DE11699C - Neuerungen an künstlichen Gebissen - Google Patents

Neuerungen an künstlichen Gebissen

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DE11699C
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W. HlNTZE in Berlin
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/26Dentures without palates; Partial dentures, e.g. bridges

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

1880.
Klasse SO.
WILHELM HINTZE in BERLIN. Neuerungen an künstlichen Gebissen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1880 ab.
Die Befestigung der künstlichen Gebisse wurde bisher durch Einsetzen derselben in künstliche Gaumen oder auf sonstige Weise bewirkt, was mancherlei Beschwerden und Unzuträglichkeiten für die betreffenden Personen zur Folge hatte, die durch die von mir. erfundene Befestigungsweise vollständig beseitigt sind.
Es stellt dar:
Fig. ι die Ansicht eines künstlichen Gebisses für einen Oberkiefer von oben gesehen,
Fig. 2 die Ansicht desselben Gebisses von unten gesehen,
Fig. 3 eine Ansicht von vorn,
Fig. 4 ein Querschnitt durch die Mitte mit Ansicht eines Seitentheiles.
Bei der von mir erfundenen Befestigungsweise werden die einzusetzenden Zähne an einem Gestell oder Rahmen befestigt, welcher im wesentlichen aus zwei mit einander verbundenen Theilen besteht, die aus vulcanisirtem Kautschuk oder Celluloid (in bekannter Weise mit einer Metalleinlage versehen) oder in sonstigem geeigneten Material angefertigt werden.
Die Form des Gestelles wird so hergestellt, dafs dasselbe den Ober- bezw. Unterkiefer genau umfafst und durch seine eigenthümliche Anordnung an demselben festgehalten wird.
Bei der in Fig. ι bis 4 dargestellten Einrichtung sind die Zähne an einem Bande b
(s. Fig. 3 und 4) in bekannter Weise befestigt. Dieses Band b geht an der hinteren Seite der noch vorhandenen Zähne (die man sich an den Räumen c und d, Fig. 2, zu denken hat) entlang und kann man sich deshalb mit dieser Construction jedem Zahnstande und jeder Kieferform anpassen.
Im Ober- sowohl wie im Unterkiefer befinden sich auf der Vorderseite . ober- bezw. unterhalb Vertiefungen, in welche man das Band a, Fig. 1 bis 4, des Gestelles hineinlegen kann, das natürlich genau gearbeitet sein mufs, um ein Festhalten des ganzen Gebisses an dem betreffenden Kiefer zu bewirken.
Nach dem Innern des Mundes zu sind die Bänder α und b mit einander verbunden und werden auf den Verbindungsstellen etwa fehlende Backzähne befestigt (in Fig. 2 z. B. links einer, rechts zwei).

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Die Construction eines künstlichen Gebisses auf solche Weise, dafs der künstliche Gaumen in Wegfall kommt, und die an einem Bande oder Bügel befestigten künstlichen Zähne nur durch einen zweiten mit vulcanisirtem Kautschuk, Celluloid etc. umhüllten Bügel, welcher auf der vorderen Seite das Zahnfleisch umfafst, gehalten werden.
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