DE1228443B - Rotationsviskosimeter - Google Patents

Rotationsviskosimeter

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Publication number
DE1228443B
DE1228443B DEV25355A DEV0025355A DE1228443B DE 1228443 B DE1228443 B DE 1228443B DE V25355 A DEV25355 A DE V25355A DE V0025355 A DEV0025355 A DE V0025355A DE 1228443 B DE1228443 B DE 1228443B
Authority
DE
Germany
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housing
rotating body
gear
drive
torque
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Pending
Application number
DEV25355A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Siegfried Putzker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PRUEFGERAETEWERK MEDINGEN VEB
Original Assignee
PRUEFGERAETEWERK MEDINGEN VEB
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N11/00Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties
    • G01N11/10Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties by moving a body within the material
    • G01N11/14Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties by moving a body within the material by using rotary bodies, e.g. vane

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description

  • Rotationsviskosimeter Die Erfindung betrifft ein Rotationsviskosimeter zur Messung der Viskosität fließfähiger Medien, bei dem der Antrieb des Rotationskörpers und die Messung des dem Fließwiderstand proportionalen Drehmomentes an der gleichen Welle erfolgen.
  • Es sind Rotationsviskosimeter bekannt, die den Antrieb des Rotationskörpers durch einen Synchronmotor oder einen anderen drehzahlstabilisierten Motor vornehmen und das dem Drehmoment am Rotationskörper proportionale Reaktionsmoment am drehbar gelagerten Gehäuse des Antriebes messen.
  • Die das Reaktionsmoment als Maß für die Viskosität benutzenden Viskosimeter besitzen den Nachteil eines relativ großen Massenträgheitsmomentes des aus drehbar gelagertem Antrieb, Federglied und geschwindigkeitsproportional gedämpftem Rotationskörper bestehenden gedämpften Masse-Feder-Systems. Darüber hinaus besitzen derartige Instrumente eine relativ kleine Federkonstante, da die Meßmomente bei Viskositätsmessungen nur klein sind und große Ausschlagwinkel nahe 3600 verwendet werden, um ein günstiges Auflösungsvermögen zu erzielen. Durch ihr großes Massenträgheitsmoment und die kleine Federkonstante haben diese Instrumente ein ungünstiges Einschwingverhalten.
  • Die Beruhigungszeit vom Auftreten einer Meßgrößenänderung bis zum neuen Beharrungszustand ist unvertretbar hoch Substanzen mit Zeitabhängigkeiten der Viskosität können damit nicht exakt -untersucht werden.
  • Bekannt sind auch Geräte, bei denen die Welle zum Rotationskörper durch ein federndes Glied unterbrochen wird und die beim Wirksamwerden eines Drehmomentes vorhandene Relativdrehung der Anlenkpunkte des Federgliedes an den beiden Antriebswellenenden als Maß für das Drehmoment am Rotationskörper dient. Diese Relativdrehung wird über Widerstandsgeber, induktive oder kapazitive Geber in einen elektrischen Wert umgesetzt und über Schleifringe bzw. induktive oder kapazitive Kopplung aus dem rotierenden zum relativ in Ruhe befindlichen System übertragen.
  • Geräte, bei denen die Relativdrehung der Anlenkpunkte eines Federgliedes im rotierenden Antriebssystem als Maß für das Drehmoment benutzt wird, besitzen den Nachteil, daß der dem Drehmoment proportionale Drehwinkel aus dem rotierenden System über zusätzliche Einrichtungen, wie z. B. ohmsche Widerstandsgeber mit Schleifringübertragung der elektrischen Ströme, auf das relativ in Ruhe befindliche System übertragen werden muß.
  • Bekannt ist auch eine Anordnung, bei der sich zwischen Antrieb und Rotationskörper ein Kegelraddifferentialgetriebe befindet, wobei das dem Drehmoment am Rotationskörper proportionale, gleich große Gehäuse- bzw. Stegdrehmoment des Kegelraddifferentialgetriebes gemessen wird. Des weiteren ist auch ein Viskosimeter bekannt, das ein Stirnradumlaufrädergetriebe (Stirnraddifferentialgetriebe) zum Zweck des Antriebes zweier Rotationskörper verwendet, wobei das Gehäuse bzw. der Steg dieses Getriebes umläuft und das Drehmoment an einem mit dem Dynamometer in Verbindung stehenden Zentralrad des Umlaufrädergetriebes gemessen wird.
  • Geräte, bei denen zwischen Antrieb und Rotationskörper ein Kegelraddifferentialgetriebe angeordnet ist, besitzen den Nachteil des komplizierten Aufbaues durch die sich kreuzenden Achsen. Das Drehmoment am Steg ist gleich dem Drehmoment am Zentralrad.
  • Der Zweck der Erfindung besteht darin, die Mängel der bekannten Viskosimeter zu mindern bzw. zu beseitigen und ein Viskosimeter zu schaffen, mit dem bei einem Minimum an technischen Aufwand auch exakte Untersuchungen von Substanzen mit Zeitabhängigkeiten der Viskosität möglich sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für Rotationsviskosimeter, bei denen der Antrieb des Rotationskörpers und die Messung des der Viskosität proportionalen Drehmomentes an der gleichen Welle erfolgen, das Einschwingverhalten des ein gedämpftes Masse-Feder-System darstellenden Drehmomentmeßwerkes durch Erhöhung der Eigenfrequenz zu verbessern.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein zwischen Antrieb und Rotationskörper angeordnetes, winkelbeweglich begrenzt drehbares Stirnradstandgetriebe mit einem Übersetzungsverhältnis i < 0,5, dessen Gehäuse über ein Federglied starr mit einem Gestell und über ein Koppelgetriebe mit fest am Gehäuse angelenkter Schwinge beweglich mit einem Zeiger verbunden ist, wobei in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dem Koppelgetriebe eine Skala und/oder ein mechanisch-elektrischer bzw. ein mechanisch-pneumatischer Wandler zugeordnet ist.
  • Zwischen dem Abtrieb zum Rotationskörper und dem Gehäuse des Getriebes gilt hierbei die nachstehende Funktion: Die Formelzeichen in vorstehender Gleichung haben folgende Bedeutung: Mg = Reaktionsmoment am Gehäuse des Getriebes, M4 = wirksames Drehmoment am Rotationskörper, i = Obersetzungsverhältnis des Getriebes, Z1 = Zähnezahl des Antriebsrades, Rades Z2 = Zähnezahl des mit Zt kämmenden der Vorgelegewelle, Z8 = Zähnezahl des mit Z4 kämmenden Rades der Vorgelegewelle, Z4 = Zähnezahl des Abtriebsrades.
  • Zur weiteren Erhöhung der Eigenfrequenz führt das Gehäuse entgegen der Wirkung des Federgliedes vorzugsweise nur Auslenkungen < 1 Winkelgrad aus, die für den Aufbau von handlichen Testgeräten durch ein Koppelgetriebe mit konstantem tJbersetzungsverhältnis in einen visuell gut ablesbaren Zeigerausschlag übersetzt oder auch über eine bekannte itechanisch-eIektrische Wegmessung auf z. B. induktiver oder kapazitiver Basis in einen elektrischen Ausgangswert umgewandelt werden.
  • Die erfindungsgemäße Variation des tJbersetzungsverhältnisses i kann auch auf Werte 0,5 i ziel bzw. 1 < i ausgedehnt werden. Diese Modifikation erlaubt wegen 1> Me- >0 O bZW. 0> Mg -1 M4 M4 die, Verwendung kleiner Meßwerk für große Drehmomente am Rotationskörper und besitzt Bedeutung für den Aufbau von Plastometern.
  • Die erfindungsgemäße Lösung besitzt gegenüber bekannten Geräten den Vorteil einer hohen Eigenfrequenz des Meßsystems, wodurch eine kürzere Beruhigungszeit vom Auftreten einer Meßgrößenänderung bis zum neuen Beharrungszustand erreicht wird. Von besonderem Vorteil ist die erfindungsgemäße TralIsformatton des Drehmomentes am Rotationsköxpet zu höheren Drehmomenten am Federglied, weil mit der damit verknüpften Erhöhung der Bèderkonstànten eine Steigerung der EinsteIIsicherheit des Meßsystems verbunden ist. Hinzu kommt, daß der Anteil der veränderlichen Dämpfung des Systems bedingt durch die Messung unterschiedlicher Viskositäten kleiner wird und die bei großem Richtmoment und kleinern Massenträgheitsmoment eines schwingungsfähigen Systems vorhandene Eigendämpfung an Gewicht gewinnt.
  • Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführurgsbeispiel erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch das Viskosimeter und F i g. 2 den Aufbau des Koppelgetriebes.
  • Die Zahnräder 1 bis 4 sind im Gehäuse 5 des Stirnradstandgetriebes gelagert, wobei Zahnrad 1 über ein im Gestell 6 angeordnetes Zahnrad 7 von einem Motor mit vorgegebener Drehzahl angetrieben wird. Das Gehäuse 5 des Stirnradstandgetriebes ist, im Gestell 6 winkelbeweglich begrenzt, drehbar gelagert. Zwischen Gehäuse 5 und Gestell 6 befindet sich ein Federglied 8, beispielsweise eine Schrauben-oder Spiralfeder bzw. ein Torsionsstab. Der Rotationskörper 9 wird vom Zahnrad 4 des winkelbeweglichen Stirnradstandgetriebes direkt angetrieben. Eine Schwinge 10 ist starr mit dem Gehäuse 5 verbunden.
  • Sie ist Teil eines aus Kurbel 11, Koppel 1Z und Schwinge 10 bestehenden Koppelgetriebes. An der Kurbel 11 ist ein Zeiger 13 starr angeordnet, der die Auslenkung der Schwinge 10 und damit des Gehäusets 5 auf einer Skala 14 anzeigt. Zur Fernübertragung und Registrierung des Meßwertes können durch Schwinge 10 z. B. aus induktive Geber verstellt werden, die den Ausschlagwinkel in eine elektrische Ausgangsgröße des Gerätes umsetzen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Rotationsviskosimeter mit Antrieb des Rotationskörpers und Messung des dem FIießwiderstand proportionalen Drehmomentes an der gleichen Welle, g e k e n n z e i c h n e t durch ein zwischen Antrieb (7) und Rotationskörper (9) angeordnetes, winkelbeweglich begrenzt drehbares Stirnradstandgetriebo(1, Z, 3, 4) mit einem Übersetzungsverhälmis i(0;5, dessen Gehäuse (5) über ein Federglied (8) starr mit einem Gestell (6) und über ein Koppelgetriebe (10, 11, 12) mit fest am Gehäuse (5) angelenkter Schwinge (10) beweglich mit einem Zeiger (13) verbunden ist.
  2. 2. Rotationsviskosimeter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Koppelgetriebe (10, 11, 12) eine Skala (14) und/oder ein mechanisch-elektrischer bzw. ein mechanisch-pneumatischer Wandler zugeordnet ist.
  3. 3. Rotationsviskosimeter mit Antrieb des Rotationskörpers und Messung des dem Fließwiderstand proportionalen Drehmomentes an der gleichen Welle, gekennzeichnet durch ein zwischen Antrieb (7) und Rotationskörper (9) angeordnetes, winkelbeweglich begrenzt drehbares Stirnradstandgetriebe (1, 2, 3, 4) mit einem Übersetzungsverhältnis 0,5 <i < 1 bzw. 1 <: i, dessen Gehäuse (5) über ein Federglied (8), starr mit einem Gestell (6) und über ein Koppelgetriebe (10, 11, 12) mit fest am Gehäuse (5) angelenkter Schwinge (10) beweglich mit einem Zeiger (13) verbunden ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3520655A1 (de) * 1985-06-08 1986-12-11 Coesfeld GmbH & Co KG, 4600 Dortmund Arbeitsverfahren und vorrichtung zur messung von viskositaeten und allgemeinen drehmomentmessung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3520655A1 (de) * 1985-06-08 1986-12-11 Coesfeld GmbH & Co KG, 4600 Dortmund Arbeitsverfahren und vorrichtung zur messung von viskositaeten und allgemeinen drehmomentmessung

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