DE1176C - Kultivator mit gufseisernem Kähmen und drehbaren Scharen - Google Patents

Kultivator mit gufseisernem Kähmen und drehbaren Scharen

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DE1176C
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/14Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
    • A01B63/24Tools or tool-holders adjustable relatively to the frame
    • A01B63/26Tools or tool-holders adjustable relatively to the frame by man-power

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  • Cultivation Of Plants (AREA)

Description

1877.
Klasse 45.
A. BROCKSCH in DRAMBURG. Cultivator mit gufseisernem Rahmen und drehbaren Scharen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. December 1877 ab.
Die besonderen Unterschiede und Eigenschaften dieses Cultivators im Vergleich zu anderen ähnlichen Ackerinstrumenten sind folgende :
1. Die Form und Gestalt des gufseisernen Gestelles.
2. Das Ausheben der Pflugkörper mittelst einer hebelartigen Verlängerung des vorderen Fufses, und die Verbindung der hinteren Füfse mit diesem, durch zwei schmiedeiserne schwache Schienen, und die Art der Befestigung in der ausgehobenen Stellung.
3. Die zwei Stellschrauben k zur Regulirung der Stellung der Füfse,
a. zum flach oder tiefer stellen,
b. zum schälen oder verruren der Ackerkrume.
i. Die Anwendung des Gufseisens zu den Gestellrahmen für Ackerinstrumente ist, obwohl schon früher in Anwendung gekommen, doch bald wieder wegen der geringen Haltbarkeit verworfen und durch Schmiedeisen ersetzt worden. Die Herstellungskosten aus diesem letzteren Material sind indefs gröfser, und der Wunsch, dies jetzt so sehr begehrte Ackerinstrument möglichst billig herzustellen, veranlafste mich, mich mit der Vereinfachung und Verbesserung zu befassen. Die Haltbarkeit ist nun dadurch erreicht, dafs der grofse Kran möglichst in die Richtung der Zuglinie verlegt wurde, und aus einem Stück besteht, während die Gestelle aus Schmiedeisen bei den jetzt gebräuchlichen Cultivatoren angefertigt bedingen, dafs dieselben aus verschiedenen einzelnen Theilen und Schienen zusammengenietet werden, wodurch die Haltbarkeit und Solidität bedeutend beeinträchtigt ist.
Versuche auf Bruch in Concurrenz mit dem englischen, Colemann & Morton'schen Cultivator, dem schmiedeisernen deutschen Grubber haben nun ergeben, dafs dieselben nicht annähernd die Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit, wie der vorliegende Cultivator, zeigten. Das Gewicht dieses Cultivators ist nur 225 kg, während das des Colemann, welcher meinem hinsichtlich des Princips des Systems gleichkommt, 290 kg beträgt. Ferner ist der Preis etwa um die, Hälfte geringer.
2. Das Ausheben und Festhalten der Füfse zum Umwenden und zum Transport geschieht hier auf folgende Weise:
Der vordere Fufs ^1 besitzt eine Verlängerung e, welche als Handgriff dient. Mit diesem vorderen Fufse sind die anderen vier Füfse mittelst zweier Schienen g verbunden. Wird nun an dem Handgriff gezogen, so hebt sich das Scharende des Fufses aus der Erde und dem entsprechend die anderen Füfse.
Sollen die Füfse in der ausgehobenen Stellung bleiben, so legt man den Haken d hinter den Bolzen c, welcher die Schienen g mit den Fiifsen^ und b-i verbindet.
3. Die Stellung der Füfse zum Schälen oder Stürzen der Ackerkrume erfolgt durch die beiden Schrauben k, welche ihr Muttergewinde in den beiden Gufsstutzen i haben, die an dem Gestell mit angegossen sind. Werden nun diese Schrauben nach den Füfsen hin durch Drehen verlängert oder verkürzt, so stellen sich die Füfse, welche an diesen Schrauben ihren Stützpunkt finden, tiefer oder flacher, schälend oder stürzend.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1176DA 1877-12-07 1877-12-07 Kultivator mit gufseisernem Kähmen und drehbaren Scharen Expired - Lifetime DE1176C (de)

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