DE119217C - - Google Patents
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- DE119217C DE119217C DENDAT119217D DE119217DA DE119217C DE 119217 C DE119217 C DE 119217C DE NDAT119217 D DENDAT119217 D DE NDAT119217D DE 119217D A DE119217D A DE 119217DA DE 119217 C DE119217 C DE 119217C
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- DE
- Germany
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- beams
- roller
- caliber
- driven
- rolling mill
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Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 8
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 4
- 239000003351 stiffener Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B31/00—Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
- B21B31/02—Rolling stand frames or housings; Roll mountings ; Roll chocks
- B21B31/04—Rolling stand frames or housings; Roll mountings ; Roll chocks with tie rods in frameless stands, e.g. prestressed tie rods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 119217 KLASSE 7a.
LUDWIG KATONA in RESICZA (Ungarn). Walzwerk mit mehreren Kalibern.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1900 ab.
Bei den bisher bekannten Walzwerken werden sämmtliche Kaliber zu gleicher Zeit angetrieben,
seien dieselben an einem Walzenpaare angeordnet oder auf mehrere mit einander zwangläufig verbundene Walzenpaare vertheilt.
Da in der Regel auf einmal nur ein Kaliber arbeitet, entsteht durch den unnützen Leerlauf
der übrigen Kaliber ein bedeutender Arbeitsverlust, welcher insbesondere bei Reversirwerken
sehr bedeutend wird.
Um diesen Arbeitsverlust zu vermeiden, wird im Sinne der vorliegenden Erfindung jedes
Kaliber an einem besonderen Walzenpaare angeordnet und jedes Walzenpaar gesondert angetrieben.
Bei gröfseren Walzwerken wird es sich empfehlen, für jedes Walzenpaar einen besonderen
Motor, z. B. einen Elektromotor, anzuordnen, welcher nur dann angetrieben wird, wenn das Werkstück durch das zugehörige
Walzenpaar laufen soll, währenddessen die Motore aller übrigen, nicht arbeitenden Kaliber
ausgeschaltet sind.
Bei Walzwerken für kleinere Kaliber kann dieselbe Anordnung auch mit Transmissionsantrieb
getroffen werden, indem die einzelnen Walzenpaare z. B. durch Riemenantrieb mit einem Transmissionsstrang verbunden werden,
wobei die Riemen der nicht arbeitenden Kaliber auf Leerscheiben laufen und stets nur der
Riemen des arbeitenden Walzenpaares eingerückt wird.
Auf diese Weise wird immer nur das in Arbeit befindliche Kaliber angetrieben, während
die , übrigen Kaliber stillstehen, wodurch im Vergleich zu den bisherigen Walzwerken eine
bedeutende Ersparnifs an Triebkraft erzielt wird.
In beiliegender Zeichnung ist ein Walzenpaar eines zu derartigem Betrieb geeigneten Walzwerkes
in Vorder- und Seitenansicht dargestellt.
Die Lager α b der Walzenachsen i sind an ■je einem Balken c d fixirt. Die an jeder Seite
des Walzenpaares befindlichen Balken c d sind mit je zwei Schrauben e verbunden, so dafs
die Entfernung der unteren und oberen Balken durch unter und über den Balken angeordnete
Schraubenmuttern f fixirt werden kann.
Zum genauen Einstellen der Walzen bezw. zum Heben der oberen Lager dienen die
Keile g, welche zwischen den beiden Lagern eingetrieben werden.
Die Balken cc und dd werden aufserdem
noch mit Versteifungen k k und /1 verbunden, so dafs die oberen und unteren Balken je einen
steifen Rahmen bilden.
Die Walzenachsen i werden entweder unmittelbar 'oder mit Uebersetzungen durch Motore
oder durch Transmission angetrieben.
Claims (2)
1. Walzwerk mit mehreren Kalibern, dadurch gekennzeichnet, dafs für jedes Kaliber ein
besonderes Walzenpaar angeordnet wird, welches von den Walzenpaaren der übrigen Kaliber unabhängig durch Motor oder
Transmission angetrieben wird, um blos die jeweilig arbeitenden Walzen antreiben zu
können.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten
Walzwerkes, dadurch gekenn-
zeichnet, dafs die Lager (a b) der Walzenachsen an je einem Balken fixirt sind und
die unter den Walzenachsen befindlichen Balken (c), ferner die oberhalb der Walzenachsen
befindlichen Balken (d) unter einander durch Streben (k I) zu je einem steifen Rahmen verbunden
sind, dafs weiter die oberen Balken mit den unteren Balken durch Schrauben (e)
verbunden sind, so dafs die Balken durch unter- und oberhalb derselben angeordnete
Schraubenmuttern in allen Lagen fixirt werden können.
Hierzu χ Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE119217C true DE119217C (de) |
Family
ID=388362
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT119217D Active DE119217C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE119217C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2534497A1 (fr) * | 1982-10-18 | 1984-04-20 | Alusuisse | Dispositif pour la fabrication de bandes metalliques |
-
0
- DE DENDAT119217D patent/DE119217C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2534497A1 (fr) * | 1982-10-18 | 1984-04-20 | Alusuisse | Dispositif pour la fabrication de bandes metalliques |
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