DE122192C - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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- G05D23/27541—Details of the sensing element using expansible solid
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- Dairy Products (AREA)
Description
KAISERLICHES Jk
PATENTAMT.
für Milch.
Der Apparat nach vorliegender Erfindung gehört zu derjenigen Klasse von Erwärmungsund
Pasteurisirungsapparaten, bei welchen der Zufiuis bezw. Abfluis der Flüssigkeit oder der
Zufluis des Brennstoffes oder beides von der Temperatur der Flüssigkeit abhängig gemacht
ist, und zwar unter Vermittelung einer geeigneten Regelungsvorrichtung, die von der
Temperatur der Flüssigkeit beeinfluist wird und ihrerseits einen Einfluis auf die betreffenden
Ventile' des Apparates ausübt. Ganz besonders handelt es sich aber hierbei um solche
Apparate, bei denen die Regelung unter Vermittelung eines elektrischen Stromkreises erfolgt,
der bei Erreichung bezw. Ueberschreitung der Höchsttemperatur geschlossen wird
und dadurch die Erregung eines Elektromagneten bewirkt, der mittels seines dann bewegten
Ankers die Veränderung der Ventilstellung herbeiführt. Während nun bisher in solchen
Fällen der Schlufs des Stromkreises durch ein in die Flüssigkeit tauchendes Quecksilberthermometer
bewirkt wurde und überdies der Schlufs dann so lange anhielt, als sich die
Flüssigkeit auf oder über der Höchsttemperatur befand, soll jetzt als Thermometer ein
Luftthermometer mit daran sich anschliefsendem Quecksilbermanometer Verwendung finden,
und es soll die elektrische Einrichtung, welche durch den Schlufs des Stromkreises
seitens des Quecksilbermanometers in Betrieb gesetzt wird, derart beschaffen sein, dafs der
Stromdurchfluis nur so lange Zeit dauert, als zur Ausschaltung der Ventile erforderlich ist.
Der Zweck und die Wirkung dieser veränderten Einrichtung besteht einerseits in der
erheblich gröfseren Empfindlichkeit des Apparates bezw. der Regelungsvorrichtung gegen
die Temperaturänderungen und andererseits in der erheblichen Ersparnifs an Strom.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Einrichtung theils in Seitenansicht, theils im
Schnitt gezeigt. Es ist α ein von einem Dampfmantel b umgebener, innen verzinnter Kupferbehälter,
dessen Boden und Seiten von Dampf oder heifser Luft umströmt wird. Innerhalb
des Gefäises α befindet sich ein Schlangenrohr
c, das Luft oder ein anderes Mittel enthält. Das eine Ende dieses Rohres ist mit
einem Druckmesser d verbunden, während das andere Ende geschlossen ist. Als Druckmesser
ist in dem als Beispiel gezeigten Fall eine Quecksilbersäule angenommen, jedoch können
auch Druckmesser anderer Art Verwendung finden. Die in dem Schlangenrohr c enthaltene
Luft ist bezüglich ihrer Temperatur abhängig von der Temperatur der das Rohr umgebenden
Milch oder sonstigen Flüssigkeit, so dafs bei Erhöhung der Temperatur eine Ausdehnung"
der Luft in dem Schlangenrohr eintritt und hierdurch das Quecksilber in dem Druckmesserglase, zum Steigen veranlafst
wird. Sobald gemäis der höchsten zulässigen Temperatur der Milch in dem Gefäfs α das
Quecksilber in dem Glase d eine Höchststellung erreicht hat, wird mit Hülfe einer Con-
tactschraube e ein elektrischer Stromkreis geschlossen, der die Erregung eines Elektromagneten
u zur Folge hat. Hierauf wird weiter unten zurückgekommen werden.
In dem Gefäfs α befindet sich, wie gewöhnlich, ein Rührer f, der das Anbrennen der
Milch verhindern soll. Letztere tritt durch das Rohr g in den Behälter α ein und verläfst
ihn durch das Ventil h. Der Dampf wird von dem (nicht gezeichneten) Dampferzeuger aus
in das Ventil i und von diesem durch das Rohr j in den ringförmigen Raum zwischen
den Gefäfsen α und b geführt. Das Dampfventil in dem Gehäuse i ist durch eine Stange k
mit dem Milchventil h verbunden, und zwar so, dais gleichzeitig mit der Verringerung des
Milchabflusses eine Erhöhung des Dampf zuflusses, und umgekehrt, eintritt.
Die gemeinsame Spindel k der beiden Ventile h und i ist durch einen Hebel I mit einer
Schraube η verbunden, die je nach Erfordernifs
in der einen oder anderen Richtung gedreht wird. Die Welle m dieser Schraube
ist oben mit zwei Kegelrädern p und q versehen, von denen das eine oder andere mittels
einer Kupplungsmuffe ο mit dieser Welle verbunden wird, so dafs die letztere in dem
Drehsinne des betreffenden Kegelrades mitgedreht wird. Wenn die Kupplungsmuffe ο
nicht in Eingriff mit einem der beiden Kegelräder steht, so drehen sich diese lose auf der
Welle m und es findet keine Drehung des Hebels / und keine Einstellung der Ventile h i
statt. Die Verbindung der Kupplungsmuffe ο
mit der Welle m ist in der bei solchen Umschaltungen üblichen Weise bewirkt. Die Räder
p und q stehen in Eingriff mit einem zwischen ihnen gelegenen Kegelrade r, das von
der Welle des Rührers / aus angetrieben wird. Bei der in der Zeichnung dargestellten Lage
der Theile steht die Muffe ο in Verbindung mit dem Rade p, in welcher Lage der mit der
Muffe verbundene Hebel j durch eine Sperrklinke t erhalten wird.' Diese Klinke bildet
gleichzeitig den Anker für den Elektromagneten u. Wird nun dieser Anker von dem
Elektromagneten angezogen, so wird jetzt der Hebel s durch eine von unten gegen ihn wirkende
Feder ν so gedreht, dafs eine Umschaltung
der Muffe ο erfolgt, diese also jetzt mit dem Rade q in Eingriff kommt, woraus eine
entgegengesetzte Drehung der Welle m mit ihrer Schraube η folgt. Diese hat nun die
gleichzeitige . Verstellung der beiden Ventilteller h und i zur Folge.
An dem Zwischenrade r befindet sich ein excentrischer Zapfen w, der bei jeder Umdrehung
dieses Rades den die Muffe ο tragenden Arm des Hebels ί anhebt, so dafs sich
das andere Ende dieses Hebels bis unter den Sperrkopf des Ankers t senkt. Wenn also der
Stromkreis des Elektromagneten u wieder unterbrochen ist und der Anker demnach nicht
mehr angezogen wird, so wird nun der Hebel s nach der Anhebung durch den Zapfen w
wieder in' seiner ursprünglichen Lage festgehalten werden, wonach dann die Kupplungsmuffe
ο wieder in Eingriff mit dem Rade p steht. Dies bleibt so lange bestehen, als nicht
wieder infolge des Ueberschreitens der Höchsttemperatur zwischen d und e ein Schlufs erfolgt,
der dann in der soeben beschriebenen Weise die Richtungsumkehrung der Welle m
zur Folge hat.
Das Quecksilber in dem Gefäfs d steht durch das Maschinengestell in leitender Verbindung
mit dem Hebel s und der an dem Sperrende dieses Hebels befindlichen Goiitactschraube x.
Gegen' ■ das untere Ende derselben legt sich eine von dem Maschinengestell isolirte Feder y,
die mit dem einen Bewickelungsende des Elektromagneten verbunden ist, während das andere
Bewickelungsende zu dem einen Pol der Stromquelle geführt ist. Der andere Pol steht
in Verbindung mit der Contactschraube e. Wenn nun durch Schlufs zwischen e und d der
Elektromagnet u den Anker t angezogen und
dieser den Hebel ί freigegeben hat, so tritt dabei ein Abheben der Schraube χ von Feder y
ein, so dafs nun der Stromkreis an dieser Stelle unterbrochen ist. Der Zweck dieser
Einrichtung ist der, eine Ersparnifs an Strom zu erzielen, da dieser anderenfalls die Leitung
so lange durchfliefsen würde, als zwischen d und e Schlufs vorhanden ist. Es tritt zwar
bei jedesmaligem Anheben des Hebels ί durch den excentrischen Zapfen w des Rades r ein
kurzer Schlufs zwischen χ und y, also ein kurzer Stromstofs auf, aber dieser bewirkt
dann eben, dafs der Anker t nur für einen Augenblick angezogen wird und er den Hebel
s nicht sogleich \vieder sperrt. Erst wenn die Temperatur in dem Erhitzungsgefäfs a
so weit gesunken ist, dafs zwischen d und e Unterbrechung des Stromkreises eintritt, vermag
das Auf treffen der Schraube χ auf die' Feder y keinen Schlufs des Stromkreises
mehr zu bewirken und demnach wird dann der Anker t nicht mehr angezogen, so dafs
er nun den Hebel .? sperrt, bis eben wieder
beim Ueberschreiten der Höchsttemperatur ein Schlufs zwischen d und e eintritt, der dann die
erneute Auslösung des Hebels e und die Umschaltung der Ventile zur Folge hat.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Selbstregelnder Erwärmungs- oder Pasteurisirungsapparat für Flüssigkeiten, insbesondere für Milch, bei dem ein in die Flüssigkeittauchendes Thermometer bei Erreichung des gewünschten höchsten Wärmegrades den Stromkreis eines Elektromagneten schliefst, dessen Anker mittels geeigneter Zwischenmechanismen gleichzeitig die Wärmezuführung vermindert und den Flüssigkeitsablauf öffnet, dadurch gekennzeichnet, dafs der durch das Thermometer geschlossene Stromkreis wieder unterbrochen wird, sobald der Anker des Elektromagneten den das Flüssigkeitsablaufventil und das Heizmittelzulafsventil bewegenden Mechanismus ausgelöst hat.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE122192C true DE122192C (de) |
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ID=391130
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT122192D Active DE122192C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE122192C (de) |
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