DE12237C - Heifsluftmaschine mit veränderlicher Expansion - Google Patents
Heifsluftmaschine mit veränderlicher ExpansionInfo
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- DE12237C DE12237C DENDAT12237D DE12237DA DE12237C DE 12237 C DE12237 C DE 12237C DE NDAT12237 D DENDAT12237 D DE NDAT12237D DE 12237D A DE12237D A DE 12237DA DE 12237 C DE12237 C DE 12237C
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- hot air
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- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02G—HOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02G1/00—Hot gas positive-displacement engine plants
- F02G1/04—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
- F02G1/043—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
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Description
1S80.
Klasse 46.
R. SCHORCH in RHEYDT. HeiTsluft maschine mit veränderlicher Expansion.
t Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1880 ab.
In dem Cylinder A befindet sich der Kolben B, an welchem in einem kleinen Abstande '
der Blechmantel C befestigt ist. In dem ringförmigen Raum D des Kolbens liegt der
Dichtungsring E. Die Reibung dieses Ringes an der Cylinderwand mufs grofs genug sein,
um ein selbstständiges Abwärtsgleiten desselben zu verhindern, so dafs derselbe durch den
Kolben mit auf- und abbe-wegt wird. Letzterer
ist aufser durch die Stopfbüchse noch durch die im Schnitt, Fig. 3, ersichtlichen drei Rollen
geführt. Die Kohlen befinden sich im Feuertopfe F, welcher ausgehängt werden kann. Die
Heizgase umspülen den oberen Theil des Cylinders und entweichen durch das Rohr K. Die
schräg schrafiirtcii Räume sind mit schlechten Wärmeleitern ausgefüllt.
Beim Abwärtsgang des Kolbens B liegt der Ring E dicht am Kolben an und schliefst so
den Cylinderraum unter dem Kolben von dem über dem Kolben ab. Beim Aufwärtsgang des
Kolbens hingegen liegt der Ring E auf den Stiften a, und es tritt die über demselben befindliche
Luft unter denselben.
Der Untersatz G, auf welchem der Cylinder ruht, ist hohl und mit verdichteter Luft gefüllt,
von welcher ein Theil bei jedem Kolbenabwärtsgang durch das Rohr II und das geöffnete
Doppelsitzventil b an den heifsen Wänden des Cylinders vorbei über den Kolben gelangt und
sich dort nach Abschlufs des Ventils ausdehnt, während gegen das Ende des Hubes die unter
dem Kolben befindliche kalte Luft verdichtet und durch die Klappe c nach G gedrückt
wird. Während des ganzen Kolbenaufwärtsganges tritt die durch die Ausdehnung bereits
etwas abgekühlte Luft an den durch das Kühlwasser kalt gehaltenen Wänden vorbei unter
den Kolben, wobei das Ventil b fortwährend geschlossen bleibt.
Die Steuerung des Ventils b geschieht durch die unrunde Scheibe d, welche zur Erreichung
eines früheren oder späteren Abschlusses des Ventils (also kleinerer oder gröfserer Füllung)
auf der Schwungradwelle mittelst Handhebels oder durch den Regulator e verschoben werden
kann.
Der im Rohre H befindliche Hahn / ist in Fig. 2 nochmals im Durchschnitt gezeichnet;
man sieht daraus, dafs bei der Stellung 1 desselben die Luft aus G in das Ventilgehäuse J
treten kann, während bei der Stellung 2 das Ventilgehäuse gegen den Raum G abgesperrt,
hingegen nach aufsen hin geöffnet ist, bei der Stellung 3 endlich ist der Raum G nach aufsen
hin geöffnet.
Beim Anlassen der Maschine bringt man zunächst den Hahn f in die Stellung 2. Alsdann
tritt die äufserc Luft in den Cylinder, dehnt sich darin aus, tritt dann unter den Kolben
und wird dort verdichtet und durch die Klappe c nach G gedrückt. Hat nach einigen Hüben
die Luft in G ■ die gewünschte' Spannung erreicht, was durch ein Manometer angezeigt
wird, so bewegt man den Hahn in die Stellung i, worauf dann die Maschine mit verdichteter
Luft arbeitet. Wünscht man während des Ganges der Maschine die Spannung der Luft in G zu vermindern, so braucht man nur
den Hahn/ einmal in die Stellung 3 zu bringen.
Die Maschine kann als stehende ausgeführt werden, so lange die Höhe derselben nicht zu
grofs wird, bei gröfseren Ausdehnungen als liegende. Die Erneuerung des Kühlwassers geschieht
durch eine in der Zeichnung weggelassene kleine Pumpe. ' ■ ,
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Heifsluftmaschine mit verstellbarer, veränderlicher Füllung, welche nach folgendem Procefs arbeitet: Ein Theil der in einem Luftkessel angesammelten und nach Bedürfnifs verdichteten Luft tritt, während Wärme zugeführt wird, hinter den Kolben, dehnt sich dort aus, wird alsdann unter Entziehung von Wärme auf die andere Seite des Kolbens geführt, dort weiter verdichtet und dann wieder in den Luftkessel gedrückt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE12237C true DE12237C (de) |
Family
ID=289462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT12237D Active DE12237C (de) | Heifsluftmaschine mit veränderlicher Expansion |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE12237C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1286807B (de) * | 1966-04-05 | 1969-01-09 | Leybold Heraeus Gmbh & Co Kg | Heissluftmotor bzw. Waermepumpe nach dem Stirling-Prinzip |
-
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- DE DENDAT12237D patent/DE12237C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1286807B (de) * | 1966-04-05 | 1969-01-09 | Leybold Heraeus Gmbh & Co Kg | Heissluftmotor bzw. Waermepumpe nach dem Stirling-Prinzip |
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