DE119103C - - Google Patents

Info

Publication number
DE119103C
DE119103C DENDAT119103D DE119103DA DE119103C DE 119103 C DE119103 C DE 119103C DE NDAT119103 D DENDAT119103 D DE NDAT119103D DE 119103D A DE119103D A DE 119103DA DE 119103 C DE119103 C DE 119103C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
angle lever
arm
fire door
angle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT119103D
Other languages
English (en)
Publication of DE119103C publication Critical patent/DE119103C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught
    • F23N3/08Regulating air supply or draught by power-assisted systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem häufig sehr grofsen Gewicht der Schornsteinschieber hat der Heizer eine ziemlich erhebliche Arbeit zu leisten, wenn das Aufziehen des Schornsteinschiebers bezw. des Luftüberscbufsbeseitigers von Hand bewirkt werden soll. Man ist deshalb dazu übergegangen, das Aufziehen durch Kraftantrieb zu bewirken; hierbei darf jedoch das Ein- und Ausschalten der Aufzugsvorrichtung nicht übersehen werden.
Vorliegende Erfindung geht nun darauf aus, das Ein- und Ausschalten der für das Aufziehen verwendeten Kraftmaschine so zu bewirken,· dais der Heizer ohne besonderen Handgriff den Kraftantrieb durch das Schliefseh der Feuerthür zur Wirkung bringt, und dafs erst ein besonderer Handgriff ausgeführt werden mufs, wenn etwa beim Schliefsen der Feuerthür aus Betriebsrücksichten einmal die Schaltvorrichtung nicht beeinflufst werden soll. Erreicht wird dieser Zweck durch, einen unter Federwirkung drehbar gelagerten Winkelhebel, dessen oberes, nach unten abgeschrägtes Ende beim Anheben eines Schaltarmes federnd zurückweicht, aber den Schaltarm in seiner oberen Stellung so lange festhält, bis der andere Arm des Winkelhebels durch Vermittelung der zum Schornsteinschieber führenden Kette oder dergl.,· deren Bewegung derjenigen des Schiebers entspricht, niedergedrückt wird. Dabei wird der das Ein- und Ausschalten vermittelnde Schaltarm durch ein über Rollen geführtes Zugglied mit einem zweiten Winkelhebel verbunden, welcher unter dem Einflufs eines Stellgewichts oder einer Feder steht und an der Feuerthür derart aligeordnet1 ist, dafs letztere bezw. eine an dieser befestigte Anschlagplatte beim Oeffhen unter dem einen Arm des Winkelhebels hinweggleitet, beim Schliefsen der Feuerthür aber durch Anziehen des Zuggliedes das Anheben des Schalthebels bewirkt.
Fig. ι zeigt die Gesammtanordnung der neuen Vorrichtung bei Verwendung einer das Aufziehen des Schiebers bewirkenden Dampfturbine in der Vorderansicht,
Fig. 2 den das Ein- und Ausschalten vermittelnden Winkelhebel nebst Zubehörteilen in' der Seitenansicht,
Fig. 3 einen für elektrischen Betrieb verwendbaren Schalthebel,
Fig. 4 die zugehörige Seitenansicht,
Fig. 5 den Schornsteinschieber in Verbindung mit dem Luftüberschufsbeseitiger,
Fig. 6 die Feuerungsthür nebst Winkelhebel im Grundrifs,
Fig. 7 die der Fig. 2 entsprechende Stellung des Winkelhebels nach dem: Auslösen des letzteren durch die zum Schornsteinschieber führende Kette,
Fig. 8 die Anordnung des Winkelhebels bei einem Luftüberschufsbeseitiger, dessen unterer Cylinder als Bremscylinder und dessen oberer Cylinder als Dampfaufzugscylinder dient,
Fig. 9 das hierbei verwendete Absperrglied nebst Schalthebel und
Fig. ι ο das Absperrglied im Schnitt.
Der Luftüberschufsbeseitiger α wird von der Dampfturbine b mittelst Riemenantriebs oder

Claims (2)

dergl. aufgezogen. Der zum Betriebe der Turbine erforderliche Dampf wird dem Kessel durch das Rohr d entnommen, geht durch das Absperrglied e hindurch und gelangt durch das Rohr f zum Turbinengehäuse. Das Absperrglied e ist mit einem durch das Gewicht g belasteten Hebel h ausgestattet. Dabei ist die Anordnung so getroffen, dafs bei der unteren Stellung des Schalthebels das Absperrglied e geschlossen, bei der oberen Stellung aber geöffnet ist. Der Hebel h wird in seiner oberen Stellung durch den unter Federwirkung drehbar gelagerten Winkelhebel i gehalten, indem das oben umgebogene Ende durch einen vom Luftüberschufsbeseitiger getragenen Ständer k hindurchtritt. Das obere Ende des Winkelhebels i ist nach unten abgeschrägt, so dafs es beim Anheben des Schalthebels h zurückweicht, aber den Schaltarm h in seiner oberen Stellung so lange festhält, bis der waagerechte Arm des Winkelhebels i durch Vermittelung eines in die zum Schornsteinschieber führende Kette / eingesetzten Stiftes m niedergedrückt wird. Von dem Schaltarm h führt ein Zugglied η über Gleitrollen ο zu einem Winkelhebel p. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, ist der Winkelhebel ρ in einiger Entfernung von der Kesselwand drehbar gelagert. Beim Oeffhen der Feuerthür q gleitet die an letzterer befestigte Platte r unter dem freien Arm des Winkelhebels ρ hindurch. Da zum Kohlennachwerfen bezw. zum Schüren des Feuers die Feuerthür um nahezu einen rechten Winkel geöffnet werden mufs, so genügt es, wenn bei dieser Stellung die Platte r unter dem fraglichen Arm des Winkelhebels hindurchgegangen ist, so dafs beim Schliefsen der Feuerthür der Winkelhebel das Anheben des Ventilhebels h zuverlässig bewirkt. Um den Winkelarm ρ in Bezug auf die Platte r richtig einstellen zu können, ist derselbe mit dem verschiebbaren Gewicht s ausgestattet, nach dessen Verstellung das zum Schaltarm h führende Zugglied verlängert oder verkürzt wird. Je nach der Stellung des Winkelhebels läfst sich dann die Länge des Zuggliedes leicht so bemessen bezw. gegebenenfalls verlängern oder verkürzen, dafs sich bei der richtigen Stellung des Winkelhebels auch der' Schaltarm h gerade in seiner richtigen Stellung befindet. Auf diese Weise wird das Ein- und Ausschalten der . für den Luftüberschufsbeseitiger verwendeten Aufzugsvorrichtung von der Aufmerksamkeit des Heizers unabhängig. Infolge des Oefmens der Feuerthür greift die Platte r hinter den Arm des Winkelhebels p, so dafs beim Schliefsen der Feuerthür das Anziehen des Hebels zuverlässig bewirkt wird. Will der Heizer etwa aus gewissen Betriebsrücksichten einmal die Aufzugsvorrichtung beim Oeffhen der Feuerthür unbeeinflufst lassen, so ist er genöthigt, das mit dem Stellgewicht s ausgestattete Ende des Winkelhebels ρ anzuheben. Da es sich bei der Verstellung des Schalthebels h nur um einen ganz geringen Kraftaufwand handelt, so ist es für den Heizer viel bequemer, das selbstthätige Einschalten der Aufzugsvorrichtung zu bewirken, als die Wirksamkeit derselben zu beseitigen. Statt der in Fig. ι als Ausführungsbeispiel verwendeten Dampfturbine kann man bei Anwendung eines geeigneten Uebersetzungsverhältnisses auch elektrischen Kraftantrieb verwenden. Eine dafür geeignete Schalthebelanordnung ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Hierbei ist die elektrische Kraftmaschine an zwei Berührungsfedern angeschlossen, zwischen denen der durch das Gewicht g belastete Schalthebel h in seiner oberen Stellung Berührung hervorruft. Sobald der Schornsteinschieber ganz aufgezogen wird, erfolgt, die Auslösung wieder mittelst eines Stiftes m in genau derselben Weise, wie dies aus den Fig. 2 und 7 ersichtlich ist. Bei der in Fig. 8 veranschaulichten Einrichtung ist der bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform in die zum Schornsteinschieber führende Kette / eingesetzte Stift m einfach in die Verbindungsstange der beiden Kolben eingesetzt. Beim Schliefsen der Feuerthür wird der Ventilhebel A in derselben Weise angehoben, wie dies bei Fig. 1 beschrieben ist. Infolge dessen strömt Dampf in den oberen Cylinder ein und drückt denselben nieder. Sobald der in die Verbindungsstange der beiden Kolben eingesetzte Stift m den Winkelhebel i um einen gewissen Betrag verschoben hat, fällt der Ventilhebel /2 infolge seines Gewichts nieder, wodurch die Verbindung des Dampfcylinders mit dem Dampferzeuger unterbrochen. und gleichzeitig eine Verbindung nach der äufseren Luft hergestellt wird, wie aus den Fig. 9 und ι ο ersichtlich ist. Paten τ-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum selbstthätigen Ein- und Ausschalten der das Aufziehen eines Luftüberschufsbeseitigers oder eines Schornsteinschiebers bewirkenden Kraftmaschine, gekennzeichnet durch einen unter Federwirkung oder Gewicht drehbar gelagerten Winkelhebel (i), dessen oberes, nach unten abgeschrägtes Ende beim Anheben des Schaltarmes (In) federnd zurückweicht, aber den Schaltarm in seiner oberen Stellung so lange festhält, bis der andere Arm des Winkelhebels (i) durch Vermittelung der zum Schornsteinschieber führenden Kette (I) oder dergl. niedergedrückt wird.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung die Verbindung des das Ein- und Aus-
schalten vermittelnden Schaltarmes (h) mit einem Winkelhebel (p) durch ein über Rollen geführtes Zugglied (n), wobei dieser unter dem Einflufs eines Stellgewichts (s) stehende Winkelhebel (p) an der Feuerthür -derart angeordnet ist, dafs letztere bezw. eine an dieser befestigte Anschlagplatte beim Oeffnen unter dem einen Arm des Winkelhebels (p) hinweggleitet, beim Schliefsen der Feuerthür aber durch Anziehen des Zuggliedes (n) das Anheben des Schalthebels (h) bewirkt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT119103D Active DE119103C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE119103C true DE119103C (de)

Family

ID=388254

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT119103D Active DE119103C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE119103C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE119103C (de)
EP2888080A2 (de) Handgeführtes arbeitsgerät
DE2758625A1 (de) Vorrichtung zum offenhalten eines schiebetores, insbesondere eines feuerschutztores
DE226413C (de)
DE340287C (de) Rostbeschickungsvorrichtung mit Brennstoffvorschubeinrichtung und Wurfschaufel
DE189558C (de)
DE244492C (de)
DE36050C (de) Beweglicher Schliefskloben für Thüröffner
DE565117C (de) Elektrisch gesteuerte Abfuell- und Dosiervorrichtung fuer fluessige, breiige und koernige Stoffe
DE98014C (de)
DE41214C (de) Zugregulirungs-Vorrichtung für Dampfkessel
DE82749C (de)
DE43651C (de) Schieber für selbsttätige Di>mPfkessel-Speiseapparate
DE94593C (de)
DE971527C (de) Vorrichtung zur Steuerung eines hin- und hergehenden Antriebes eines Schrittschaltwerkes
DE177453C (de)
DE211562C (de)
DE45270C (de) Ventile für selbstthätige Speise-: apparate
DE262415C (de)
DE1018691B (de) Vorrichtung zur Steuerung einer Welle bzw. einer Gruppe von Wellen bei Getrieben vonStrassen- bzw. Eisenbahn-fahrzeugen oder aehnlichen Einrichtungen in Abhaengigkeit vo dem Bewegungszustand eines oder mehrerer Schaltorgane
DE231164C (de)
DE95075C (de)
DE44877C (de) Drahtzugbarriere zum Vor- und Rückläuten
AT41768B (de) Aufzugsvorrichtung für Gaslampen.
DE1958917C3 (de) Photographischer Verschluß mit elektronischer Steuereinrichtung