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Futtersilo
Die Erfindung bezieht sich auf einen Futtersilo, vorzugsweise Rundsilo mit einem zylinderförmigen Vorratsbehälter mit einer Holzwand und einem kegelförmigen Auslauftrichter, wobei mindestens die Wand des Vorratsbehälters aus einer einzigen, gebogenen, verleimten Holzplatte, vorzugsweise aus Sperrholz besteht, nach Patent Nr. 280157. Es sind Futterautomaten bekannt, in die
Futter eingeschüttet wird, und die durch einen Auslaufspalt und ein entsprechendes Förderwerk Futter nach Bedarf in einen Futtertrog einfliessen lassen. Es ist dabei üblich gewesen, den Futterautomaten direkt im Stall bei den zu fütternden Tieren aufzustellen und den Silo an einem andern mehr oder weniger vom Futterautomaten entfernten Platz aufzustellen.
Zur Versorgung des Futterautomaten war eine entsprechende innerbetriebliche Transportleistung entweder mit Förderbändern oder händisch zu vollbringen, da das Futter dem Silo zuerst entnommen wurde und danach in den Futterautomaten geschüttet wurde. Es war notwendig, zu überwachen, ob im Futterautomaten noch genügend Futter vorhanden ist und das Futter für die Fütterungen entsprechend aufzubereiten.
Es sind auch mit Silos direkt verbundene Futterautomaten bekannt. Die dabei verwendeten
Konstruktionen sind schwer und lassen sich nachträglich nur mit grossen Aufwand einbauen. Das Patent
Nr. 280157 beschäftigt sich mit einem Silo, der geringes Gewicht aufweist und sich leicht nachträglich aufstellen lässt. Die Erfindung verbessert derartige Silos dadurch, dass direkt mit dem Silo verbunden und dessen unteren Futterauslauf bildend ein an sich bekannter Futterautomat angeordnet ist. Der Futtersilo bildet nach dem Erfindungsvorschlag mit dem Futterautomaten eine Einheit. Das lose Futter kann vom Lastwagen direkt in den Futtersilo geblasen werden, zur Fütterung ist keine weitere Transportleistung notwendig, da nach dem Erfindungsvorschlag sich der Futtersilo über dem Futterautomaten und damit im Stall und über der Fütterungsstelle befindet.
Damit werden die Vorteile des leicht aufstellbaren Futtersilos, leichte Stapelung des Fütterungsmaterials und des Futterautomaten, nämlich gleichmässige Fütterung je nach Bedarf kombiniert und darüberhinaus jede Transportleistung zwischen Futtersilo und Futterautomat ausgeschaltet. Ausserdem wird der innerbetriebliche Raumbedarf wesentlich verringert, da für den Futtersilo kein eigener Aufstellplatz notwendig ist, sondern sich der Futtersilo über dem Futterautomaten im Stall befindet und in jedem Stall aufgestellt werden kann.
Weiter wird vorgeschlagen, dass ein das Ausfliessen des Futters in den Futterautomaten sicherstellendes an sich bekanntes Rührwerk in den Siloauslauf hineinragt. Das Rührwerk, welches im Futterautomaten zur Förderung des Futters in den Futtertrog notwendig ist, wird nach diesem Vorschlag gleichzeitig dazu verwendet, den Futterausfluss aus dem Silo sicherzustellen und das Lockern des Futters im Silo zu bewirken. Der Begriff Rührwerk ist dabei im weitesten Sinne auszulegen. Beispielsweise sind dazu bei der Schweinefütterung Ketten bekannt, die in den Futtertrog ragen und die während der Fütterung durch beispielsweise Schweine bewegt werden. Durch diese Bewegung der Ketten wird der Nachfluss und die Lockerung des Futters bewirkt.
Es kann aber auch ein mechanisch von Hand aus oder mit einer Maschine bewegtes Rührwerk Verwendung finden.
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Weiter wird vorgeschlagen, dass der an den Futterautomaten angeschlossene Auslauftrichter des Silos an seiner Oberseite mit einem Metallring abgeschlossen ist und in diesem Metallring der zylinderförmige Vorratsbehälter befestigt ist. Durch den starren Metallring wird die Silowand, beispielsweise aus Holz, gefestigt und praktisch starr. Man kann an der Oberseite des Vorratsbehälters gleichfalls einen Metallring vorsehen. Es genügt jedoch auch ein runder Deckel beispielsweise aus Holz, der die nötigen Einfüllmund Entlüftungsöffnungen aufweist.
Die Erfindung ist an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert, ohne sich darauf zu beschränken.
Fig. 1 zeigt eine Seitansicht im Schnitt eines Futtersiloautomaten, Fig. 2 in Ansicht von oben den Futterautomaten allein nach Abnahme des Silos und Fig. 3 in Ansicht von oben den Futterautomaten nach Abnahme der Trennstangen und des Abschirmbleches.
Der Silo besteht aus einer Sperrholzplatte, die gebogen und zusammengeleimt ist. Er ist auf einem Metallring --4-- aufgesetzt, der den Abschluss des Auslauftrichters-2-bildet. Ein Deckel - 5--ist mit einem Aufsatzring-6-auf den Silo-l-aufgesetzt. Der Metallring--4und der Aufsatzring-6--sorgen für die nötige Steifheit des Silos --1--. Über eine Einfülleitung - 7-wird das Mischfutter in den Silo geleitet. Dabei kann die Luft über einen Luftabschneider - 9-und eine Entlüftung-8-entweichen. Der Silo steht auf Füssen-12--, u. zw. so, dass der Auslauftrichter--2--mit seiner unteren Öffnung direkt an den Futterautomaten anschliesst.
Der Futterautomat besteht aus dem Futtertrog--13--, einem Kegel--14--, der in den Auslauftrichter - 2--ragt, einem auf diesem Kegel angeordneten Rührwerk --3--, welches sich zwischen einem Abschirmblech --11- und dem Kegel --14-- bis zum Boden des Futtertroges --13-- und im Auslauf trichter --2-- und im Silo selbst bewegt, und die Auflockerung und Förderung des
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einzelne Futterplätze zu unterteilen. Durch die Kombination des Silos mit dem Futterautomaten wird Aufstellplatz gespart, es ist keine Förderanlage zwischen dem Silo und dem Futterautomaten nötig. Es kann Vorrat für einen längeren Zeitraum eingelagert werden. Es braucht keine Vorsorge für die Nachförderung des Futters getroffen werden.
Durch die leichte und doch stabile Ausführung des Silos kann eine raumsparende Aufstellung vorgenommen werden. Es werden keine besonderen Fundamente für die Siloaufstellung benötigt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Futtersilo, vorzugsweise Rundsilo mit einem zylinderförmigen Vorratsbehälter mit einer Holzwand und einem kegelförmigen Auslauftrichter, wobei mindestens die Wand des Vorratsbehälters aus einer einzigen, gebogenen, verleimten Holzplatte, vorzugsweise aus Sperrholz besteht, nach Patent Nr.280157, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass direkt mit dem Silo (1) verbunden und dessen unteren Futterauslauf bildend ein an sich bekannter Futterautomat (13,14) angeordnet ist.
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