DE239706C - - Google Patents

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DE239706C
DE239706C DE1909239706D DE239706DD DE239706C DE 239706 C DE239706 C DE 239706C DE 1909239706 D DE1909239706 D DE 1909239706D DE 239706D D DE239706D D DE 239706DD DE 239706 C DE239706 C DE 239706C
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DE
Germany
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shaft
bearing
indicator
sleeve
rotates
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Expired
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DE1909239706D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/26Devices characterised by the use of fluids
    • G01P3/34Devices characterised by the use of fluids by using friction effects

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl 239706 KLASSE 42 o. GRUPPE
schraubengangförmigen Skala,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1909 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft Flügelradgeschwindigkeitsmesser, bei denen die Skala auf einer Trommel schraubengangförmig angeordnet ist. Das Neue besteht darin, daß diese Trommel, in der das mitzunehmende Flügelrad enthalten ist, sich entgegen der Wirkung einer Evolventenfeder dreht und achsial verschiebt. Infolgedessen kann man die Skalenzahl, die der jeweiligen Geschwindigkeit entspricht, in einem Fenster ablesen. Ferner wird . die Lagerung der Antriebswelle in eigenartiger Weise vorgenommen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Hierin ist:
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht,
Fig. 2 ein senkrechter Längsschnitt durch die Mitte des Geschwindigkeitsmessers,
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht des Apparates, wobei das Gehäuse entfernt ist,
Fig. 4 ein wagerechter Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2.
Der Apparat besteht aus einer zylindrischen Trommel 1 (Fig. 2), die von einer frei drehbaren Lagermuffe 2 getragen wird. Die Muffe 2 ist auf einer hohlen Welle 3 drehbar, und die Welle 3 ist mit einer spiralförmigen Nut 4 versehen, in welche eine Rolle oder ein Stift 5 eingreift, der auf dem inneren Rande eines auf der inneren Wand der Muffe 2 vorgesehenen Kragens angeordnet ist. Diese Bauart ist derart, daß, wenn die Anzeigetrommel 1 gedreht wird, der in der spiralförmigen Nut 4 arbeitende Stift 5 sie veranlaßt, sich gleichzeitig nach links an der Welle 3 entlang zu bewegen (Fig. 2), so daß jeder Punkt in der Oberfläche der Anzeigetrommel sich in einer spiralförmigen Bahn bewegt.
Die Anzeigetrommel wird in der Normalstellung in ihrer rechtsseitigen Stellung gehalten/ wie in Fig. 2 gezeigt ist, und zwar geschieht dies durch eine Evolventenfeder 7, deren eines Ende mit dem Anzeiger und deren anderes Ende mit einem im Verhältnis dazu fest gelagerten, späterhin beschriebenen Teil verbunden ist. Die Kraft bzw. der Widerstand dieser Feder nimmt mit der längsweisen und drehenden Bewegung des Anzeigers zu, so daß in demselben Verhältnis zunehmende Kraft erforderlich ist, um den Anzeiger durch verschiedene Strecken zu bewegen und ihn in den erreichten Stellungen festzuhalten.
Der Anzeiger wird mittels einer geeigneten bewegenden Flüssigkeit gedreht, mit der er angefüllt ist. Diese Flüssigkeit kann ein Öl sein, z. B. Petroleum, und sie wird durch Schaufeln 8 eines Kegelzahnrades 9 in Drehung versetzt, welches konzentrisch mit der Welle 3 drehbar angeordnet ist. Das Zahnrad 9 greift mit einem Getriebe 10 am unteren Ende einer Muffe io' ein, die drehbar auf einer hohlen Spindel 13 angeordnet ist,, welche an einem.Gußstück 26 befestigt ist, oder einen Teil desselben bildet, mit welchem sie zusammen ein Lager für die Antriebswelle 12 bildet, die in der gewöhnlichen Weise mit einer biegsamen Welle verbunden ist, durch welche sie mit einer der Geschwindigkeit des Fahrzeuges entsprechenden Schnelligkeit in
Drehung versetzt wird. Ein an dem oberen Teil der Muffe io' starr befestigter Kragen 44 umgibt einen starr an dem oberen Teil der Welle 12 befestigten Kragen 47 (Fig. 4), welch letzterer in seiner Oberfläche mit einer ringförmigen Aussparung versehen ist, die eine Feder 47' aufnimmt, welche dazu dient, eine Mitnehmerklaue 46 durch eine in der Seitenwand des Kragens 47 befindliche Öffnung nach außen.
zu stoßen, so daß diese Klaue mit einer an der inneren Wand des am oberen Ende der Muffe io' befestigten Kragens 44 vorgesehenen Schulter 48 in Eingriff kommt. Man sieht aus dieser Bauart, daß die Muffe 10' und folglich auch der Anzeiger nur durch die Welle 12 gedreht wird, wenn letztere in solcher Richtung gedreht wird, daß die Anzeige des Anzeigers zunimmt.
Durch diese Vorrichtungen wird die wirksame Flüssigkeit veranlaßt, sich innerhalb der Anzeigetrommel 1 mit einer der Geschwindigkeit des Fahrzeuges entsprechenden Schnelligkeit zu drehen, und damit die sich drehende Flüssigkeit die Anzeigetrommel mit sich nimmt, ist letztere an ihrer inneren Fläche mit länglichen Flügeln 14 versehen, die aus einem Stück mit flachen Armen 15 gebildet sind, durch welche die Anzeigetrommel an der Lagermuffe 2 befestigt ist. Auf diese Weise wird die Anzeigetrommel veranlaßt, sich zu drehen und längsweise um eine der Geschwindigkeit des Fahrzeuges entsprechende Strecke zu bewegen und kommt dann zur Ruhe, wenn der wachsende AViderstand der Feder 7 das Schleppen bzw. die Mitnehmerkraft der sich drehenden Flüssigkeit ausgleicht. Die Gradeinteilungen bzw. Ziffern sind in einer Spirale derart auf der
ι äußeren Fläche der Anzeigetrommel 1 angeordnet, daß, wenn der Anzeiger sich dreht und längsweise bewegt, die aufeinanderfolgenden Gradeinteilungen bzw. Ziffern nacheinander einem festen Punkt gegenüber gebracht werden.
Die Anzeigevorrichtung wird von einem sie
enthaltenden Gehäuse getragen, das aus einem festen Teil 16 und zwei mit Beziehung auf diesen beweglichen Teilen 17 und 18 besteht. Der feste Teil 16 besteht aus einer angeschweiß-
■■■ ten oder sonstwie starr an der äußeren zylindrischen Fläche des Gußstückes 26 befestigten Muffe; die Spindel 13, in welcher die Welle 12 sich dreht, erstreckt sich aufwärts, wie in Fig·. 2 gezeigt, bis über das Niveau der wirksamen Flüssigkeit, um ein Entweichen derselben durch die Spindel zu verhüten. Die Muffe ic/ ist außen mit einer spiralförmig angeordneten Fläche 11 versehen, welche bei der Drehung der Muffe jede etwa in den oberen hohlen Teil des die oberen Enden des Schaftes 13 und der Muffe 10' umschließenden Gußstückes 26 gelangte Flüssigkeit nach unten drängt. Der zylindrische Teil dieses über das Gehäuse hinausragenden Teiles des Gußstückes 26 ist in einer daran geschweißten oder sonstwie sicher daran Befestigten Zwinge 37 eingeschlossen. Während des Transportes des Anzeigers könnte es geschehen, daß ein wenig von der wirksamen Flüssigkeit das obere Ende der Lagerspindel 13 für die Welle 12 erreicht. Um zu verhindern, daß diese Flüssigkeit in die Spindel eintritt, wird der an dem oberen Ende der Welle 12 befestigte Kragen 47 unaufhörlich abwärts gedrückt in dichte Berührung mit der oberen Endfläche der Spindel 13, und zwar mittels einer die Welle 12 umgebenden ■ Feder 50, die sich zwischen einer lose darauf liegenden Scheibe 49 und einer Schnecke 29 befindet. Der Teil 17 des Gehäuses ist zylindrisch und mit dem Gußstück 26 durch eine mit Schraubengewinde versehene Stange 19 verbunden, die in das Gußstück 26 hineingeschraubt ist und mit einer Mutter 20 am Ende des Teiles 17 in Eingriff steht. Die hohle Welle 3 ist auch in dem Gehäuseteil 17 befestigt und die Feder 7 damit an einem Ende verbunden, wie in Fig. 2 gezeigt. Der Gehäuseteil 17 ist mit einem Fenster 21 versehen, durch welches die Gradeinteilungen auf der Anzeigetrommel 1 sichtbar sind, und um ein Entweichen von Flüssigkeit durch dieses Fenster zu verhindern, ist ein Glasz3flinder 22 in dem Gehäuseteil 17 vorgesehen und steht mit Liderungsringen 23 an jedem Ende in Eingriff. An jeder Seite des Fensters 21 befindet sich ein Zeiger 24, um die zu lesende Ziffer der Gradeinteilungen anzudeuten.
Die oben beschriebene Bauart ist derart, daß durch Lockern der Mutter 20 der Gehäuseteil 17 mit Bezug auf das Gußstück 26 und seine Muffe 16 gedreht werden kann, um die Stellung des Fensters 21 zu verändern, so daß das Fenster unter verschiedenen Winkeln siehtbar ist, zur Bequemlichkeit des Gebrauchenden, je nach der Lage, in welcher das Instrument am Fahrzeuge befestigt ist. . Man wird bemerken, daß hierdurch die Genauigkeit des Instruments in keiner Weise beeinflußt wird, da ja.die Feder 7 und die hohle Welle 3 mit dem Gehäuseteil 17 verbunden sind, während die Zahngetriebe 9 und 10 nicht gestört werden , infolge der konzentrischen Anordnung des Zahngetriebes 9 und des Gehäuseteiles 17. Das feste Gehäuse 16 ist in bekannter Weise mittels einer Konsole an dem Fahrzeuge befestigt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Flügelradgeschwindigkeitsmesser mit einer auf einer Trommel angebrachten schraubengangförmigen Skala, dadurch gekennzeichnet, daß die das mitzunehmende Flügelrad (14) enthaltende Trommel (1) sich entgegen der Wirkung einer Evolventenfeder (7) dreht und achsial verschiebt, go daß die
der jeweiligen Geschwindigkeit entsprechende Skalenzahl in einem Fenster (21) erscheint.
2. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (12) der den Anzeiger bewegenden Vorrichtung (10, 9, 8,15) derart durch eine Feder (47') und eine Mitnehmerklaue (46) mit dem Zahngetriebe (10,9) der letzteren verbunden ist (47, 47', 46, 48, 44), daß der Anzeiger durch die Welle (12) nur dann gedreht wird, wenn diese sich in solcher Richtung dreht, daß die Anzeige größer wird.
3. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (12) des Anzeigers sich in einem Lager (13) dreht, dessen oberes Ende sich über das Niveau der Flüssigkeit in dem Gehäuse erhebt -und von einer oben mit der Welle verbundenen Muffe (10') lose umgeben wird, die mit einer schraubengangförmig gewundenen Oberfläche (11) versehen ist, zum Zwecke, ein Lecken durch das Lager nach oben hin zu vermeiden.
4. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kragen (47) nachgiebig (50) auf das obere Ende des Muffenlagers (13) der Welle (12) herabgedrückt wird, um nötigenfalls das Eindringen von Flüssigkeit in dieses Lager zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1909239706D 1909-02-09 1909-02-09 Expired DE239706C (de)

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