DE118181C - - Google Patents

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DE118181C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/05Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles
    • B65G49/08Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for ceramic mouldings
    • B65G49/085Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for ceramic mouldings for loading or unloading racks or similar frames; loading racks therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei bekannten Constructionen von Ziegeltransportwagen (vergl. z. B. die Patentschriften 79301 und 108643) besteht der Nachtheil, dafs bei erfolgender Ab- oder Beladung das ganze auf den Etagen ruhende Gewicht von dem Druckhebel so lange ausgehalten werden mufs, bis die mit den Ziegeln belasteten Bretter abgelegt sind bezw. die Feststellung des Hebelwerkes erfolgt. Hierbei wirken die Etagenarme als einarmige Hebel, von deren Länge das mit dem Druckhebel zu überwindende Gewicht abhängig ist. Um nun eine genügende Gegenkraft durch den Hebel schaffen zu können, mufs derselbe unverhältnifsmäfsig lang sein, damit die Kraftäufserung grofs genug ist, das plötzlich und ruckweise vor sich gehende Ab- und Beladen zu verhindern..
Diesen Uebelständen zu begegnen, ist Zweck der vorliegenden Erfindung und wird dadurch erreicht, dafs beim Be- bezw. Entladen des Wagens die Trockenbretter mit der auf ihnen ruhenden Last einerseits nicht völlig gleichzeitig, andererseits nicht plötzlich von den Tragarmen des Wagens aufgenommen bezw. abgelegt werden, indem sie bei der Abnahme von dem Gerüste des Fabrikations- oder Trockenraumes zuerst nur mit ihrer vorderen, dem Wagen zugekehrten Längskante auf den Tragarmen des letzteren zur Auflage kommen und erst dann auf denselben völlig aufliegen, wenn sie um die hintere Längskante kippend in die Richtung der hochgehenden Tragarme des W7agens fallen. Beim Ablegen der Trockenbretter tritt der umgekehrte Fall ein, indem die dem Gerüste zugekehrte Längskante der Bretter zuerst zur Auflage gelangt und die letzteren um diese Längskante eine Kippbewegung ausführen, bis die völlige Auflagerung der Stellung der Etagenarme entsprechend erfolgt. Diese Kippbewegung wird dadurch herbeigeführt, dafs die Seitenstützen des Wagens schwingbar gelagert sind, und zwar befindet sich die Drehachse rückwärts der letzteren, wodurch eine besondere, neue Wirkung erzielt wird, die unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung, in welcher Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung veranschaulicht, nachstehend näher erläutert wird.
Der Wagen besteht im Wesentlichen aus zwei starken Schienen α, die je mit einem Lager b zur Aufnahme einer Achse c ausgestattet sind. Die Seitenstützen rf des Etagengestelles sind auf dieser, als Drehachse dienenden Welle c aufgekeilt, und zwar liegt dieser Drehpunkt rückwärts der Stützen rf,· wie aus Fig. ι ersichtlich ist. Die letzteren sind mit einer Anzahl Etagenschienen e fest verbunden und besitzen aufserdem an ihrem oberen Ende eine Verbindungsweg^", an welcher die Schubstangen g angreifen. Diese sind am unteren Ende an Hebeln h angeschlossen, die ihrerseits auf einer Welle i in Lagern k des Wagengestelles aufgekeilt sind. Die Welle i ist fest verbunden mit dem Hebel /, dessen Sicherheitssperrklinke m in Aussparungen η eines Bügels 0 eingreifen kann. Bewegt man den Hebel / in der in Fig. 1 bezeichneten Pfeilrichtung, so bewirken die Hebel h und die Schubstangen g eine Vorwärts- und Abwärtsbewegung der Seitenstützen rf, so dafs das ganze Etagengestell vermöge seiner Schwing-
bewegung um die Achse c die in Fig., ι punktirt angedeutete Lage erhält. Die Lagerung am Fufse der Stützen d bewirkt das gleichzeitige Senken und Vorschieben der Tragarme e beim Ausschwingen der Ständer, und zwar tritt diese vortheilhafte Wirkung' um so stärker auf, je höher die Tragarme oberhalb des Drehpunktes befestigt sind. Dadurch nun, dafs der Drehpunkt rückwärts der Ständer angeordnet ist, wird die beschriebene Wirkung theilweise wieder aufgehoben, so dafs bei sehr grofsem Abstande der Drehachse von den Ständern praktisch nur ein Senken der Arme e stattfindet. Weil aber die Tragarme über einander angeordnet und demzufolge die Entfernung derselben von der Drehachse vollkommen ungleich ist, so werden namentlich die oberen Tragarme beim Ablegen der Trockenbretter ein gleichzeitiges Vorschieben derselben auf die Arme des Ablagegerüstes verursachen, wobei die Ablage, wie eingangs erwähnt, vollkommen stofsfrei vor sich geht, weil die Vorderkante der Trockenbretter zuerst zum Aufliegen kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ziegelwagen .mit einem in senkrechter Ebene drehbaren Traggerüst, dadurch gekennzeichnet, dafs die Achse . des letzteren am Fufse der Seitenstützen (d) seitwärts von denselben angeordnet ist, wodurch ein allmähliches stofsfreies Aufnehmen und Ablegen der Trockenbretter ermöglicht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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