DE1180682B - Getreidesilo, insbesondere zur Lagerung von Malz - Google Patents

Getreidesilo, insbesondere zur Lagerung von Malz

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DE1180682B
DE1180682B DEM51575A DEM0051575A DE1180682B DE 1180682 B DE1180682 B DE 1180682B DE M51575 A DEM51575 A DE M51575A DE M0051575 A DEM0051575 A DE M0051575A DE 1180682 B DE1180682 B DE 1180682B
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DE
Germany
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silo
piston
grain
goods
malt
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DEM51575A
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Ferdinand Mueller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/74Large containers having means for heating, cooling, aerating or other conditioning of contents
    • B65D88/742Large containers having means for heating, cooling, aerating or other conditioning of contents using ventilating sheaths

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Storage Of Harvested Produce (AREA)

Description

  • Getreidesilo, insbesondere zur Lagerung von Malz Die Erfindung betrifft einen Getreidesilo zur Aufspeicherung von Malz, Gerste und anderen Getreidearten und hat eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung derartiger Behälter zum Gegenstand, durch die es ermöglicht wird, das Getreidegut trotz der großen Einfüllhöhe des Silos nicht nur einwandfrei, sanft und körnerschonend in diesen einzubringen, sondern dasselbe auch schon während des Einfüllens einer intensiven Lüftung zu unterziehen, so daß dasselbe locker angehäuft wird und auch bei längerer Lagerung in bestem Zustand erhalten bleibt.
  • Um die Beschädigung der Getreidekörner beim Einbringen des Getreides in den Behälter zu vermeiden, war es bisher üblich, in das Innere des Silos Kaskaden bzw. Leitbleche mit nach unten gerichteten Schrägflächen oder auch sogenannte Wendelrutschen einzubauen. Derartige Einbauten hatten aber eine Reihe von Nachteilen, die beispielsweise darin bestanden, daß beim Aufprallen der Körner auf die Leitbleche bzw. beim Gleiten über die Leitflächen einer Wendelrutsche eine Beschädigung der Körner durch Bruch und Abrieb nicht verhindert werden konnte. Andererseits hatten abel diese Einbauten auch noch den Nachteil, daß sie das Befahren der Silos beispielsweise zu Reinigungs-oder Ausbesserungszwecken sehr behinderten. Infolge ihrer Sperrigkeit konnte weder eine gleichmäßige Befüllung noch eine gleichmäßige störungsfreie Entleerung der Silos gewährleistet werden.
  • Schließlich bestand aber auch noch der Nachteil, daß sowohl die Fallhöhen als auch die Einbauten selbst eine starke Entmischung des Gutes begflnstigten, so daß das Gut in schwere und leichte Körner bzw. in gröbere und feinere Körner zerlegt wurde, was aber unter allen Umständen vermieden werden muß.
  • Um diese Schwierigkeiten zu beseitigen, hat man bereits versucht, das Einbringen des Gutes in den Silo durch ein mit übereinanderliegenden Öffnungen versehenes Rohr vorzunehmen, das von oben in den Behälter eingeführt ist und bis in die Nähe des Behälterbodens reicht. Hierdurch wird es ermöglicht, das Einfüllgut sanft und körnerschonend sowie in lockerer Aufspeicherung in den Silo einzubringen.
  • Es hat sich aber gezeigt, daß eine lockere Aufspeicherung des Gutes nicht ausreicht, um das eingefüllte Gut auf die Dauer in einem einwandfreien Zustand zu halten, daß es hierzu vielmehr auch einer ständigen, intensiven Belüftung bedarf, um eine Gärung bzw. eine Erkrankung des gelagerten Gutes zu verhindern.
  • Zu diesem Zweck ist es auch schon bekannt, in den Silo ein senkrechtes, vom Behälterboden bis über die obere Behälterabdeckung sich erstreckendes und mit übereinanderliegëdén Öffnungen ausgestaltetes Belüftungsrohr einzubaúen, in welchem zur Steuerung der Belüftungsöffnungen ein in der Höhe verstellbarer Kolben angeordnet war. Da dieses Rohr ausschließlich der Belüftung des Silos diente, erfolgte das Einbringen des Gutes auch hier im freien Fall durch die in der oberen Behälter abdeckung vorgesehene Einfüllöffnung, so daß es sich nicht verhindern ließ, daß. die Körner beim Einfüllen in den Silo infolge der großen Fallhöhe mehr oder weniger beschädigt wurden.
  • Alle diese Nachteile und Schwierigkeiten werden mit der Erfindung dadurch beseitigt, daß der oberhalb des Kolbens befindliche Teil des Belüftungsrohres ausschließlich zum Einbringen der Körner in den Silo verwendet wird und zu diesem Zweck an die Körnerzuführungsleitung angeschlossen ist.
  • Diese Ausführung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß nunmehr durch die gleichzeitige Verwendung des Zentralrohres zur. Belüftung und Befüllung des Silos sperrige, sein Befahren behindernde Einbauten in Wegfall kommen, wodurch die Anlage nicht nur wesentlich vereinfacht und verbessert wird, sondern auch ein sanftes, kornerschonendes Einbringen des Gutes in den Silo, bei guter Durchlüftung des eingefüllten Gutes, gewährleistet ist.
  • Je nach Stellung des Kolbens in Höhe einer Austrittsöffnung wird das im Einfilllrohr ankommende Gut gezwungen, jeweils durch die unmittelbar über dem Kolben befindliche Austrittsöffnung in den Silo auszutreten, wodurch die Fallhöhe und die Fallgeschwindigkeit in angemessenen Grenzen, d. h. so klein gehalten werden können, daß weder eine Beschädigung der Körner noch eine Entmischung derselben eintreten kann.
  • Schließlich besteht auch noch der Vorteil, daß der Abschnitt des Einfüllrohres, der unterhalb des verschiebbaren Kolbens liegt, unbenommen zur Belüftung des Bunkerinneren durch Anschluß des unteren Einfüllrohrendes an eine Preßluftleitung zur Verfügung steht. Damit wird ein Umstechen des eingefüllten Gutes im Silo überflüssig, so daß auch die bisher hierfür benötigten Einrichtungen, wie beispielsweise ein Becherwerk oder eine andere Transportvorrichtung, nicht mehr benötigt werden, so daß auch der bei der Verwendung dieser Mittel auftretende Kraftverbrauch und Zeitverluste sowie eine weitere Beschädigung des Gutes ausgeschaltet werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, die schematisch einen gemäß der Erfindung ausgestalteten Silo in einem mittleren senkrechten Schnitt zeigt.
  • In der Zeichnung ist mit 1 die Außenwand eines zylindrischen oder eckigen Vorratspeichers (Silo) bezeichnet, der an seinem unteren Ende in einen Trichter mit verschließbarem Austrittsstutzen3 mit Absperrschieber 4 ausläuft und an seinem oberen Ende durch eine Bühne 5 mit Einsteigöffnung 6 abgedeckt ist. Durch eine mittige Bohrung 7 der Bühne 5 ist das Einfüllrohr 8 hindurchgeführt, das beispielsweise aus einem dickwandigen, eisernen Schmiederohr besteht. Dieses sogenannte Einfüllrohr 8 ist bis zum Trichter 2 des Silos verlängert und in einem über dem Trichter befindlichen eisernen Kreuz 9 abgestützt.
  • An das untere Ende des Einfüllrohres 8 ist eine Preßluftleitung angeschlossen, die bei 10 angedeutet ist. Durch diese mit Absperrventil versehene Leitung kann Luft durch das Einfüllrohr 8 in den Silo 1 von unten eingeführt werden, wenn die Stellung des Steuerkolbens 11 in dem Füllrohr 8 diese Einblasung gestattet.
  • Der Steuerkolben 11 wird mittels eines an ihm befestigten Zugseiles 12 bewegt, das in geeigneter Weise über ein Leitrad 13 auf der Trommel einer elektrisch angetriebenen Winde 14 auf- und abgewickelt werden kann. Zweckmäßig ist diese Trommel mit Freilauf versehen, derart, daß dieselbe in der einen Richtung, in der das Seil aufgerollt wird, von dem vorgesehenen elektrischen Antrieb mitgenommen, in der anderen Richtung nach Abschalten vom Antriebsmotor jedoch frei laufen kann, wonach der Kolben unter dem Druck des einzufüllenden Gutes nach unten bewegt wird.
  • In gleichmäßigen Abständen sind in der Wandung des Einfüllrohres 8 mehrere Austrittsöffnungen 15 vorgesehen, durch die je nach Stellung des Kolbens 11 entweder das Füllgut oder die zugeführte Preßluft in das Behälterinnere austreten kann. Jede Gruppe dieser Austrittsöffnungen ist von oben durch eine Glocke 16 abgedeckt.
  • Zur Aufstellung des Silos im Freien oder in einem bedachten Raum wird in bekannter Weise ein geeignetes Gestell verwendet, das aber nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist.
  • Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Siloeinrichtung ist folgende: Zur Füllung des Silos wird zunächst der Kolben 11 in die mit A bezeichnete Anfangsstellung im Einfüllrohr 8 gebracht. Durch das von oben eingefüllte Gut wird der Kolben 11 dann mitgenommen, bis er die unterste Stellung über dem Kreuz 9 im Einfüllrohr einnimmt. In dieser Stellung ist die Luftaustrittsstelle - Luftöffnung 10 durch die Unter- fläche des Kolbens 11 abgesperrt, so daß keine Luft in den Silo eindringen kann.
  • Das von oben durch das Einfüllrohr 8 ankommende Gut wird infolge der Stellung des Kolbens 11 durch die untersten Austrittsöffnungen 15 des Einfüllrohres in das Siloinnere auszutreten gezwungen, wobei der spitze Kegel 11 a des Kolbens 11 für einen gleichmäßigen Austritt des Gutes aus dem Einfüllrohr 8 nach allen Seiten sorgt.
  • Das aus den untersten Öffnungen 15 des Einfüllrohres austretende Gut fällt durch das Kreuz 9 in den Trichter 2, den es nach und nach ausfüllt. Sobald das sich im unteren Teil des Silos anhäufende Gut die Höhe der untersten Austrittsöffnungen 15 erreicht hat, wird der Kolben 11 automatisch in dem Einfüllrohr 8 nach oben bewegt, bis er sich in Höhe der nächsthöheren Austrittsöffnungen 15 befindet, durch die nunmehr der Füllvorgang weiter fortgesetzt wird, wobei der Raum unmittelbar über dem Silo trichter mit dem abzulagernden Gut ausgefüllt wird.
  • Dieses Gut bildet im Trichter ein natürliches Polster, so daß beim Hochwinden des Kolbens die aus den höher liegenden Austrittsöffnungen 15 austretenden Körner, ohne Schaden zu nehmen, auf dieses Polster auffallen können. Sobald der Kolben 11 zur Ruhe gekommen ist, tritt dann das Gut nur noch aus den Öffnungen aus, die sich unmittelbar über dem Kolben befinden.
  • Die vorstehend beschriebene Verschiebung des Kolbens wiederholt sich so lange, bis der Silo vollständig mit dem Gut angefüllt ist.
  • Bei der Verschiebung des Kolbens 11 von unten nach oben wird die durch den Kolben 11 in seiner untersten Stellung abgesperrte Preßluftleitung geöffnet, so daß die Luft nach Öffnen des Absperrventils, in der Zeichnung nicht dargestellt, dem Kolben folgen und durch die vom Kolben freigegebenen Austrittsöffnungen 15 in den Bereich der mit dem Gut angefüllten Abschnitte des Silos eintreten kann. Auf diese Weise kann das in den Silo eingefüllte Gut einer gründlichen Belüftung unterzogen werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt.
  • So könnten beispielsweise auch die Austrittsöffnungen derart von Hand oder automatisch gesteuert werden, daß dieselben nacheinander von unten nach oben in dem Augenblick geöffnet werden, wenn die jeweils am tiefsten gelegenen Austrittsöffnungen von dem eingefüllten Gut abgedeckt werden. Die Erfindung kann ohne weiteres auch in jedem bereits vorhandenen Silo oder Behälter eingebaut werden, so daß sie eine sehr weitgehende Verwendung findet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Getreidesilo, insbesondere zur Lagerung von Malz, bestehend aus einem hohen Speicherraum beliebigen Querschnittes, dem das Gut von oben zugeführt wird, während die zur Belüftung des Speicherraumes dienende Luft durch ein zentrales, mit übereinanderliegenden Öffnungen und im Inneren mit einem in der Höhe verstellbaren Kolben versehenes Rohr von unten zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der oberhalb des Kolbens (11) befindliche Teil des Belüftungsrohres (8) ausschließlich zum Einbringen der Körner in den Silo dient und zu diesem Zweck an die Körnerzuführungsleitung angeschlossen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 908 912, 512782, 275 830, 127 153; schweizerische Patentschrift Nr. 357 673.
DEM51575A 1962-01-26 1962-01-26 Getreidesilo, insbesondere zur Lagerung von Malz Pending DE1180682B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE127153C (de) *
DE275830C (de) *
DE512782C (de) * 1929-05-09 1930-03-13 Leo Littmann Verfahren zur Belueftung von Getreidesilos in Teilabschnitten
DE908912C (de) * 1951-11-23 1954-04-12 August Gronauer Dipl Ing Bauweise fuer Lueftungssilos
CH357673A (fr) * 1958-10-23 1961-10-15 Jousseaume Didier Appareil pour l'introduction de matières à l'état divisé dans un récipient

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE908912C (de) * 1951-11-23 1954-04-12 August Gronauer Dipl Ing Bauweise fuer Lueftungssilos
CH357673A (fr) * 1958-10-23 1961-10-15 Jousseaume Didier Appareil pour l'introduction de matières à l'état divisé dans un récipient

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