DE120971C - - Google Patents

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DE120971C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/05Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles
    • B65G49/08Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for ceramic mouldings
    • B65G49/085Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for ceramic mouldings for loading or unloading racks or similar frames; loading racks therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Transportwagen für Ziegelsteine oder dergl., dessen Gestell unter der Einwirkung einer oder zweier Spiralfedern infolge Be- oder Entlastung derselben selbsttätig in die jeweilige Gebrauchsstellung gebracht wird; die Belastungsänderung entspricht dem Gewichtsunterschiede zwischen den trockenen und nassen (frisch ge-' preisten) Ziegeln. Zu gleicher Zeit ist das Gestell des Wagens urn die Mittelachse drehbar eingerichtet, um, nachdem die eine Seite des Wagens be- oder entladen ist, den letzteren um i8o° drehen und nunmehr bequem und ohne Vor- und Rückwärtsbewegung des Wagens auch die andere Wagenhälfte be- oder entladen zu können. Der Wagen ist entweder als Rollbahnwagen oder als Hängebahnwagen ausgebildet. Im ersteren Fall ist das Untergestell des sonst gebräuchlichen Rollbahnwagens mit einer Drehscheibe versehen, auf welcher ein aus Rundeisen angefertigter, oben offener Bügel α befestigt ist. Auf jedem Schenkel dieses Bügels ά sitzen der ganzen Länge nach Gasrohre b, welche durch ein Querstück c fest mit einander verbunden sind. Die Traverse c mit den Gasrohren ruht auf einer Feder e. An den Gasrohren b sind die Tragarme d für die Latten oder Bretter, auf denen die Ziegel zu liegen kommen, befestigt. Aufserdem befindet sich am Untergestell ein Hebelarm A, der seinen Drehpunkt in g hat (s. Fig. 1) und einerseits mit dem Bügel a, andererseits mit jder Spiralfeder verbunden ist. Der Hebelarm A kann an einer mit drei Ausschnitten oder Einkerbungen (Rasten) versehenen Stütze P (Fig. 1 und 5) vorbeigeführt werden, zu dem Zwecke, den Arm und damit auch das Wagengestell in verschiedenen Stellungen festlegen zu können. Dieser Hebel A bezweckt insbesondere, einerseits den Druck der Ziegelsteinlast auf die Spiralfeder während des Beladens aufzuheben, andererseits durch Nieder- oder Hochdrücken desselben das Gestell in der jeweilig gewünschten Gebrauchsstellung festzuhalten. Die Latten selbst sind so angeordnet, dafs sie auf der einen Seite des Wagens etwas höher liegen als auf der anderen, wie in Fig. 2 dargestellt ist, derart, dafs, nachdem die niedrigere Seite des Wagens von Brettern befreit ist, der Wagen nach dem Umdrehen und Senken auch auf der anderen Seite entladen werden kann. Als Auflage für die Bretter dienen Auskragungen (Fig. 4) in der Mauer der Trockenkammer, welche sich in einem solchen Abstande befinden müssen, dafs die Drehung des Wagens ohne Schwierigkeit vorgenommen werden kann.
Der Arbeitsvorgang gestaltet sich in folgender Weise:
Zum Beladen wird der Wagen zunächst dadurch festgestellt, dafs man den beweglichen Hebelarm A in die oberste Rast r1 der Stütze P einstellt (Fig. 1 und 5). Nachdem sodann die eine Seite des Wagens beladen ist, wird derselbe mit Hülfe der Drehscheibe um i8o° gedreht und nunmehr die andere Seite beladen. Hierauf fährt man den Wagen nach der Trockenkammer. Die beiderseitig, vorn und hinten befindlichen Latten werden sich dann zwischen den Auskragungen des Mauerwerkes in einer Stellung befinden, wie sie durch Fig. 4 angedeutet ist. Wird nun der Hebelarm A aus der Rast r1 in die darunter befindliche
Rast r2 eingestellt, so verliert die Spiralfeder ihre bisherige Unterstützung und wird durch das Gewicht der Ziegel zusammengedrückt. Infolge dessen werden sich die nach hinten (dem Kanalende zu) belegenen Ziegelbretter auf die Auskragungen auflegen. Es ist jetzt nur noch nothwendig, das Wagengestell um eine Kleinigkeit zu senken, was durch weiteres Herunterziehen des Hebelarmes A geschieht. Auf diese Weise ist der Wagen auf der einen Seite von den besetzten Ziegelbrettern befreit. Er wird um seine eigene Breite nach rückwärts (dem Kanaleingang zu) vorgeschoben und mittelst der Drehscheibe um i8o° gedreht, so dafs seine hintere Seite nunmehr nach vorn kommt. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dafs die lichte Weite der Trockenkammer etwas gröfser als die Diagonallänge des Wagengestelles ist. Darauf wird der Hebelarm A aus der Rast r2 gelöst und in die Rast r3 eingestellt, und es kann nun wiederum die Last der Ziegelsteine auf die Spiralfeder frei wirken und diese zusammendrücken. Infolge dessen legt sich auch die zweite Hälfte der Bretter oder Latten auf die Auskragungen des Mauerwerkes auf, der Wagen ist nun vollständig entladen und kann, nachdem man das Gestell noch mittelst des Hebelarmes A etwas gesenkt hat, aus dem Trockenkanal ausgefahren werden. Sollen nun die Steine nach dem Trocknen mit dem Wagen aus dem Kanal entfernt und in den Ringofen eingefahren werden, so ist genau umgekehrt zu verfahren, wie vorher geschildert. Mit gespannter Feder, also gesenktem Wagengestell, fährt man den Wagen in den Kanal hinein, so dafs die seitlichen Tragarme unter die Bretter oder Latten greifen, und löst dann den Hebelarm A aus der tiefsten Rast r3. Dadurch werden die Steine, welche durch das Trocknen an Gewicht eingebüfst haben, durch die Federkraft in die Höhe gehoben, und der Hebelarm A greift infolge dessen in die Rast r2. Dreht man den Wagen nunmehr mittelst der Drehscheibe um i8o° um und läfst die Tragarme der zweiten WTagenhälfte unter die Latten greifen, löst sodann den Arm A aus der Rast r2 nach der Rast r1, so findet wiederum ein Freiwerden und eine Druckwirkung der Spiralfeder statt, die Latten gehen in die Höhe und der Wagen ist nunmehr vollständig und beiderseitig beladen.
Demnach unterscheidet sich der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Wagen von dem in der Patentschrift 79301 der Klasse 81 dargestellten dadurch, dafs hier das Gestell drehbar gelagert ist und unter Einwirkung einer oder zweier Spiralfedern steht, so dafs dasselbe infolge Be- oder Entladung selbsttätig in die jeweilige Gebrauchsstellung gebracht wird, während bei dem durch die Patentschrift 79301 bekannt gewordenen Wagen die Be- oder Entladung mittelst Hebelwerkes und mit der Hand erfolgt.
Genau ebenso vollzieht sich auch die Bedienung des Hängewagens; der einzige Unterschied besteht darin, dafs bei dem Hängebahnwagen nicht ein Druck, sondern ein Zug auf die Feder ausgeübt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ziegelwagen mit auf- und abbewegbarem Gestell, dadurch gekennzeichnet, dafs das um die Mittelachse drehbar gelagerte Gestell unter der Mitwirkung einer oder mehrerer Federn infolge Be- oder Entlastung derselben selbstthätig in die jeweilige, durch Einschnappen eines Hebels in Rasfen festzulegende Gebrauchsstellung ge bracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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