DE121406C - - Google Patents

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DE121406C
DE121406C DE1900121406D DE121406DA DE121406C DE 121406 C DE121406 C DE 121406C DE 1900121406 D DE1900121406 D DE 1900121406D DE 121406D A DE121406D A DE 121406DA DE 121406 C DE121406 C DE 121406C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/10Manual exchanges using separate plug for each subscriber

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 121406 KLASSE 21 a.
GEORG RITTER in STUTTGART. Umschalter für Fernsprechanlagen.
Zusatz zum Patente 95745 vom 29. Mai 1896;
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. April 1900 ab. Längste Dauer: 28. Mai 1911.
Patent 95745 betrifft eine Einrichtung für Umschalter von Fernsprechanlagen, bei welchen das wechselseitige Ein- und Ausschalten von Beamtenfernsprecher und Schlufsklappe, das Heben gefallener Klappen, sowie die Abgabe der Rufzeichen für die anzurufenden Stellen selbstthätig erfolgt. In Fig. 1 des genannten Patents ist die Anordnung derart, dafs das Rufzeichen so lange dauert, bis die gerufene Stelle, durch Abnahme des Fernsprechers, die Rufglocke aus der Leitung schaltet, wogegen bei der Anordnung in Fig. 2, durch die Verbindung des Magnetankers α mit einer Metallkapsel d, die Dauer des Rufzeichens auf eine bestimmte Zeit beschränkt wird.
In Folgendem sollen einige ■ weitere Ausführüngsformen der vorerwähnten Einrichtung beschrieben werden, wie. solche in den Fig. 1 bis 7 der beiliegenden Zeichnung dargestellt sind, wobei die in den Fig. 1 und 4 gezeichneten Anordnungen solchen Einrichtungen entsprechen, bei denen das Rufzeichen von beschränkter Dauer ist, wogegen bei den Einrichtungen nach den Fig. 6 und 7 das Rufzeichen so lange dauert, bis bei der angerufenen Stelle der Fernsprecher abgehoben wird. Bei sämmtlichen Figuren stimmen die Bezugszeichen der einzelnen Theile genau mit denjenigen der Zeichnungen des Haupt-Palentes Uberein und kann deshalb hinsichtlich der Beschreibung und des Zweckes fraglicher Theile auf das Haupt - Patent verwiesen werden. Wie dem letzteren, so liegt auch den in Folgendem beschriebenen Ausführungsformen die Verwendung eines Hülfsstromkreises mit einer Batterie ρ und einem Magneten m1 zu Grunde, welcher einestheils an den Hülsen h der Klinken und anderntheils am Schaft ^ der Verbindungsstöpsel S2 offen ist, so dafs beim Einsetzen eines der letzteren in eine Klinke ein Schlufs des Hülfsstromkreises erfolgt, wodurch, infolge Erregung des Magneten m1, zunächst die Neuerung des Sprechumschalters ν bewirkt wird. Den sämmtlichen nachbeschriebenen neuen Ausführungsformen ist die Kupplung zwischen dem Sprechumschalter ν mit dem Läuteumschalter w durch die Stange 5 gemeinsam, und die einzelnen Anordnungen unterscheiden sich lediglich durch die Art und Weise, wie die erwähnte Kupplung zwischen den beiden Umschaltern aufgehoben wird.
In der Fig. 1 ist ein Stöpselpaar S1S'2 mit dem üblichen Zubehör, wie Fernsprecher und Schlufsklappe sammt zugehörigem Umschalter, ferner Läutestromquelle r mit zugehörigem Läuteumschalter w dargestellt; aufserdem enthält die Fig. 1 die zu einer Theilnehmerleitung gehörigen Klinkenhülsen h, welche unter sich und über die Leitung q-q mit der Batterie ρ des Hülfsstromkreises verbunden sind. Der andere Pol dieser Batterie ist über den Magneten in1 mit der Zwinge \ des Verbindungsstöpsels S2 verbunden. Bei Herstellung einer Verbindung zwischen zwei Theilnehmerstellen
wird mit dem Abfragestöpsel S1 abgefragt und die verlangte Verbindung mit dem zugehörigen Verbindungsstöpsel S2 vollendet. Mit dem Einsetzen desselben in eine der Klinken der verlangten Leitung wird der Hülfsstromkreis geschlossen, und es fliefst der Strom der Batterie ρ über Leitung x- x, Wicklung des Magneten m1, Leitung χγ-χ\ Zwinge % des Stöpsels S2, Klinkenhülse h, Verbindungsleitung der Klinkenhülsen, Leitung q-q. Infolge Erregung des Magneten m1 wird dessen Anker al den Sprechumschalter ν umstellen, wodurch das Telephon t von den Stöpselleitungen ab- und die Wicklung e1 des Schlufszeichens c an diese Leitungen angeschaltet wird; ferner wird der Zeitstromschliefser 3 umgestellt. Der die beiden Arme ι und 2 des Umschalters ν sowie den Zeitstromschliefser 3 verbindende Bügel b trägt an seinem unteren Ende das Stabchen s, welches sich um den Punkt / drehen kann. Dieses Stäbchen drückt auf den die beiden Zeitstromschliefser 4 und 5 des Läuteumschalters w verbindenden Bügel b1 und zwingt solche somit, die Bewegungen des Umschalters ν mitzumachen. An dem Stäbchen s befindet sich eine Nase n\ welche gegen den Arm a so anstöfst, dafs dieser das Stäbchen.? nach vollzogener Bewegung des Umschalters ν von dem Bügel bx seitlich abdrückt, so dafs letzterer durch eine an ihm angebrachte Spiralfeder wieder in die Höhe gezogen wird, wodurch die beiden Zeitstromschliefser wieder in ihre Ruhelage zurückkehren, welch letzterer die in Fig. ι durch ausgezogene Linien dargestellte Lage entspricht. Der Zeitstromschliefser 3 des Umschalters V ist in Fig. 3 dargestellt; er besteht aus zwei in einander geschobenen und mit einander verkitteten Röhrchen g1 und g2 aus nicht leitendem Stoff (am besten Glas) und ist um eine horizontale Achse drehbar, welche senkrecht zur Längsachse der beiden Röhrchen g1 und g·2 steht. Das Rohr g1 ist geschlossen, in dasselbe sind die beiden Leitungsdrähte e3 und p1 eingeschmolzen. Das Röhrchen g'2 ist am linksseitigen Ende offen, es enthält nicht ganz zur Hälfte Quecksilber qr und ist in halber Länge mit einigen kleinen Löchern versehen, bis zu welchen der ebenfalls nicht leitende Kitt K reicht. Wird der Zeitstromschliefser 3, welcher in Fig. 1 um eine senkrecht zur Zeichenebene stehende Achse drehbar angenommen ist, infolge der Bewegung des Umschalters ν umgekippt und damit in die punktirt angedeutete Lage gebracht, so läuft das Qucksilber qr zunächst aus der kleinen in die grofse Röhre; nimmt der Umschalter ν wieder seine Ruhelage an, was eintritt, wenn der Stöpsel S2 nach vollendetem Gespräch gezogen und damit der Anker a1 von dem Magneten mx freigegeben wird, so läuft das Quecksilber zwichen g1 und g'2 und sucht durch die in halber Länge von g'2 angebrachten seitlichen Löcher in das Innere des Rohres g2 zu gelangen, was, je nach Zahl und Weite der Löcher in g2, in kürzerer oder längerer Zeit geschieht. Während dieser Zeit verbindet das Quecksilber die Enden der Drähte e3 und p\ von denen der erstere mit der Hilfswicklung e2 des Schlufszeichens c, der andere mit der Batterie ρ verbunden ist, so dafs durch die Erregung der ersteren die infolge Schlusses des Gesprächs gefallene Schlufsklappe c wieder aufgerichtet wird. Die beiden Zeitstromschliefser 4 und 5 des La'uteumschalters n> sind einander gleich und in gleicher Weise drehbar gelagert, wie der eben beschriebene; dieselben sind'in Fig. 2' dargestellt; es sind drei Drähte S3S4 und rl in das Rohr g[ eingeschmolzen, von denen der erste zum Abfragestöpsel S \ der zweite zum Verbindungsstöpsel S2, der dritte zur Rufstromquelle r führt. In der Ruhestellung befindet sich das Quecksilber qr in dem Röhrchen g-2 und verbindet die Drähte Ss und S4 mit einander. Nach vollzogenem Kippen und Wiederaufrichten kommt das Quecksilber zwischen g1 und g'2 und verbindet damit die Drähte r1 und S4, wogegen S1 isolirt ist, so dafs also für die Zeit, während welcher das Quecksilber zwischen g1 und g2 steht, die Rufstromquelle mit der anzurufenden The'ilnehmerstelle verbunden ist und diese weckt. Diese Zeit kann nach Erfordernifs bestimmt werden durch Menge des Quecksilbers, sowie durch Anzahl und Weite der Löcher in g'1. In der Ruhelage verbinden also die Zeitstromschliefser 4 und 5 des Läuteumschalters w die Stöpselleitungen, wogegen sie solche nach dem Kippen und Wiederaufrichten einestheils trennen und anderntheils den gegen die anzurufende Theilnehmerstelle hin liegenden Theil der Stöpselleitungen an die Rufstromquelle r legen.
Sofern im Sprechstromkreis Zeitstromschliefser nicht gewünscht werden, treten an Stelle der Zeitstromschliefser 4 und 5 Umschlaghebel 4 und 5, die durch einen Bügel b1 mit einander so verbunden sind, dafs sie gleiche Bewegungen ausführen. Eine derartige Einrichtung ist in Fig.4 dargestellt; bei derselben ist der Bügel b des Sprechumschalters ν mit einer Nase n1 ausgestattet. Dieser Nase n1 ist ein mit einer Spiralfeder verbundener, in gleicher. Weise, wie die vorbeschriebenen drehbar gelagerter Zeitstromschliefser q1 so gegenüber gestellt, dafs der letztere von der Nase nl beim Abwärtsgehen des Bügels b ein Stückchen mitgenommen wird und dadurch kippt, dann aber von der Spiralfeder sofort, wieder in seine Ruhelage gebracht wird.' Der Zeitstromschliefser q1 kann einen Ortsstrom-

Claims (7)

kreis schliefsen, welcher einen Magneten m2 und einen, mit dem Läuteumschalter w durch den Bügel bl verbundenen Unterbrecher 6, sowie eine Batterie r enthält, welche, bei Anruf mittelst Gleichstroms, zweckmäfsig zugleich als Läutebatterie verwendet wird. Der Zeitstromschliefser ql, welcher dem vorbeschriebenen gleicht, ist in Fig. 5 dargestellt und enthält zwei Leitungsdrähte m3 und r1, von denen der erste nach dem Magneten m^, der andere nach der Batterie r führt. Nach dem Kippen und sofortigen Wiederaufrichten des Zeitstromschliefsers q1 fängt sich das Quecksilber zwischen gl und g'2 und kann somit erst nach einiger Zeit wieder Verbindung zwischen den Drähten m3 und r1 herstellen. Ist letzteres geschehen, so wird der Magnet wz2 erregt und dadurch das Stäbchen s, welches die Abwärtsbewegung des Bügels b auf den Bügel b1 überträgt, durch den Anker a'2 auf die Seite gezogen, so dafs der .Läuteumschalter w durch eine an ihm angebrachte Spiralfeder in seine Ruheläge zurückgezogen werden kann. Die Länge des Anrufens richtet sich nach der Zeit, welche zum Wiederanfüllen der Röhre g2 des Zeitstromschliefsers q* gebraucht wird, und diese Zeit kann nach Bedarf bemessen werden. Bei den Einrichtungen, wo das Anrufen so lange dauern soll, bis sich' der angerufene Theilnehmer zum Gespräch meldet, wird der Magnet m2, anstatt in einem Ortsstromkeis, in einer zeitweiligen Abzweigung zum Sprechstromkreis angeordnet; derartige Einrichtungen zeigen die Fig. 6 und 7. Fig. 6 stimmt hinsichtlich der Bezeichnung vollständig mit der Fig. ι überein, an Stelle des Zeitstromschliefsers 3 ist jedoch, wie in Fig. 2 des Patents 95745, ein Arm 3 gezeichnet, der bei den Bewegungen des Umschalters ν über einen zugehörigen Contact streicht und dadurch die selbstthätige Hebung der Schlufsklappe c veranlafst. Es ist angenommen, dafs als Rufstromquelle r ein stets in Umdrehung gehaltener Inductor Verwendung findet, dafs also mit Wechselstrom gerufen wird. An dem mit Leitung n-n in Contact kommenden Stromschlufs der Rufstromquelle r ist eine Abzweigung über den Magneten m2 und über eine Batterie r2 zur Erde e angeschlossen. Auf der Theilnehmerstelle ist ein mit Erde e verbundener Contact K1 angeordnet, über welchen der Aufhängehaken hl des Telephons tl schleift und so die Leitung n-n zeitweise an Erde legt. Die Verbindung zwischen den Bügeln b und bl ist genau wie in der Fig. 4; mit dem Erregen des Magneten mJ wird sowohl der Umschalter v, als die Ruftaste m> nach abwärts gedrückt, so dafs der Strom der Rufstromquelle r nach der anzurufenden Stelle fliefsen kann. Meldet sich bei letzterer jemand am Apparat zum Gespräch, wozu er das Telephon tl abheben mufs, so entsteht an der Leitung n-n vorübergehender Erdschlufs, so dafs der Strom der Batterie r2 über in'2, Hebel 4 des Läuteumschalters w, Leitung n-n, Haken h', Contact K1 und zurück über Erde e zur Batterie r2 fliefsen kann, wodurch der Magnet m2 erregt und durch Anziehen des Ankers a'2 der Bügel bl der Ruftaste w freigegeben wird, so dafs solche durch die mit ihr verbundene Spiralfeder in die Ruhestellung zurückgezogen werden kann. Fig. 7 zeigt die Abänderung der Fig. 6 in der Weise, dafs die Rufstromquelle r auch die Arbeit der Batterie r2 übernimmt, so dafs letztere überflüssig wird. Nach dem Vorstehenden wird diese Aenderung einer näheren Erläuterung nicht bedürfen; der ganze Unterschied besteht darin, dafs die Abzweigung über Magnet m'2 zur Erde an denjenigen Pol der Rufstromquelle angeschlossen ist, der beim Rufen mit demjenigen Leitungszweig 0-0 der Verbindungsleitung zu der angerufenen Stelle verbunden wird, welcher zu dem Ruhecontact des Telephonaufhängehakens der genannten Stelle führt. Pat κ ν τ - A ν s ρ R ü c η ε :
1. Umschalter für Fernsprechanlagen der durch Patent 95745 geschützten Art, gekennzeichnet durch die Verbindung des Sprechumschalters ν und des Läuteumschalters n> mittelst einer lösbaren Kupplung s in der Art, dafs die Umstellung der beiden Umschalter und dadurch die Anschaltung des Schlufszeichens, an Stelle des Beamtenfernsprechers, sowie die Anlegung der Rufstromquelle an die Sprechleitung infolge Anzugs des Ankers αi durch den Magneten m1 gleichzeitig bewirkt wird, wobei mit der lösbaren Kupplung s Vorrichtungen verbunden sind, durch welche die Verbindung der beiden Umschalter ν und w, ohne Zuthun des Umschaltbeamten, zu geeigneter Zeit gelöst wird, wodurch der Läuteumschalter, unabhängig von dem Rückgang des Sprechumschalters, in seine Ruhelage zurückkehrt und damit die Rufstromquelle von der Sprechleitung trennt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von Zeitstromschliefsern an Stelle des Armes 3 des Umschalters ν und der zwei Arme des Läuteumschalters n>, zur selbsttätigen Wiederaufrichtung der Schlufsklappe c, sowie zur Beschränkung des Rufzeichens auf eine angemessene Zeit, wobei die Verbindung zwischen den Umschaltern ν und w, kurz vor vollendeter Umstellung derselben durch den Magneten ml,. dadurch aufgehoben wird, dafs
die Kupplungsstange s mittelst der an ihr, angebrachten Nase η1 von einem der letzteren in geeigneter Lage gegenübergestellten Anschlag α auf die Seite und dadurch von dem Bügel bl weggedrückt "wird.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines in einem Ortsstromkreis liegenden Magneten m2 zur Aufhebung der Verbindung zwischen dem Lauteumschalter w und dem Sprechumschalter ν in der Weise, dafs der mit der lösbaren Kupplung s verbundene Anker α2 von dem Magneten m2 angezogen und erstere dadurch von dem Bügel b1 abgezogen wird, wobei zur Herbeiführung eines Läutezeichens von genügender Dauer ein Stromunterbrecher 6 und ein Zeitstromschliefser q1 in dem Ortsstromkreis so angeordnet sind, dafs ersterer den Ortsstromkreis nach vollzogener Umstellung des Umschalters w schliefst, letztere ihn dagegen unterbricht und seinen Schlufs erst nach einer für das Läutezeichen genügenden Zeitdauer wieder eintreten läfst, worauf der Magnet m2, durch Seitwärtsziehen der Kupplungsstange s, die Abschaltung der Läutestromquelle r von der Sprechleitung bewirkt.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die
■ Anordnung des die Aufhehung der Verbindung zwischen den Umschaltern ν und w bewirkenden Magneten m2, sammt einer Batterie r2 in einer zeitweiligen Abzweigung der Sprechleitung zur Erde, welche mit der Anschaltung der Rufstromquelle r an die Sprechleitung gleichzeitig hergestellt wird, wobei auf den Sprechstellen die ■Anhängehaken der Fernsprecher, bei ihrer Bewegung aus der Ruhe- in. die Arbeitsstellung, einen Erdschlufs an die Sprechleitung so herstellen, dafs hierdurch die Batterie r2 geschlossen und durch Erregung des Magneten m2 die Entkupplung zwischen den Umschaltern ν und w bewirkt wird, wodurch die Abschaltung der Läutestromquelle r, sowie die Abtrennung der Abzweigung über Magneten m% zur Erde, von der Sprechleitung erfolgt.
Ausführungsform nach Anspruch 4, bei der an Stelle der Stromquelle r2 die Rufstromquelle r die Erregung des Magneten m'2 behufs Aufhebung der Kupplung zwischen den Umschaltern n> und ν zu besorgen hat, dadurch gekennzeichnet, dafs die Abzweigung zur Erde, welche den Magneten m2 enthält, mit demjenigen Pol der Rufstromquelle r verbunden ist, der beim Rufen an den mit dem Ruhecontact des Telephonaufhängehakens h' der anzurufenden Theilnehmerstelle verbundenen Zweig 0-0 der Verbindungsleitung zu der genannten Sprechstelle gelegt wird.
Bei Einrichtungen nach den vorstehenden Patent - Ansprüchen die Verwendung von Zeitstromschliefsern, gekennzeichnet durch ein mittelst einer Scheidewand in zwei Abtheilungen getrenntes Gefäfs, von denen die eine Abtheilung in der Ruhelage des Zeitstromschliefsers Quecksilber enthält, welches bei Verdrängung aus diesem Raum in den anderen Raum übertreten kann, wobei der Rückflufs in den ersten Raum so verzögert wird, dafs derselbe eine bestimmte Zeit dauert, wodurch, je nach Bedarf, Stromschlüsse oder Unterbrechungen von eben erwähnter .
Zeitdauer hergestellt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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