DE122003C - - Google Patents

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DE122003C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H15/00Cleaning arrangements for grates; Moving fuel along grates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Gruppe von selbstthätigen, zur Umwendung des Brennstoffes in kreis- und ringförmigen Herden mit einem unbeweglichen und einem drehbaren Mantel bestimmten Schürvorrichtungen. Die Anordnung ist auch für Herde, bei denen beide Mäntel drehbar sind, anwendbar. Die Schürhaken sind so eingerichtet, dafs sie die Schichten, unter welchen sie hindurchgehen, aufheben, ohne die darunter befindliche Asche zusammenzudrücken, und so den Luftzutritt zum Herde erleichtern.
Es soll hier die Erfindung in ihrer Anwendung auf Herde eines Gaserzeugers mit einem unbeweglichen, mittleren Kern und einem drehbar beweglichen Mantel beschrieben werden.
Fig. ι zeigt einen Grundrifs der neuen Schür-. vorrichtung,
Fig. 2 zwei Querschnitte von Schürhaken, deren einer zu der Reihe der am mittleren, unbeweglichen Kern befestigten Schürhaken, deren anderer aber zu der am äufseren drehbaren Mantel befestigten Reihe gehört, und
Fig. 3 die Darstellung dieser beiden Schürhaken mit einem Theil der Mäntel, an welchem sie befestigt sind, im Grundrifs.
Fig. 4 und 5 sind senkrechte Schnitte durch die Herde.
Die Schürhaken können eine gekrümmte oder aus gebrochenen Linien zusammengesetzte Form erhalten, damit sie die Asche, welche auf den den Mänteln zunächst befindlichen Vorsprüngen liegt, gegen die ringförmige Oeffnung des Aschenkastens schieben.
Der Vorderrand dieser Schürhaken ist von oben nach unten derart abgeschnitten, dafs er eine am Fufse in eine scharfe Kante e (Fig. 2) auslaufende geneigte Fläche darbietet, welche die oberste Schicht abhebt, ohne die darunter befindliche Asche zusammenzudrücken. Diese scharfe Kante, welche bei f (Fig. 3) mit Zähnen besetzt sein kann, wird zweckmäfsig nur an dem Theil, welcher die ringförmige Oeffnung des Aschenkastens überragt, angebracht. In den dicken Theil der Schürhaken sind Rinnen g eingelassen, in welchen ein Strom von Wasser umläuft.
Wie man aus den Fig. 1 und 3 ersieht, igt eine Reihe von Schürhaken c in Zwischenräumen an dem äufseren drehbaren Mantel b des Herdes derart befestigt, dafs ihre scharfe Kante in der Dreh'ungsrichtung dieses Mantels angeordnet ist, und ebenso ist eine Reihe von gleichartigen Schürhaken d an dem mittleren unbeweglichen Kern α so angeordnet, dafs ihre scharfe Kante gegen diejenige der beweglichen Schürhaken c gewendet ist.
Die beweglichen Schürhaken c befinden sich unmittelbar über den Vorsprüngen h und i, die dem beweglichen Mantel b bezw. dem mittleren Kern α zunächst liegen, und die unbeweglichen Schürhaken d sind an dem Kern a derart angeordnet, dafs die Schürhaken c bei ihrer Umdrehung mit dem Mantel b unmittelbar unter ersteren hinweggehen. Wenn der Mantel b sich dreht, nehmen die Schürhaken c in ihrer Drehung die Beschickung des Herdes mit, während die unbeweglichen Schürhaken d dieser Bewegung entgegen zu wirken suchen.
Die Wirkung hiervon ist, dafs, wenn die Schürhaken c in ihrer Drehung unter dem uii beweglichen Schürhaken d hinweggehen, die Beschickung, welche nicht mehr auf dem Schürhaken c ruht, auch nicht mehr von ihnen mitgenommen wird, also stehen bleibt; in dem Mafse, als die Schürhaken c sich von dem unbeweglichen Schürhaken d entfernen, wird die Beschickung mehr und mehr in die Drehung der beweglichen Schürhaken hineingezogen, bis zu dem Punkte, wo jeder bewegliche Schürhaken sich in gleicher Entfernung von zwei auf einander folgenden unbeweglichen Schürhaken befindet. Dieses Mitreifsen vermindert sich dann nach und nach, um endlich wieder ganz aufzuhören, sobald die unbeweglichen Schürhaken die beweglichen überdecken. Die Beschickung erhält also eine abgesetzte drehende Bewegung, welche ihre'gleichmäfsige Vertheilung in dem Herde sichert.
In Fig. .4 sind c und d die Schürhaken, m der in Brand befindliche Brennsoff, k der Aschenfang, η das Kratzeisen für die Asche und ρ die Antriebsvorrichtung. Die "Verbrennung wird derart geregelt, dafs die brennende Schicht nicht unter die punktirte Linie / in Fig. 4 sinkt. Unterhalb von Linie / befindet sich Asche, welche durch die Schürvorrichtung c d in den ringförmigen Aschenfang k fällt.

Claims (2)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    i.. Schürvorrichtung für ringförmige Herde, bei denen mindestens ein Mantel drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dafs in Zwischenräumen an dem einen Mantel unmittelbar über der Oeffnung des Aschenkastens eine Reihe von am Fufse ihrer Vorderfläche in eine scharfe Kante auslaufenden Schürhaken und auch in dem anderen Mantel unmittelbar oberhalb jener Schürhaken eine Reihe von eben solchen Schürhaken angebracht ist. :
  2. 2. Schürvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Vorderfläche der in eine scharfe Kante auslaufenden Schürhaken gekrümmt ist oder gebrochene Linien darstellt, derart, dafs der mittlere Theil, der mit breiten Zähnen besetzt sein kann, zurückspringt, während in dem dicken Theil der Schürhaken Rinnen für den Wasserumlauf eingelassen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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