DE122060C - - Google Patents

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DE122060C
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ratchet wheel
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D15/00Billiards, e.g. carom billiards or pocket billiards; Billiard tables
    • A63D15/20Scoring or registering devices

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  • Counters In Electrophotography And Two-Sided Copying (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 122060 KLASSE 42 d.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. September igoo ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Zählwerk für Billards, bei welchem der Vorschub der Zählscheiben beim Bewegen eines Hebels mit Hülfe zweier besonders geführter Schaltklinken bewirkt wird. Die Anordnung dieses Vorschubmechanismus ist derart, dafs die Ziffernscheibe beim Vor- und Rückgang des Hebels je um einen Zahn bezw. eine Ziffer weiter bewegt wird. Zweckmäfsig sind zwei derartige Zählwerke neben einander vorgesehen, von welchen das eine die Einer, das andere die Zehner angiebt. Ersteres schaltet nach einer vollen Umdrehung das letztere in bekannter Weise um eine Ziffer weiter.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Anordnung in Oberansicht und
Fig. 2 in Unteransicht.
In einem geschlossenen, flachen Gehäuse befinden sich zwei Zählwerke, welche bis auf die Vorrichtung zur gegenseitigen Beeinflussung vollständig symmetrisch ausgeführt sind. Die Zählscheibe jedes Zählwerks ist mit einem Sperrrad α verbunden, das um einen festen Zapfen b drehbar ist. In die Verzahnung desselben greifen von beiden Seiten zwei Klinken e und d ein, welche an ihren Enden an einer Verbreiterung des Hebels / angelenkt sind. Beide Klinken sind mit Schlitzen an festen Stiften geführt und an ihrer Befestigungsstelle an dem Hebel/ in gewissem Grade frei beweglich, so dafs sie bei der Bewegung des letzteren derart in der Längsrichtung verschoben und gleichzeitig mit ihren freien Enden in schwingende Bewegung gesetzt werden, dafs sie in der einen Richtung über einen Zahn des Sperrrades α hinweggeschoben werden und in der anderen Richtung mit den Zähnen in Eingriff kommen und das Rad um einen Zahn weiter drehen. Die Klinke d ist an ihrem freien Ende mit einer hakenförmigen Umbiegung ausgestattet und dreht mit Hülfe derselben das Sperrrad beim Rückwärtsgang durch Zug, während die andere klauenförmig ausgeführte Klinke diese Drehung beim Vorwärtsgang durch Schub bewirkt. Auf diese Weise wird erreicht, dafs beim Ausschwingen des Hebels/ in beiden Richtungen die Ziffernscheibe, welche mit dem Sperrrad α verbunden ist, um je eine Ziffer weitergedreht wird. In der Mitte der Deckplatte ist ein Ausschnitt g vorgesehen, durch welchen die Ziffern sichtbar sind. An beiden Enden dieser Platte sind. Vertiefungen vorgesehen, in welche das mit einem Knopf ausgestattete freie Ende des Hebels/ durch einen seitlichen Schlitz hineinragt. Die Schaltung kann also von aufsen bequem bewirkt werden. Mit dem Sperrrad a ist ferner ein Zahnrad h fest verbunden, mit welchem ein auf einem Stift lose drehbares kleineres Zahnrad i in Eingriff steht. Dies hat lediglich den Zweck, als Hemmung zu dienen, um bei der heftigen ruckweisen Drehung der Anzeigevorrichtung ein Weiterspringen derselben zu verhüten.
Die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel verwendete Schaltvorrichtung für die Zehnerscheibe besteht aus einer Scheibe k, welche mit dem die Einer anzeigenden Zählwerk fest verbunden ist und an ihrem Rande über der Ziffer ο eine Nase 1 trägt. Letztere
kommt nach jeder vollen Umdrehung mit einem der zehn Zähne einer Scheibe m, die mit dem anderen Zählwerk verbunden ist, in Eingriff und schaltet dieses um eine Ziffer weiter. Das Klinkenschaltwerk, welches mit der Zehnerscheibe verbunden ist, wird beim Anzeigen nicht in Thätigkeit gesetzt, sondern dient nur dazu, jene Scheibe in die Anfangsstellung wieder einzustellen.
Durch die Anordnung zweier Schaltklinken, welche beim Vor- und Rückwärtsgang des Hebels die Drehung der Ziffernscheibe bewirken, wird ein rascheres Zählen bewirkt, wobei als weiterer Vortheil in Betracht kommt, dafs nach längerem Gebrauche oder bei schnellem Zählen ein Versagen nicht auftreten kann, weil die Klinken durch besondere Führungen mit dem Sperrrad stets in sicheren Eingriff gebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zählwerk, insbesondere für Billards, gekennzeichnet durch zwei mit dem Schalthebel (f) gelenkig verbundene Schaltklinken (d und e), "welche derart geführt sind, dafs die eine beim Hingang, die andere beim Rückgang des Schalthebels in die Schaltzähne eines mit der Zählscheibe verbundenen Schaltrades (a) eingreift.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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