DE631758C - Heuwender mit schwingenden Gabeln - Google Patents

Heuwender mit schwingenden Gabeln

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DE631758C
DE631758C DEI46188D DEI0046188D DE631758C DE 631758 C DE631758 C DE 631758C DE I46188 D DEI46188 D DE I46188D DE I0046188 D DEI0046188 D DE I0046188D DE 631758 C DE631758 C DE 631758C
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fork
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tedder
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DEI46188D
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International Motors LLC
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International Harverster Corp
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/005Turners; Tedders
    • A01D78/008Turners; Tedders with forks

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

Der Ersatz der Pferdezugkraft durch Schlepperkraft in der Landwirtschaft ermöglicht oder verlangt auch leistungsfähigere, z. B. breiter gebaute, landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen, so daß bei einer Fahrt über das Feld ein breiterer Landstreifen bearbeitet werden kann. Bei einfachen Arbeitsmaschinen, die selbst keine sich bewegenden arbeitswichtigen Teile haben, wie Zinkenrechen
u. dgl., bringt die Verbreiterung derartiger Maschinen keine Schwierigkeiten mit sich. Bei diesen Maschinen hat man denn auch schon solche, die Arbeitsbreite vergrößernde Ansätze angebracht.
Bei Maschinen mit während der Arbeit sich bewegenden Teilen, wie z. B. Gabelheuwendern, läßt sich eine Vergrößerung der Arbeitsbreite nicht in der gleich einfachen Weise durch Anfügen seitlicher Ansatzstücke . 20 erreichen, weil hier auch die Bewegung der Arbeitsteile auf die Ansatzteile zu übertragen ist.
Mit der Erfindung wird ein solcher Lösungsvorschlag für Heuwender mit schwingenden Gabeln gegeben.
Bei diesen Maschinen befinden sich schwingende Gabeln auf einer mit Kröpfungen versehenen Kurbelwelle, die parallel zur Laufradwelle liegt und im allgemeinen von dieser ihren Antrieb erhält. Es sind mehrere dieser Gabeln zwischen den Laufrädern der Maschine angeordnet, und außerdem hat man auch schon außerhalb jedes Laufrades noch eine weitere Gabel angebracht, um eine Leerleitung der Radspur zu erreichen.
Bei der Verbreiterung einer landwirtschaftlichen Maschine ist zu berücksichtigen, daß sie für die Straßenfahrt und für die Einfahrt durch Tor- und Scheunenöffnungen auf das Spurmaß wieder zurückgeführt werden muß.
Gemäß der Erfindung wird nun außerhalb der in bekannter Weise außen neben den Rädern vorgesehenen Gabeln zusätzlich noch je eine Gabel entweder abnehmbar oder umklappbar und außerdem natürlich mit den schon vorhandenen Gabeln kuppelbar angeordnet. Zu diesem Zweck ist in einer abnehmbaren, aber unbeweglich am Maschinenrahmen anzubringenden Lagerhülse ein die go zusätzliche Gabel tragendes Verlängerungsstück der Kurbelwelle gelagert, dessen inneres Ende mittels einer Verbindungslasche mit der letzten Kröpfung der die übrigen Gabeln tragenden, durchgehenden Kurbelwelle verbunden ist. Bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung ist die Lagerhülse für das Kurbelwellenstück mit der zusätzlichen Gabel umklappbar in einer am Rahmengestell gegebenenfalls abnehmbar angebrachten Hülse gelagert.
In der Zeichnung sind beide Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens veranschaulicht.
Abb. ι zeigt den mit den zusätzlichen Gabein versehenen Heuwender in Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht;
Abb. 3 zeigt eine der Abb. 2 entsprechende Draufsicht, in der die abnehmbaren Teile gestrichelt angedeutet sind;
Abb. 4 zeigt den Heuwender mit den umklappbaren, zusätzlichen Schwinggabeln in Seitenansicht,
Abb. S in. D rauf sieht,
Abb. 6 gleichfalls in Draufsicht, jedoch mit nach innen übergeklappter Außengabel;
Abb. 7 zeigt in etwas größerem eine Ansicht von hinten, bei nach klappter Gabel.
Wie bei den bekannten Maschinen isti
■waagerechter, auf Rädern 2 ruhender U-för^ miger Rahmen ι vorhanden, der die gekröpfte Welle 3, 4 mit den Gabeln 5 trägt. In den Abb. ι und 2 ist neben dem einen Laufrad 2 ein Schenkel dieses Hauptrahmens bei I angedeutet. Die oberen Enden der Gabeln sind gelenkig · an sich nach vorn bis zu den Lagern 7 am Hauptrahmen erstreckenden Steuerstangen 6 angeschlossen.
Die Kurbelwelle wird bei diesen Maschinen zweckmäßig von den Laufrädern aus durch ein nicht dargestelltes Getriebe bewegt, so daß die Kurbeln in Verbindung mit den Steuerstangen 6 den Gabeln die bekannte Wurfbewegung geben.
Es ist bekannt, bei derartigen Maschinen an jeder Seite außerhalb /ler Lauf räder noch je eine Gabel anzuordnen, wie auch in den Abb. ι und 2 veranschaulicht. Diese Gabel wird von der äußeren Kröpfung der Kurbel-■ welle 3 getragen, die sich über das Laufrad hinaus erstreckt; ihre Steuerstange 6 wird durch einen zusätzlichen Auslegerarm 8 getragen, welcher an den Arm 1 des Hauptrahmens und die Nabe 9 des Rades angeschlossen ist.
Nach der Erfindung wird nun noch auf jeder Seite je eine zusätzliche Gabel 35 vorgesehen, die in ihrer Bauart an sich genau mit den anderen Gabeln übereinstimmt.
An dem Auslegerrahmenstück 8 und rechtwinklig dazu ist ein Arm 10 vorgesehen, und inl der Nähe des hinteren Endes des Rahmen-4P Stückes 8 is,t eine Hülse 11 angebracht. Die Teile 10 und 11 sind durch ein Verbindungsstück 12 versteift.
Die eben beschriebenen Teile dienen dazu, um die Tragteile für die zusätzliche Gabel 35 zu stützen. Wie es in Abb. 3 in punktierten Linien angedeutet ist, bestehen diese Teile aus einer Stange oder einem rechtwinklig gebogenen Rohr, dessen einer Arm 13 in die Hülse 11 geschoben werden kann, während der andere Afm in ein zylindrisches Lager 15 ausläuft, in dem eine verhältnismäßig kurze Kurbelwelle 28 gelagert ist. Wie es in der Abb. 3 auch angedeutet ist, wird das Lager 15 zweckmäßig zweiteilig ausgebildet, so daß die Kurbelwelle leicht herausgenommen und eingesetzt werden kann.
Das eine Ende dieser Kurbelwelle besteht aus dem Kurbelteil 37, während am anderen Ende ein ebenfalls als Kurbel dienendes Flacheisen 17 angebracht ist. Dieses Flacheisen ist mit einer öffnung 18 versehen, in die das Ende der letzten Kröpfung 4 der Kurbelwelle 3 eingreifen kann.
Der Arm 13 trägt ferner eine starr nach ragende Stange 19, welche in ein um-
eö^gj^f^grn ragende Stange 19, welche in ein um 3'T.i|$|ig§bogenes Ende 20 ausläuft. Durch ein an ■-""Vjf fi End h Lh ift d
fiesem Ende vorgesehenes Loch greift vordere Ende der Steuerstange 30 für
das die
Gabel 35, welches durch einen Stift oder Splint 21 gesichert ist. Das Ende des Armes 13 ist mit einer öffnung versehen oder geschlitzt, um einen Stift oder Splint 22 aufzunehmen, so daß nach dem Einführen des Teiles 13 in die Hülse 11 auch hier eine -Sicherung gegen seitliches Verschieben geschaffen wird. Der Teil 10 ist zweckmäßig gegabelt, um die Stange 19 aufzunehmen und zu stützen, wie es in Abb. 2 angedeutet ist. Es ergibt sich also, daß die Anordnung, wie sie in punktierten Linien in Abb. 3 angedeutet ist, eine in sich geschlossene Einheit bildet, die zum Tragen einer Gabel 35 dienen kann. Wenn also diese zusätzliche Gabel beim Arbeiten verwendet werden soll, ist es nur notwendig, den Teil 13 in die Hülse 11 zu schieben und mit Hilfe des Stiftes oder Splintes· 22 diese Teile zu sichern. Ferner wird dann das Ende der Kurbelwelle 4 in das Loch 18 des Flacheisens 17 geschoben und das Ende der Steuerstange 30 in die Löcher des. Teiles 20 eingesetzt, worauf auch hier wieder der Sicherungsstift 21 vorgelegt wird. Wenn nun die Maschine über das Feld, gezogen wird, wird die Kurbelwelle 3 in bekannter Weise getrieben, und das Flacheisen 17 überträgt die gleiche Bewegung auch auf die außen zusätzlich angeordnete Kurbelwelle 28, wodurch außer den üblichen Gabeln auch die zusätzliche Gabel 35 angetrieben wird.
Wenn die Maschine außer Betrieb ist oder auf Straßen und durch Tore gefahren werden soll, ist es ein leichtes, die zusätzlichen Teile von der Maschine abzunehmen. Es ist noch besonders zu bemerken, daß die Tragkonstruktion 10, 11, 12 an der Seite des Heuwenders um einen kaum nennenswerten Betrag über das Ende der Kurbel 4 hinausreicht, so daß also nach Abnahme der zusätzlichen Gabel 35 die Maschine nur die normale Breite hat.
An Stelle der eben beschriebenen Ausführung kann man die Anordnung so treffen, daß die zusätzlichen Teile nur an die Maschine heran oder auf die Maschine heraufgeklappt zu werden brauchen. Ein solches Beispiel ist tl^ in den Abb. 4 bis 7 angegeben, in denen die mit dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel übereinstimmenden Teile mit dem gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Der Teil 8 des Auslegerrahmens trägt in t20 diesem Fall mittels mehrerer Arme 24 eine Hülse 25. Diese dient als Lager für eine
Stange oder ein Rohr 26, welches zweckmäßig so gebogen ist, wie es in Abb. 5 angedeutet ist, d. h. der hintere Teil dieser Stange spreizt sich etwas von dem Wenderrahmen ab. Das hintere Ende dieser Stange trägt eine Lagerhülse 27, welche eine verhältnismäßig kurze Kurbelwelle 28 umschließt mit einem gekröpften Teil 37 an dem einen Ende und einem Flacheisen 17 an dem anderen Ende.
Am entgegengesetzten oder vorderen Ende der Stange 26 ist ein hakenförmiges Glied 29 befestigt, welches mit Löchern zur Aufnahme der Steuerstange 30 versehen ist. Die Stange 26 trägt ferner Arme 31, 32, die sich rechtwinklig nach beiden Seiten erstrecken. Der eine Arm 31 ist mit einem Loch versehen, in das das Ende eines unter Federdruck stehenden Verriegelungsbolzens 33 eingreifen kann, welcher am Teil 24 angeordnet ist und dazu dient, den Arm 31 mit dem Auslegerrahmen fest zu verbinden, so daß sich demzufolge auch die Stange 26 nicht bewegen kann. Der Arm 32 ist mit einem rechtwinkligen Ansatz 34 versehen, dessen Zweck später noch erläutert wird. Aus Abb. 5 ergibt sich, daß die zusätzliche Gabel 35 an der Drehung der Kurbelwelle 3 teilnimmt und eine gleiche Bewegung ausführt wie die übrigen Gabeln.
Wenn es notwendig ist, die Breite der Maschine zu verringern, dann wird der Verriegelungsbolzen 33 durch Zug an dem Handgriff 36 (Abb. 4) nach hinten geschoben, bis sein Ende aus dem Arm 31 heraustritt. Hierdurch wird die Stange 26 frei, so daß sie sich in der Hülse 25 drehen kann, und zwar derart, daß die Gabel 25 und die damit verbundenen Teile über oder gegen den Heuwender geklappt werden können. Dieses Herumklappen kann so weit erfolgen, bis der Ansatz 34 am hintersten Teil 24 anschlägt, so daß also durch diesen Ansatz 34 ein Anschlag gebildet wird. Wenn die Stange 26 in der angegebenen Weise gedreht wird, wird das Flacheisen am Ende der kurzen Kurbelwelle 28 von der Kurbel 4 abgezogen.
Gegebenenfalls kann das Ende der Verbindungsstange 30 von dem Haken 29 abgenommen werden, so daß die Gabel dann senkrecht nach unten hängt. Die Teile befinden sich dann in der in Abb. 6 angegebenen Stellung, und aus dieser Figur ergibt sich auch, daß nach dem Herumklappen der zusätzlichen Teile die Breite der Maschine nicht größer ist als die der üblichen. Auch hier gilt das gleiche wie bereits oben gesagt, daß nämlich die Maschine an jeder Seite mit einem solchen Zusatz versehen sein kann. Es ist auch möglich, den Ausleger 23 am Rahmen 8 abnehmbar anzuordnen, so daß einerseits die ganze Zusatzanordnung abgenommen werden kann, andererseits aber auch die Möglichkeit besteht, bereits vorhanden^· Maschinen in einfacher Weise mit einem solchen Zusatzgerät auszurüsten.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Heuwender mit schwingenden Gabeln, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der außen neben den Rädern vorgesehenen Gabeln (5) zusätzlich' je eine Gabel abnehmbar und mit den fest angeordneten Gabeln kuppelbar angeordnet ist, indem in einer abnehmbaren., aber un-■ beweglich am Maschinenrahmen anzubringenden Lagerhülse (15) ein auf seiner Kröpfung die zusätzliche Gabel (35) tragender Kurbelarm (28) gelagert ist, dessen inneres Ende mittels einer Verbindungslasche (17) mit der letzten Kröpfung der die Gabeln tragenden durchgehenden Kurbelwelle (4) verbunden ist, und daß die in bekannter Weise am oberen Ende des Gabelstiels angreifende Steuerstange (30) an einem abnehmbaren, aber starr angebrachten Träger (19) angelenkt ist.
  2. 2. Heuwender mit schwingenden Gabeln, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der außen neben den Rädern vorgesehenen Gabeln (5) zusätzlich je eine Gabel umklappbar und mit den fest angeordneten Gabeln kuppelbar angeordnet ist, indem in einer am Rahmengestell gegebenenfalls abnehmbar angeordneten Hülse (25) ein etwas abgekröpfter, die Lagerhülse (27) für ein zusätzliches Kurbelwellenstück mit der Gabel (35) tragender Arm (26) schwenkbar und feststellbar gelagert ist, dessen vorderes Ende (29) zum Anschluß der bekannten Steuerstange (30) für die Gabel dient.
  3. 3. Heuwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm der Lagerhülse (15) in einer am Rahmengestell angebrachten Hülse (11) herausziehbar gelagert ist.
  4. 4. Heuwender nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen am Lagerträger (26) sitzenden doppelarmigen Teil (31), dessen einer Arm (32) als Hubbegrenzung beim Schwenken des Tragarmes (26) dient, während das andere Ende (31) mit einem Sperriegel (33), der in dem Arm (24) gelagert ist, zusammenarbeitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI46188D 1933-01-03 1933-01-03 Heuwender mit schwingenden Gabeln Expired DE631758C (de)

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