DE16888C - Neuerungen an Wagenpflügen - Google Patents
Neuerungen an WagenpflügenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/04—Animal-drawn ploughs
- A01B3/06—Animal-drawn ploughs without alternating possibility, i.e. incapable of making an adjacent furrow on return journey, i.e. conventional ploughing
- A01B3/14—Frame ploughs
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45: Landwirtschaftliche Geräthe.
GEBR. EBERHARDT in ULM a. d. Donau. Neuerungen an Wagenpflügen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. April 1881 ab.
Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein verbesserter Pflug, dessen Tiefgang regulirbar
ist und mit dem man sowohl vom Felde, als gegen das Feld arbeiten kann, da er sich in
horizontalem Sinne verschieben läfst.
In beiliegender Zeichnung ist der neue Pflug in Fig. ι im Aufrifs, in Fig. 2 im Grundrifs
dargestellt; die Fig. 3 bis 12 sind Detaildarstellungen.
Der Pflug besteht aus einem eigenthümlich construirten Untergestell A, aus dem Grindel
(Pflugbaum) B mit der am hinteren Ende angebrachten Hülse C zur Aufnahme der Achse D
mit den beiden Laufrädchen und dem Hebel E und aus dem gewöhnlichen Vordergestelle F
mit seinen beiden Rädchen.
Das Pfluguntergestell A besteht aus einer geschmiedeten Pflugbrust a, an welcher der Winkel
α' und die "Verstärkungsrippe a" angeschmiedet
sind, wobei sich letztere unter dem oberen Winkelschenkel fortsetzt. An die Pflugsohle
b ist eine Stahlplatte b' angeschraubt, Fig. 5 und 6.
Um den noch hier und da auftretenden Wünschen der Landwirthe Rechnung zu tragen,
ist die Pflugsohle mit der schrägstehenden Platte/, Fig. 5, versehen, die zur Befestigung
der sogenannten Grindelsäule dient.
Das Sech oder der Vorschneider c (in Fig. 4 in linker Seitenansicht gezeigt) ist aus Stahl
hergestellt. Derselbe ist mit Schraubenlöchern versehen, welche mit den querstehenden länglichen
Schlitzen s der Pflugbrust α correspondiren
und daselbst befestigt werden. Diese Anordnung ist neu und ermöglicht es, dafs jeder Landwirth das Sech selbst, wenn erforderlich,
schärfen (schleifen) und dann wieder festschrauben kann. Dieses Sech als Vorschneider
verhindert das schnelle Abnutzen des Rüsters (Streichbrettes) d d' und verleiht dem Pflugkörper
eine bedeutende Stabilität und Festigkeit.
In Fig. 4 a ist ein Sech c' anderer Form dargestellt. ,Dasselbe bietet den Vortheil, dafs man
es nach Belieben vor- oder zurückstellen kann. Der obere Arm u des Seches wird in an der
Pflugbrust α angebrachte Oesen ν eingeschoben
und mittelst der Klemmschraube v' in der gewünschten
Stellung befestigt, Fig. 3 a. Bei Pflugbrüsten aus Gufseisen werden die Oesen ν
mit der Brust in einem Stück gegossen. Man kann statt zweier Oesen ν auch eine breite
Oese an der Pflugbrust α anbringen, die Befestigung des Seches c' auch durch mehrere
Klemmschrauben v' bewirken.
Das Rüster oder Streichbrett d d', Fig. 7, ist unter allen Theilen des Pfluguntergestelles dasjenige,
welches am meisten, namentlich bei steinigen oder sandigen Bodenarten, der Abnutzung
unterworfen ist. Dasselbe . ist deshalb aus zwei Theilen d und d' construirt, damit
der vordere Theil d', welcher in der Regel zunächst schadhaft wird, durch ein neues Stück
ersetzt werden kann.
Der Pflug bedarf keiner besonderen Führung, und der Tiefgang desselben wird mittelst des
Hebels E durch die über die Grindelgabelwelle h führende Kette i geregelt.
Durch die Grindelbaumhülse C (in Fig. 8 im Detail dargestellt) geht die Achse der hinteren
Laufräder, mit welcher der Hebel E (in Fig. 9 gezeigt) fest verbunden ist, hindurch. An der
Hülse C ist eine Ansatzplatte K angebracht,
Claims (2)
1. An dem eigenthümlich geformten, aus Stahl hergestellten Sech oder Vorschneider c die
Anbringung von Schraubenlöchern, welche mit den querstehenden, länglichen Schlitzen ί
der Pflugbrust α correspondiren und daselbst befestigt werden, durch welche Anordnung
eine leichte Verstellbarkeit, Auswechselbarkeit, leichtes Festschrauben, sowie Schleifen
des Seches ermöglicht wird.
2. Das Anbringen zweier Führungsräder (anstatt der Sterzen) an ein-, zwei- und mehrkörperigen
Pflügen in Verbindung mit der beschriebenen Grindelhülse C und dem beschriebenen
Hebel E.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16888C true DE16888C (de) |
Family
ID=293860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16888D Active DE16888C (de) | Neuerungen an Wagenpflügen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16888C (de) |
-
0
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