetzt angeordnet und sind mit Anschlußklemmen 103 und 104 versehen, die auf einer Isolierplatte 105 befestigt sind. Diese Isolierplatte 105 wird in einem bestimmten Abstand von einer Lagerplatte 106 gehalten. Die höher liegenden Magnete 99 sind auf der Platte 106 und die tiefer liegenden auf einer weiteren nicht gezeigten Befestigungsplatte montiert. Zwei nicht gezeigte, am Boden 67 des Wählers 16 befestigte Platten dienen zur Abstützung der beiden vorgenannten Magnetbefestigungsplatten. Jeder der Schaltarme 78 und 95 ist mit zehn voneinander in Abstand angeordneten Schlitzen 107 bzw. 108 versehen. Jedem Schlitz 107 der waagerechten Schaltarme 78 liegt ein Schlitz 108 der senkrechten Schaltarme 95 gegenüber. Durch die dadurch entstehenden kleinen Öffnungen sowie durch in einer S oberen Isolierplatte 110 vorgesehene rechteckige Öffnungen 109 wird je eines der biegsamen Kontaktglieder 72 hindurchgeführt.
Die obere Platte 110 ist parallel zu den Schaltarmen 78 und 95 angeordnet, von denen sie mittels ίο Abstandsrollen 111 in einem bestimmten Abstand gehalten wird. Mittels Schrauben 112 ist die Platte 110 an den Schienen 79, 80 und 96 befestigt. Die Platte 110 besitzt auf ihrer Oberseite für jede der Öffnungen 109 ein rechteckiges Kontaktstück 113. Diese Kontaktstücke 113 sind so angeordnet, daß sie jeweils über die eine Ecke jeder Öffnung 109 ragen. Die Kontakte 113 sind mit je einer Klemme 114 versehen. Von jeder der Klemmen 114 führt eine Leitung zu je einer der hundert Kathoden 47 des Speichers 15. Eine dieser Leitungen ist in Fig. 1 bei 115 angedeutet. Diese Verbindungsleitungen werden jeweils in eine in jedem Kathodenschlußstift 51 befindliche Bohrung 116 (F i g. 2) eingesteckt.
Die Speicher- oder Galvanisierstromimpulse werden durch einen im elektrischen Teil des Systems 10 untergebrachten Impulsgenerator 121 erzeugt. Dieser ist über eine Leitung 305 (F i g. 8) mit der Klemme 73 des Wählers 16 verbunden. Der Strompfad für die Galvanisierstromimpulse durch den Wähler verläuft über die Klemme 73, einen der biegsamen Kontakte 72 und den zugehörigen Kontakt 113. Durch die Einstellung der Schaltarme 78 und 95 wird bestimmt, welcher der Kontakte 72 und 113 während einer Speicheroperation den Galvanisierstromkreis schließen soll. Sollte es beispielsweise erwünscht sein, den Kontakt 72 in der oberen linken Ecke der F i g. 5 gegen den zugehörigen Kontakt 113 zu bewegen, dann würde der Magnet 83 der obersten waagerechten Reihe erregt, wodurch der oberste Schaltarm 78 nach rechts in die »L «-Stellung bewegt würde. Gleichzeitig würde der Magnet der in F i g. 5 ganz links liegenden senkrechten Reihe erregt, wodurch der zugeordnete Schaltarm 95 nach unten in seine »!,«-Stellung bewegt würde. Durch diese beiden Bewegungskomponenten würde der biegsame Kontakt 72 gegen seinen Kontakt 113 gedrückt werden.
Jeder der biegsamen Kontakte 72 bildet zusammen mit seinem ortsfesten Kontakt 113 eine Schaltvorrichtung, die einer bestimmten der Kathoden 47 zugeordnet ist. Die Magnete 83 und 99 und ihre Erregungsstromkreise dienen zur Steuerung der genannten Schaltvorrichtungen.
Aus der Beschreibung des Wählers 16 geht hervor,
daß zur Auswahl einer beliebigen Kathode 47 des Speichers 15, auf der Daten gespeichert oder von der Daten abgelesen werden sollen, eine äußerst kleine und kompakte Anordnung geschaffen wurde.
Die F i g. 6 bis 9 stellen das elektrische Schaltbild des erfindungsgemäßen elektrochemischen Datenspeicher- und Zählsystems 10 dar. Dieses Schaltbild enthält folgende Baugruppen: Eine Stromversorgungsschaltung 120 (F i g. 6), einen Impulsgenerator 121, eine Schaltung zur Lieferung eines konstanten Stromes 125, eine Spannungsvergleichsschaltung 126, eine Datenanzeigeeinheit 127, eine Tastenfeldkontaktanordnung 122 (Fig. 7) und eine Schrittschaltereinheit 130. Diese Baugruppen werden nachstehend näher erläutert.
f ne *Ψ? üb?" fnf Widerstand 160 annähernd au
Stromversorgungsschaltung fΨ? ? ff
dem gleichen Potential wie sein Emitter befindet.
Die Stromversorgungsschaltung 120 kann von be- Der Impulsgenerator 121 wird durch Schließei
liebiger herkömmlicher Art sein; sie kann an ein eines normalerweise offenen Schalters 161 in seinei
Wechselstromnetz angeschlossen sein und aus der 5 instabilen Zustand geschaltet. Durch Schließen de;
Wechselspannung eine konstante Ausgangsspannung Schalters 161 wird der eine Beleg eines Konden
von —12,5 V ableiten, die für die Zwecke der vor- sators 162 über einen Koppelkondensator 163 ge
liegenden Erfindung benötigt werden. An die Strom- erdet. Hierdurch steigt die Spannung an der Basi
Versorgungsschaltung 120 sind die magnetische des Transistors 152 auf Erdpotential an, wodurcl
Kupplung 19, der Impulsgenerator 121 und die io der Transistor 152 nichtleitend wird.
Spannungsvergleichsschaltung 126 angeschlossen. Sie Ist dies der Fall, dann fällt seine Kollektorspan-
kann mittels eines durch das Lesesperrschloß 37 nung ab, und als Folge davon gelangt über den Wider
(Fig. 1) gesteuerten Schalters 150 vom Impulsgene- stand 158 eine negative Spannung an die Basis de;
rator 121 weggenommen und an die magnetische Transistors 151, so daß dieser leitend wird. Leite
Kupplung 19 und an die Erregungsstromkreise für Re- 15 der genannte Transistor 151, dann wird die Span-
lais 148 und 149 angelegt werden, während sie an den nung an seinem Kollektor positiver. Diese positive
anderen Stromkreisen der Spannungsvergleichsschal- Spannung gelangt über den Widerstand 159 an die
tung 126 ständig aufrechterhalten bleibt, um beim Basis des Transistors 153, wodurch dieser leitend
Umschalten auftretende Störspannungen zu vermeiden. wird. Leitet der Transistor 153, dann sinkt die Span-
ao nung an seinem Kollektor ab, so daß die mit dem
Impulsgenerator Kollektor verbundene Basis des Transistors 154
gegenüber dessen Emitter negativ wird. Infolgedes-
Der Impulsgenerator 121 enthält einen bekannten sen wird der Transistor 154 leitend, wodurch die
monostabilen Multivibrator 168, derpnp-Transistoren Spannung an seinem Emitter abfällt und ein negatives
151 und 152 enthält. Im Ausgangsstromkreis des 25 Ausgangssignal vom Emitterwiderstand 164 abge-Multivibrators befinden sich ein npn-Transistor 153 nommen werden kann.
und ein pnp-Transistor 154. Der Multivibrator 168 Da sich die Ladung des Kondensators 162 nicht liefert einen Impuls vorbestimmter Länge, wenn wäh- schlagartig ändern kann, bleibt die Basis des Transirend einer Speicheroperation eine Dateneinheit auf- stors 152 auch dann noch eine bestimmte Zeit posigezeichnet werden soll. Der die Transistoren 153 und 30 tiv, wenn der Schalter 161 geöffnet wird, um diesen 154 enthaltende Stromkreis sorgt dafür, daß die vom Transistor noch eine bestimmte Zeit im nichtleiten-Multivibrator gelieferten Impulse eine konstante den Zustand zu halten. Nach einer bestimmten VerAmplitude erhalten. Soll somit während einer Spei- zögerung, die in erster Linie durch die Zeitkonstante cheroperation eine Dateneinheit aufgezeichnet wer- des Kondensators 162 und des Widerstandes 156 beden, dann schickt der Impulsgenerator 121 einen 35 stimmt wird, erscheint wieder eine negative Spannung Galvanisierungsstromimpuls mit einem bestimmten an der Basis des Transistors 152 und macht diesen Strom-Zeit-Integral über die Anode 48 durch das leitend. Dadurch steigt die Spannung an der Basis galvanische Bad zu der ausgewählten Kathode 47. des Transistors 151 wieder an und wird über den Soll während einer Speicheroperation mehr als eine Widerstand 158 annähernd auf Erdpotential gehalten. Dateneinheit aufgezeichnet werden, dann wird die 40 Infolgedessen kehrt der Transistor 151 wieder in Arbeitsweise des Impulsgenerators 121 durch die in seinen nichtleitenden Zustand zurück und beendet das Fig. 11 gezeigte Schaltung so abgewandelt, daß ein negative Ausgangssignal des Impulsgenerators 12L Galvanisierstromimpuls mit einem Strom-Zeit-Inte- Zwischen den Emitter und die Basis des Transigral verwendet wird, das ein Mehrfaches des bei der stors 151 ist eine Diode 165 geschaltet, die verhindert, Speicherung von nur einer Dateneinheit verwendeten 45 daß eine unzulässig hohe Spannung zwischen dem Strom-Zeit-Integrals beträgt. Das Strom-Zeit-Integral Emitter und der Basis des Transistors 151 auftritt, des Galvanisierstromimpulses wird durch die Anzahl Der Transistor 154 dient zur Einstellung des Beder Dateneinheiten bestimmt, die in einer einzigen zugspegels des Ausgangssignals des Impulsgenerators Speicheroperation aufgezeichnet werden sollen. 121 auf Null. Das Ausgangssignal des Impulsgenera-Der Impulsgenerator 121 arbeitet wie folgt: In 50 tors 121 wird während einer Speicheroperation über seinem stabilen Zustand leitet der Transistor 152, da einen Schalter 304 an die Leitung 305 angelegt, über einen Widerstand 156 und eine von der Strom- „ , , ·, . r · Versorgungsschaltung 120 kommende Leitung 155 Schaltung zur Lieferung eines konstanten Stromes
eine negative Vorspannung an seiner Basis anliegt, Die Schaltung 125 (F i g. 6) enthält einen aus
während sein Emitter über einen Widerstand 157 an 55 Widerständen 190 und 191 bestehenden Spannungs-Erde liegt. Leitet der Transistor 152, dann wird die teiler. Die Widerstände 190 und 191 sind während Basis des Transistors 151 gegenüber seinem Emitter einer Leseoperation mit dem Ausgang der Stromverüber einen zwischen dem Kollektor des Transistors sorgungsschaltung 120 verbunden. Der Widerstand
152 und der Basis des Transistors 151 liegenden 190 besitzt einen verstellbaren Kontaktarm 192, mit-Widerstand 158 positiv vorgespannt. Der Transistor 60 tels dem bei jeder Leseoperation der richtige Strom 151 ist infolgedessen normalerweise nichtleitend. für den Speicher 15 eingestellt werden kann.
Befindet sich der Impulsgenerator in seinem stabilen , . , , ,
Zustand, dann sind die Transistoren 153 und 154 Spannungsvergleichsschaltung
ebenfalls nichtleitend. Der Transistor 153 ist deshalb Die Spannungsvergleichsschaltung 126 enthält einen gesperrt, da seine Basis über Widerstände 159 und 65 monostabilen Multivibrator 195, der aus pnp-Transi-
118 und die von der Stromversorgung kommende Lei- stören 196 und 197 besteht. Der Multivibrator 195
tung 155 in bezug auf seinen Emitter negativ vorge- besitzt eine Eingangsschaltung, die einen pnp-Tran-
spannt ist. Der Transistor 154 ist gesperrt, da sich sistor 198 und einen npn-Transistor 199 enthält, so-
wie einen Ausgangsstromkreis, der im wesentlichen aus einem npn-Transistor 200, pnp-Transistoren 201 und 202 und den Relais 148 und 149 besteht.
Der Emitter des Transistors 198 ist über einen Widerstand 203 negativ vorgespannt, so daß der genannte Transistor nichtleitend ist, solange die über einen Widerstand 204 und einen der Leseschalter 205 oder 206 an seine Basis angelegte Signalspannung die negative Vorspannung an seinem Emitter nicht unterschreitet. Dies ist dann der Fall, wenn das auf der ausgewählten Kathode 47 abgelagerte Anodenmaterial wieder vollständig entfernt ist. Der Emitter des npn-Transistors 199 liegt über einen Widerstand 207 an Erdpotential, so daß auch dieser Transistor normalerweise nichtleitend ist. Wird also keine negative Signalspannung bestimmter Größe an die Basis des Transistors 198 angelegt, dann befinden sich beide Transistoren 198 und 199 im nichtleitenden Zustand. Durch den Transistor 199 wird eine Leistungsverstärkung und eine Verschiebung des Bezugspegels der an die Basis des Transistors 198 angelegten Signalspannung erreicht. Leiten beide Transistoren 198 und 199, dann gelangt die am Kollektor des Transistors 199 auftretende negative Spannung an die Basis des Transistors 196, wodurch der monostabile Multivibrator 195 in seinen nichtstabilen Zustand geschaltet wird.
Der monostabile Multivibrator 195 arbeitet in der gleichen Weise wie der die Transistoren 151 und 152 enthaltende monostabile Multivibrator des Impulsgenerators 121. Der normalerweise nichtleitende Transistor 200 wird durch die am Kollektor des Transistors 196 bei dessen Leitendwerden auftretende positive Spannung, die über einen Widerstand 208 an die Basis des Transistors 200 gelangt, ebenfalls in den leitenden Zustand gebracht. Leitet der Transistor 200, dann erscheint an seinem Kollektor eine negative Spannung, die an die Basen der Transistoren 201 und 202 geführt wird, wodurch letztere zum Leiten gebracht werden. Leiten die Transistoren 201 und 202, dann fließt ein Erregungsstrom durch die ihnen zugeordneten Relais 148 und 149. Das Relais 148 dient zur Betätigung eines Schrittschalters 128 (F i g. 7), während der Gesamtleseoperation und ist erregt, solange sich der monostabile Multivibrator 195 in seinem nichtstabilen Zustand befindet. Durch die Erregung des Relais 148 wird ein Schalter 209 (F i g. 7) geschlossen, wodurch der Schrittschalter 128 in einer später noch näher beschriebenen Weise weitergeschaltet wird. Das Relais 149 bleibt so lange erregt, bis die Zähl- und Druckwerkseinheit 20 die Anzeige einer Ablesung einer bestimmten Kathode 47 des Speichers 15 beendet hat. Der Erregungsstrom für das Relais 149 wird während einer Leseoperation von der Stromversorgung 120 über einen Schalter 210 geliefert, der zu diesem Zeitpunkt geschlossen ist. Wird das Relais 149 erregt, dann öffnet es einen Schalter 211 in der einen konstanten Strom liefernden Schaltung 125, wodurch eine zur Anode 48 des Speichers 15 führende Lesestromleitung 212 geöffnet wird. Durch die Erregung des Relais 149 öffnet sich auch ein ebenfalls in der Schaltung 125 liegender Schalter 213, was die Aberregung der magnetischen Kupplung 19 zur Folge hat. Durch die Erregung des Relais 149 wird ferner bewirkt, daß sich ein Schalter 214 in der Datenanzeigeeinheit 127 schließt, wodurch das Arbeiten des Druckwerks der Zähl- und Druckwerkseinheit 20 eingeleitet wird, das die während der Leseoperation erhaltenen Daten auf das Papier druckt. Des weiteren wird durch die Erregung des Relais 149 ein Schalter 215 geschlossen, wodurch der Tastenfreigabemagnet 216 (Fig. 6) erregt wird. Durch das Ansprechen des Tastenfreigabemagnets 216 wird die Einzellesetaste 38 (Fig. 1) in einer später näher beschriebenen Weise aus ihrer gedrückten Stellung freigegeben. Nachdem das Druckwerk seinen Druckvorgang beendet hat und die von einer ίο Kathode 47 abgelesenen Daten auf dem Papier abgedruckt sind, fällt das Relais 149 ab. und die Spannungsvergleichsschaltung 126 ist für eine weitere Ablesung des Speichers 15 bereit.
x, Datenanzeigeeinheit
Der Taktgebermotor 18, die magnetische Kupplung 19 und die Zähl- und Druckwerkseinheit 20 arbeiten nur während einer Ablesung des Speichers 15. Der Taktgebermotor 18 wird durch Betätigung des Lesesperrschlosses 37 (F i g. 1) eingeschaltet. Er erhält seinen Erregungsstrom von der Primärwicklung 133 (F i g. 6) des Transformators 134 über Leitungen 217 und 218 und den beim Betätigen des LesespeiTSchlosses 37 sich schließenden Schalter
219. Die magnetische Kupplung 19 kuppelt den Taktgebermotor 18 mit der Zähl- und Druckwerkseinheit 20 und wird durch Umlegen des Schalters 150 und Drücken einer der beiden Lesetasten 38 oder 39 (Fig. 1) erregt. Durch Drücken der Einzellesetaste 38 wird ein Schalter 220 (Fig. 6) und durch Drükken der Gesamtlesetaste 39 ein Schalter 221 geschlossen.
Ist die Kupplung mit der Zähl- und Druckwerkseinheit 20 verbunden, dann hält das Zählwerk die Zeit fest, die bis zum vollständigen Ablösen des Anodenmaterials von der ausgewählten Kathode 47 vergeht. Das Zählwerk hört auf zu arbeiten, wenn die Relais 148 und 149 in der Spannungsvergleichsschaltung 126 erregt werden. Das Relais 149 schaltet den Druckwerksmotor 25 (F i g. 1) ein, und die magnetische Kupplung 19 wird abgeschaltet. Durch den Druckwerksmotor 25 wird ein nicht gezeigter, auf der Motorantriebswelle 28 (F i g. 1) befestigter Nokken angetrieben, der die Schalter 210 und 222 schließt. Der Schalter 210 hält das Relais 149 im erregten Zustand, was zur Folge hat, das andere Stromkreise in der bereits beschriebenen Weise abgeschaltet werden. Durch den Schalter 222 wird der Erregungsstrom für den Druckwerksmotor 25 aufrechterhalten.
Das Druckwerk der Zähl- und Druckwerkseinheit 20 druckt die durch das Zählwerk angezeigten Ziffern. Anschließend wird die genannte Einheit 20 selbsttätig nullgestellt. Am Ende der Druckoperation öffnet der nicht gezeigte Nocken auf der Motorantriebswelle 28 (F i g. 1) die Schalter 210 und 222, so daß das System für eine weitere Speicher- oder Leseoperation bereit ist.
Tastenfeldkontakt- und Schrittschalteranordnung
Die Tastenfeldkontakte 123 und 124 (Fig. 7) arbeiten während einer Speicher- und Einzelleseoperation, während die Schrittschalter 128 und 129 (F i g. 7) nur während einer Gesamtleseoperation arbeiten. Die Arbeitsweise dieser Schalter wird nachstehend im Zusammenhang mit den Speicher- und Leseoperationen näher beschrieben.
Wie bereits erläutert, sieht die Erfindung ein elektrochemisches Datenspeicher- und Zählsystem vor,
709 520/285
das mit einer Registrierkasse oder anderen Buchungsmaschine zusammenarbeiten kann. Eine zur Veranschaulichung der Erfindung gewählte Registrierkasse ist in F i g. 10 gezeigt. Da solche Kassen in der Technik allgemein bekannt sind, werden nur die zur Erfindung gehörenden Teile beschrieben.
Die in F i g. 10 gezeigte Registrierkasse 230 ist mit zwei Reihen Spartentasten 246 und 247 verbunden, mittels denen der Wähler 16 gesteuert und damit eine bestimmte Kathode 47 ausgewählt werden kann. Jede der Spartentastenreihen enthält neun Tasten »1« bis »9«, die den neun Kontakten der Einer- und Zehnerreihe der Tastenfeldkontaktanordnung 122 (F i g. 7) entsprechen. Durch Drücken bestimmter Spartentasten werden die entsprechenden Kontakte geschlossen. Sind sämtliche Tasten 246 oder 247 in ihrer nichtgedrückten Stellung, dann sind nur die Nullkontakte 255 geschlossen und bleiben in dieser Stellung, bis eine beliebige der Tasten 246 oder 247 gedrückt wird.
Die Registrierkasse 230 ist mit einer Motorfreigabe- oder Starttaste 240 herkömmlicher Art versehen. Gemäß der Erfindung betätigt die Motorfreigabetaste drei normalerweise offene Schalter 276, 277 und 278. Der Schalter 276 liegt in der Schaltung 125 (F i g. 6), während die Schalter 277 und 278 sich in der Schrittschalteranordnung 130 (F i g. 7) befinden. Die Aufgabe der Schalter 276, 277 und 278 sind in der nachstehenden Speicher- und Leseoperationsbeschreibung erläutert.
Gemäß der Erfindung besitzt die Registrierkasse 230 außerdem an der linken Seite ihres Tastenfeldes eine Reihe von sogenannten »Einheiten-Vervielfachung«-Tasten 290 (Fig. 10). Durch Drücken einer solchen Taste 290 schließen sich bestimmte Kontakte eines später noch näher beschriebenen Kontaktnetzwerks 291, wodurch ein Stromkreis zur Durchführung einer Aufzeichnungsoperation hergestellt wird, in der zwei bis zwölf Dateneinheiten während eines einzigen Arbeitsspiels der Registrierkasse 230 eingespeichert werden können. Die Anzahl der während eines Arbeitsspiels der Registrierkasse 230 einzuspeichernden Dateneinheiten wird von der jeweils gedrückten »Einheiten-Vervielfachung«-Taste bestimmt. Verkauft die Bedienungsperson z. B. ein Dutzend einer bestimmten Ware, dann würde bei Drücken der »12«-Taste der »Einheiten-Vervielfachung«- Tasten 290 die auf eine bestimmte Kathode 47 aufgalvanisierte Menge des Anodenmaterials diese zwölf Stück darstellen.
Speicher- oder Aufzeichnungsoperation
Für die genannte Operation werden folgende elektrische Baugruppen benötigt: die Stromversorgungsschaltung 120 (F i g. 6), der Impulsgenerator 121, die Einer- und Zehnersätze 123 bzw. 124 der Tastenfeldkontaktanordnung 122 (Fig. 7), der Wähler 16 (F i g. 8) und der elektrochemische Speicher 15 (Fig. 9).
Wird ein bestimmter Artikel über die Registrierkasse 230 verkauft, dann werden auf dieser die dem Preis dieses Artikels entsprechenden Betragstasten gedrückt. Es sei angenommen, daß dieser Artikel zu einer Sparte gehört, der auf der »00«-Kathode 47 (F i g. 9) des Speichers 15 aufzuzeichnen ist.
Der Impulsgenerator 121 erhält über den Schalter 150 und die Leitung 155 von der Stromversorgungsschaltung 120 eine Gleichspannung. Es wird kein der Spartentasten 246 oder 247 gedrückt, da bei die sem Beispiel die verkaufte Ware der Sparte »00< angehört. Statt dessen steuern die geschlossene! Kontakte255 (Fig. 7) den Wähler 16 so, daß dl· »00«-Kathode 47 für eine Datenspeicherung herange zogen wird.
Dann wird die Motortaste 240 (F i g. 10) der Re gistrierkasse 230 gedrückt, so daß diese mit einen
ίο normalen Eingabearbeitsspiel beginnt. Durch da; Drücken der Motortaste 240 schließen sich dii Motortastenschalter 276 (F i g. 6) sowie 277 und 27i (F i g. 7). Über eine Leitung 300, den geschlossene! Motortastenschalter 277 und den geschlossenen Null kontakt 255 in der Einerreihe der Tastenfeldkontakt anordnung 122 wird der von der Primärwicklung 13^ des Transformators 134 kommende Wechselstrom ai den »0«-Magneten 99 des Wählers 16 angelegt Gleichzeitig wird über die Leitung 300, den geschlossenen Motortastenschalter 278, den geschlossenei Nullkontakt 255 in der Zehnerreihe der Tastenfeld kontaktanordnung 122 und über eine Leitung 301 de »00«-Magnet 83 des Wählers 16 erregt.
Dadurch wird der dem »00«-Magneten 83 zügeordnete Schaltarm 78 (F i g. 8) nach links und de: dem »0«-Magneten 99 zugeordnete Schaltarm 9£ nach unten bewegt. Demzufolge wird nur der in de] »00«-Stellung 302 befindliche biegsame Kontakt 72 gegen den ihm zugeordneten ortsfesten Kontakt 112 gedrückt.
Beim Drücken der Motortaste 240 wird die Anode 48 des Speichers 15 über die Leitung 212, einen verstellbaren Stromsteuerwiderstand 303 und den geschlossenen Motortastenschalter 276 an Erde gelegt Eine Speicheroperation des Speicher- und Zählsystems 10 darf nicht beginnen, bevor der Wähler It die betreffende Kathode 47 ausgewählt hat, auf de) die Speicherung durchgeführt werden soll. Mit dem Schalter 161 (F i g. 6) wird deshalb das Ansprechen des Impulsgenerators 121 so lange verzögert, bis dei Wähler 16 betätigt worden ist. Diese Verzögerung kann über verschiedene Vorrichtungen, beispielsweise durch eine geeignete Verbindung des Schalters 161 mit dem Betragsanzeigemechanismus erreichi werden. Nach dieser bestimmten Verzögerung wird der Schalter 161 geschlossen, worauf eine Umschaltung des Impulsgenerators 121 in seinen instabilen Zustand erfolgt. Die negative Ausgangsspannung des Impulsgenerators 121 wird über den Schalter 304, die Leitung 305, den geschlossenen Kontakt 72, 113 (Punkt302, Fig. 8) des Wählers 16 und über eine Leitung 306 an die »O0«-Kathode 47 des Speichers 15 angelegt. Auf diese Weise wird ein der zu speichernden Dateneinheit entsprechender Galvanisierstromimpuls über die Anode 48 durch das galvanische Bad zu der »O0«-Kathode 47 geschickt. Die Galvanisierstromimpulse besitzen ein annähernd konstantes Strom-Zeit-Integral, wodurch eine vorbestimmte Menge des Anodenmaterials auf der be- treffenden Kathode 47 aufgalvanisiert wird. Wie bereits erläutert, stellt diese Anodenmaterialmenge eine Waren- oder Dateneinheit dar.
Die im vorangegangenen beschriebene Schreiboder Speicheroperation wird jedesmal dann durchgeführt, wenn eine Wareneinheit über die Registrierkasse 230 verkauft wird. Wird beispielsweise ein anderer, in die Sparte »19« fallender Artikel verkauft, dann wird die »!«-Spartentaste 247 und die
»9«-Spartentaste 246 gedrückt. Dies hat zur Folge, folge wird eine zwei Dateneinheiten darstellende daß sich die Nullkontakte 255 öffnen. Bei Drücken Menge des Anodenmaterials auf die ausgewählte Kader Motortaste 240 werden dann der »9«-Magnet 99 thode 47 aufgalvanisiert.
und der »10«-Magnet83 des Wählers 16 erregt, wo- Es wird nun angenommen, daß zwölf Einheiten
durch sich die Kontakte 72 und 113 (bei Punkt 307 5 derselben Warenart verkauft wurden und eine die
der F ig. 8) des Wählers 16 schließen. Dadurch wird zwölf Wareneinheiten darstellende Menge des
der Schreib- oder Speicherstromkreis für die »19«- Anodenmaterials automatisch auf eine Kathode 47
Kontakte 47 des Speichers 15 geschlossen. aufgalvanisiert werden soll. In diesem Fall wird die
Wird während eines Verkaufsvorgangs mehr als »12«-Taste der Tastenreihe 290 gedrückt, wodurch
eine Wareneinheit derselben Sparte über die Regl· io sich die Kontakte 326 und 327 schließen. Dadurch
strierkasse 230 verkauft, so ist es zweckmäßig, die wird der Kondensator 329 zu dem Kondensator 162
Aufgalvanisierung der die Anzahl der verkauften im Impulsgenerator 121 parallel geschaltet (Fig. 6).
Wareneinheiten darstellenden Menge des Anoden- Der Wert des Kondensators 329 ist so gewählt, daß
materials auf die ausgewählte Kathode 47 während durch sein Parallelschalten an den i?C-Kreis des
eines einzigen Registrierkassenarbeitsspiels durchzu- 15 monostabilen Multivibrators 168 dessen Zeitkon-
führen. Würden also beispielsweise zwölf Einheiten stante vervielfacht wird. Bei geschlossenem Schalter
derselben Warenart verkauft, dann ist es zweck- 327 ist der Widerstand 333 mit dem Widerstand 303
mäßig, automatisch eine die zwölf verkauften Waren- in der Schaltung 125 (Fig. 6) parallel geschaltet. Der
einheiten darstellende Menge des Anodenmaterials Wert des Widerstandes zwischen den Punkten 341
auf die Kathode 47 aufzugalvanisieren. Zu diesem 20 und 343 beträgt dadurch nur noch den dritten Teil
Zweck ist die Registrierkasse 230 mit den bereits ge- des ursprünglichen Widerstandes. Als Folge davon
nannten »Einheiten-Vervielfachung«-Tasten 290 wird ein Galvanisierstromimpuls mit einem an-
(Fig. 10 und 11) ausgestattet, die mit »2« bis »12« nähernd zwölfmal so großen Strom-Zeit-Integral wie
bezeichnet sind. Diese Tasten 290 dienen zur Be- für das Aufzeichnen einer einzelnen Dateneinheit an
tätigung von Kontakten in dem Kontaktnetzwerk 291 25 die ausgewählte Kathode 47 gelegt. Es wird somit
(Fig. 11). Dieses Netzwerk291 enthält Kontakte eine zwölf Dateneinheiten darstellende Menge des
310 bis 327, Kondensatoren 328 bis 331 und Wider- Anodenmaterials auf die ausgewählte Kathode 47
stände 332 bis 335. Der eine Beleg sämtlicher Kon- aufgalvanisiert,
densatoren 328 bis 331 ist über eine Leitung 336 mit
einem Punkt 337 im Impulsgenerator 121 (Fig. 6) 30 Von Hand gesteuerte Leseoperation
verbunden. Der andere Beleg des Kondensators 328 (Einzelleseoperation)
ist nut den Kontakten 313 und 322 verbunden. Der
andere Beleg des Kondensators 329 ist mit den Kon- In einer solchen Operation werden die folgenden takten 312, 318, 324 und 326, der andere Beleg des Baugruppen benötigt: die Stromversorgungsschaltung Kondensators 330 mit den Kontakten 311, 314, 316 35 120 (F i g. 6), die Einer- und Zehnerreihen 123 bzw. und 320 und der andere Beleg des Kondensators 331 124 der Tastenfeldkontaktanordnung 122 (F i g. 7), mit dem Kontakt 310 verbunden. Eine Leitung 338 der Wähler 16 (F i g. 8), der elektrochemische Speiverbindet einen Punkt 339 im Impulsgenerator 121 eher 15 (F i g. 9), die Schaltung 125 (F i g. 6) für die (F i g. 6) mit den Kontakten 310 bis 314 und 316, Lieferung eines konstanten Stromes und die Daten- 318, 320, 322, 324 und 326. Die eine Seite samt- 40 anzeigeeinheit 127 (F i g. 6).
licher Widerstände 332 bis 335 ist über eine Leitung Es sei angenommen, daß auf die »00«-Kathode 47 340 mit einem Punkt 341 in der Schaltung 125 des Speichers 15 während vorhergehender Speicher-(F i g. 6) verbunden. Die andere Seite des Wider- oder Aufzeichnungsoperationen eine sechs Wareneinstandes 332 ist an die Kontakte 315, 319 und 323, heiten darstellende Menge des Anodenmaterials aufdie andere Seite des Widerstandes 333 an die Kon- 45 galvanisiert wurde, und daß nun die auf der »00«- takte 321 und 327, die andere Seite des Widerstan- Kathode 47 gespeicherten Daten abgelesen werden des 334 an den Kontakt 317 und die andere Seite des sollen.
Widerstandes 335 an den Kontakt 325 angeschlossen. Die Bedienungsperson betätigt zunächst das Lese-
Eine Leitung 342 verbindet einen Punkt 343 in der sperrschloß 37 (F i g. 1). Hierdurch wird der Schalter
Spannungsvergleichsschaltung 126 (F i g. 6) mit den 50 150 in der Stromversorgungsschaltung 120 umgelegt,
Kontakten 315, 317, 319, 321, 323, 325 und 327. so daß der Gleichstromausgang der Stromversor-
Es sei angenommen, daß zwei Einheiten derselben gungsschaltung 120 mit der einen Seite des WiderWarenart verkauft wurden, und dementsprechend Standes 191, mit dem geschlossenen Schalter 213, eine den zwei Wareneinheiten entsprechende Menge über einen Widerstand 345 mit dem Emitter des des Anodenmaterials automatisch auf einer Kathode 55 Transistors 200, mit den Kollektoren der Transisto- 47 aufgalvanisiert werden soll. Dazu wird die »2«- ren 201 und 202 und mit der einen Seite des offenen Taste der Tastenreihe 290 gedrückt, wodurch der Kontakts 210 verbunden wird. Durdh Betätigung des Kontakt 310 geschlossen wird. Bei geschlossenem Lesesperrschlosses 37 wird auch der Schalter 304 Kontakt 310 wird der Kondensator 331 zu dem Kon- (F i g. 6) umgeschaltet, die Kontakte 346, 347 und densator 162 im Impulsgenerator 121 (F i g. 6) 60 348 (F i g. 7) werden geschlossen, und die Kontakte parallel geschaltet. Der Wert des Kondensators 331 349 und 350 (Fig. 7) werden geöffnet. Sind die ist so gewählt, daß durch sein Parallelschalten an Kontakte 346 und 347 geschlossen, dann fließt den i?C-Kreis des monostabilen Multivibrators 168 Wechselstrom von der Primärwicklung 133 des Trandessien Zeitkonstante verdoppelt wird. Die Folge da- formators 134 über einen Ruhekontakt 351, den von ist, daß ein Galvanisierstromimpuls mit einem 65 Kontakt 346 (F i g. 7) und den geschlossenen Nullannähernd doppelt so großen Strom-Zeit-Integral wie kontakt 255 der Einerreihe 123 der Tastenfeldkonbei Aufzeichnung einer einzelnen Dateneinheit an taktanordnung 122 zum »O«-Magnet 99 des Wählers die ausgewählte Kathode 47 angelegt wird. Demzu- 16. Gleichzeitig wird auch über die Leitung 300,
einen Ruhekontakt 352, den nun geschlossenen Kontakt 347 (Fig. 7), den geschlossenen Nullkon takt 255 der Zehnerreihe 124 der Tastenfeldkontaktanordnung 122 und über die Leitung 301 der »00«-Magnet 83 des Wählers 16 erregt.
Durch die Erregung dieser beiden Magnete wird der dem »00«-Magnet 83 zugeordnete Schaltarm 78 (F i g. 8) nach links und der dem »O«-Magnet 99 zugeordnete Schaltarm 95 nach unten bewegt. Infolgedessen berührt nur der biegsame Kontakt 72 bei Punkt 302 (F i g. 8) seinen zugehörigen ortsfesten Kontakt 113, was zur Folge hat, daß die »00«-Kathode 47 des Speichers 15 über die Leitung 306, den Kontakt bei 302 (Fig. 8), die Leitung305 und den umgelegten Schalter 304 an Erde gelegt wird.
Durch Betätigen des Lesesperrschlosses 37 wird außerdem der Kontakt 219 (F i g. 6) geschlossen, wodurch der Taktgebermotor 18 eingeschaltet wird.
Daraufhin wird die Einzellesetaste 38 (Fig. 1) gedrückt, wodurch die Kontakte 206, 220, 353 und 354 (F i g. 6) geschlossen werden. Durch das Schließen des Kontakts 353 wird die Ausgangsspannung der Stromversorgung 120 über die Widerstände 191 und 192, die Kontakte 211 und 353, den Widerstand 303 und die Leitung 212 an die Anode 48 des Speichers 15 angelegt. Durch das Schließen des Kontakts 206 wird der Eingang der Spannungsvergleichssehaltung 126 über die Leitung 212 mit der Anode 48 des Speichers 15 verbunden. Durch das Schließen des Kontakts 220 wird die Kupplung 19 erregt, was zur Folge hat, daß der Taktgebermotor 18 das Zählwerk der Zähl- und Druckwerkseinheit 20 antreibt. Dieses stellt die Zeit fest, die zur vollständigen Ablösung des auf der »O0«-Kathode 47 aufgalvanisierten Anodenmaterials erforderlich ist. Ist das Anodenmaterial vollständig von der »00«-Kathode 47 abgelöst, dann tritt zwischen der Anode 48 und der »00«- Kathode 47 eine Spannungsänderung auf. Wie bereits erwähnt, erfolgt diese Spannungsänderung auf Grund der EMK-Änderung des galvanischen Bades infolge des in diesem Augenblick wirksam werdenden unterschiedlichen Anoden- und Kathodenmaterials. Diese Spannungsänderung wird dann auf folgende Weise von der Spannungsvergleichssehaltung 126 festgestellt und ausgewertet: Über den geschlossenen Kontakt 206 und den Widerstand 204 gelangt die negativer werdende Spannung an die Basis des Transistors 198 und macht diesen leitend, worauf auch der Transistor 199 leitend wird. Die Ausgangsspannung des Transistors 199 dient zur Umschaltung des monostabilen Multivibrators 195 in seinen instabilen Zustand, in dem der Transistor 196 leitend und der Transistor 197 nichtleitend ist. Die Ausgangsspannung des im instabilen Zustand befindlichen monostabilen Multivibrators 195 schaltet den Transistor 200 in seinen leitenden Zustand um. Dadurch werden schließlich auch die beiden Transistoren 201 und 202 leitend, wodurch die Relais 148 und 149 erregt werden.
Durch die Erregung des Relais 149 wird über den Kontakt 214 (F i g. 6) das Druckwerk der Zähl- und Druckwerkseinheit 20 in Gang gesetzt. Außerdem wird durch das Relais 149 der Kontakt 213 geöffnet, was die Aberregung der Kupplung 19 zur Folge hat. Ferner öffnet das Relais 149 den Kontakt 211 (F i g. 6), wodurch der Stromfluß zur Anode 48 des Speichers 15 unterbrochen wird. Schließlich bewirkt das Ansprechen des Relais 149 noch das Schließen des Kontakts 215 (Fig. 6), was zu einer Erregung des Tastenfreigabemagnets 216 führt. Durch die Erregung dieses Magnets wird die Einzellesetaste 3Ϊ (F i g. 1) selbsttätig aus ihrer gedrückten Stellung zurückgeführt.
Das Druckwerk der Zähl- und DruckwerkseMieil 20 druckt dann auf dem Papier die Anzahl dej Dateneinheiten ab, die durch die Menge des zuvoi auf der »00«-Kathode 47 des Speichers 15 aufgalvanisierten Anodenmaterials gespeichert wurde. Gleichzeitig zeigt die Anzeigevorrichtung (F i g. 1) des Zählwerks 24 diese Anzahl an. In dem gewählten Beispiel wird die Anzahl »6« auf das Papier gedrucki und in der Anzeigevorrichtung angezeigt. Die Zähl- und Druckwerkseinheit 20 wird dann in der bereits beschriebenen Weise nullgestellt.
Selbsttätige Leseoperation (Gesamtleseoperation)
Bei einer solchen automatischen Leseoperatioti werden die gleichen Baugruppen wie in einer von Hand gesteuerten Leseoperation verwendet. Es werden lediglich die Tastenfeldkontakte 122 durch die in der Schrittschalteranordnung 130 (F i g. 7) vorhandenen automatischen Schrittschalter 128 und 129 ersetzt. Bei der automatischen Leseoperation werden alle hundert Kathoden 47 des Speichers 15 abgelesen.
Zunächst betätigt die Bedienungsperson wie bei
einer von Hand gesteuerten Leseoperation das Lesesperrschloß 37 (Fig. 1), wodurch die Schalter 150 und 304 umgelegt, die Kontakte 219 (F i g. 6), 346, 347 und 348 (F i g. 7 geschlossen und die Kontakte 349 und 350 (F i g. 7) geöffnet werden. Dann wird die Gesamtlesetaste 39 gedrückt, wodurch sich die Kontakte205, 221, 358 (Fig. 6), 359, 360 und 361 (F i g. 7) schließen und die Kontakte 351 und 352 (Fig. 7) öffnen.
Durch Schließen des Kontakts359 (Fig. 7) fließt ein Wechselstrom von der Primärwicklung 133 des Transformators 134 über die Leitung 300, den Kontakt 359, die Λ-Ebene des Schrittschalters 128 und weiter über die Leitung 300 zum »O«-Magnet 99 des Wählers 16. Gleichzeitig fließt auch ein Wechselstrom über die von der Primärwicklung 133 des Transformators 134 kommende Leitung 300, den Kontakt360, die Ebenen des Schrittschalters 129 und über die Leitung 301 zum »00«-Magnet 83 des Wählers 16.
Durch die Erregung dieser Magnete wird der dem »00«-Magnet 83 zugeordnete Schaltarm 78 (F i g. 8) nach links und der dem »0«-Magnet 99 zugeordnete Schaltarm 95 nach unten bewegt. Dadurch legt sich der bewegliche Kontakt 72 bei Punkt 302 (F i g. 8) gegen seinen zugeordneten ortsfesten Kontakt 113, wodurch die »00«-Kontakte 47 zur Ablesung der auf ihr aufgalvanisierten Daten an Erde gelegt wird.
Die »00«-Kathode 47 des Speichers 15 wird dann in der gleichen Weise wie bei einer von Hand gesteuerten Leseoperation abgelesen. Sobald die Spannungsvergleichsschaltung das vollständige Ablösen des auf der »00«-Kathode 47 aufgalvanisierten Anodenmaterials festgestellt hat, werden die Relais 148 und 149 auf die beschriebene Weise erregt.
Durch die Erregung des Relais 149 wird das Druckwerk der Zähl- und Druckwerkseinheit 20 in Gang gesetzt, ferner die Kupplung 19 aberregt und die Schaltung 125 zur Erzeugung des konstanten Stromes von der Anode 48 des Speichers 15 abgetrennt.
Durch die Erregung des Relais 148 wird der Schalter 209 (Fig. 7) geschlossen. Da der Kontakt 348 ebenfalls geschlossen ist, wird eine von der Primärwicklung 133 des Transformators 134 kommende Wechselspannung über die Leitungen 300 und 355 an die Gleichrichterschaltungen 362 und 363 angelegt, die den Schrittschaltern 128 bzw. 129 zugeordnet sind. Diese Stromkreise enthalten je eine Diode 364, einen Begrenzungswiderstand 365 und einen Kondensator 366. Durch die Ausgangsspannung des Gleichrichterstromkreises 362 wird über die Kontakte 209 und 361 ein Magnet 367 erregt. Ein Widerstand 368 und ein Kondensator 369 sind mit dem Magnet 367 parallel geschaltet und dienen zur Störspannungsunterdrückung. Durdh die Erregung des Magnets 367 bewegt sich dessen Anker 370 (Fig. 7) nach links, wodurch sich die Kontakte b und c des Schalters 371 öffnen, während sich dessen Kontakte α und b schließen.
Kehrt der monostabile Multivibrator 195 in der Spannungsvergleichsschaltung 126 in seinen stabilen Zustand zurück, dann werden die Transistoren 200, 201 und 202 wieder nichtleitend. Demzufolge fällt nun auch das im Stromkreis des Transistors liegende Relais 148 ab. Dadurch öffnet sich der Kontakt 209, und der Magnet 367 fällt wieder ab. Dabei bewegt sich der Anker 370 nach rechts. Da der Anker 370 mit den Ebenen^, B und C des Schrittschalters 128 mechanisch gekuppelt ist (durch die gestrichelte Linie 372 in F i g. 7 angedeutet), wird der Schrittschalter 128 durch den Anker 370 um eine Stellung im Uhrzeigersinn gedreht. Die Ebenen A und B des genannten Schrittschalters befinden sich nun in ihrer »1 «-Stellung.
Der »00«-Magnet des Wählers 16 bleibt noch weiter erregt. Jedoch wird nunmehr der »1 «-Magnet 99 des Wählers 16 über die Leitung 300 von der Primärwicklung 133 des Transformators 134, über den geschlossenen Schalter 359, die Ebene A des Schrittschalters 128 und eine Leitung 373 erregt.
Es erfolgt nun die Ablesung der »01«-Kathode 47 des Speichers 15 und daran anschließend die Ablesung der »02«- bis »09«-Kathoden 47 in ähnlicher Weise wie bei der »00-Kathode« 47. Die »(©«-Kathode 47 wird abgelesen, nachdem der Erregungs-Stromkreis für den »9«-Magnet99 des Wählers 16 durch die Ebene A des Schrittschalters 128 geschlossen wurde. Die Ebene A befindet sich dabei in ihrer »9«-Stellung, und die Erregung des »9«-Magnets 99 erfolgt über eine Leitung 374.
Am Ende der Ablesung der »09«-Kathode 47 des Speichers 15 ermittelt die Spannungsvergleichsschaltung 126 die am galvanischen Bad auftretende Spannungsänderung und erregt die Relais 148 und 149. Das Relais 148 schließt den Kontakt 209, was eine Erregung des Magnets 367 zur Folge hat. Wird das Relais 148 aberregt, dann öffnet sich der Schalter 209, so daß auch der Magnet 367 abfällt. Infolgedessen bewegt sich der Anker 370 des Magnets 367 nach rechts, wodurch sich die Ebenen ^l, B und C des Schrittschalters 128 in der beschriebenen Weise um eine Stellung im Uhrzeigersinn drehen. Der Anker 370 bewirkt auch, daß sich die Kontakte δ und c des Schalters 371 schließen. Die Ebenen .,4, B und C des Schrittschalters 128 befinden sich nun in ihrer »Kk-Stellung. In dieser Stellung bewirkt eine NoCkenfläche 375 der C-Ebene des Schrittschalters 128, daß sich die Kontakte α und b des Schalters 376 öffnen und die Kontakte b und c dieses Schalters schließen. Dadurch wird ein Stromkreis zur erneuten Erregung des Magnets 367 hergestellt. Durch die erneute Erregung des genannten Magnets werden die Kontakte b und c des Schalters 371 geöffnet, wodurch der Magnet 367 seinen Erregungsstromkreis unterbricht und abfällt. Dabei schaltet sein Anker 370 die Ebenen A, B und C des Schrittschalters 128 im Uhrzeigersinn von der »10«- in die »Ck-Stellung.
Während sich der Schrittschalter 128 noch in seiner »10«-Stellung befand, wurde über seine B-Ebene und Leitungen 377 und 378 ein Erregungsstromkreis für einen Magnet 379 des Schrittschalters 129 geschlossen. Durch das Weiterschalten des Schrittschalters 128 in seine »0«-Stellung wird der Erregungsstromkreis für den Magnet 379 unterbrochen, so daß der genannte Magnet wieder abfällt und seinen Anker 380 nach rechts bewegt. Dabei werden die Ebenen A, B und C des Schrittschalters 129 um eine Stellung im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch die genannten Ebenen in ihre »1 «-Stellung gelangen.
Es wird nun der »10«-Magnet83 der Wählereinheit 16 über die von der Primärwicklung 133 des Transformators 134 kommende Leitung 300, den Kontakt360, die Ebenen des Schrittschalters 129 und eine Leitung 381 erregt. Der »0«-Magnet 99 des Wählers 16 wird wieder über den bereits beschriebenen Stromkreis für die »O«-Stellung des Schrittschalters 128 erregt.
Die »Kk-Kathode 47 des Speichers 15 wird nun in der bereits beschriebenen Weise abgelesen.
Es werden nun nacheinander die Kathoden »11« bis »99« ausgewählt und in der beschriebenen Weise abgelesen. Jedesmal, wenn sich der Schrittschalter 128 in seiner »10«-Stellung befindet, drehen sich die Ebenen A, B und C des Schrittschalters 129 unter der Steuerung der jS-Ebene des Schrittschalters 128 um eine Stellung im Uhrzeigersinn, wonach der Schrittschalter 128 automatisch in seine »0«-Stellung zurückgestellt wird. Dieser Zyklus wird so lange fortgesetzt, bis der Schrittschalter 129 seine »10«-S.tellung erreicht hat. In dieser Stellung schließt die Ebene B des Schrittschalters 129 einen die Leitungen 382 und 383 sowie den Kontakt 219 enthaltenden Erregungsstromkreis für den Tastenfreigabemagnet 216. Durch die Erregung dieses Magnets wird die Gesamtlesetaste 39 (F i g. 1) freigegeben.
In der »10«-Stellung des Schrittschalters schließt eine Nockenfläche 384 der C-Ebene dieses Schalters die Kontakte b und c eines Schalters 385. Dadurch wird der Erregungsstromkreis für den Magnet 379 geschlossen, durch dessen Erregung sich die Kontakte b und c eines Schalters 386 öffnen, was eine Aberregung des genannten Magnets zur Folge hat. Bei Aberregung des Magnets 379 werden durch seinen Anker 380 die Ebenen A, B und C des Schrittschalters 129 in ihre »0«-Stellung gedreht. Demzufolge werden beide Schrittschalter 128 und 129 nach Ablesung der »99«-Kathode 47 des Speichers 15 in ihre »0«-Stellung zurückgestellt.
In dem zur Erläuterung der Erfindung gewählten Ausführungsbeispiel enthält der Wähler 16 die Schaltarme 78 und 95, die durch die »00«-, »10«- usw. bis »90«-Magnete 83 bzw. durch die »0«- bis »9«-Magnete 99 betätigt werden. Die Erregung der Magnete 83 wird während einer Speicheroperation oder einer von Hand gesteuerten Leseoperation durch die Zehnerreihe 124 der Tastenfeldkontakte
709 520/285
122 und während einer automatischen Ablesung sämtlicher Kathoden 47 des Speichers 15 durch den Schrittschalter 129 gesteuert. Die Erregung der Magnete 99 wird während einer Speicheroperation oder einer von Hand gesteuerten Leseoperation durch die Einerreihe 123 der Tastenfeldkontakte 122 und während einer automatischen Ablesung durch den Schrittschalter 128 gesteuert.
Es liegt selbstverständlich auch im Rahmen der Erfindung, eine Wählereinheit zu verwenden, die von der in F i g. 4 und 5 gezeigten abweicht. So können an Stelle der zehn nichtleitenden Schaltarme 78 zehn ortsfeste, leitende Arme oder Streifen vorgesehen werden, von denen jeder zehn Öffnungen aufweist, durch die die beweglichen Kontakte 72 hindurchragen können. Durch insgesamt hundert Öffnungen würde dann je ein beweglicher Kontakt 72 hindurchragen. Es würde normalerweise kein elektrischer Kontakt zwischen den Kontakten 72 und den ortsfesten, leitenden Streifen bestehen. Jeder der zehn ortsfesten leitenden Streifen würde an einen entsprechenden Kontakt der Zehnerreihe 124 der Tastenfeldkontakte 122 und an eine entsprechende Stellung der Ebene A des Schrittschalters 129 (F i g. 7) angeschlossen werden. Jeder der zehn nichtleitenden Schaltarme 95 würde in der im vorangegangenen beschriebenen Weise an einen der Magnete 99 angeschlossen werden. Jeder der hundert Kontakte 72 würde durch eine in jedem der Schaltarme 95 und der leitenden Streifen vorgesehene öffnung hindurchragen. In der in F i g. 7 gezeigten Schaltung würde eine Leitung zwischen den Punkten 400 und 401 verlaufen, und der zwischen dem Punkt 400 und dem Wähler 16 liegende Teil der Leitung 305 (F i g .8) sowie die Leitung 402 zwischen den Punkten 401 und 403 (Fig. 7) würden entfallen. Infolgedessen kann mittels der die Zehnertastenfeldkontakte 124 (Fig. 7) betätigenden Tasten 247 (Fig. 10) der Speisestrom direkt an einen bestimmten der leitenden Streifen des Wählers 16 angelegt werden, während mittels der die Einertastenfeldkontakte 123 betätigenden Tasten 246 (F i g. 10) ein bestimmter der Magnete 99 des Wählers 16 mit Erregungsstrom beliefert werden kann. Wird ein Magnet 99 erregt, dann bringt sein zugeordneter nichtleitender Schaltarm 95 den beweglichen Kontakt 72 in Anlage mit dem durch die Zehnerreine der Tastenfeldkontakte 124 ausgewählten leitenden Streifen. Jeder der beweglichen Kontakte 72 ist mit einer bestimmten Kathode 47 des Speichers 15 verbunden, so daß eine Speicheroperation auf der betreffenden Kathode durchgeführt werden kann. Bei der Leseoperation wird eine ausgewählte Kathodee 47 entweder über die Zehnerreüie 124 der Tastenfeldkontakte 122 oder die Ebene A des Schrittschalters 129 und über den Schalter 304 (F i g. 6) mit Erde verbunden.
In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung enthält der Speicher 15 hundert Kathoden 47. Es kann selbstverständlich auch ein ähnlicher Speicher mit einer größeren Anzahl von Kathoden, beispielsweise tausend, ausgestattet werden. In diesem Fall kann die Wählereinheit aus zehn den Wähler 16 (F i g. 8) gleichenden Untereinheiten bestehen. Die erste Untereinheit eines solchen Wählers würde die Kathoden »00« bis »99«, die zweite die Kathoden »100« bis »199« und die zehnte die Kathoden »900« bis »999« ansteuern. Die Tasten 247 (F i g. 10) der Registrierkasse 230 würden wie bisher die Zehnerreihe 124 der Tastenfeldkontakte 122 betätigen, doch würde nicht jeder dieser Kontakte nur mit einem einzigen Magnet 83 des Wählers 16, sondern mit einem Magnet jeder der zehn Wähleruntereinheiten verbunden sein. Die Tasten 246 (F i g. 10) würden wie bisher die Einerreihe 123 der Tastenfeldkontakte 122 betätigen und jeder der genannten Kontakte würde nun mit einem Magnet 99 jeder der Wähleruntereinheiten verbunden sein. Zusätzlich würde eine weitere den Steuertastenreihen 246 und ähnliche Steuertastenreihe (F i g. 10) vorgesehen werden, mittels der die Betätigung des Wählers gesteuert wird. Diese zusätzliche Steuertastenreihe würde zur Betätigung einer weiteren, den Einer- und Zehnerreihen der Tastenfeldkontakte 122 gleichenden Reihe von Tastenfeldkontakten dienen. Diese weitere Tastenfeldkontaktreihe würde einerseits mit dem Ausgang des Impulsgenerators 121 (Fi g. 6) und andererseits mit zehn Ausgangsleitungen verbunden sein. Jede dieser zehn Leitungen würde wiederum an der Eingangsklemme, z. B. 73 (Fig. 4), jeder der zehn Wähleruntereinheiten liegen. Demzufolge würde diese weitere Tastenfeldkontaktreihe die Ausgangsspannung des Impulsgenerators 121 während einer Speicheroperation an die Eingangsklemme nur einer der Wähleruntereinheiten anlegen, und während einer Leseoperation würde nur die ausgewählte Kathode in einer der Wähleruntereinheiten über den Schalter 304 (F i g. 6) mit Erde verbunden werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Elektrochemisches Datenspeicher- und Zählsystem, dadurch gekennzeichnet, daß auf mindestens einer in einem galvanischen Bad befindlichen Kathode eine eine Anzahl von Dateneinheiten darstellende Menge des vom Kaüiodenmaterial unterschiedlichen Anodenmaterials abgelagert werden kann, daß ein Impulsgenerator für jede zu zählende Dateneiriheit einen Galvanisierstrom mit annähernd konstantem Strom-Zeit-Integral durch das galvanische Bad schickt, so daß die Menge des an der Kathode aufgalvanisierten Anodenmaterials der Zahl der gespeicherten Dateneinheiten entspricht, daß eine erste Vorrichtung einen Entgalvanisierstrom mit annähernd konstanter Amplitude in umgekehrter Richtung durch das galvanische Bad schickt, und daß nach vollständiger Entgalvanisierung der Kathode durch eine zweite Vorrichtung der Entgalvanisierstrom beendet und die Anzahl der vorher auf der genannten Kathode gespeicherten Dateneinheiten angezeigt wird.
2. Elektrochemisches Datenspeicher- und Zählsystem mit einer Anzahl von Kathoden gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über einen einer SpartenschaltvorriChtung zur Auswahl einer beliebigen der genannten Kathoden zugeordneten Wähler der genannte Galvanisierstrom wahlweise von der genannten Anode durch das galvanische Bad zu einer beliebigen der genannten Kathoden und der genannte Entgalvanisierstrom von einer beliebigen der genannten Kathoden durch das galvanische Bad zu der Anode geschickt werden kann, wonach die genannte zweite Vorrichtung die Anzahl der zuvor auf einer beliebigen der genannten Kathoden dargestellten Dateneinheiten anzuzeigen vermag.
3. Elektrochemisches Datenspeicher- und Zählsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß über eine wahlweise betätigbare Schaltvorrichtung der genannte Impulsgenerator so einstellbar ist, daß ein Galvanisierstromimpuls mit einem beliebigen Vielfachen des genannten festen Strom-Zeit-Integrals von der genannten Anode zu einer beliebigen der genannten Kathoden geschickt werden kann.
4. Elektrochemisches Datenspeicher- und Zählsystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Schaltvorrichtungen die genannte erste Vorrichtung so steuern, daß diese nacheinander einen Entgalvanisierstrom von jeweils einer der genannten Kathoden zur Anode schickt, wobei die genannte zweite Vorrichtung nacheinander die Anzahl der für jede Sparte gespeicherten Dateneinheiten anzeigt.
5. Elektrochemisches Datenspeicher- und Zählsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da- ao durch gekennzeichnet, daß die genannte zweite
Vorrichtung ein motorgetriebenes Zählwerk zur Bestimmung der Dauer des genannten Entgalvanisierstromes und zur Übertragung derselben in die Anzahl der vorher auf den einzelnen Kathoden gespeicherten Dateneinheiten darstellende lesbare Angaben sowie ein Druckwerk enthält, das auf ein Aufzeichnungsmedium die der Ablesung des genannten Zählwerks entsprechenden Angaben druckt.
6. Elektrochemisches Datenspeicher- und Zählsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Arbeiten des genannten Wählers einleitendes Sdhaltmittel zur Auslösung des genannten Impulsgenerators einen nach einer vorbestimmten Zeit nach Betätigung dieses Schaltmittels wirksam werdenden Verzögerungsschalter enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 821439, 858 573.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
709 520/285 3.67 © Bundesdruckerei Berlin
DEN20175A 1960-06-10 1961-06-10 Elektrochemisches Datenspeicher- und Zaehl-system Pending DE1237180B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US3526560A 1960-06-10 1960-06-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1237180B true DE1237180B (de) 1967-03-23

Family

ID=21881606

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN20175A Pending DE1237180B (de) 1960-06-10 1961-06-10 Elektrochemisches Datenspeicher- und Zaehl-system

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3125673A (de)
BE (1) BE604757A (de)
CH (1) CH384039A (de)
DE (1) DE1237180B (de)
GB (1) GB910947A (de)
NL (1) NL265800A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3432814A (en) * 1962-03-15 1969-03-11 Bissett Berman Corp Electrolytic devices
US3423648A (en) * 1966-01-10 1969-01-21 Bissett Berman Corp Electrolytic cell with electrically conductive masking surface
US3423642A (en) * 1966-10-18 1969-01-21 Bissett Berman Corp Electrolytic cells with at least three electrodes

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE821439C (de) * 1948-10-02 1951-11-19 Ernst Jacob Dr Ing Einrichtung zur buchungslosen Selbstabrechnung von Gebuehren fuer Energie- (Strom-, Wasser-, Dampf-) Lieferungen und von anderen Gebuehren (Grundgebuehren, Telefongebuehren o. dgl.)
DE858573C (de) * 1950-12-09 1952-12-08 Walther Dr Kangro Elektrolytischer Elektrizitaetszaehler

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US240678A (en) * 1881-04-26 Thomas a
US1527095A (en) * 1923-10-12 1925-02-17 Lawrence C Turnock Method and apparatus for coating
US1712284A (en) * 1925-12-17 1929-05-07 Lawrence C Turnock Method and apparatus for electrodeposition
US2685025A (en) * 1948-03-17 1954-07-27 Iii Elihu Root Electrolytic device
US2885659A (en) * 1954-09-22 1959-05-05 Rca Corp Electronic library system
US2827623A (en) * 1955-01-21 1958-03-18 Ernest F Ainsworth Magnetic tape inscriber-outscriber

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE821439C (de) * 1948-10-02 1951-11-19 Ernst Jacob Dr Ing Einrichtung zur buchungslosen Selbstabrechnung von Gebuehren fuer Energie- (Strom-, Wasser-, Dampf-) Lieferungen und von anderen Gebuehren (Grundgebuehren, Telefongebuehren o. dgl.)
DE858573C (de) * 1950-12-09 1952-12-08 Walther Dr Kangro Elektrolytischer Elektrizitaetszaehler

Also Published As

Publication number Publication date
US3125673A (en) 1964-03-17
BE604757A (fr) 1961-10-02
NL265800A (de)
CH384039A (fr) 1964-11-15
GB910947A (en) 1962-11-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE583598C (de) Fernbediente Kartenlochmaschinenanlage
DE447217C (de) Registriermaschine in Verbindung mit einer selbstaendigen Kartenlochmaschine
DE929584C (de) Verfahren zum Auswerten von Schriftzeichen
DE860429C (de) Verfahren und Einrichtung zur selbsttaetigen Auswertung von lesbaren Zeichen sowie Ausbildung der Zeichen
DE1237180B (de) Elektrochemisches Datenspeicher- und Zaehl-system
DE1089197B (de) Schalteinrichtung fuer Magnetkernspeicher
DE654413C (de) Auswertungsmaschine fuer Karten mit Lochkombinationen
DE701244C (de) Waehlereinrichtung fuer Fernsprechanlagen mit einem einer Anzahl Kennzeichnungswaehlern und Bezeichnungswaehlern gemeinsamen Kennzeichnungsvielfach
DE2265112B2 (de) Aufzeichnungsgeraet
DE917461C (de) Anordnung fuer die Abfuehlung von Aufzeichnungstraegern
DE934233C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Herstellung von Gebuehrenzetteln
DE646257C (de) Druckende Tabelliermaschine mit Einrichtung zur Bildung von Salden positiver und negativer Posten
DE1022400B (de) Anordnung zum Vergleich von Aufzeichnungstraegern
DE1148404B (de) Druckwerksauswaehlsteuerung fuer rechnende Buchungsmaschinen
DE711416C (de) Druckende Lochkartenmaschine
DE1007093B (de) Vorrichtung zum Abfuehlen von Aufzeichnungstraegern mit einer Speichereinrichtung
DE676446C (de) Vorrichtung zum Auswerten der in wahlloser Folge registrierten Angaben von Aufzeichnungstraegern
DE550887C (de) Durch Lochkarten gesteuerte statistische Maschine mit Druckvorrichtung
DE334435C (de)
DE3304360A1 (de) Elektromagnetisch gesteuerte flachstrickmaschine
DE834775C (de) UEbertrag-Vorrichtung fuer Binaer-Rechner
DE558189C (de) Registrierkarten-Auswertungsmaschine
DE946353C (de) Zaehler fuer elektrische Impulse
DE250898C (de)
DE743868C (de) Sortiermaschine fuer Registrierkarten